– Ich habe Angst, dass meine Zahnfleischtaschen grösser werden

Wie schwer würde das Ereignis wiegen?
– 1: ein bisschen
– 2: schmerzhaft
– 3: potentiell fatal
Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis?
– 1: eher unwahrscheinlich
– 2: ca. 50/50
– 3: wahrscheinlich
Ergebnis: 2+2=-4-
Was kann ich dagegen machen?
–> Plaque ausdrücken (Tasche leeren)

) Ich habe Angst davor, dass ich nicht auf mich aufpasse, nicht zu mir schaue, keine Sorge zu mir habe, so dass ich (längerfristig) nicht überleben werde

Wie schwer würde das Ereignis wiegen?
– 1: ein bisschen
– 2: schmerzhaft
– 3: potentiell fatal
Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis?
– 1: eher unwahrscheinlich
– 2: ca. 50/50
– 3: wahrscheinlich
Ergebnis: 3+3=-6-
Was kann ich dagegen machen bzw. wie kann ich diese Angst vermeiden?
–> Diese Angst nicht vermeiden.

Ich empfinde Truur

Leider kann ich nicht anhand von Röntgenaufnahmen beweisen, was für eine Veränderung am Kiefer durch die Weisheitszahnentfernung vonstatten ging. Aber ich bin..

  1. der festen Überzeugung, dass eine Verschiebung vorgekommen ist und..
  2. dass die Verschiebung grundsätzlich folgendermassen beschreibbar ist:
    • Unterkiefer nach vorne
    • Unterkiefer rutscht nach links, weil er auf der rechten Seite nicht mehr richtig gehalten wird, wegen zerstörter Muskulatur, Sehnen etc.
Dieses Bild vergleicht meine Zähne oben 2007 und unten heute, nach der WeisheitszahnOP, welche vermutlich 2008 stattgefunden hat.
Hier ist nochmals ein Bild, welches auf eine potentielle Linksverschiebung des Unterkiefers hindeutet.

Ich habe keine Kraft mehr all die damit verbundenen Beschwerden zu beschreiben, die ich mit den Konsequenzen der Weisheitszahnoperation 2008 in Verbindung setze. Ich habe das Gefühl, dass es für mich im Moment zu schmerzhaft wäre.

Aber, ich habe die Kraft meinen Unmut darüber auszudrücken, wie folgendes einfach so möglich wurde:

  • Zwei Elternteile missbrauchen ihren Sohn, so dass dieser..
    • ..denkt, dass Missbrauch etwas Normales ist.
    • ..nicht weiss, dass man zu etwas auch Nein sagen kann.
    • ..kein Vertrauen in sich und die Welt hat.
  • Schicken ihn alleine zu einem Zahnarzt, der offensichtlich unnötige Eingriffe macht (weisse Teilstücke der Zähne wegmacht und mit Füllungen ersetzt).
  • Sie sich nicht darum kümmern.
  • Der Missbraucherzahnarzt mir ab 18 immer wieder ins Gewissen redet, dass ich meine Weisheitszähne ziehen soll.
  • Der Missbraucherzahnarzt, nachdem ich einwillige, sagt, dass er den Eingriff gar nicht selbst macht, sondern, dass er mich hierfür weiterschickt (der Missbrauchte wurde schon in diesem Fall von den Missbrauchereltern weitergeschickt und wird jetzt noch einmal weitergereicht).
  • Der Weisheitszahnmissbraucher mir sagt, dass ich Glück hätte, weil die Krankenkasse den Fall übernehmen werde, aber eigentlich damit meint, dass es schwierig ist die Weisheitszähne überhaupt zu entfernen, weil sie (noch) so nah beim Kiefer sind.

Niemand hat mir gesagt, dass man einen solchen Eingriff gut überlegen sollte, geschweige denn was die Risiken davon sind.

Das macht mich auch wütend.

Was kann ich daraus Positives gewinnen?

