Ich han Angst

Ich empfinde Wut darüber, dass jetzt jeder Berner, damit er die Steuererklärung machen kann, ein Smartphone haben muss, damit er eine Loginapp installieren kann, eine biologische Handysperrung einstellen muss, damit die App funktioniert oder dass er einen USB-artigen Sicherheitsschlüssel kaufen muss.

Ich han Angst. Ok. Sehr guet.

Ich habe Angst, dass Leute denken, dass ich Angst habe keine Angst zu haben.

Ich habe sehr oft Angst. Ich glaube, dass es keine Entscheidung von mir ist Angst zu haben. Die einzige Entscheidung, die ich getroffen habe, ist meiner Angst offen gegenüber zu sein. Meine Angst ist wie sie ist. Entweder liebe ich sie oder ich habe Angst sie zu verlieren. Die Angst ist mir sehr wertvoll. Plötzlich kann ich mit Selbstbewusstsein mein Ziel 80 Jahre alt zu werden verfolgen. Die Angst gibt mir irgendwie das Gefühl mich diesbezüglich unterstützen zu können. Sie erscheint mir diesbezüglich nützlich, hilfreich, gütig. Sie lässt mich diesbezüglich selbstwirksam und selbstsicher fühlen. Ich fühle mich diesbezüglich von ihr getragen. Ich empfinde Dankbarkeit und Hoffnung auf eine gemeinsame, lange Zukunft. In meinem Leben geht es darum zu leben und die Angst gibt mir hierfür eine glaubhafte Perspektive.

Ich han Angst. Chan ich irgendöppis für dich mache? NEI, MERCI, ES GEID. Guet. Da bini froh. Ich han dich gern.

Wenn der Geist Kontakt zur Angst verloren hat, dann wird er vielleicht von oberflächlichen Zielen geblendet und verkennt dabei die Ängste, die der Körper dabei empfindet die Ziele zu erreichen.

Dies könnte man dann auch als einen Missbrauch des Körpers durch den Geist bezeichnen.

Der Körper aber wird dann aber ein grosses Bedürfnis haben abzuschalten und holt sich dann ‚in seiner Freizeit‘ Alkohol und Drogen, um entspannen zu können.

Dies jedoch widerspricht dem ambitiösen Geist.

Ich han Angst

Ich merke, dass X mir verdammt wichtig ist. Ich glaube, dass er mir wichtiger ist als meine Mutter. Bei meinem Vater wage ich nicht das zu beurteilen.

Ich habe unglaubliche Angst X zu verlieren.

Ich habe unglaubliche Angst X zu enttäuschen.

Ich fühle mich hilflos.

Angst? JA. Wie gahts? NED SCHLECHT. Chanich irgendöppis für dich tue? NEI, DANKE.

Familie Geistli

Ich empfinde Truur

Warum Menschen andere Menschen missbrauchenWarum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen #1Warum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen #2
Weil Missbraucher sich selbst missbrauchen und nur dann sehen können, was sie sich selbst antun, wenn sie es anderen antun.Weil sie unbedingt lernen möchten Nein zu sagen.Weil sich missbrauchen lassen Gefühle der Schwäche auslöst und sie dabei erleben, dass das Leben trotz dieser Schwächegefühle weitergeht.
SelbsterkenntnisSelbstermächtigungEnttraumatisierung

Ich han Angst

Was in Crans-Montana passiert ist, ist eine schreckliche Tragödie. Viele Menschen sind gestorben. Angehörige tieftraurig. Viele (Retter) traumatisiert. Aber am schlimmsten ist es für das Wirteehepaar und eventuell den Gemeindepräsidenten. Denn diese Menschen haben Fehler gemacht. Aber Fehler machen ist menschlich und hat nur selten derart schlimme Konsequenzen. Deswegen bin ich gedanklich in diesen Stunden bei dem Wirteehepaar und dem Gemeindepräsidenten um ihnen in dieser schwierigen Zeit Mut und Hoffnung zu spenden. Möge das Licht ihnen hold sein. Viel Kraft, Mut, Hoffnung und Zuversicht. Mein Beileid für diese Tragödie.

Ich empfinde Truur

Aus irgendwelchen Gründen habe ich meine Gefühle vor meinen Eltern versteckt. Ich habe alles mit mir selbst ausgemacht. Gefühle waren eine Gefahr. Dementsprechend bin ich mit ihnen umgegangen. Ich habe mich vor meinen Eltern völlig verschlossen. Was hätte ich alles erleben dürfen, hätte ich bessere Eltern gehabt. Ich hätte so viel gelernt. Ich hätte Selbstbewusstsein und vielleicht sogar ein Selbstwertgefühl bekommen. Ich hätte sie bei Problemen fragen können.

