– Ich habe Angst

Wer bin ich?

Ich bin Telefonoperator der 1950er Jahre. Ich vermittle Telefonanrufe zwischen Körper und Geist. Dabei lasse ich Anrufe vom Geist zum Körper nur durch, wenn der Inhalt dem Körper schmeichelt. Telefonanrufe vom Körper zum Geist lasse ich zu, indem ich meinen Körper beobachte.

– Ich han Angst

Körperliche Symptome, welcher Meinung nach auf körperliche Angst hindeuten (in Klammer Erklärung):

  • Durchfall (Ohne Darminhalt kann man schneller vor Gefahren wegrennen)
  • Furzen (Die durch Angst angeregte Darmtätigkeit lässt Luft entweichen)
  • Angespannte Bauchmuskulatur (Schützt die Organe besser, welche im Bauch liegen)
  • Harndrang (Durch die angespannte Bauchmuskulatur entsteht Druck auf die Blase)
  • Unfähigkeit Harn zu lassen (Angst verkrampft alles)
  • Verschränkte Arme (Mit den Armen den Bauch schützen)
  • Vorübergebeugte Schultern (Schützt auch den Bauch besser)
  • Kopfweh (Angst verspannt -Verspannungen zum Beispiel im Oberkörper können zu Kopfweh führen)
  • Zittern
  • Hoher Puls (Das Blut wird zur optimalen Versorgung der Zellen beschleunigt)
  • Hoher Blutdruck (Ausgelöst durch hohen Puls)
  • Chronische Entzündungen z. B. einzelner Gelenke, Gicht etc. (Angst löst Stresshormone aus, welche langfristig z. B. die Gelenke angreifen)
  • Schlaflosigkeit (Wenn man nicht schläft, kann man sich besser gegen Feinde verteidigen)
  • Albträume (die am Tag unterdrückten Angstgedanken holen sich ihren Platz in der Nacht)
  • Nächtliches Zähneknirschen (bei den Albträumen?)

– Ich empfinde Erschöpfung

Wenn man etwas wirklich Schlimmes wie zum Beispiel einen Missbrauch erlebt und man keine Möglichkeit sieht sich daraus zu befreien..

..wenn alle Versuche das Unsagbare zu sagen nicht gehört oder gesehen werden..

Dann bleibt einem als allerletzte Möglichkeit dem Körper die Schuld zu geben.

– Ich han Angst

Was ‚Psychisch Gesund Sein‘ bedeutet

  • Nett sein zu seinem Körper. Gegenüber seinem Körper offen und tolerant sein.
  • Seine Gedanken annehmen bzw. akzeptieren.

Leider kann das Ganze ziemlich verwirrend sein, da es schwierig ist zwischen dem Einten und dem Anderen zu unterscheiden.

– Ich han Angst, dass ich en Hirntumor han

Aktuelle Beschwerdensammlung:

  • konstantes Ohrendruckgefühl im linken Ohr
  • Schwäche im rechten Bein*
  • Schwächegefühl im rechten Arm**
  • Kopfwehgefühl mit Pulsieren im linken Bereich lokalisierbar auf der Höhe des Ohres, ca. 5 cm hinter dem Ohr.

Sternchen beschreiben alternative Erklärungen für die Beschwerden als die Hirntumortheorie

* Könnte daher kommen, dass ich 2018 mein rechtes Aussenband am Fuss operiert habe. Im Moment kann ich ca. 4’500 Schritte beschwerdefrei gehen. 2019 habe ich noch ein halbes Jahr 100% im Service gearbeitet. Also scheint mir auch diese Erklärung fragwürdig. ** Könnte daran liegen, dass ich hauptsächlich auf der rechten Schulter schlafe.

Han ich Angst? Ja.

Ich habe oft Schmerzen in der rechten Hüfte.

Mein rechter Arm wirkt immer kraftloser.

Empfinde ich Truur? Ja. Han ich Angst? Ja.

Mein rechter Kiefer läuft eher mit anstatt proaktiv zu arbeiten.

Mein rechtes Ohr kann zwar hören, aber eher nur passiv. Ich kann das sehr gut mit dem linken Ohr vergleichen. Es fühlt sich so an, dass ich beim rechten Ohr, dieses nicht ’spitzen‘ kann. Auch pfeift es oft leicht.

