Das tuet mier Leid.
Chan ich irgendöppis für dich mache?
NEI, ISCH GUET MERCI.
Ok, guet.
Ich leide unter einer Wörterphobie
Diese Webseite ist eine Konfrontationstherapie
Das tuet mier Leid.
Chan ich irgendöppis für dich mache?
NEI, ISCH GUET MERCI.
Ok, guet.
Für mich ist eine Angststörung, wenn man nicht über Angst redet. Angst hat jedermann und jede Frau. Alle haben Angst. Es ist ein unbewusster Prozess. Nicht über Angst nachzudenken bzw. nicht darüber zu reden verunmöglicht es uns eine bewusste Synapse zur Angst zu schlagen. Dabei könnten wir mit der Angst reden. Sie kann uns beraten. Sie ist sehr schlau. Sobald man das begriffen hat, geht die sogenannte ‚Angst‘ vor der Angst weg. Man wird ein Mensch.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+1=-4- |

Allfällige Vermögenswerte von Nicolas Maduro, welche sich auf schweizer Bankkonten befinden, sollen gesperrt werden.1 Mitglieder der aktuellen Regierung seien von der aktuellen Sperrung nicht betroffen.2 Für mich klingt das irgendwie ziemlich opportunistisch. Nicolas Maduro wird in einer völkerrechtswidrigen Aktion entführt und wenige Tage später werden seine potentiellen Vermögenswerte in der Schweiz gesperrt. Das potentielle Vermögen seiner Vize-Präsidentin, welche nun die Macht übernommen hat, soll aber weiterhin sauber sein? Macht man es sich da nicht ein bisschen gar einfach? Oder geschäftet man einfach mit jedem oder jeder, so lange er oder sie an der Macht ist?
Ich empfinde Truur.
Mein Vater (und vielleicht auch meine Mutter) hat mir irgendwie beigebracht, dass ich sterbe, wenn ich Angst (Flucht) und Trauer (Weinen) zeige. Wobei es bei meinem Vater zusätzlich noch die Wut (Kampf) war.
| Traumatisierte Gefühle | Traumatisierte Gefühle | |
| Vor wem? | Vater: | Mutter: |
| Grundgefühl? | Angst, Wut, Trauer | Angst, Trauer |
| Codename? | Angst1, Angst2, Trauer | Angst1, Trauer |
| Mit dem Gefühl verbundene Handlungsweise? | Flucht, Kampf, Weinen | Flucht, Weinen |
Dadurch, dass bei mir Angst, Wut und Trauer traumatisiert sind, kann ich die damit verbundenen Handlungsweisen (Flucht, Kampf sowie Weinen) überhaupt nicht kontrollieren. Diese Unkontrollierbarkeit macht mir Angst. Nun muss ich diese Handlungsweisen (Flucht, Kampf und Weinen) immer wieder erleben, um ein Gefühl der Kontrolle über sie zu erlangen und die damit verbundenen Grundgefühle dadurch zu enttraumatisieren.
Hierbei dienen mir folgende Gegebenheiten:
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+1=-3- |




| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+2=-5- |
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
Ich mache meinen Eltern keinen Vorwurf. Weil sie selbst traumatisiert waren und weil sie es vermutlich heute noch sind.
Aber in der Konsequenz wurde meine Angst weder gesehen, weder anerkannt, weder gewürdigt noch geliebt. Ich versuche jetzt fair und möglichst neutral zu bleiben.
Meine Eltern tun mir Leid.

| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+1=-4- |
Wer sich zum ersten Mal kognitiv mit der Möglichkeit befasst, dass er/sie Angst haben könnte, muss damit rechnen, dass ein unbekanntes, weinendes Kind aus einer dunklen Ecke der Wohnung auf einem zurennt. Es braucht unheimlich viel Aufmerksamkeit, denn es wurde vorher über eine lange Zeit vernachlässigt.
Weil sie unbedingt lernen möchten Nein zu sagen.
