1Job
– Ich han Angst (Worst Case Szenario)
Worst Case Szenario:
Ich gehe zu C, sage ihm dass ich rückwirkend einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 45% will und dass ich bis dahin jegliche Arbeiten am Aprillohn aussetze.
Er sagt mir, dass er das nicht macht.
– Han ich Angst? Ja
Vor was?
Vor Lohnentzug und Lohnabzug.
Beides hat mir C schon mehrmals angedroht.
Ich arbeite schon über 90% meiner Gesamtarbeitsdauer 45%, aber einen schriftlichen Vertrag habe ich nur über 40%.
Dies schürt bei mir die Angst, dass mir schliesslich die Beweise fehlen, falls es einmal tatsächlich zu einem Lohnabzug kommt.
Ich habe Angst, dass C dann argumentieren würde, dass ich mir die Löhne jeweils selber ausgezahlt habe, er mich aber zu 40% angestellt habe und ich mir deswegen ungerechtfertigterweise 45% ausgezahlt habe.
Sehr geehrter C
Ich respektiere deine Entscheidung Berufsbeiträge bei Mitarbeitern abzuziehen, auch wenn sie mehr als 30 Tage arbeitsunfähig sind. Aber ich kann den betroffenen Mitarbeitern 1, 2, 3 und 4 nicht in die Augen schauen und sie guten Gewissens z. B. um neue Arbeitsunfähigkeitszeugnisse anfragen. Für mich wäre das verlogen und ungerecht. Vielen Dank für das Verständnis.
– ICH WÜNSCHE MIR, DASS ICH DIESEN MONAT KÜNDIGE:
Der Schlachtplan:
- Schriftliche Kündigung erstellen & ausdrucken (1.4.26)
Ich han Angst
Ich habe mich heute geweigert die Löhne zu bezahlen, weil mein Chef C bei mehreren betroffenen Langzeitkranken oder Langzeitverunfallten sich geweigert hat..
- den betroffenen Mitarbeitern die Berufsbeiträge dieses Monates nicht mehr vom Lohn abzuziehen
- bereits fälschlicherweise früher abgezogene Berufsbeiträge zurückzuerstatten.
Grob gesagt wäre die Regel, dass wenn jemand länger als 30 Tage arbeitsunfähig ist, man ihm keine weiteren Berufsbeiträge abziehen darf.
– ICH EMPFINDE WUT AUF C
«Ich werde dir nicht helfen die Mitarbeiter zu betrügen.»
Ich han Angst
Wir haben einen Mitarbeiter, der schon einige Monate wegen eines körperlichen Leidens arbeitsunfähig ist.
Am Mittwoch bezahlen wir die Löhne.
Erst kürzlich habe ich erfahren, dass Berufsbeiträge bei solchen Absenzen, welche länger als 30 Tage dauern, nicht mehr abgezogen werden dürfen. Deswegen haben wir diesem Mitarbeiter den Berufsbeitrag für die Monate Oktober, November und Dezember 2025 und Januar 2026 jeweils fälschlicherweise vom Lohn abgezogen. Dies wollte ich im Lohnlauf vom Mittwoch korrigieren und ihm die bereits abgezogenen Berufbeiträge für die vier Monate wieder gutschreiben. Am Freitag hatte ich das so für den kommenden Mittwoch vorbereitet. Mein Chef hat davon mitbekommen und hat mich angewiesen diese Gutschrift wieder zu löschen. Ich habe dies dann gemacht. Doch nun bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ich dahinter nicht stehen kann.
Deswegen stelle ich für nächste Woche folgenden Plan auf:
Ich bringe die Gutschrift wieder in die Lohnabrechnung hinein. Am Mittwoch lege ich die vorbereiteten Lohnabrechnungen dem Chef vor. Falls er wieder moniert, sage ich ihm, dass ich diese Gutschrift nicht ein zweites Mal herausnehmen werde und bereite mich indirekt darauf vor ab diesem Zeitpunkt die weiter anfallenden Arbeiten zu diesem Lohnlauf zu boykottieren.
