– Ich habe Angst

Wenn man seit Kindesbeinen immer vom Vater für dumm verkauft wird, dann löst das eine grosse Wut aus. Leider machte mir die seelische Gewalt meines Vaters dermassen Angst, dass diese Wut keinen Platz fand. Als Teenager und bis vor kurzem erlebte ich meine Wut immer wieder in der Form unkontrollierbarer heftiger Wut– und Gewaltausbrüche. Heute würde ich mir die Diagnose ‚Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung‘ geben. Warum? Weil ich immer am Grübeln bin, mich immer verunsichert fühle. Darf ich das? Darf ich wütend sein? Was ist Wut? Wut macht mir Angst. Ich habe Angst. Entweder habe ich Angst oder ich kann meine Wut nicht kontrollieren. Das nimmt mir jegliches Selbstbewusstsein. Ich habe Angst vor mir selbst. Ich bin ein seelischer Krüppel. Von meinem Vater unter den Augen meiner Mutter gemacht. Schande.

Zombies

Ich han Angst.

Es gibt Menschen, die argumentieren würden, dass sie keine Angst und keine Trauer und keine Wut haben. Dabei begreifen sie nicht, dass sie einfach Angst davor haben.

Habe ich Angst vor Zombies? Ja.

Auch ich war ein Zombie. Und bin es vermutlich immer noch. Ich weiss es nicht.

– Wuet? JA? Bisch du da? JA. Guet

Stell dir einmal vor es gibt die Emotion Angst. Stell dir einmal vor du hast das Gefühl Angst. Dann kannst du mit deiner Emotion Angst ins Gespräch kommen. Du kannst Situationen rational deiner Emotion Angst erklären. Stell dir das einmal vor.

Was würde ich meiner Emotion Angst sagen? Dass es nicht mehr notwendig ist aktiv zu werden, wenn ich Wut empfinde.

– Ich empfinde Truur

Ich habe herausgefunden wie der Muskel heisst, welcher mir damals, ca. 2008, bei der Weisheitszahnentfernung zerschnitten und zerstört wurde: Musculus pterygoideus medialis
oder auf deutsch: Innerer Flügelmuskel

Das Ganze macht mich dermassen traurig. Wenn ich das Ganze wieder einmal mit Suchmaschinen recherchiere, fühle ich mich wie in einem Hyperfokus. Wie ein Detektiv, welcher auf der Spur seiner ganzen verdrängten Angst, Wut und Trauer ist. Ich verbringe Stunden damit. Es macht mich so traurig.

Als ob es nur diese eine Ursache für all meinen Schmerz geben würde.

Auch kann ich mich 100% mit ehemaligen Verdingkindern identifizieren. Denn diese wurden nicht oder nur in seltenen Fällen aus Nächstenliebe genommen. Meist, weil man sie als Arbeitskräfte gebrauchen wollte. Oft (ich möchte nicht sagen meist) wurden sie aber auch wie Menschen zweiter Klasse behandelt. So fühle ich mich in meinen Job auch. Meine Aufgabe ist es die ‚Löhne‘ zu machen. Ich muss diese so machen, wie es mein Chef will. Das heisst unkorrekt und gegenüber den Mitarbeitenden betrügerisch. Doch gegen aussen bin ich für alles verantwortlich. Und wenn irgendjemals ein Fehler auffliegt, wird er einfach sagen, dass ich Schuld daran wäre und er mir im besten Wissen und Gewissen vertraut hätte. So werde ich auch missbraucht. Und mein Missbrauch liegt darin, dass ich andere missbrauchen muss. Zur Erinnerung: Im KZ mussten auch Häftlinge die zukünftigen Gaskammeropfer verführen und manipulieren, damit sie alle schön brav die Kleider auszogen und in die Gaskammer watschelten. Das ist jetzt meine Aufgabe. Dafür darf ich im schön warmen Büro sitzen und muss mir meine Hände nicht effektiv schmutzig machen.

Für meinen Vater war meine Mutter seine Mutter und ich nur ein lästiger Konkurrent. Auch meine Mutter ist nicht emanzipiert, sondern sie ist und war immer damit beschäftigt meinem Vater zu gefallen und ich Kind musste warten bis mein Vater wieder weg war. Dieses Falsche hat mich mein ganzes Leben lang begleitet. Vertrauen konnte ich nie. Gefühlslos funktionierte ich immer in Todesangst um irgendwelchen Menschen zu gefallen. Menschen wie diese Zahnärzte, die mich verführten und mich dann verstümmelten. Hier, auf dem oben gezeigten Bild, kann ich mein ganzes Unglück sehen. Ich kann es sehen und beweisen. Es ist der Beweis, dass ich mir das nicht einbilde. Irgendjemand hat diesen Muskel zerschnitten. Hat sich nicht dafür entschuldigt. Ich habe diesen Menschen zwei Mal in meinem Leben gesehen. Wahrscheinlich hat er gewusst oder geahnt, was er angerichtet hat, aber er hat mich wie Dreck weggeworfen und genau das passiert jetzt schon wieder. Und dass meine Mutter immer noch mit meinem Vater zusammen ist, obwohl dieser immer psychische Gewalt gegen mich einsetzt, wenn ich ihr zu nahe komme, zeigt, dass sie überhaupt Nichts begriffen hat und, dass ich ihr Liebesgesäufze nicht ernst nehmen kann.

