Ich han Angst

Nimmst du einem Menschen die Gefühle, dann nimmst du ihm sein Selbstbewusstsein. Warum? Weil er dann nie weiss warum er etwas tut.

Ich han Angst

Wenn man depressiv ist, aber versucht positiv zu wirken.
Wenn man der Welt versucht zu erklären, was das Problem ist.
Wenn man auf dem Karussel sitzt, Angst vor dem Vater hat und dieser ein Foto von einem macht.
Wenn man die Gefühle tatsächlich verdrängen konnte.
Wenn man den Eltern gefallen will, aber eigentlich Angst hat.

Ich han Angst

Nachdem meine Mutter letztes Jahr

  • hinter meinem Rücken meinen Psychiater kontaktiert hat
  • die Mediation ‚pausiert‘ hat
  • sowie mir unterstellt hat, dass ich akut suizidgefährdet bin

habe ich langsam aber sicher versucht den Kontakt zu ihr abzubrechen. Doch ich war nicht konsequent und habe ihr trotzdem manchmal noch geschrieben oder geantwortet.

Am 17. Januar dieses Jahres konnte ich meiner Meinung nach klar ausdrücken, dass ich einen Kontaktabbruch wünsche. Sie ist darauf eingegangen und sagte darauf: «wenn dus so wotsch..». Da habe ich gedacht, dass sie es kapiert hätte. Nachdem ich meinen Wunsch bestätigte: «Ja, ich will das.» Hatte ich das Gefühl, dass mein Bedürfnis gesehen und registriert worden war. Sogar darauf ging sie ein und schrieb ‚ok.‘ Für mich war das nun wie eine Abmachung, dass wir den Kontakt abbrechen. Doch leider hat sie die Vereinbarung nicht einmal einen Monat eingehalten. Ich ha

Ich empfinde Panik

Zahnfleischtaschen wünsche ich niemandem. Bis jetzt habe ich zwei. Jetzt ist neu das Zahnfleisch von Zahn 34 irritiert. Nun habe ich Panik, dass sich deswegen nun Plaque auch der Schwerkraft entsprechend diesem Zahnhals entlang bewegen und sich dort dann ungestört vermehren kann. Ich habe Panik. Zahn 33 und Zahn 43 sind davon schon betroffen.

Ich empfinde Truur

Meine rechte Schulter knackst fast bei jeder Bewegung. Ich habe aufgehört Steine weit werfen zu wollen, weil dies Schmerzen verursachen würde. In der letzten Zeit bemerkte ich auch, dass ich generell im rechten Arm ein Schwächegefühl empfinde und sich teilweise auch Schmerzen bemerkbar machen. Dass mein rechter Arm in seiner Funktion eingeschränkt ist, habe ich spätestens während meiner Arbeit als Serviceangestellter bemerkt, als ich immer leichte Schmerzen bekam, wenn ich einen Tisch mit der rechten Hand putzte. Ich weiss nicht genau warum ich diese Beschwerden habe. Der Ursprung könnte ein Snowboardumfall aus ca. dem Jahre 2003 sein, bei dem ich auf der rechten Seite Elle und Speiche gebrochen habe. Aber die Beschwerden kommen erst jetzt wirklich. Vielleicht ist es auch erst vor ein paar Jahren passiert, aber ich kann mich nicht erinnern, was ein spezifischer Auslöser hätte sein können. Ich habe jetzt im Internet gesucht und bin da auf den Begriff Rotatorenmanschettenruptur gestossen. Man kann operieren.

Ich han Angst.

Guet.

Angst? JA?

Über die Liebe

Liebe ist ein Gefühl. Wenn man viel Liebe für sich selbst empfindet, dann schenkt einem diese Liebe den Mut, welcher erforderlich ist, um bei anderen Menschen das anzufragen, was man braucht.

) Ich han Angst, dass die Website bösi Mensche ufde Plan rüeft

Ich empfinde Truur und Selbstmitleid

Im Moment geht es mir grad schlecht. Ich leide und ich sehe keine Besserung in Sicht. In solchen Momenten kommen Gedanken wie: ‚Was hat das alles (noch) für einen Sinn?‘ Solche Fragen machen mir Angst. Mit folgender Logik versuche ich mich zu motivieren:

  • Ich bin nicht mein Körper
  • Ich bin der Geist
  • Ich kann mich nicht umbringen, weil das nur der Körper selbst kann
  • Der Körper kann nicht sprechen
  • Vielleicht will der Körper (noch) nicht sterben
  • Was hat das Leben zu bieten ausser das Leben?
  • Also bleibt mir als einziges die rationale Schlussfolgerung übrig nett zu meinem Körper zu sein:
    • Erstens, damit er sich nicht wegen Mobbing umbringt
    • und
    • Zweitens, damit er sein Leben leben kann und wenigstens er die Möglichkeit hat glücklich zu sein

Seit ein paar Mal mache ich Psychotherapie mit meinem Vater

Hier ein paar aus meiner Sicht interessante Aussagen (so wie ich sie sinngemäss verstanden habe):

X:

  • Wenn meine Frau mir etwas über Michel erzählte, fühlte ich mich unter Druck mit Michel zu schimpfen, weil ich dachte, dass das von mir erwartet würde. Ich wollte meiner Frau damit zeigen, dass ich auf ihrer Seite stand.

