Empfinde ich Wut? Ja

Mit ca. 21 Jahren hat mich mein Zahnarzt für die Weisheitszahnentfernung angemeldet. Ich war damals noch ein komplettes Opfer und wollte immer zeigen, dass ich stark und mutig bin. Ich konnte keine Schwäche zeigen und so habe ich natürlich eingewilligt.

Heute bereue ich jedoch, es getan zu haben. Auch bereue ich, dass mir mein Zahnarzt bei einem der vorderen Zähnen eine weisse Masse herausgespitzt hat, weil seither die Füllung schon mindestens zwei Mal herausgefallen ist und ich nun wesentlich weniger hübsch aussehe (es noch ein drittes Mal reparieren zu lassen, kotzt mich an).

Zu meinem Zahnarzt zu gehen, fühlte sich für mich an, wie ein Lamm, das zum Metzger geht. Immer hat er irgendetwas gefunden und sofort behandelt. Ich war komplett ahnungslos und habe mir neben Vorwürfen, immer auch noch Selbstvorwürfe gemacht: «Warum schaffe ich es nicht keine ‚Löcher‘ zu haben?» etc. Ich habe auch das Gefühl, dass der Zahnarzt jeweils nach Alkohol gestunken hat. Nie wurde ich für irgendetwas gefragt, höchstens überredet. Ok. Diese Aussage ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber ich fühlte mich auf jedenfall nicht ernst genommen und jeweils überrumpelt.

So, dann ging ich dann halt zum Weisheitszähneziehen.

Zuerst war ich überrascht, dass er es nicht selber machen wollte. Also musste ich, wohl oder übel, jetzt, nachdem ich eingewilligt hatte, zu einem anderen Typen gehen.

Dort angekommen, sagte dieser mir nach dem Röntgen, dass ich Glück hätte, da die Krankenversicherung den Eingriff bezahlen würde, da die Weisheitszähne extrem nahe beim Kiefer liegen. Wenn ich diese Zeilen schreibe, kommt bei mir eine unglaublich grosse Wut hervor. Das Schreiben fällt mir schwer.

Aber ich denke, dass das Schreiben hilft.

Also, das ‚Glück‚, das ich hatte, kann man wohl am ehesten mit dem Glück des ‚Hans im Glück‚ vergleichen. Also, wie ging die Geschichte weiter?

Sofort wurden mir Weisheitszähne gezogen. Wahrscheinlich auf einen Klacks zwei.

Ein paar Wochen oder Monate später, ging ich dann noch ein zweites Mal hin; für die zweite Entfernung.

So genau kann ich mich nicht mehr erinnern, da das alles schon ca. 18 Jahre zurückliegt.

Übrigens: Beim Schreiben dieses Textes fällt mir auf, dass meine Bauchmuskulatur extrem angespannt ist. Ist wohl ein Thema, dass eine körperliche Reaktion auslöst, wenn ich darüber schreibe.

Aber was waren die Nachwirkungen der zwei Operationen? Es geht mir nicht darum, genau zu beschreiben, was war, sondern den Weg zu heute, mit Bezug zu meinen heutigen Beschwerden, zu beschreiben.

Der Kiefer rechts knackt seither immer beim Kauen. Vor allem am Morgen.

Links wie rechts haben sich nach der Operation am Unterkiefer hinten unten und oben hügelförmige Knochenausbuchtungen gebildet.

Den Druckausgleich kann ich rechts viel schlechter ausführen als links. Grundsätzlich habe ich auch oft das Gefühl, dass sich im rechten Ohr ein Druck befindet, welcher nicht weggeht. Auch habe ich das Gefühl, dass ich auf diesem Ohr (rechts), grundsätzlich, schlechter hören kann und glaube, dass dies eine Konsequenz der Weisheitszahnentfernung ist.

Im Winter sind meine Zähne oben rechts oft kälter als die anderen, was ich als unangenehmes Gefühl empfinde. Diese Folge ist für mich logisch, weil es, beim hintersten Zahn oben rechts, es nach dem letzten Zahn steil bergauf geht und es nicht wie auf der linken Seite eine leicht abfallende Gewebeverbindung gibt, welche die Zähne mit Blut etc. versorgt.

Nach diesen Erfahrungen ging ich ein paar Jahre nicht mehr zum Zahnarzt und danach hatte ich plötzlich extrem viele Löcher. Einfach mir selbst die Schuld zu geben. Aber ich hatte, grundsätzlich, meiner Meinung nach, immer eine sehr gute Zahnhygiene und so war mir diese plötzliche Häufung von Löchern zuerst ein Rätsel. Aber ich glaube, dass ich erst nach der Weisheitszahnentfernung Probleme mit Essensresten zwischen den Zähnen bekam, und dieses Problem überrumpelte mich mitte zwanzig völlig. Mein Zahnarzt war in der Zwischenzeit in Pension und ich ging nun zu seinem Nachfolger. Der sah sofort die Pendenzen und so flickte er wieder munter darauf los. Dies ist kein Vorwurf, aber, dass ich einfach komplett ahnungslos war und mich ausgeliefert fühlte, ist ein Ausdruck meines retrospektiv empfundenen Gefühlsempfindens.

Man geht zum Zahnarzt. Der röngt. Sagt dann, was er vorhat, er macht es und dann kommt eine Rechnung.

Leider ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende. Oder sollte ich besser sagen: Leidensgeschichte?

Mein Biss ist seit den Weisheitszahnentfernungnen nur noch einseitig. Das heisst, dass der Bissimpuls von links ausgeht und die rechte Kieferseite mehr oder weniger einfach mitschwingt.