Empfinde ich Truur? Ja. Han ich Angst? Ja. Guet.

Empfinde ich Truur? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Empfinde ich Truur? Ja.

Ich hatte die schönsten Zähne.

Meinem Vater war es immer wichtig gute Zähne zu haben. Er sagte, welche Zahnpasta die beste sei.

Ich war schon als kleines Kind sehr bedacht darauf saubere und gesunde Zähne zu haben. Mein Vater hatte gesagt, welche Zahnpasta die beste ist.

Heute bemerke ich, dass nicht nur die Füllung beim Zahn 16 wackelt, sondern auch die bei Zahn 26. Wieviel Geld und Zeit war ich schon beim Zahnarzt? Gerade diese beiden Zähne haben alle schon mindestens drei Füllungen erlebt. {Empfinde ich Truur? Ja.} Meine Zahnärzte wissen genau, dass die natürliche Zahnsubstanz so klein geworden ist, dass man nicht mehr wegnehmen kann, weil ansonsten der Nerv absterben kann. Jetzt sind diese Füllungen schon wieder kaputt. Habe ich zu viel Popcorn gegessen oder was? Falls ja, es hätte mir niemand gesagt.

Empfinde ich Truur? Ja.

Ich weiss, welches die beste Zahnpasta ist.

Meine arme, ungeschützte Penisritze

Meine kleine Ritze, bei welcher der Urin austritt, schmerzt ein bisschen. Ich habe es vorhin beim Velofahren sehr stark bemerkt. Ich weiss nicht genau wieso. Ist es eine Infektion oder eine Überbeanspruchung der Eichel? Leider ist beides möglich:

  • Überbeanspruchung der Eichel: Dadurch, dass ich seit meiner Kindheit keine funktionierende Vorhaut habe, welche die Eichel schützen würde, leide ich oft unter der hohen Sensitivität der Eichel. Vor allem je nach Bewegung und Unterhose. Das letztere, die Unterhose, könnte auch eine Rolle des zweiten Grundes für meine Beschwerden spielen:
  • Infektion: Leider habe ich so gut wie keinen Druck oder ‚Spritz‘ (mehr) beim Urinlassen. Das bedeutet, dass ich den Resturin im Kanal jeweils physisch mit den Händen herausmassiere. Aber auch das funktioniert nur bedingt und so tropft es immer nach. Da ich, sagen wir mal, ca. zehn mal pro Tag Wasser lasse, heisst das, dass jeden Tag, ca. zehn Mal am Tag Urin in die Unterhosen oder das Pjyama gelangt. Unterhosen wechsle ich jeden Tag. Pjyamahosen nicht. Aufgrund der Urinansammlungen in den Pjyamahosen beginnen diese nach wenigen Tagen zu riechen. Dort ist wohl eine hohe Bakterienkonzentration. Meine Penisritze, welche ohne Vorhaut, komplett ungeschützt, in diesen betroffenen Textilstellen liegt, könnte meiner Meinung nach durch die Bakterien infisziert worden sein.

In meinen Augenbrauen wohnen Milben.

Letzten Herbst bekam ich Juckreiz an verschiedenen Stellen. Augenbraue rechts, Stirne, Schläfe rechts, Augenbraue links. Die Haut war gerötet und schuppig. Ich hoffte auf den Sommer. Im Frühling wurde es besser und viele ‚Herde‘ wurden unsichtbarer und haben weniger gebissen. Im Moment stört es mich nur noch bei der Augenbraue rechts, wegen den Schuppen, die bei jedem Kratzen von den Augenbrauen fallen. Als ich dies vor einiger Zeit meinem Arzt zeigte, meinte dieser es seien Milben.

Anmerkung: Die Gesichtshaut unmittelbar vor beiden Ohren war auch betroffen.

Empfinde ich Wut? Ja

Mit ca. 21 Jahren hat mich mein Zahnarzt für die Weisheitszahnentfernung angemeldet. Ich war damals noch ein komplettes Opfer und wollte immer zeigen, dass ich stark und mutig bin. Ich konnte keine Schwäche zeigen und so habe ich natürlich eingewilligt.

