Ich habe Angst

Die Kombination aus meiner MUTTER und meinem VATER war für meine PSYCHISCHE Gesundheit fatal. Mein VATER, welcher mir Angst macht und meine Mutter, welche im Prinzip an eine Philosophie des ‚POSITIVEN DENKENS‘ GLAUBT.

Wie hätte ich da im Prinzip nur schon verstehen können, was Angst ist? Ich habe GEDACHT, dass ich meine GEDANKEN bin bzw. dass ich mit meinen GEDANKEN mein Leben beeinflussen kann und weil ich ein gutes Leben wollte, musste ich ‚POSITIV DENKEN‘ und deswegen hatten negative GEDANKEN keinen Platz und deswegen habe ich diese GEDANKEN so lange es ging (bis 2020) VERDRÄNGT und hatte bis dahin kognitiv überhaupt kein Verständnis von Angst und dementsprechend auch keinen Zugang zu meiner eigenen Angst.

Deswegen hatte ich immer so lange gar keine Angst bis ich extrem viel Angst hatte und war zum Beispiel so lange nicht wütend bis ich ausrastete.

Naja. Für alle da draussen: Es ist ein langer und steiniger Weg. Aber das Gute am Weg zur Akzeptanz aller Gefühle ist, dass der Körper immer nur so viele Gefühle zulässt, wie er auch ertragen kann. Deswegen muss man keine Angst vor seinen GEDANKEN haben. Denn sie werden nichts auslösen, was wir nicht tragen können.

Veränderungen, die mir seit dem 18.8.26 (seitdem meine linke Brustwarze ENTZÜNDET ist) aufgefallen sind:

  • Puls steigt schon bei kleinen Anstrengungen
  • Manchmal SCHMERZEN in der Brust
  • Wenn ich frei habe, wache ich immer mindestens ca. zwei Stunden früher auf und werde sogleich aktiv.
  • Konstant ENTZÜNDETE Brustwarze.
  • Teilweise allgemeines Gefühl der Schwäche bzw. von Krankheit.
  • Plötzliche Schweissausbrüche

Ich habe ANGST

Ich mache einen Entzug davon meine Gefühle zu verdrängen.

  • Wenn ich denke, dass ich Angst habe, kriege ich Angst.
  • Wenn ich denke, dass ich traurig bin, kriege ich Angst.
  • Wenn ich denke, dass ich wütend bin, kriege ich Angst.

Deswegen bedeutet dieser Entzug sehr viel Angst. Doch nur so lernt mein Körper, dass ich die Angst vor der Angst, die Angst vor der Trauer und die Angst vor der Wut nicht benötige. Weil ich nicht sterbe.

WÜNSCHE ich mir AUFMERKSAMKEIT?

Ich habe Angst.

Wie der Chauvinismus funktioniert – FRAUENHASS

Der Ehemann ist ein Narzisst und deswegen eifersüchtig auf seine Kinder. Immer wenn er sieht, wie die Mutter ihre Kinder liebt, wird er eifersüchtig und nutzt sein Machtmonopol zur Bestrafung aus. Deswegen hat die Frau Angst vor ihrem Mann und hält sich mit der Kinderliebe vor den Augen des Mannes zurück. Auch die Kinder leiden unter der Gewalt des Vaters. Aber weil die Frau genauso Angst vor ihrem Mann hat wie die Kinder, getrauen sich weder die Kinder noch die Mutter offen über ihre Angst bezüglich dem Vater/Mann zu sprechen. So bleibt diese Angst unausgesprochen und wird dadurch traumatisiert. Damit meine ich, dass wahrscheinlich mit der Zeit weder die Frau noch die Kinder überhaupt bewusst wissen, dass sie Angst vor ihrem Mann/Vater haben.

So nimmt das Unglück seinen Lauf:

Der narzisstische Vater wird den Kindern die Möglichkeit aufzeigen die Mutter zu hassen. Die Kinder werden merken, dass dieser Hass sozusagen erlaubt ist. Die Kinder empfinden auch Hass. Einerseits weil sie vom Vater nicht geliebt werden andererseits weil die Mutter sie anders behandelt, wenn ihr Vater da bzw. nicht da ist. Dieser Kontrast können sie sehen und bemerken und dann ist es nun am einfachsten die Mutter für die mangelnde Liebe verantwortlich zu machen. Der Frauenhass entsteht. Die Machenschaften des Vaters bleiben unentdeckt und sobald die männlichen Nachkommen damit begonnen haben den Frauenhass auszuleben, werden sie mit Scham– und Schuldgefühlen konfrontiert, welche sie erst recht unfähig machen den wahren Täter bzw. den wahren Feind (am Anfang der Vater und am Ende sich selbst) zu erkennen.