Diese Beschwerden sind so offensichtlicher Natur, dass ich mir kritische Fragen stellen muss, welche ein noch viel grösseres und drastischeres Unglück offenbaren.

Insofern könnte man sagen, dass mich die von der Operation betroffenen Zähne tatsächlich weise gemacht haben.

Ich empfinde Truur.

# Todesopfer der Konfliktpartei ‚Gazastreifen‘ im Gazastreifen seit Kriegsbeginn 2023 nach Berichten

81,770+1

80,447+2

76,916+3

74,007+4

71,899+5

  1. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 27.01.2026 um ca. 15.05 Uhr. ↩︎
  2. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 4.10.2025 um ca. 11.25 Uhr. ↩︎
  3. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 21.08.2025 um ca. 12.40 Uhr. ↩︎
  4. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 29.07.2025 um ca. 18.20 Uhr. ↩︎
  5. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 09.07.2025 um ca. 17.15 Uhr. ↩︎

) Ich habe Angst vor einem Terroranschlag

Wie schwer würde das Ereignis wiegen?
– 1: ein bisschen
– 2: schmerzhaft
– 3: potentiell fatal
Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis?
– 1: eher unwahrscheinlich
– 2: ca. 50/50
– 3: wahrscheinlich
Ergebnis: 3+2=-5-
Was kann ich dagegen machen bzw. wie kann ich diese Angst vermeiden?
–> Sich zwei Mal überlegen grosse Menschenansammlungen beizutreten plus wachsam sein.

Ich han Angst

«Schon 8 Phasen hinter mir…»

Phase 1

Michel lernt keinen Umgang mit Gefühlen.

Phase 2

Michel hat ein tiefes Selbstbewusstein, weil sein Geist und die Realität abweichen.

Phase 3

Michel ist am Tiefpunkt angelangt und holt sich Hilfe.

Phase 4

Michel findet über ‚Trial&Error‘ einen Weg seine Gefühle zu identifizieren.

Phase 5

Michel merkt, dass er nicht stirbt, wenn er über seine Gefühle spricht oder nachdenkt.

Phase 6

Michel bemerkt, dass er Angst hat.

Phase 7

Michel bemerkt, dass er fast immer Angst hat und die Angst irrational ist, da er objektiv keiner Todesgefahr ausgesetzt ist.

Phase 8

Michel bemerkt, dass er Angst vor seinen eigenen, gewissen Gefühlen hat. Sprich, dass er traumatisiert ist.

Ich han Angst. Chanich irgendöppis für dich tue? NEI, SCHRIB DIN TEXT KOLLEG.

Eine Theorie

Wenn man über längere Zeit in einer spezifischen, alltäglichen Situation Angst empfindet wie zum Beispiel Angst haben vor einer Person oder Angst haben Angst zu zeigen, dann gewöhnt man sich an die Angst. Aus irgendwelchen Gründen hat man nicht gekämpft und ist nicht geflohen. Also gewöhnt man sich an die Angst. Aber wenn die Angst normal wird, wie soll man dann überhaupt noch erkennen, dass man Angst hat, oder ob man Angst hat? Man kann es nicht. Auch im Weltall gewöhnt man sich irgendwann an die Schwerelosigkeit und dann merkt man es irgendwann gar nicht mehr, dass es eigentlich etwas Spezielles, Aussergewöhnliches ist. Ergo kann man ziemlich bald die Angst gar nicht mehr erkennen. Man verhält sich so, als ob es Angst gar nicht geben würde.

Ich han Angst

Ich merke, dass X mir verdammt wichtig ist. Ich glaube, dass er mir wichtiger ist als meine Mutter. Bei meinem Vater wage ich nicht das zu beurteilen.

Ich habe unglaubliche Angst X zu verlieren.

Ich habe unglaubliche Angst X zu enttäuschen.

Ich fühle mich hilflos.

Ich han Angst. Schön bisch da. DANKE. Bitte, gern gscheh.