Weil die Missbraucher unbedingt lernen möchten Nein zu sagen und deswegen viele Leute zu etwas drängen, in der Hoffnung, dass diese Leute Nein sagen und sie dieses Verhalten dann von diesen Leuten lernen können.
Ich habe dem Buch ‚Nobody’s Girl‘ (Infos dazu auf Bild unten) eine Information entnommen.

Diese Information ist, dass die Protagonistin, nachdem sie von ihrem Peiniger am Vortag missbraucht wurde, am Folgetag wieder zu ihm gegangen ist, obwohl sie diesen am Vortag erst kennengelernt hat.
Wie will ich mir dieses Verhalten erklären?
Hier sind ein paar Ideen:
Gegen Punkt Nummer 1 spricht, dass sie für kurze Zeit in einem anscheinend nicht missbrächlichen Umfeld gewesen ist und dieses freiwillig verlassen hat.
Klar, Punkt Nr. 2 klingt krass, aber manchmal denke ich das bei mir selbst, wenn ich an meinen Arbeitgeber denke: Ich weiss, dass ich als Kind von meinem Vater emotional missbraucht wurde, mit der Konsequenz, dass ich aufgrund Todesangst diverse Gefühle verdrängt habe. Nun weiss ich, dass ich diese Gefühle verdrängt habe, ich weiss, dass ich sie zukünftig nicht mehr verdrängen will. Nun kommt jemand Ähnliches wie mein Vater und versucht das Gleiche mit mir zu machen. Nun erkenne ich die Situation als Erwachsener, kann meine Gefühle beschützen {Ich han Angst. Das tuet mier Leid. SCHO GUET. DANKE. Bitte gern gscheh. Chan ich öppis für dich mache? NEI, ISCH GUET MERCI.} und behalten und dabei mein altes Trauma wiedererleben, aber dieses Mal als Erwachsener, der bemerkt, dass mein Chef mich gar nicht tötet, obwohl ich die Gefühle nicht verdränge und erhalte dabei noch Geld (Lohn) plus kann mir das Geld für eine Traumatherapie sparen. Ok, jetzt übertreibe oder beschönige ich vielleicht..
Zu Punkt Nr. 3:
Sie getraute sich nicht Nein zu sagen, weil ein Nein heissen könnte, dass sie Angst davor hat. Und diese Vorstellung löste Todesangst in ihr drin aus, denn Angst zu haben bedeutet nicht nur diese Angst zu haben, sondern es bedeutet auch sich mit all der bisher verdrängten Angst zu verbinden. Also sah sie sich sozusagen gezwungen immer all jene Entscheidungen zu treffen, welche möglichst angstfrei wirken. Man kann sozusagen sagen, dass sie Angst vor ihrer Angst hatte oder dass sie ein Sklave ihres Mutes wurde.
Bei diesem Erlebnis wurde meine Trauer traumatisiert.
Vielleicht war Z das erste Mal, wo ich mich bedingungslos geliebt habe.
Meine Mutter hat mich auch bedingungslos geliebt, aber weil mich mein Vater emotional missbrauchte, konnte ich diese von ihr nicht akzeptieren. Weil er ihr mindestens so wichtig war wie ich ihr.
Empfinde ich Truur? Ja. Das tuet mier Leid. DANKE FÜR DIS MITGFÜHL. Bitte.
Die Angst ist ein unangenehmes Gefühl.
Aber Gefühle kann man sich nicht auswählen.
Wenn man Angst empfindet, dann ist es von Vorteil mit dieser zu sprechen.
Wieso? Weil sie auch ein Ratgeber sein kann.
Die Angst und ich - das ist noch ein verletzliches Pflänzchen. Ich habe Angst, dass die Beziehung nicht hält.
Meine Gefühle gegenüber meiner Mutter sind stark ambivalent. Ich habe Angst, dass sie sich von mir abwenden. Deswegen möchte ich mich erklären – in der Hoffnung damit Verständnis zu schaffen..
