Ich han Angst

Die Angst ist dafür zuständig den Tod zu verzögern. Die Angst ist so oder so da. Man kann sie zwar wegdenken, aber die Angst ist sowieso da. Spätestens in der Nacht macht sie sich zum Beispiel in Form von Albträumen bemerkbar. Man kann sich die grösste Mühe geben von seiner Angst davonzulaufen. Wenn man sich entscheidet sich mit seiner Angst zu konfrontieren, dann beginnt eine neue Zeitrechnung. Man beginnt herauszufinden, was einem überhaupt Angst macht. Mit der Zeit verliert man die Angst vor der Angst immer mehr, weil man immer mutiger wird, weil man feststellt, dass man es immer überlebt, obwohl man sich jeweils mit der Angst konfrontiert. Dann kann es so weit gehen, dass man konkrete Ängste sogar auf ihre Rationalität überprüfen kann, ohne dass man vorher Angst bekommt. Wenn man es tatsächlich schafft einzelne Ängste auf ihre Rationalität hin zu überprüfen und dabei feststellt, dass diese oder jene Situation die Lebenserwartung nicht unbedingt negativ beeinflussen muss, dann führt diese Verbindung von (körperlichen) Emotionen mit (geistigen) Gefühlen zu einer Auflösung von irrationalen Ängsten.