Truur? Ja. Bisch du da? Ja.

Ich bin wüetig.

Ich wurde soeben gegaslighted (mir wurde gesagt, dass ich einen Chat Messenger benutzen soll, damit ich etwas deaktivieren kann). Im sogenannten Chat Messenger wurde mir dann gesagt, dass ich die Änderung einfach im Kundenportal vornehmen kann. Empfinde ich Wuet? Ja. Übrigens, so schnell wie dort geantwortet wurde, war das wohl eine KI-generierte Antwort. Auch darauf wurde ich nicht aufmerksam gemacht. Was sind die Konsequenzen davon? Dass irgendwelche Daten über mich gesammelt wurden und diese ins Ausland abgeflossen sind. Ich han Angst.

Ich empfinde Wuet.

Was heute geschah:

Auf den Lohnabrechnungen waren Bonuse ersichtlich, welche in der Lohnabrechnung aber nicht im Bruttolohn berücksicht waren. Mit der Folge, dass die davon betroffenen Mitarbeiter diese Bonuszahlungen nicht erhalten haben.

Also wies mich mein Chef an den Lohnlauf nochmals zu öffnen {Ich han Angst}. Dann schaute er, dass die Bonuszahlungen richtig berücksichtigt wurden. {Ich han Angst}. Dann druckte er die neuen Lohnabrechnungen aus und verteilte sie den Mitarbeitern und löste Zahlungen aus, welche den Mitarbeitern die Nettodifferenz ausglich. Aber was ist mit den Abgaben? Wie will man das lösen? Ich werde die Übermittlung der {Ich empfinde Wuet.} Daten an die Sozialversicherung etc. aus dem ERP-Programm nicht auslösen, solange nicht geklärt ist, wie die Differenz aus den Abgaben deklariert wird.

) Dass C sich nicht dafür verantwortlich fühlt, dass MitarbeiterV seinen vollen Ferienanspruch ausschöpft, macht mich wütend

ArbeiterV hat in diesem Kalenderjahr erst vier Wochen Ferien gehabt, das heisst 20 Tage.

Facts:

"Die Ferien sind im Laufe des Kalenderjahres zu beziehen."1
"Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmende vereinbaren den Zeit-
punkt der Ferien."2
Die Dauer der Ferien beträgt pro Kalenderjahr 26 Tage.3
  1. Direkt zitiert aus Seite 44 von Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Schweizerischen Gebäudehüllengewerbe
    Vom 1. Januar 2024
    abgeschlossen zwischen der
    Genossenschaft Gebäudehülle Schweiz –
    Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmen,
    Lindenstrasse 4, 9240 Uzwil
    einerseits, sowie der
    Gewerkschaft Unia, Weltpoststrasse 20, 3000 Bern 16
    und der
    Gewerkschaft Syna, Römerstrasse 7, 4601 Olten
    andererseits
    (2. Auflage, März 2024). ↩︎
  2. Direkt zitiert aus Seite 44 von Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Schweizerischen Gebäudehüllengewerbe
    Vom 1. Januar 2024
    abgeschlossen zwischen der
    Genossenschaft Gebäudehülle Schweiz –
    Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmen,
    Lindenstrasse 4, 9240 Uzwil
    einerseits, sowie der
    Gewerkschaft Unia, Weltpoststrasse 20, 3000 Bern 16
    und der
    Gewerkschaft Syna, Römerstrasse 7, 4601 Olten
    andererseits
    (2. Auflage, März 2024). ↩︎
  3. Indirekt zitiert aus Seite 43 von Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Schweizerischen Gebäudehüllengewerbe
    Vom 1. Januar 2024
    abgeschlossen zwischen der
    Genossenschaft Gebäudehülle Schweiz –
    Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmen,
    Lindenstrasse 4, 9240 Uzwil
    einerseits, sowie der
    Gewerkschaft Unia, Weltpoststrasse 20, 3000 Bern 16
    und der
    Gewerkschaft Syna, Römerstrasse 7, 4601 Olten
    andererseits
    (2. Auflage, März 2024). ↩︎

Han ich Angst? Ja.