X+1:

  • Michel hatte sich ein schönes Leben aufgebaut. Sein Bruder gehorchte ihm auf Schritt und Tritt und auch meine Frau hat er manipuliert, so dass ich es als meine Aufgabe sah ihm eins auf den Deckel zu geben nachdem ich nach Hause kam.
  • ..meine Mutter ehhhh, meine Frau..

Ich han Angst

Ich kann jede/n Traumatisierte/n (Definition: ein Mensch, welcher Angst vor gewissen Gefühlen hat. Diese gewisse Gefühle umfassen auch immer die Angst selbst. So dass es für ihn überhaupt schwer ist festzustellen, dass er Angst vor gewissen Gefühlen hat.) verstehen, der seine Gefühle noch nicht enttraumatisiert hat. Warum? Weil man dann in schlimmen Fällen einfach immer Angst hat. Solche schlimmen Fälle sind Fälle bei denen viele Gefühle traumatisiert sind. Theoretisch kann auch das Gefühl von Glück traumatisiert sein und durch Angst überdeckt sein.

Meiner Meinung nach funktioniert {Ich han Angst.} die ‚Positiv-Denken-Methode‘ nicht. Das heisst, um ein erfülltes Leben leben zu können, muss man seine Gefühle wahrnehmen, anerkennen und zulassen. Im schlimmsten Fall muss man sich dann halt mit extremer Angst konfrontieren. Doch in der Konfrontation liegt auch die Heilung. Warum? Weil man heutzutage hoffentlich nicht mehr in Lebensgefahr gerät, nur weil man seine Gefühle {Ich han Angst.} zeigt. Falls dem so ist, rate ich das Umfeld zu verändern. {Ich han Angst}. Also, wie gelingt die Heilung? Eben, durch die Konfrontation mit seinen Gefühlen. Zuerst ist das dann immer die Angst, weil wir ja sozusagen Angst vor gewissen oder sogar allen anderen Gefühlen haben {Ich han Angst.}. Doch eben, im besten Fall, sind das irrationale Ängste, d.h. man wird nicht mehr in Lebensgefahr geraten nur weil man Angst zeigt oder ausdrückt. Dadurch dass man Angst zeigt und im besten Fall bemerkt, dass man dafür nicht umgebracht wird oder in einem Sinne vernachlässigt wird, welcher zum Tode führt, lernt man, dass es ungefährlich ist Angst zu zeigen. Diese Erkenntnis 1000x gelernt ist früher oder später extrem erleichternd. Nachdem die Angst sozusagen enttraumatisiert ist, kann man all die anderen Gefühle auch so enttraumatisieren. {Ich han Angst.}

Eine traurige Theorie

Ich hatte Angst vor meinem Vater. In seiner Gegenwart getraute ich mich nicht mich selbst zu sein. Ich schaltete jegliche Gefühlsregungen ab. Ich war nicht mehr da. Heute habe ich Angst vor all meinen Gefühlen, weil ich dieses Trauma (es war ein Trauma, weil ich irgendwann gar nicht mehr begriffen hatte, dass ich Angst (vor meinem Vater) hatte) noch nicht verarbeitet habe.

Angst? JA?

Wie geids? NED SCHLECHT, DANKE.

Das froit mich. Chanich irgendöppis für dich tue?

NEI, ISCH GUET. MERCI.

Danke, dass du da bisch.

BITTE.

Ich bin extrem froh, dass du da bisch und mir hilfsch, dass ich no 40.5 Jahr lebe chan!!! Merci 1000ig.

OK.

Ich han Angst

Traumatisierte Menschen haben den Zugang zu einem oder mehreren Gefühlen verloren. Dadurch ist die Wahrnehmungsfähigkeit des gesamten Gefühlsspektrums gestört.

Bei mir ist unter anderem sicher die Angst traumatisiert. Mein Körper reagiert so wie wenn es Angst nicht geben würde, weil er denkt, dass er dann in Lebensgefahr kommen würde.

Heute weiss ich aber, dass Angst nur ein Gefühl ist und sehe unmittelbar keine Gefahr, die davon ausgeht.

Also kann ich mich jetzt mit der Möglichkeit befassen, dass ich Angst haben könnte.

Dabei bemerke ich, dass ich nicht sterbe, auch wenn ich laut sage:

«Ich han Angst!»

Nun wiederhole ich solche Experimente, in denen ich mich kognitiv an die Möglichkeit, dass ich Angst haben könnte, heranwage bis ich enttraumatisiert bin.