zzIch-empfinde-Trauer.
– Ich habe Angst
Wenn man seit Kindesbeinen immer vom Vater für dumm verkauft wird, dann löst das eine grosse Wut aus. Leider machte mir die seelische Gewalt meines Vaters dermassen Angst, dass diese Wut keinen Platz fand. Als Teenager und bis vor kurzem erlebte ich meine Wut immer wieder in der Form unkontrollierbarer heftiger Wut– und Gewaltausbrüche. Heute würde ich mir die Diagnose ‚Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung‘ geben. Warum? Weil ich immer am Grübeln bin, mich immer verunsichert fühle. Darf ich das? Darf ich wütend sein? Was ist Wut? Wut macht mir Angst. Ich habe Angst. Entweder habe ich Angst oder ich kann meine Wut nicht kontrollieren. Das nimmt mir jegliches Selbstbewusstsein. Ich habe Angst vor mir selbst. Ich bin ein seelischer Krüppel. Von meinem Vater unter den Augen meiner Mutter gemacht. Schande.
– Habe ich Angst vor Drogen? Ja
https://m.youtube.com/watch?v=xBvN16t3Pxk&pp=ygUOa29rYWluIHNjaHdlaXo%3D#
– Ich empfinde Truur
Der Missbrauch durch meinen Vater an mir und das damit verbundene Leid wurden durch Dritte oder meinen Vater nie richtig anerkannt. So dass ich es immer noch grösstenteils verdränge und dann, wenn ich wieder in missbräuchliche Situationen hineinkomme nicht adäquat darauf reagieren kann. Ich akzeptiere Missbrauch stillschweigend. Ich tue so, als ob es den Missbrauch nicht geben würde. Ich tue so, als ob es die Beleidigungen meines Chefs mir gegenüber nicht geben würde. Ich konfrontiere meinen Chef nicht direkt damit.

– Ich mache mir Sorgen um Zahn16
Ich habe aus Versehen zu fest darauf gebissen und jetzt tut er weh.
– Ich habe Angst davor Teigwaren zu essen. Warum?
Angst vor Bluthochdruck.
Ich han Angst
Wieso?
Wegde Iführig vode Todesstraf in Israel.
Empfinde ich Truur? Ja.
Han ich Angst vor Schlaflosigkeit? Ja.
Ich han Angst
Die Angst ist dafür zuständig den Tod zu verzögern. Die Angst ist so oder so da. Man kann sie zwar wegdenken, aber die Angst ist sowieso da. Spätestens in der Nacht macht sie sich zum Beispiel in Form von Albträumen bemerkbar. Man kann sich die grösste Mühe geben von seiner Angst davonzulaufen. Wenn man sich entscheidet sich mit seiner Angst zu konfrontieren, dann beginnt eine neue Zeitrechnung. Man beginnt herauszufinden, was einem überhaupt Angst macht. Mit der Zeit verliert man die Angst vor der Angst immer mehr, weil man immer mutiger wird, weil man feststellt, dass man es immer überlebt, obwohl man sich jeweils mit der Angst konfrontiert. Dann kann es so weit gehen, dass man konkrete Ängste sogar auf ihre Rationalität überprüfen kann, ohne dass man vorher Angst bekommt. Wenn man es tatsächlich schafft einzelne Ängste auf ihre Rationalität hin zu überprüfen und dabei feststellt, dass diese oder jene Situation die Lebenserwartung nicht unbedingt negativ beeinflussen muss, dann führt diese Verbindung von (körperlichen) Emotionen mit (geistigen) Gefühlen zu einer Auflösung von irrationalen Ängsten.
Ich han Angst
Ich fühle mich missbraucht durch meinen Vater.