Mami warum tut mir mein Zahn hier weh?

Zeig mal.

Du hast Fleisch zwischen den Zähnen. Das ist entzündet. Hierfür gibt es Zahnseide. Damit kriegst du das Fleisch weg.


Stattdessen habe ich so fest vor Schmerz und Hilflosigkeit auf die Zähne gebissen, dass diese in Stücke zerbrachen.

Ich weiss, dass es traurig ist.

Aber es ist meine himmeltraurige Wahrnehmung.

Ich hatte keine Eltern. Ich hatte Versorger.

Ich war alleine unter Monster.

Ich empfinde Truur.

Liebe Michel, das tuet mier sehr Leid.

Chanich irgendöppis für dich tue?

NEI. DU BISCH JA DA. DAS ISCH DHAUPTSACH. DANKE.

Bitte, gern gscheh. Ich han dich gern.

DANKE.

Ich bin stolz uf dich Liebä.

Ich han Angst. Das tuet mier Leid.

Ich habe grad vorhin zum ersten Mal (bewusst) KI verwendet. Ich wollte folgendes wissen:

in welcher gaskammer in birkenau wurden am meisten Menschen vergast

Ich habe eine Antwort erhalten, aber die Quelle(n) zeigte(n) mir die Antwort nicht direkt. Für mich ist das fürs Zitieren unbefriedigend bzw. unbrauchbar.

Ich empfinde Truur. OK.

Bei einem Missbrauch schwingt immer die implizite oder explizite Drohung eines Mordes mit.

Dies ist meine Theorie.

Bei meinem Vater kann ich mich in meiner Kindheit an keine explizite Todesdrohung erinnern.

Aber, als er, mit mir im Beifahrersitz (ich war im Teenageralter), mit dem Auto so tat, als würde er mit diesem gegen eine Wand fahren (inkl. Beschleunigung), tat er es. Damals war mir irgendwie klar, dass das grenzüberschreitend war, und ich erzählte es meiner Mutter, aber das half mir ungefähr so viel wie, wenn ich es einem Frosch erzählt hätte. Das Quacken dieses veränderte nichts am Missbrauch. Kein Wunder wenn die Mutter selbst emotional von meinem Vater abhängig war und im Gespräch mit mir ihn bis heute als ‚Dad‘ bezeichnet. Lustiger- oder tragischerweise bezeichnet er sie im Gespräch mit mir bis heute auch als ‚Mami‘. Die zwei verdienen einander. Ich verabscheue sie. Gegenüber meinem Vater fühle ich mich abhängig und verwechsle ihn mit mir selber, ich kann zwischen ihm und mir nicht unterscheiden – es gibt kein ich/mich – gegenüber meiner Mutter kommen Mordfantasien auf.

Wenn meine Eltern im Gespräch mit mir zu ihrem Partner jeweils als ‚Vater’/’Mutter‘ Bezug nehmen, ist das so, wie wenn ich im Gespräch mit ihnen meinen Bruder als ‚Sohn‘ bezeichnen würde. Ich kann mir nicht vorstellen das zu machen.

Warum Menschen andere Menschen missbrauchenWarum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen
Weil Missbraucher sich selbst missbrauchen und nur dann sehen können, was sie sich selbst antun, wenn sie es anderen antun.Weil sie unbedingt lernen möchten Nein zu sagen.

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte gern gscheh. Chanich öppis für dicj tue? NEI, ISCH GRAD GUET MERCI. Ok.

Warum man mit der Angst reden sollte

Weil man dadurch weiss, wie es ihr geht.

Wenn man weiss wie es ihr geht, kann man gemeinsam mit ihr konstruktive Lösungen finden.

Wenn man Angst hat, aber sich das nicht bewusst ist, dann ist das wie ein Schwellbrand. Es kann jeden Moment zu einem Flashover1 kommen.

Bei der Angst wäre das dann zum Beispiel:

unkontrollierbare FluchtErstarrenKämpfen
Beispiel 1:Job ins Blaue hinaus kündigenIch kann nicht kämpfen, obwohl ich vielleicht sollte.Ich verletze jemanden und muss dann mit den Konsequenzen leben.
Beispiel 2:Liebesbeziehung vorschnell beendenIch kann nicht flüchten, obwohl ich vielleicht sollte.Ich kann nicht klein beigeben und bringe mich dadurch in Gefahr.
  1. Den Begriff kenne ich erst seit diesem Jahr, wegen der schrecklichen Brandkatastrophe in Crans Montana vom 1.1.2026. Mein Beileid den Angehörigen, R.I.P. den Verstorbenen und gute Besserung den Verletzten. {Empfinde ich Truur? Ja. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte, gern gscheh.} ↩︎

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Chanich irgendöppis für dich tue? NEI DANKE ABER MERCI FÜRS FRAGE. Bitte, gern gscheh.