Wenn meine Mutter so stark sein kann, dann kann ich es auch.
– Ich empfinde Truur
Ich empfinde Wut auf Ü, weil diese Person:
- mir Anweisungen gibt, die den Anweisungen meines Chefs widersprechen.
Ich bin wütend auf Ü, weil ich mich nicht getraue bei C nachzufragen.
Ich bin wütend, weil Ü mich mit meiner Angst vor C konfrontiert.
Ich han Angst
Beim letzten Lohnlauf habe ich bei einem neuen Mitarbeiter seinen ersten Monatslohn so angepasst, dass ein Neulingsabzug mit drin war. Dieser Neulingsabzug habe ich gemacht, weil mein Chef dies so verlangte.
Die Logik hinter diesem Abzug versuche ich an einem Beispiel zu erklären: Man sagt, dass jemand zum Beispiel im Januar nur 24 Tage gearbeitet hat, wenn er am 1. Januar begonnen hat und das Lohnabrechnungsdatum der 24. Januar ist.
Um dies lohntechnisch umzusetzen, überschreibt man die Berechnungen der Software, welche den vollen Monatslohn ausbezahlt hätte.
Bei mir persönlich wurde das nicht gemacht, aber bei mehreren anderen, die seither gekommen sind.
Ich finde diese Praxis unfair und wahrscheinlich auch nicht rechtens. Vor allem deshalb, weil ich weiss, dass bei einer Person, welche die Unternehmung nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, dieser Abzug nicht wieder zurückgegeben wurde. Insgesamt wurden dieser Person also einfach 6/30 eines Monatslohnes nie ausbezahlt.
Die betroffene Person hat uns dann kontaktiert und wollte wissen, was hier los sei. Die Aufgabe ihm das zu erklären, wurde mir übertragen. {Empfinde ich Wuet? Ja.} Ich habe das dann gemacht. {Ich empfinde Truur.}
Ich han Angst vor C
C hat den «geistig behindert»-Ausdruck wieder verwendet…
«Bist du geistig behindert?!»
Ich han Angst
Im Dezember rief ein Kunde im Geschäft an und bat darum seine Rechnung auf den Januar zu datieren. Ich habe das anstandslos gemacht und ihm die neue Rechnung geschickt und die alte Rechnung vernichtet. Im Januar sehe ich, dass er das Geld am 31.12. überwiesen hat. Nun habe ich eine Rechnung mit Rechnungsdatum Januar, welche im Dezember des letzten Jahres bezahlt wurde. Ich empfinde Trauer.
Nachtrag um ca. 13.30 Uhr:
«Die Rechnung muss den Leistungserbringer oder die Leistungserbringerin, den Leistungsempfänger oder die Leistungsempfängerin und die Art der Leistung eindeutig identifizieren und in der Regel folgende Elemente enthalten:»
Quelle: Art. 26, Absatz 1 vom
Bundesgesetz
über die Mehrwertsteuer (MWSTG) 641.20 abgerufen unter https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2009/615/de#art_26 am 19.2.2026 um ca. 13.00 Uhr.
«Datum oder Zeitraum der Leistungserbringung, soweit diese nicht mit dem Rechnungsdatum übereinstimmen;»
Quelle: Art. 26, Absatz 2, lit. c. vom Bundesgesetz
über die Mehrwertsteuer (MWSTG) 641.20 abgerufen unter https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2009/615/de#art_26 am 19.2.2026 um ca. 13.00 Uhr.
Ich empfinde Wuet
Am Montag hat mich mein Chef gefragt, ob ich geistig behindert bin.
Ich han Angst
Ich musste jemanden eine Mail schreiben. Dann habe ich Antwortmail im Trash gesehen. Und Chef hat Ö beauftragt diese nochmals zu kontaktieren, weil wir angeblich keine Antwort bekommen hätten.
