Sehr geehrte ZAHNARZTPERSONL

Vielen Dank, dass Sie mir anfang diesen Monats ZAHN27 geflickt haben.

Wie sie wissen macht mir der Zahnzwischenraum zwischen ZAHN26 und ZAHN27 seit bald 20 Jahren Angst.

Falls diese Ängste nun mit ihrem Eingriff ein Ende gefunden hätten, wäre dies fast schon zu schön gewesen. Doch hier ein paar Beobachtungen dazu:

Ca. einen Tag nach dem Eingriff ENTZÜNDETE sich das Zahnfleisch zwischen ZAHN26 und ZAHN27. Dies machte sich mit Schmerzen und einem Pochen bemerkbar. So war es für mich bald unmöglich geworden an dieser Stelle Zahnseide zu benutzen. Eine solche Reizung vergrösserte die Schmerzen, führte zu Blutungen und erhöhte das Pochen. So fühlte ich mich gezwungen über ca. zwei Wochen hinweg:

  • Flüssignahrung zu mir zu nehmen
  • Wenn überhaupt Zähne zum Beissen gebrauchen, dann nur auf der rechten Seite
  • regelmässig den Zahnzwischenraum intensiv mit 2%iger Chlorhexidinlösung zu spülen

Dies half dann und die Situation entspannte sich folgendermassen:

  • Weniger Schmerzen
  • Ich getraute mich wieder einigermassen normal zu essen
  • Ich konnte wieder Zahnseide anwenden

Doch insgesamt ist die Situation immer noch unbefriedigend für mich:

  • Ca. 1x pro Tag spucke ich nach der Mundspülung Blut
  • Ein leichtes Pochen ist fast schon standard.
  • Auch scheint irgendein Schmerz auf das linke Ohr auszustrahlen

Es scheint so, dass ich die Symptome einfach nicht ganz wegbringe. Eigentlich verwundert mich das gar nicht so, weil mein Zahnfleisch spätestens seit Mai dort immer mal wieder entzündet war.

Vielleicht muss ich einfach noch ein klein wenig Geduld haben und vielleicht kann ich einfach froh sein, dass ich dort wieder beissen kann und die Beschwerden sich in Grenzen halten.

Vielleicht, ist es aber auch an der Zeit sich einzugestehen, dass es lokal zu einer gewissen Chronifizierung einer Zahnfleischentzündung gekommen ist und mir einfach die Fähigkeit nicht gegeben ist diese mit den herkömmlichen Hausmitteln erfolgreich zu besiegen.

Das ganze belastet mich und macht mich traurig.

Freundliche Grüsse

Michel

 

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