Heute bereue ich jedoch, es getan zu haben. Auch bereue ich, dass mir mein Zahnarzt bei einem der vorderen Zähnen eine weisse Masse herausgespitzt hat, weil seither die Füllung schon mindestens zwei Mal herausgefallen ist und ich nun wesentlich weniger hübsch aussehe (es noch ein drittes Mal reparieren zu lassen, kotzt mich an).

Zu meinem Zahnarzt zu gehen, fühlte sich für mich an, wie ein Lamm, das zum Metzger geht. Immer hat er irgendetwas gefunden und sofort behandelt. Ich war komplett ahnungslos und habe mir neben Vorwürfen, immer auch noch Selbstvorwürfe gemacht: «Warum schaffe ich es nicht keine ‚Löcher‘ zu haben?» etc. Ich habe auch das Gefühl, dass der Zahnarzt jeweils nach Alkohol gestunken hat. Nie wurde ich für irgendetwas gefragt, höchstens überredet. Ok. Diese Aussage ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber ich fühlte mich auf jedenfall nicht ernst genommen und jeweils überrumpelt.

So, dann ging ich dann halt zum Weisheitszähneziehen.

Zuerst war ich überrascht, dass er es nicht selber machen wollte. Also musste ich, wohl oder übel, jetzt, nachdem ich eingewilligt hatte, zu einem anderen Typen gehen.

Dort angekommen, sagte dieser mir nach dem Röntgen, dass ich Glück hätte, da die Krankenversicherung den Eingriff bezahlen würde, da die Weisheitszähne extrem nahe beim Kiefer liegen. Wenn ich diese Zeilen schreibe, kommt bei mir eine unglaublich grosse Wut hervor. Das Schreiben fällt mir schwer.

Aber ich denke, dass das Schreiben hilft.

Also, das ‚Glück‚, das ich hatte, kann man wohl am ehesten mit dem Glück des ‚Hans im Glück‚ vergleichen. Also, wie ging die Geschichte weiter?

Sofort wurden mir Weisheitszähne gezogen. Wahrscheinlich auf einen Klacks zwei.

Ein paar Wochen oder Monate später, ging ich dann noch ein zweites Mal hin; für die zweite Entfernung.

So genau kann ich mich nicht mehr erinnern, da das alles schon ca. 18 Jahre zurückliegt.

Übrigens: Beim Schreiben dieses Textes fällt mir auf, dass meine Bauchmuskulatur extrem angespannt ist. Ist wohl ein Thema, dass eine körperliche Reaktion auslöst, wenn ich darüber schreibe.

Aber was waren die Nachwirkungen der zwei Operationen? Es geht mir nicht darum, genau zu beschreiben, was war, sondern den Weg zu heute, mit Bezug zu meinen heutigen Beschwerden, zu beschreiben.

Der Kiefer rechts knackt seither immer beim Kauen. Vor allem am Morgen.

Links wie rechts haben sich nach der Operation am Unterkiefer hinten unten und oben hügelförmige Knochenausbuchtungen gebildet.

Den Druckausgleich kann ich rechts viel schlechter ausführen als links. Grundsätzlich habe ich auch oft das Gefühl, dass sich im rechten Ohr ein Druck befindet, welcher nicht weggeht. Auch habe ich das Gefühl, dass ich auf diesem Ohr (rechts), grundsätzlich, schlechter hören kann und glaube, dass dies eine Konsequenz der Weisheitszahnentfernung ist.

Im Winter sind meine Zähne oben rechts oft kälter als die anderen, was ich als unangenehmes Gefühl empfinde. Diese Folge ist für mich logisch, weil es, beim hintersten Zahn oben rechts, es nach dem letzten Zahn steil bergauf geht und es nicht wie auf der linken Seite eine leicht abfallende Gewebeverbindung gibt, welche die Zähne mit Blut etc. versorgt.