Meine Interpretation:
Chef gaslighted mich.
– ich habe angst, dass mich mein job umbringt.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+1=-4- |
| Was kann ich dagegen machen? –> kündigen!!!!!!!! |
Ich arbeite in der Schreibstube eines Konzentrationslagers
Im Mai hat ein junger Ausländer bei uns angefangen zu arbeiten. Mitte Dezember, beim Bearbeiten des Jahresstundenzettels, bemerke ich, dass der junge Mann gar keine Ferien gemacht hat. Keinen einzigen Tag. So läuft das bei uns. Bei uns gelten keine Gesetze. Nur das Gesetz des Chefs. Mein Chef interessiert sich nur insofern dafür, dass seine Arbeiter Ferien machen, als dass er Angst hat vor den Behörden. Aber wo sind die?
Wuet? JA? Wie gads dier? GAR NED GUET DU VERDAMMTE *****SOHN! Das tuet mier Leid zghöre. Chanich irgendöppis für dich due? JA, TUEN B SPERRE.
Angst? JA? Wie gads? NED GUET. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte.
Han ich Angst? Ja.
Ich habe gerade den Fragebogen (welcher unter folgender URL zu finden ist:
) in Bezug auf die Beziehung zu meinem Arbeitgeber, ausgefüllt. Result: 7/15 Ja.
Han ich Angst?
Warum ich nicht von mir aus meinen Job kündigen möchte
Ich denke, dass mich mein Chef nicht umbringen wird.
Mein Körper aber denkt, dass ich auf Arbeit in ständiger Todesgefahr bin.
Wenn ich nicht kündige, kann mein Körper mit der Zeit lernen, dass seine Angst übertrieben ist.
Im Moment ist für mich der Job die grösste und wichtigste Sache in meinem Leben.
Andererseits hat mich mein Chef letzte Woche sogar körperlich angegangen. Was Angst ja eigentlich rechtfertigen würde. Aber dass er mich einfach so umbringt, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen.
Han ich Angst? Ja.
Es geht mir schlecht.
Ich bin komplett erschöpft. Ich liege im Bett mit Gliederschmerzen.
Ich denke, dass es wegen dem Vorfall von Mittwoch ist, bei dem mir C etwas angeschossen hat und mich wutentbrannt angeschrien und beleidigt hat.
Empfinde ich Truur? Ja.
Will ich mich mit dem Gfühl verbinde?
Ja.
Bravo.
Han ich Angst? Ja.
Han ich Angst, dass mich min Chef C umbringt?
Ja.
Was ich an einem meinem Job mag:
Ich werde missbraucht wie von meinen Eltern. Aber ich kann um 16.30 Uhr nach Hause gehen.
Vorfall am Mittwoch
Ich bin am Telefonieren, K kommt herein und er bleibt einfach im Raum stehen. Ich schaue K nicht direkt an, befürchte jedoch, dass er mich anschaut und mir zuhört, wie ich telefoniere. Mir ist es unwohl und ich kriege viel Angst, tue aber so, als ob alles gut wäre.
Vorfall vom 14.03.25, ca 7.02 Uhr
Heute hat mir mein Chef (C) gesagt, dass ich eine «huerre Pfiffe» sei.
Ich taufe diesen Menschen ‚K‘
Der Vater meines Chefs, eigentlich ein Pensionär ohne Arbeitsvertrag, hat mich am Montag gefragt, ob ich Getränke schon bestellt hätte. Ich verneinte. Er sagte, dann: «Dann, aber sofort.»
Ich habe dann die Getränke bestellt, obwohl es meiner Meinung nach auch noch am Mittwoch gegangen wäre.
Dass ich Dinge blind ausführe, die mir ein Mensch sagt, welcher keine Anweisungsgewalt über mich hat, macht mich wütend.
Ich taufe diesen Menschen ‚K‘.
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