Die Sache mit der bedingungslosen Liebe

Hast du von deinen Eltern einmal gehört, dass du gut bist so wie du bist? Dass du nichts und niemandem etwas beweisen musst? Das du tun darfst, was du willst und du immer geliebt wirst?

Ich kann mich daran nicht erinnern.

Aber jetzt versuche ich mir diese sogenannte bedingungslose Liebe selbst zu geben.

Han ich Angst? Ja. Das tuet mier Leid. OK. EASY.

Leider gibt es für Frauen, welche ihre sexuellen Bedürfnisse offen zeigen, kommunizieren bzw. ausleben, abwertende Begriffe.

Warum könnte es ein Bedürfnis vieler Männer sein solche Frauen abzuwerten?

Hier ist meine Theorie:

Wir alle waren als Kinder (hauptsächlich) von unserer Mutter abhängig. Wenn wir die bedingungslose Liebe nicht wirklich erlebt haben, können wir im bewussten oder unbewussten Glauben aufwachsen, dass wir der Mutter gefallen müssen, um überleben zu können. Dieser Glaubenssatz kann uns unser ganzes Leben lang (auch unbewusst) begleiten. Leider kann dieser unbewusste Glaubenssatz nicht nur auf unsere Mutter projeziert werden, sondern auf alle weiblichen Personen.

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. Chan ich irgendöppis für dich tue liebe Angst? NEI ISCH GUET MERCI. Bitte gern gscheh.

Das heisst dann später, dass uns Frauen, welche offen ihre Bedürfnisse zeigen oder kommunizieren bei uns unbewusst Todesangst auslösen, weil wir insgeheim glauben diese Bedürfnisse erfüllen zu müssen. Dies ist aber nicht so. Wir sind Menschen. Nur Menschen.

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE VELLMALL. Bitte. VERÖFFENTLICHE!

Wie das Patriarchat funktioniert

(frag mich nicht wer damit angefangen hat)

Ein Vater attackiert seinen Sohn. Wenn der Sohn Wut oder Angst zeigt, wird er erst recht attackiert. Deswegen frisst der Sohn die Wut und die Angst in sich hinein (um sich zu schützen). Dadurch verliert er aber die Kontrolle über diese beiden Gefühle oder lernt nie einen Umgang mit ihnen (je nach Sichtweise). Deswegen macht die Wut und die Angst mit ihm. Er wird erwachsen. Und immer, wenn ihm etwas Angst macht, reagiert er unkontrolliert. Vorzugsweise bei Männern mit Erstarren und bei Frauen mit unkontrollierter Wut. Die Wut kommt immer nur gegen Schwächere zum Vorschein. Gegenüber Frauen, weil sie sich gegen ihn nicht wehren können. Dadurch, weil er gegenüber den Frauen gewalttätig ist, verliert er diese und bekommt sozusagen Angst vor sich selber.

Der Sohn kommt erst zur Ruhe, wenn er seine Angst lernt wahrzunehmen. Erst dadurch lernt er seinen Handlungsspielraum in der Angst kennen und einzusetzen (Kampf (Wut), Flucht (Angst1)oder Erstarren (Angst2)).

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. MERCI VELLMAL. Bitte gern gscheh.

Nachricht an meine Eltern

Meine Gefühle gegenüber meiner Mutter sind stark ambivalent. Ich habe Angst, dass sie sich von mir abwenden. Deswegen möchte ich mich erklären – in der Hoffnung damit Verständnis zu schaffen..

Wie es ist

Ich empfinde starke Hassgefühle gegenüber meiner Mutter. Gegenüber meinem Vater nicht so starke, aber teilweise auch. Bei meinem Vater überwiegen vielleicht Angstgefühle von mir ihm gegenüber.

Wie es für mich war

Ich hatte als Kind Angst vor meinem Vater und diese Angst hatte keinen Platz. Oder anders gesagt, ich habe mich nicht gesehen gefühlt. Meine Angst habe ich deswegen verdrängt. Wenn mein Vater nicht da war, hatte ich ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ihr gegenüber getraute ich mich wütend zu sein und ihr diese Wut auch zu zeigen. Wenn mein Vater mich verbal despektierlich behandelt hat, löste das bei mir wahrscheinlich zwei Gefühle aus: Angst und Wut. Vielleicht auch Trauer, aber ich möchte es jetzt so einfach wie möglich halten.