Mein Vater ist ein böser Mann.

Mein Vater ist ein Frauenhasser.

– Wie ich von meinen ELTERN MISSBRAUCHT wurde

Vater: Vor ihm durfte ich meine Gefühle nicht zeigen, weil ich die Gefahr als zu hoch einschätzte, dass er mich dann angreifen würde.

Mutter: Vor ihr durfte ich meine Gefühle nicht zeigen, weil ich die Gefahr als zu gross einstufte, dann von ihr vernachlässigt zu werden.

#zerstörteKindheit

#zerstörteJugend

#zerstörte?

– Mein Kopf ist gefickt

Ein ANGSTGESTÖRTER, TRAUMATISIERTER – wie man es auch immer nennen will – Mensch lebt in einer Wüste mit einer Mauer.

Da er über die Mauer nicht rüber kann, geht er in die Wüste hinein. Alles ist eintönig und ohne jegliches Leben.

Erst, wenn er erkennt, was die Mauer ist, verschwindet diese und hinter der Mauer wartet eine Vielfalt und eine Lebensqualität.

Die Mauer ist die Angst und hinter der Mauer warten die Gefühle inkl. der normalen Angst.

– Ich habe ANGST

Warum gewisse Menschen bewusstseinsverändernde Substanzen konsumieren

Als sie Kinder waren, haben sie bemerkt, dass gewisse ihrer Emotionen bei den Eltern die Emotion der Ablehnung auslösen. Da das Gefühl, von den Eltern abgelehnt zu werden, Todesangst auslöst, haben diese Menschen als Kinder gelernt die unerwünschten Gefühle abzuschalten bzw. zu verändern. Im Erwachsenenalter können bewusstseinsverändernden Substanzen hierbei helfen. Wer von solchen Substanzen wegkommen will, muss nun lernen mit der Todesangst klar zu kommen. Denn diese ist im Erwachsenenalter in der Schweiz meist sowieso übertrieben.

Muttertag

Muttertag habe ich nie gemocht. Vielleicht ist es psssender zu sagen, dass ich ihn gehasst habe. Doch mit dem Hass schwangen immer auch Schuld– und Schamgefühle mit. Bis zu diesem Jahr. Am Muttertag selbst entwickelte ich Selbstmitleid. Selbstmitleid, weil ich nie die Mutter hatte, welche ich mir gewünscht habe. Dieser Wechsel fühlte sich für mich wie eine Befreiung an.

– Wie geht es mir jetzt? Ich bin ERSCHÖPFT. Ich darf ERSCHÖPFT sein

Als Kind ist es für die Entwicklung des Kindes von enormer Bedeutung, dass die Eltern und das Umfeld auf das Kind eingehen. Was bedeutet das ‚auf das Kind eingehen‘? Es bedeutet unter anderem folgendes:

  1. Dem KIND zuhören
  2. Das KIND ernst nehmen

In meiner Familie war dies jedoch leider nicht so (meine Meinung). Spätestens sobald mein Vater zuhause war, drehte sich die Aufmerksamkeit meiner Mutter darum meinen ‚psychisch kranken‘ Vater glücklich zu machen. Da gab es keinen Platz mehr für mich, meine Gedanken und meine Bedürfnisse. Also sass ich still da und wartete. Ich war sozusagen unsichtbar geworden. Doch nun kommt es in meiner Erzählung leider noch schlimmer: Mein Vater war mir nicht gut gesinnt (wenigstens manchmal) und so wurde ich zur Zielscheibe. Das bedeutet, dass ich in meinen Bedürfnissen nicht nur zu wenig gesehen bzw. ignoriert wurde, sondern auch aktiv abgewertet wurde.