Weiter habe ich das Gefühl, dass sich der ganze Unterkiefer sich ein bisschen nach vorne verschoben hat. Jedoch nicht gleichmässig und daraus entstanden ist eine neue Bisskonstellation. Das heisst, dass meine Zähne, seither, meiner Meinung nach, anders zusammenfallen und zwar so, dass sich zwei Eckzähne beim Kauen immer berühren. Über die Jahre hinweg erodierten die beiden so weit, dass sie nun fast aneinanderpassen. Leider ist dabei so viel Zahnmaterial verloren gegangen, dass sich schon bloss ein Schmerz einstellt, wenn ich mit der Zunge über den oberen linken Schneidezahn fahre.

Zum allem Unglück leide ich heute noch unter einem anderen Problem: Bei vielen Zähnen und bei einigen sehr ausgeprägt, habe ich freigelegte Zahnhälse. Diese sind sehr sensibel und verursachen regelmässig Schmerzen. Diese Schmerzen schränken mich unter anderem dadurch ein, dass ich auf gewisse Lebensmittel verzichte (vor allem säurehaltige Lebensmittel).

Auch habe ich sogenannte Zahnfleischtaschen, welche gemäss meiner letzten Zahnärztin über 5mm tief sind. Sie sind voller Eiter. Diesen kann ich mit den Fingern aus den Taschen drücken. Nach ca. sechs Stunden sind die Taschen aber wieder gut gefüllt.

Theorie zum Rauchen und zum Alkoholkonsum

Abgesehen von einer körperlichen Abhängigkeit versuche ich mir Alkoholkonsum und das Inhalieren von irgendwelchen Stoffen folgendermassen zu erklären:

Das ‚Nuggeln‘ an einer Flasche, einem Glas, Becher oder einer Dose sowie das Trinken und Herunterschlucken erinnert uns unbewusst an unsere eigene Stillzeit, in der wir als Baby Muttermilch tranken und uns sicher und zufrieden fühlten.

Han ich Angst? Ja.

Dies ist eine Theorie und diese soll nicht dazu dienen irgendjemand zu diskreditieren. Es ist bloss ein Gedankenspiel:

In meiner Familie wurde nie über irgendetwas Negatives gesprochen. Das hat mir Angst gemacht.

Daniel Lampart

Habe gerade wieder einmal ein Interview mit Herrn Daniel Lampart gehört.1 Ich möchte nicht sagen, dass ich politisch genau auf seiner Linie bin. Aber die Art und Weise wie er spricht, lässt bei mir irgendwie das Herz hüpfen. Vielleicht ist es die Betonung. Egal. Ich hörte ihm gerne zu. Und genau wie er unterstütze ich die Forderung nach acht Wochen Ferien für Lernende.!

  1. https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/daniel-lampart-sagen-die-gewerkschaften-ja-zu-den-eu-abkommen?id=AUDI20250616_NR_0031 , abgerufen am 16.06.2025 um ca. 17.45 Uhr. ↩︎

Eine Theorie

Vasily Naryshkin

«Gestern lief die Frist ab, während der er nach Ablehnung seines Asylgesuches freiwillig das Land hätte verlassen können.»1

  1. Direktes Zitat aus der <20 Minuten> Zeitung vom 13. Juni 2025, Seite 6, Herausgeberin: TX Group AG. ↩︎

Ukraine Tag 2 (25)

«Ich mag keine Städte.»

Zurken, Reise 2012

Han ich Angst? Ja. Gut gemacht

Was ist eine Angststörung?

Eine Theorie

Ukraine Tag 1 (24)

Grenze Polen- Ukraine (23)

Meine Traumatheorie

Weil mein Vater mich seit Kindesbeinen kritisierte..

Han ich Angst? Ja.

Analyse Elvis-2021

Die Ausgangslage:

«Elvis sieht einen Mann, denkt, dass dieser gut aussieht. Denkt dann, dass er wegen diesem Gedanken vielleicht schwul sein könnte und bekommt dann Angst».

interpretiert/indirekt zitiert aus Minute 2:46-3:30 vom Interview

Meine Analyse:

«In diesem Moment kam die Angst und diese Angst ging einfach nicht mehr weg.»

Interpretiert/indirekt zitiert aus Minute 05:25-05:30 vom Interview

Das besagte Interview findet man unter https://www.srf.ch/audio/rehmann/meine-gedanken-wollten-mir-meine-identitaet-rauben?id=180a10fb-920b-4688-82b7-86b490ba0199#autoplay , zuletzt abgerufen von mir am 28.05.2025.

Eine Theorie

Sehr geehrter Zurken (22)

Angst

Katzenwäsche (21)

Die Nahrungsaufnahme betreffende Verhaltensstörung

Eine Theorie

Nachricht an B

Phobien

Schach vs. Blogging

«Kinder brauchen Anerkennung und nicht Lob»

Sehr geehrter Zurken (20)

Han ich Angst? Ja

Darm Alarmstufe 4/5

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen..

Mi-Sche-EL

Meine Theorie

Habe ich Angst? Ja

Ein paar Wochen später.. (18)

1x hin und zurück bitte

Wenn man etwas nicht zeigen darf, dann will man es verstecken.

Wenn man etwas zeigt, dann ist es.

Theorie.. ;-)

#3

Schweinefarm 14.5.2025

Dies ist ein Bild des Schweines 7854 aufgenommen am 14.5.2025 um 13.00 Uhr.

Hallo Zurken (17)

Angst?

Hallo Jürgen (16)