Ich empfinde starke Hassgefühle gegenüber meiner Mutter. Gegenüber meinem Vater nicht so starke, aber teilweise auch. Bei meinem Vater überwiegen vielleicht Angstgefühle von mir ihm gegenüber.
Ich hatte als Kind Angst vor meinem Vater und diese Angst hatte keinen Platz. Oder anders gesagt, ich habe mich nicht gesehen gefühlt. Meine Angst habe ich deswegen verdrängt. Wenn mein Vater nicht da war, hatte ich ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ihr gegenüber getraute ich mich wütend zu sein und ihr diese Wut auch zu zeigen. Wenn mein Vater mich verbal despektierlich behandelt hat, löste das bei mir wahrscheinlich zwei Gefühle aus: Angst und Wut. Vielleicht auch Trauer, aber ich möchte es jetzt so einfach wie möglich halten.
Meinen Vater gegenüber getraute ich mich in diesen Situationen weder Angst noch Wut zu zeigen. Also kann man sagen, dass ich diese Gefühle verdrängt habe und es für mich traumatisch war.
Solange die verbale Gewalt nur von meinem Vater ausging, liess mich das gefühlt kalt, weil ich sozusagen darauf eingestellt war. Es fühlte sich so an, wie wenn ich nicht selbst dort gewesen wäre.
Wenn aber meine Mutter auf die psychische Gewalt meines Vaters reagierte, triggerte das zumindest meine Wut, welche ihr gegenüber nicht oder noch nicht traumatisiert war. Deswegen wurde ich dann jeweils sehr wütend auf meine Mutter, obwohl sie mir mit ihrem Eingreifen eigentlich helfen wollte.
Vor meiner Mutter getraute ich mich immer mehr oder weniger wütend zu sein. Die Wut in ihrer Gegenwart war also nie ganz traumatisiert.
Ich verspüre ambivalent Hass- und Wutgefühle sowie Gefühle der Liebe sowie der Zuneigung. Deswegen erachte ich es als besser Abstand zu ihr zu halten – zu meinem und zu ihrem Schutz.
Ich vermute, dass viel Angst und Wut in seiner Gegenwart noch verdrängt sind. Um die Angst vor mir selbst (diesen Gefühlen) zu verlieren, mache ich mit meinem Vater eine Psychotherapie, welche auch schon gewirkt hat: Eine unheimliche Wut kam auf und ich konnte damit einem positiven Umgang finden. Doch das war vielleicht erst der Anfang…
Warum? Wegen Kindheitstraumatas.
Weil das Erste zwischen mir und meiner Mutter passiert ist, weil ich wütend war, weil mir das Zweite durch meinem Vater passiert ist.
Und jetzt hani de Salat.
So Körper du machst jetzt endlich das! Hopp Hopp!
Wenn der Körper das nicht macht, dann sterbe ich. Aber über dieses Gefühl will ich nicht nachdenken, weil ich ansonsten die Büchse der Pandora öffne.
Ich habe/bin GefühlX* und falls es ein schönes Gefühl ist dann freue ich mich darüber und falls es ein unangenehmes Gefühl ist, dann bemitleide {Ich han Angst. Das tuet mier Leid.} ich mich dafür. Zwei Beispiele:
Das ganze ist ein Prozess. Es dauert sehr lange und es gibt immer wieder Hochs und Tiefs. Wenn man die Büchse der Pandora (Smiley mit Zunge raus) sozusagen öffnet, wird man als traumatisierte Person tatsächlich vor allem Angst empfinden. Dies ist extrem unangenehm. Die Erklärung hierfür liegt darin, dass bei einer traumatisierten Person meistens Grundgefühle wie zum Beispiel Trauer und Wut traumatisiert sind, das heisst, dass diese Gefühle Angst auslösen. Deshalb gilt es, nachdem man auf theoretische Art und Weise sich für seine Gefühle (’seine Gefühlsgedanken‘) geöffnet hat, zuerst einmal wahrscheinlich einfach einen Umgang mit seiner Angst zu finden. Dies alleine kann schon Jahre dauern. Aber jeder Narzisst weiss, welches Leid das dahinter steckt, nämlich Selbstzerstörung und Gefühllosigkeit. Deswegen sage ich jetzt, dass es sich lohnt durch das Tal der Tränen zu gehen und mit dem Körper durchs Leben zu gehen.