Was hat das bzw. hatte das für Konsequenzen für mein weiteres Leben? Genau an diesem Punkt möchte ich nun weiterfahren:

Um meine Eltern und allen voran meinen Vater glücklich zu machen, musste ich seinem Ideal entsprechen. Und um dieses Ideal zu verstehen, musste ich seine Gedanken adaptieren. Weil ich das gefühlt tun musste, habe ich nie gelernt auf meine eigenen Gedanken zu hören bzw. diese ernst zu nehmen bzw. diese nicht zu ignorieren. So lebte in mir lange Jahre so etwas wie eine fremde Stimme, die immer gemein zu mir war. Nichts, was ich tat erfüllte mich. Ich habe der Stimme nur immer gefolgt, weil sich ansonsten eine schreckliche Stimme melden würde. Die Stimme, die meinte, dass ich sterben würde, würde ich ihr nicht gehorchen. Von dieser Stimme loszukommen schien mir unmöglich, weil ich erstens nun mehr diese Stimme kannte und zweitens schreckliche, unerklärliche Angst bekommen hätte, falls ich der Stimme nicht folgte bzw. gehorchte. Dementsprechen fühlte ich mich leer und unfrei. Doch dieser letzte Satz kann ich erst jetzt, sozusagen retrospektiv, sagen, weil ich damals komplett keinen Zugang zu meinen Gefühlen hatte. Dementsprechend anfällig war ich für Verschwörungstheorien aller Art. Irgendwo musste es einen Puppetmaster geben auf dieser Welt so wie es meine Stimme in meinen Kopf auch war. Wir alle Menschen waren unfrei und gehorchten einfach dem System. Dem System der Stimme. Bevor ich mein eigenes Leid wirklich erkennen konnte, suchte ich die Wahrheit im Aussen und das bedeutete, dass ich die Gesellschaft und ihre Institutionen ablehnte und ihnen misstraute. Dies jedoch schadete mir selbst am Meisten. Ein Beispiel: Als der SwissPass neu auf den Markt kam und mein altes blaues Halbtaxkärtchen ablöste, weigerte ich mich fortan für einige Jahre ein Halbtax zu lösen. Warum? Weil ich nun den Datenschutz gefährdet sah. Jedes Mal, wenn ein Kontrolleur oder eine Kontrolleurin mich kontrollieren würde, würde nun eine Datenspur über mich entstehen. Man könnte und würde mich damit vermehrt überwachen. Davon war ich überzeugt, weil mich meine eigene Stimme (bzw. die, die Stimme meines Vaters verkörperte) ja auch überwachte.

Ich und mein Vater 2003.

Also fuhr ich jahrelang ohne Halbtax und bezahlte so jahrelang fast doppelt so viel Geld für die Tickets. Bereue ich das? Nein. Empfinde ich Scham darüber? Nein.

Wie entwickelte sich mein Leben weiter?

2020 bekam ich Zwangsgedanken. Einmal erzählte ich einem mir nahestenden Menschen den Inhalt dieser Gedanken. Die Person reagierte nicht ABLEHNEND und das erleichterte mich enorm. Doch dann überlegte ich mir noch einmal, was ich dieser Person erzählt hatte. Dann kam ich zum Schluss, das dies zu belastend sein muss für diese Person. Dann realisierte ich, dass ich Hilfe benötigte. Fortan ging ich zu einem Psychiater. Dort realisierte ich, dass meine Zwangsgedanken inhaltlich gesehen gar nicht wahr waren.

Doch was bedeuten diese Zwangsgedanken und wie konnte ich den Sinn dieser richtig einordnen?

In den letzten sechs Jahren kam ich zu folgender Antwort: Die Zwangsgedanken waren ein Ausdruck meiner Angst, welche ich bisher (gar) nicht auf meinem Schirm hatte.

Ich begann nun auch mir selbst Fragen zu stellen. Zum Beispiel: «Habe ich Angst?» Leider und zu meinem Entsetzen war die Antwort fast immer ja. Klar war, und ist, es schrecklich Angst zu haben, doch durch die Zwangsgedanken wurde mir wie bewusst, dass die Angst so oder so ihren Platz einnahm und es nun nur noch darum ging einen Zugang zu ihr zu erhalten.

Heute kann ich sagen, dass ich einen immer besseren Zugang zur Angst und jetzt auch immer mehr zu anderen Gefühlen finde. In der Konsequenz fühlt sich mein Leben lebendiger an. Ich habe das Gefühl, dass ich mich selbst bin.

Wie geht es mir jetzt? Ich habe ANGST.