Ich glaube, dass meine Eltern traumatisiert sind oder es mindestens damals sicher noch waren:

Meine Mutter:

Sie dachte, dass sie liebevolle Eltern hatte, aber es war nur teilweise wahr.

Sie tat so, als ob mein Vater ihr perfekter Vater war, nur um mich dann in eine Situation zu bringen, in der sie feststellen musste, dass mein Vater gar nicht perfekt ist, sondern mir gegenüber emotionale Gewalt ausübte. Durch diese Handlungen konfrontierte sie sich mit ihrem eigenen Trauma.

Mein Vater:

War als Kind und Jugendlicher abhängig von einer alleinerziehenden, psychisch kranken Mutter. Er musste alles für sie machen, damit sie so weit funktionieren konnte, dass sie ihm das Lebensnotwendigste bereitstellen konnte.

Dieses Trauma holte ihn ein, wenn meine Mutter ihm am Esstisch, aus meiner Sicht intime Dinge über das, was ich am Tag gemacht hatte, erzählte. Mein Vater hatte Angst die Gunst seiner Frau zu verlieren und griff in seiner Verzweiflung zu emotionaler Gewalt gegen mich. Dies um seiner Frau seine Loyalität ihr gegenüber zu zeigen.

So wurde ich gleichzeitig von zwei Seiten missbraucht.

Und es wäre immer noch gleich, wenn ich nicht daran wäre, mich aus dieser Familie auszulösen.

Angst? Ja. Bisch du da? JA. Schön. :-D

Was ist eine Angststörung?
Meine Theorie:
Keinen bewussten Umgang mit (der) Angst.

Warum machen angstgestörte Menschen..

  1. so viele gefährliche Dinge?
  2. so viele angsteinflössende Dinge wie zum Beispiel einen Horrorfilm schauen?

Weil sie dann Angst haben und sie dann die Möglichkeit haben, sich diesem Gefühl anzunähern, es kennenzulernen, es auszuhalten, so dass sie schliesslich die Angst davor verlieren..

Ich empfinde Truur

«Wurde ca. 2008 von meinem Zahnarzt für Weisheitszahnentfernung zu ihm geschickt. Nachdem er ein Röntgenbild gemacht hatte, sagte er, dass ich Glück hätte, weil die KK den Fall bezahlen würde. Heute würde ich sagen, dass ich Pech hatte, weil beim Eingriff meine rechte Kiefermuskulatur nachhaltig geschädigt wurde. Kiefer knackst jeden Morgen und kauen geht hauptsächlich links + weitere Beschwerden. Ich würde nie in meinem Leben wieder dorthin gehen.»

Michel am 19.1.2025 auf Google Rezensionen.

Wie ein angstgestörter* Mensch Leben könnte

* Angststörung bedeutet einen unbewussten Umgang mit Angst + Angst vor dieser

Ein Mensch mit Angststörung schätzt Gefahren nicht ein, weil Gefahreneinschätzung eine Konfrontation mit seiner Angst voraussetzt.

Alles was ihm Angst macht, vermeidet er, auch die Angst. Das heisst auch, dass er es vermeidet Nein zu sagen, weil ihm die Vorstellung von Schwäche, die mit Nein sagen verbunden sein kann, auch Angst macht. Das kann zur Folge haben, dass er sich nicht in Kontrolle seines Lebens fühlt, weil er notorisch schlechte Entscheidungen fällt:

  • vermeidet eigentlich ungefährliche Situationen, weil er Angst hat vor der Angst. Zum Beispiel: Flugangst, Angst vor ÖV
  • bringt sich in grosse reale Gefahr, weil er Angst hat vor seiner Angst und deswegen einerseits nicht ängstlich wirken will, und andererseits diese bekämpfen bzw. dominieren will. Zum Beispiel: Alkoholkonsum, Extrembergsteigen

Rhetorische Frage: Kann dieses Vermeidungsverhalten bis zur Suizidierung führen?

Ich han Angst. Ich dörf Angst ha.