Vorfall im Coop Lyssach (Shoppingcenter) {Empfinde ich Wuet? Ja.} am 23.09.2025 um ca. 18.30 Uhr:

Im Coop gibt es manchmal so Aktionen, die erst in Kraft treten, wenn man zwei Einheiten{Han ich Angst? Ja.} eines Artikels kauft. Von so einer Aktion wollte ich gestern Abend profitieren und legte zwei Zweifel Wave Chips-Packungen aufs Kassenband. Die Frau an der Kasse tippte die Dinge und verlangte dann CHF 5.9.{Empfinde ich Wuet? Ja.}. Ich erwiderte, dass ich gemeint hätte, dass es eine Aktion sei und es CHF 4.4 kosten würde. Dann sehe ich, wie sie mit dem Finger auf ihren Touchscreen drückt und sich die digitale Preisangabe auf dem Kundenscreen von CHF 5.9 auf CHF 4.4 ändert und sie dann so etwas sagt wie: «Steht ja hier.» Kein Wort mehr darüber, dass sie vor ein paar Sekunden{Empfinde ich Wuet? Ja.} CHF 1.5 mehr verlangte. Ich bezahle (wie am Vorabend bar) und verabschiede mich von ihr.

Dieses Verhalten von ihr macht mich wirklich extrem wütend. Einerseits kann man dieses Verhalten als Gaslighting erklären oder damit, dass sie Angst hatte einen Fehler einzugestehen, oder damit, dass sie per se Angst vor mir hatte und{Han ich Angst? Ja.} mich unbewusst provozieren wollte, um herauszufinden, ob ich für sie gefährlich bin. Ich bin in diesem Moment wirklich auf 180. Man könnte sagen, dass dies eine Bagatelle ist, ich muss aber betonen, dass mich der Vorfall extrem wütend macht und mich dermassen belastet, dass ich um sechs Uhr früh ca. 30 Minuten einen Blogpost schreibe, obwohl das normalerweise nicht meine Tageszeit ist.

Han ich Angst? Ja.

Vor ca. 0.5-1 Jahr haben meine Eltern in unterschiedlichen Situationen mir folgendes gesagt:

Vater: «Du bist nicht psychisch krank.»

Mutter: «Du musst unbedingt mehr Psychotherapie in Anspruch nehmen.»

Empfinde ich Wut? Ja.

Meine Mutter hat in der Woche vom 10. März 2025 folgende Dinge getan:

  • Meinem Psychiater geschrieben
  • Mich besucht, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich das nicht wolle
  • Mir unterstellt, dass ich mich umbringen wollte

Diese Aktionen haben meim Vertrauen in meine Mutter stark erschüttert.

Habe ich Angst? Ja.

Was ich mir wünsche:

Dass sie sagen, dass ich das, was ich mache gut mache und dass ich mir keine Sorgen machen müsse.

Han ich Angst? Ja.

Empfinde ich Trauer? Ja.

Will ich mich mit diesem Gefühl verbinden? Ja.

Empfinde ich Selbstmitleid? Ja.

Gut.

Das machst du gut. Du darfst das machen, was du tust.

Empfinde ich Truur? Ja.

Mein Vater wollte in die USA. Sommer 2003. Er wusste genau, was er wollte und fuhr mit einem Wohnmobil mit seiner Familie seine Reiseroute. {Han ich Angst? Ja.}{Empfinde ich Truur? Ja.}Am Grand Canyon angekommen, machten wir uns bereit für eine Wanderung. Die Ranger haben die Menschen informiert, dass es ohne Reservation beim Stützpunkt am Colorado River keine Übernachtung gibt und dass man ohne eine solche nicht bis zum Colorado River wandern dürfte. Das war meinem Vater egal. Er wusste, was er wollte. Ich durfte ihn dabei begleiten.

{Empfinde ich Wut? Ja.}

Wie ich missbraucht wurde

Ich musste mit einen Eltern zu Abend essen. Mein Vater war meistens still. Ich war still (ich wollte keine Aufmerksamkeit erregen). Mein Bruder war still. Meine Mutter hat dann erzählt, was bei ihr so am Tag passiert ist und anderes, was für die Partnerschaft von Relevanz war. Irgendwann kam sie auf uns Kinder zu sprechen. Sie erzählte Dinge über uns, die sie mitbekommen hatte oder die wir ihr erzählt haben. Dann stieg die Angst in mir. Bis zu diesem Zeitpunkt würde mein Vater noch wenig bis nichts gesagt haben. Manchmal blieb es dabei, aber manchmal begann er einen Monolog an mich zu richten. Dieser Monolog war immer abwertend, destruktiv und hatte meist gar keinen Bezug zu dem, was meine Mutter über uns gesagt hatte.

Irgendwann in meinen Teenageralter fuhr ich mit meinem Vater in seinem Auto nach Luzern. Er beschleunigte das Auto und drehte das Auto in Richtung einer frontalgelegenen Wand.

Empfinde ich Angst? Ja.

Ende Juni verliess ein Mitarbeiter die Firma, für welche ich arbeite. Heute fragte ich meinen Chef, ob wir ihm nicht ein Arbeitzeugnis ausstellen sollten. Er sagte: Nein. Wenn er sich nicht explizit darum bemüht, dann gibt es keines.

Empfinde ich Wut? Ja