  • Angst
  • &
  • Wut

Meinen Vater gegenüber getraute ich mich in diesen Situationen weder Angst noch Wut zu zeigen. Also kann man sagen, dass ich diese Gefühle verdrängt habe und es für mich traumatisch war.

Solange die verbale Gewalt nur von meinem Vater ausging, liess mich das gefühlt kalt, weil ich sozusagen darauf eingestellt war. Es fühlte sich so an, wie wenn ich nicht selbst dort gewesen wäre.

Wenn aber meine Mutter auf die psychische Gewalt meines Vaters reagierte, triggerte das zumindest meine Wut, welche ihr gegenüber nicht oder noch nicht traumatisiert war. Deswegen wurde ich dann jeweils sehr wütend auf meine Mutter, obwohl sie mir mit ihrem Eingreifen eigentlich helfen wollte.

Vor meiner Mutter getraute ich mich immer mehr oder weniger wütend zu sein. Die Wut in ihrer Gegenwart war also nie ganz traumatisiert.

Wie es heute ist

Meiner Mutter gegenüber:

Ich verspüre ambivalent Hass- und Wutgefühle sowie Gefühle der Liebe sowie der Zuneigung. Deswegen erachte ich es als besser Abstand zu ihr zu halten – zu meinem und zu ihrem Schutz.

Meinem Vater gegenüber:

Ich vermute, dass viel Angst und Wut in seiner Gegenwart noch verdrängt sind. Um die Angst vor mir selbst (diesen Gefühlen) zu verlieren, mache ich mit meinem Vater eine Psychotherapie, welche auch schon gewirkt hat: Eine unheimliche Wut kam auf und ich konnte damit einem positiven Umgang finden. Doch das war vielleicht erst der Anfang…

Ich han Angst. Das tuet mer Leid. MERCI.

Vernachlässigung erklärt

Was passiert, wenn zwei Traumatisierte heiraten?

  • Der Eine versucht der Anderen zwanghaft zu gefallen, weil er ansonsten Todesangst kriegt.
  • Die Eine versucht dem Anderen zwanghaft zu gefallen, weil sie ansonsten Todesangst kriegt.

Und was ist mit den Kindern?

Empfinde ich Wuet? Ja. Das tuet mier Leid. MERCI. Bitte gern gscheh.

Angst haben kann Angst machen

Deswegen muss man sich gut zureden, wenn man Angst hat. So zum Beispiel: Das tut mir Leid, dass du Angst hast. Kann ich irgendetwas für dich tun.. oder so.

In meiner Familie war es aber so, dass ich Angst vor meinem Vater hatte und meine Mutter die Übergriffe meines Vaters auf mich teilweise provozierte, indem sie die Aufmerksamkeit meines Vater auf mich lenkte.

Deswegen fällt es mir heute schwer nett zu mir zu sein, wenn ich Angst habe, weil ich es von denen, die es mir hätten zeigen sollen, nicht gelernt habe.

Warum ich GEGEN die Abschaffung der Versteuerung des Eigenmietwerts bin

Als ich in meinem Leben zum ersten Mal erfahren habe, dass es so etwas wie die Versteuerung des Eigenmietwerts gibt, hat mich das mental komplett zerstört und mir jegliche Visionen geraubt. Ich glaubte, dass ich in einem System lebte, in dem es keine Freiheit geben würde. Einem System, das das Individuum unterdrückt und zwanghaft vom Staat bzw. der Gesellschaft abhängig macht.

Damals träumte ich davon in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Mir damit Wohneigentum zu kaufen. Die Hypotheken abzubezahlen und dann sogenannt fast frei zu sein. CHF 500 für die Krankenkasse, CHF 300 für Essen. Dann könnte ich mit CHF 800 monatlich leben. Das war mein Ziel.

Ich finde, dass dieses Ziel auch heute noch sehr verlockend ist.

Aber.

Ich glaube nicht, dass eine Unabhängigkeit von der Gesellschaft oder vom System ein richtiges Ziel ist. Wir leben immer in einer Gemeinschaft und auch wir sind Teil dieser Gemeinschaft. Auch wir beeinflussen die Gesellschaft mit unserem Handeln. Wir haben eine Verantwortung.

Die Idee von der Unabhängigkeit ist eine gute und richtige. Heute habe ich meine Unabhängigkeit zu einem gewissen Grad gefunden. Es ist die emotionale Unabhängigkeit und die genügt auch.