Viel Erfolg.
Und {Ich han Angst. Das tuet mier Leid.} denkt daran: Ihr seid nicht alleine.
Ich höre mir gerade den Podcast von Julia vom 6.2.2023 an. Sie erinnert mich stark an Z. Da kam mir ein Gedanke. Z hatte mir immer Angst gemacht. Ich habe mich also extrem zu jemandem hingezogen gefühlt, der mir Angst macht.
Anmerkung: Z hatte mir nicht bewusst Angst gemacht, aber ihre Erscheinung, ihre Intelligenz, ihre Gradlinigikeit, ihre Konsequenz hat mir Angst gemacht.
(meinem ersten Missbraucher)
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 1+1=-2- |
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+1=-3- |
Das tuet mier Leid.
Man kann den Körper jagen. Oder man kann sich die Gefühle eingestehen. Dadurch, dass ich mir meine Gefühle eingestehe, schaffe ich die Grundlage für den Körper nach diesen zu handeln. Dadurch erlaube ich ihm sozusagen, dass er das tut, was für ihn stimmt. Dass er das tut, was für ihn wichtig ist. Dies ist immer im Moment.
«Hoi Michel
Arbeitest du heute oder morgen.
Was meinst du zu Heiligabend oder kommst du dann am Donnerstag?
Liebe Grüsse
Dad»
Mein Vater schreibt mir das und ich kriege Todesangst.
Im schlimmsten Fall führt Angst vor seiner Wut haben zu Selbstgerechtigkeit.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
Im Mai hat ein junger Ausländer bei uns angefangen zu arbeiten. Mitte Dezember, beim Bearbeiten des Jahresstundenzettels, bemerke ich, dass der junge Mann gar keine Ferien gemacht hat. Keinen einzigen Tag. So läuft das bei uns. Bei uns gelten keine Gesetze. Nur das Gesetz des Chefs. Mein Chef interessiert sich nur insofern dafür, dass seine Arbeiter Ferien machen, als dass er Angst hat vor den Behörden. Aber wo sind die?
Ich wurde soeben gegaslighted (mir wurde gesagt, dass ich einen Chat Messenger benutzen soll, damit ich etwas deaktivieren kann). Im sogenannten Chat Messenger wurde mir dann gesagt, dass ich die Änderung einfach im Kundenportal vornehmen kann. Empfinde ich Wuet? Ja. Übrigens, so schnell wie dort geantwortet wurde, war das wohl eine KI-generierte Antwort. Auch darauf wurde ich nicht aufmerksam gemacht. Was sind die Konsequenzen davon? Dass irgendwelche Daten über mich gesammelt wurden und diese ins Ausland abgeflossen sind. Ich han Angst.

Vor etwas Angst haben, damit man Angst haben darf?
..oder..
Vor etwas Angst haben, damit man planen kann?
«Hoi Michel
Am 24. sind wir in»GELÖSCHTER NAME
«Wir möchten Spili machen. Zu viert gibt es mehr Möglichkeiten. Kommst du schon dann oder erst am Donnerstag.
Dad»
Wenn ich mir vorstelle wie Menschen Rosen auf mein Grab werfen, dann sehe ich keinen Menschen, der als Erwachsener am 24.12. zu seinen Eltern nach Hause geht um mit ihnen Spiele zu spielen.
Entweder ist meine Frau glücklich – oder ich sterbe.
Extended version:
Entweder du machst deine Mutter glücklich – oder ich töte dich.