Woher meine ÄNGSTE kommen könnten

Ich habe mich als KIND zu wenig gesehen gefühlt oder krasser gesagt; ich habe das Gefühl, dass ich zu wenig BEDINGUNGSLOSE LIEBE erfahren habe. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass ich meinen Eltern, speziell wahrscheinlich meinem Vater, gefallen musste. Ansonsten befürchtete ich vom Vater verstossen oder zumindest nicht geliebt zu werden. Deswegen war es mein Ziel so zu sein, wie er das wollte. Also habe ich ein Schauspiel aufgezogen, mit der Konsequenz, dass ich alle Gefühle, welche mir in diesem Moment als nicht zielführend erschienen sind, VERDRÄNGT habe. Dieses Korsett, welches ich trug, war meine damalige Identität. Erst über lange Jahre hinweg, beginne ich mich selbst zu entdecken und aus diesem engen Korsett auszusteigen. Dabei kommen aber langsam alle verdrängten Gefühle auch wieder hoch. Und da diese verdrängten Gefühle alle die damals vorhandene Angst des Verlassenwerdens, der Vernachlässigung und des Umgebrachtwerdens durch den Vater triggern, bleibt am Ende immer die Angst. Das ist der Preis für meine wahre Freiheit.

– Wie geht es mir jetzt? Ich habe ANGST. Ich darf ANGST haben

Vater/Traumatisierung/Gaslighting

Mein VATER hat mir keinen bewussten Umgang mit ANGST gelehrt (meine Mutter auch nicht) – im Gegenteil. ANGST zu haben wurde von meinem Vater als Schwäche angesehen und Schwäche wurde von ihm als etwas Negatives angesehen. Also versuchte ich keine ANGST zu haben und ich wage zu behaupten, dass mir das auch gelungen ist. Auch meine Mutter hat ANGST als etwas Schlechtes angesehen – ich habe das Gefühl, dass sie meine ANGST nie gesehen hat PLUS sie hat nie über solche Dinge gesprochen, weil sie bis heute teilweise davon überzeugt ist, dass man durch erzwungenes ‚positives Denken‘ ein besseres Leben führen kann, weil ANGST sozusagen zu noch mehr ANGST führt (Autobahntheorie). Wie geht es mir jetzt? Ich empfinde TRAUER. So habe ich schon als kleines KIND entweder keinen Umgang mit meinen GEFÜHLEN gelernt oder meinen Zugang dazu verloren.

– Wie geht es mir jetzt? Ich habe ANGST

Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei?

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich bewusst(er) mit dem Begriff ANGST.

Habe ich seither eher mehr oder eher weniger ANGST bekommen?

Eher mehr.

Beweist das, dass es eher unklug ist sich mit seiner ANGST zu beschäftigen?

Ich glaube nicht, nein.

Warum?

Vielleicht weil man die ANGST erst wahrnehmen kann, wenn man sich mit ihr bewusst beschäftigt. Das heisst aber nicht, dass man deswegen unbedingt mehr ‚körperliche Angst‘ hat. Sondern vielleicht nur, dass man sie wahrnimmt.

Sich mit seiner ANGST zu beschäftigen würde ich deswegen jedem empfehlen. Weil es dazu beiträgt sich besser kennenzulernen, aus einem Gefühl der Gefühlslosigigkeit herauszukommen, sowie das Gefühl der Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit erhöht.

Viel Glück.

Es ist ein schwerer Weg. Aber ich würde mich nochmals gleich entscheiden.

Habe ich ANGST den Zugang zu meiner ANGST zu VERLIEREN? Ja.

Gut.

– Ich habe ANGST. Ich darf ANGST haben. Gut

Wie man einen Menschen fernsteuern kann:

  • 1. Man lehrt ihm keinen bewussten Umgang mit Angst bzw. bestraft ihn, wenn er Angst zeigt.
  • 2. Dann macht man ihm ANGST.

In der Konsequenz muss man ihm nur im richtigen Moment Angst machen und der Mensch verliert die Kontrolle über sich, weil er keinen bewussten Umgang mit seiner ANGST kennt.