Nach diesen Erfahrungen ging ich ein paar Jahre nicht mehr zum Zahnarzt und danach hatte ich plötzlich extrem viele Löcher. Einfach mir selbst die Schuld zu geben. Aber ich hatte, grundsätzlich, meiner Meinung nach, immer eine sehr gute Zahnhygiene und so war mir diese plötzliche Häufung von Löchern zuerst ein Rätsel. Aber ich glaube, dass ich erst nach der Weisheitszahnentfernung Probleme mit Essensresten zwischen den Zähnen bekam, und dieses Problem überrumpelte mich mitte zwanzig völlig. Mein Zahnarzt war in der Zwischenzeit in Pension und ich ging nun zu seinem Nachfolger. Der sah sofort die Pendenzen und so flickte er wieder munter darauf los. Dies ist kein Vorwurf, aber, dass ich einfach komplett ahnungslos war und mich ausgeliefert fühlte, ist ein Ausdruck meines retrospektiv empfundenen Gefühlsempfindens.

Man geht zum Zahnarzt. Der röngt. Sagt dann, was er vorhat, er macht es und dann kommt eine Rechnung.

Leider ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende. Oder sollte ich besser sagen: Leidensgeschichte?

Mein Biss ist seit den Weisheitszahnentfernungnen nur noch einseitig. Das heisst, dass der Bissimpuls von links ausgeht und die rechte Kieferseite mehr oder weniger einfach mitschwingt.

Weiter habe ich das Gefühl, dass sich der ganze Unterkiefer sich ein bisschen nach vorne verschoben hat. Jedoch nicht gleichmässig und daraus entstanden ist eine neue Bisskonstellation. Das heisst, dass meine Zähne, seither, meiner Meinung nach, anders zusammenfallen und zwar so, dass sich zwei Eckzähne beim Kauen immer berühren. Über die Jahre hinweg erodierten die beiden so weit, dass sie nun fast aneinanderpassen. Leider ist dabei so viel Zahnmaterial verloren gegangen, dass sich schon bloss ein Schmerz einstellt, wenn ich mit der Zunge über den oberen linken Schneidezahn fahre.

Zum allem Unglück leide ich heute noch unter einem anderen Problem: Bei vielen Zähnen und bei einigen sehr ausgeprägt, habe ich freigelegte Zahnhälse. Diese sind sehr sensibel und verursachen regelmässig Schmerzen. Diese Schmerzen schränken mich unter anderem dadurch ein, dass ich auf gewisse Lebensmittel verzichte (vor allem säurehaltige Lebensmittel).

Auch habe ich sogenannte Zahnfleischtaschen, welche gemäss meiner letzten Zahnärztin über 5mm tief sind. Sie sind voller Eiter. Diesen kann ich mit den Fingern aus den Taschen drücken. Nach ca. sechs Stunden sind die Taschen aber wieder gut gefüllt.

Darm Alarmstufe 4/5

Irgendetwas ist hier faul

So ziemlich egal, was ich mache; mein rechter Arm und mein rechtes Bein sind irgendwie lahm und scheinen nicht richtig zu funktionieren. Dies kann ich zu einem gewissen Grad mit Brüchen und Verletzungen aus der Vergangenheit erklären. Es ist aber auch der Allgemeinzustand der leidet. So fühlen sich zum Beispiel meine Beine öfters ‚gummig‘ an. Grundsätzlich kann ich sagen, dass es bei gutem Schlaf grundsätzlich besser ist. Aber ich will auch sagen, dass es grundsätzlich schlecht ist und mich massiv einschränkt. Ich kann nicht weit gehen, nicht weit Velofahren, und ich kann mir auch nicht vorstellen eine körperlich anstrengende Arbeit zu verrichten. Empfinde ich Trauer? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Probleme mit dem rechten Bein

Obwohl ich die letzten zwei Tage ein Minimum an Bewegung gehabt habe, habe ich jetzt Beschwerden mit dem rechten Bein:

  • die Patellasehne fühlt sich gereizt an
  • leichte Schmerzen in der Hüfte

Darmkolik vor 2 Tagen

Ich bin kein Arzt und kann keine Darmkolik diagnostizieren. Trotzdem gefällt mir dieses Wort:

Vor ca. 2 Tagen in der Nacht hatte ich wieder einmal Darmkrämpfe so wie ich sie auf diesem Blog schon ein paar Mal beschrieben habe.

Was hatte ich diesmal falsches gegessen? War es der Salat? Angst!

Handgelenksbeschwerden