Bei einer Angststörung sind gewisse Gefühle traumatisiert. Man nennt die Krankheit ‚Angststörung‘, weil die traumatisierten Gefühle Angst auslösen. Da man dann von aussen nicht feststellen kann, warum die betroffenen Personen Angst haben und weil die betroffenen Personen oftmals sehr oft Angst haben, finde ich den Begriff einer ‚generalisierten Angststörung‘ einleuchtend, weil die Angst ‚allgemein‘, sozusagen ohne äusseren Auslöser auftritt.

Therapie:

  1. Man muss sich eingestehen, dass man unter Angst leidet. Auch wenn die Angst selbst ein traumatisiertes Gefühl ist, und dann dementsprechend Angst auslöst.
  2. Dann muss man einmal durch die Hölle gehen..
  3. ..um am Ende zu erleben, dass man gar nicht gestorben ist und die traumatisierten Gefühle gar nicht (mehr) gefährlich sind.

Ich han Angst

Mein kaputter rechter KieferHilft mir traurig zu sein
Mein instabiler rechter FussHilft mir traurig zu sein
Mein schmerzempfindliches rechtes HandgelenkHilft mir traurig zu sein
Meine kraftlose rechte HandHilft mir traurig zu sein
Meine freigelegten ZahnhälseHelfen mir traurig zu sein
Meine schmerzempfindliche ehemalige Bruchstelle am SchlüsselbeinHilft mir traurig zu sein
Meine TrauerHilft mir weniger Angst davor zu haben

Ich han Angst

Ein schöner Ferientag vor ca. 30 Jahren – eine hässliche Erinnerung

Wir verbrachten unsere Weihnachtsferien zusammen als Familie in unserem Ferienhaus. Draussen ist schönes Wetter. Wir haben ausgiebig und gut gefrühstückt. Es ist ca. zwischen zehn und elf Uhr. Meine Mutter befindet sich vermutlich bereits wieder in der Küche. Sie räumt auf. Ich befinde mich am oder in der Nähe des Esstisches. Mein Vater sitzt nach wie vor am Esstisch. Kontextlos und für mich völlig überraschend und unbegreiflich beginnt mein Vater mich zu beleidigen. Inhaltlich sind die Wörter so von der Art:

  • Du bist ein Versager
  • Du bist ein Weichei
  • Du bist ein Warmduscher
  • Du bist ein Schwächling

Leider kann ich mich an ein spezifisches Beleidigungswort nicht mehr erinnern. Dies weil ich es seit auch ungefähr drei Jahrzehnten nicht mehr gehört habe. Es ist ein eher altmodisches Beleidigungswort. Ich bin überzeugt, dass wenn ich dieses Wort wieder einmal hören werde, ich es sofort als das spezifische Beleidigungswort identifizieren kann, an welches ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann. Ich glaube, dass diese Erkenntnis für mich der letzte und absolute Beweis wäre für diese traurige, beschämende und verletzende Erinnerung an einen unerhörten Akt der Gewalt meines Vater mir gegenüber.

Mein Vater (rechts)

Ich han Angst

Ich habe eine Theorie

Wenn man viel Angst hat, schüttet der Körper viele entzündungsverursachende Stoffe aus, weil der Körper sich auf eine lebensbedrohliche Situation einstellt, bei der vielleicht ein Bein verletzt wird und es dann potentielle Erreger mit Entzündungen (Reaktion des Immunsystems) bekämpfen kann.

Wenn aber zum Beispiel Trauer traumatisiert ist, dann löst Trauer Angst aus und all die damit verbundenen entzündungsverursachenden Stoffe gelangen ins Blut und lösen dann sinnlose Entzündungen an den schwächsten Stellen im Körper aus. Dann hat man Arthrose.

Das ist echt gemein.

Was kann man dagegen machen?

Weniger Angst haben.

Wie kann man das anstellen?

Man kann die Angst enttraumatisieren, indem man über sie spricht. Dadurch sollte gemäss meiner Logik wenigstens die ‚Angst‘ vor der Angst verschwinden.