Extended extended version:
Ich habe Angst vor meinem Vater.
Ich will keine Angst haben. Also treffe ich meinen Vater nur überwacht.
Was heute geschah:
Auf den Lohnabrechnungen waren Bonuse ersichtlich, welche in der Lohnabrechnung aber nicht im Bruttolohn berücksicht waren. Mit der Folge, dass die davon betroffenen Mitarbeiter diese Bonuszahlungen nicht erhalten haben.
Also wies mich mein Chef an den Lohnlauf nochmals zu öffnen {Ich han Angst}. Dann schaute er, dass die Bonuszahlungen richtig berücksichtigt wurden. {Ich han Angst}. Dann druckte er die neuen Lohnabrechnungen aus und verteilte sie den Mitarbeitern und löste Zahlungen aus, welche den Mitarbeitern die Nettodifferenz ausglich. Aber was ist mit den Abgaben? Wie will man das lösen? Ich werde die Übermittlung der {Ich empfinde Wuet.} Daten an die Sozialversicherung etc. aus dem ERP-Programm nicht auslösen, solange nicht geklärt ist, wie die Differenz aus den Abgaben deklariert wird.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 1+2=-3- |
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 1+2=-3- |
Zuerst nimmst du dem Menschen die Angst.
Dann nimmst du ihm die Wut.
Dann hat er Angst vor der Wut, aber er weiss es nicht.
Wenn er Angst vor der Wut hat, dann kann er die Wut nicht kontrollieren.
Dann ist er dir hilflos ausgeliefert.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+3=-5- |
Ich bin nicht mehr der Jüngste. Und trotz dieser Lebenserfahrung ist das Leben hart für mich.
Natürlich lässt mich dieser Umstand sehr oft zweifeln.
Warum schaffe ich es nicht weniger Angst zu haben? Warum scheint alles so gottverdammt schwer?
Ich habe hierfür eine Theorie:
Ich bin gefühlstraumatisiert.
Vor ein paar Jahren erst habe ich damit begonnen meine eigenen Gefühle zu entdecken und zu benennen.
Da kam aber ein ganz böses Erwachen.
Vom Regen in die Traufe.
Ich hatte plötzlich immer Angst.
Es ist aber eine irrationale Angst.1
Wie kann ich mir das erklären, dass ich immer2 Angst habe, obwohl keine effektive Gefahr da ist?
Es sind die Konsequenzen der Gefühlstraumatisierung.
Gewisse Gefühle sind bei mir einfach traumatisiert. Das bedeutet, dass jedes Mal, wenn ein solches Gefühl an der Reihe ist, Angst aufkommt.
Ich habe jetzt also dieses Kind auf die Welt gebracht; die Angst.
Die anderen Kinder müssen noch warten.
Es braucht Zeit und Geduld.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
Schon krass, dass ich dafür jemanden bezahlen muss.
Jesus hat immer alles gemacht, was die anderen ihm gesagt haben.
Erstes Evangelium
Solange ich gefühlvermeidendes Verhalten an den Tag lege, muss ich mich nicht wundern, wenn ich nicht mich selbst bin.
Schonungslos
https://www.srf.ch/audio/rehmann/ich-war-mein-groesster-feind?id=d4baf91a-d940-4ce9-ae4e-b91c4f9c8181#autoplay
| Aktion | Interpretation |
| Kündigung persönlich überreichen. | Braucht mehr Mut als per Brief. Das Resultat ist das Gleiche. |
Putin hatte 2014 oder 2022 keine Angst davor, dass die Ukraine ein freies, demokratisches, unabhängiges Land wird in welchem die Menschen immer glücklicher und zufriedener werden.
Er hatte Angst davor, dass er den Zugang zu seiner Angst verlieren könnte. Ohne Angst hat man keine Gefühle, ohne Angst macht das Leben keinen Sinn.
Also hat er etwas gemacht, damit er seine Angst wieder spürt.