Dies wurde mit mir schon mindestens zwei Mal als erwachsene Person gemacht. Hier sind die zwei Beispiele:

  • 2020 habe ich in einem Betrieb als Kellner gearbeitet und war damit beschäftigt Brot zu schneiden. Dann kam mir der Koch ganz nah und flüsterte mir etwas ins Ohr. Ich schnitt mir sofort mit dem Messer in den Finger.
  • Ca. 2021 ging ich an eine Vorstellung einer Organisation, in welcher meine damalige Freundin Y einen Großteil ihrer Freizeit verbrachte. Ich war pünktlich da, doch die Vorstellung wollte und wollte nie beginnen. Dann kam eine Kollegin meiner damaligen Freundin auf mich zu und sagte, dass die Leiterin der Organisation mit mir sprechen wolle und dass ich zu ihr gehen solle. Dies habe ich dann gemacht, doch die Leiterin der Organisation sagte mir, dass sie nicht mit mir sprechen wolle bzw. nie mit sprechen gewollt habe. Dann kam ich mir blöd vor.

Was die beiden Ereignisse gemeinsam haben ist, dass ich mich beide Male ferngesteuert gefühlt habe. Warum habe ich mich damals bei diesen beiden Ereignissen fergesteuert gefühlt? Weil ich wohl bei beiden Ereignissen ANGST hatte, aber keinen bewussten Umgang mit ANGST kannte und so für mich überraschend (Fingerschneiden + Leiterin aufsuchen) reagiert habe.

– Warum in der KINDheit vernachlässigte Menschen im Erwachsenenalter impulsive Menschen attraktiv finden

Als Kind haben diese Menschen zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Das hat sie abgestumpft. Nun brauchen sie mehr Gefühle, um diese überhaupt wahrnehmen zu können. Hierfür eignen sich impulsive Menschen besser.

– Ich habe ANGST

Ich tendiere noch heute dazu zu glauben, was ich DENKE. Früher war das vielleicht notwendig, weil ich das, was mein VATER über mich gesagt hat, nicht ernst nehmen konnte. Zu glauben, was ich denke, könnte man folglicherweise als eine Kompensationsstrategie bezüglich den Fake-News, welche mein VATER produziert hat, bezeichnen.

Früher hat mir mein Vater auch nie zugehört. Bzw. ich hätte mich nicht getraut ihm etwas zu erzählen.

Sozusagen musste ich meinen Gedanken glauben, weil ich sie niemandem erzählen konnte.

Wenn ich mich getraut hätte, meinem Vater meine Gedanken zu erzählen, weil ich keine ANGST gehabt hätte, hätte ich vielleicht schon früher bemerkt, dass ich nicht meine Gedanken bin, sondern das Gedanken einfach eine Seite der Medaille sind. Wie die andere Seite (Gefühle) muss man sie akzeptieren und sie kommen und verflüchtigen sich wieder. Ich habe sie aber viel zu ernst genommen und sie immer wieder versucht zu adaptieren bzw. sie zu sabotieren. Ich wollte einfach etwas sein, was ich nicht war. Eine Person, welche mein Vater mochte und liebte.

Ich dachte, dass ich meine Gedanken ändern könne. So hat es damit begonnen, dass ich mich selbst quäle und es vielleicht gefühlt nie schaffe im Moment zu leben.

Jeder Mensch hat seine eigenen Gedanken. Das macht ihn aus.

Ich darf meine GEDANKEN haben.

– Ich habe ANGST. Ich darf ANGST haben

ANGST VOR DER WUT

Wenn man als Baby oder als Kleinkind oder als (kleines) KIND nicht das bekommt, was man will und braucht, könnte ich mir vorstellen, dass man zuerst einmal Angst bekommt. Nützt diese Angst nichts, weil sie zum Beispiel von der Mutter oder dem Vater nicht gesehen/ignoriert wird, dann bleibt dem Kind noch die WUT. Wird diese Wut auch nicht gesehen bzw. sein Problem trotzdem oder gerade wegen der eigenen WUT nicht gelöst, dann wird die WUT nutzlos. Dies lernt das KIND und spart sich zukünftig die Energie für das bewusste wütend sein. Das Nichtfunktionieren der WUT ängstigt das Kind auch, weil es seine letzte Möglichkeit war seinem/r Bedürfnis/se Nachdruck zu verleihen. Deswegen wird beim KIND in einem solch krassen Fall der Vernachlässigung die WUT mit ANGST überspielt. Dies ist gleichbedeutend mit einem TRAUMA. Die TRAUMATISIERTE WUT kann später folgende Konsequenzen mit sich bringen:

  • 1. Die betroffene Person hat den Zugang zu seiner WUT verloren. Das bedeutet folgendes: Die körperliche WUT bleibt funktional, aber durch das Trauma verschwindet die Möglichkeit der betroffenen Person dies zu erkennen bzw. das GEFÜHL zu managen. Dies hat folgende zwei Konsequenzen:
    • 1a) Ein Gefühl des Ausgeliefertseins
    • 1b) Negative Konsequenzen von seiten der Gesellschaft wegen unangepasstem Verhalten («Explodierens») und dadurch ein geringes Selbstwertgefühl der betroffenen Person.
  • 2. Jedes Mal, wenn in der betroffenen Person körperliche WUT aufkommt, kriegt die Person anstelle der körperlichen Wut körperliche ANGST oder körperliche PANIKATTACKEN. Bei ANGST bzw. Panikattacken springt der Fluchtmodus an. Obwohl das alles unbewusst vonstatten geht, meidet eine betroffene Person deswegen unbewusst immer Aktivitäten, welche die WUT und damit die ANGST triggern können. Ein Beispiel hierfür ist folgendes Beispiel: Man fährt Zug und sieht jemand, welcher die Füsse mitsamt seiner Schuhe auf den gegenüberliegenden Sitz legt. Diese Aktion provoziert WUT – mit der WUT kommt die Angst und mit der Angst kommt der Fluchtreflex. Mit der Konsequenz dass man zukünftig ÖV vermeiden und zwangsläufig immer einsamer und einsamer wird, weil schliesslich jede menschliche Interaktion das Potential hat WUT zu verursachen.

– Ich habe ANGST

Ein Event kann so lang anhaltend sein, dass man die durch den Event verursachte ANGST irgendwann nicht mehr versteht. Die gefühlte körperliche Angst wird zur neuen Realität an die man sich gewöhnt. Dann bleiben nur noch die Gedanken zur Angst (geistige Angst) und der Schluss liegt leider nahe diesen Gedanken die Schuld in die Schuhe zu schieben, sich neu zu programmieren und die geistige Angst vollends zu löschen. Hiermit wären wir meiner Meinung nach bei einem Zustand psychischer Krankheit angelangt, weil der Geist nichts mehr von der körperlichen Angst weiss. Da nun Körper und Geist nicht mehr eins sind, versteht der Geist den Körper nicht (mehr). Mein GEIST verstand nicht, dass mein Körper durch die Angst vor meinem VATER blockiert war und dies frustrierte meinen Geist, was dazu führte, dass mein Geist seine Frustration an meinem Körper ausließ. Dieses ‚Mobbing‘ ängstigte meinen Körper zusätzlich. Ohne sich wieder bewusst mit seiner ANGST auseinanderzusetzen bleibt der Mensch für immer in seiner traumatischen körperlichen Angst gefangen, welche nun unter Umständen gänzlich durch den GEIST verursacht ist. Nachdem ich von meinem VATER zum OPFER gemacht wurde, machte ich mich weitere Jahrzehnte selbst zum Opfer. Das Opfer war der Körper und der GEIST der Täter.

Für alle, die es nicht wissen; so sieht ANGST aus.

– Ich empfinde ERSCHÖPFUNG

Eine Theorie zur verdrängten WUT

Mein VATER hat ANGST vor seiner WUT. Dies habe ich als KIND bemerkt. Ich habe es von ihm gelernt. Ihm abgeschaut. Da wir in unserer Familie aber auch nicht über ANGST gesprochen haben und die ANGST die WUT überdeckt hat, habe ich gar nicht gewusst, dass ich ANGST vor meiner WUT hatte. Dadurch habe ich nicht nur keinen Umgang mit meiner WUT erlernt, sondern auch keinen Zugang dazu. Meine WUT war für mich eine komplette Blackbox. Da ich dieses GEFÜHL nicht erkennen konnte, konnte ich dafür auch kein Ventil oder konstruktiven Ausdruck finden. So summierte sich die WUT oder kam für mich jedenfalls jeweils komplett überraschend zum Ausdruck. So stand ich jeweils nach meinen Ausbrüchen einerseits vor Scherbenhaufen und andererseits konnte ich mir mein eigenes Handeln nicht erklären. Dieses Gefühl der OHNMACHT und der Selbstunwirksamkeit prägte und prägt mein Leben seither.

– Ich empfinde TRAUER

Posttraumatische Belastungsstörung ist, wenn man alles dafür tut und tun würde keine Angst zu haben. Weil mit der Angst die verdrängte Todesangst hochkommen würde. Diese wird mit dem Tod gleichgesetzt, weil man damals sein Leben bedroht sah. Ergo wird ein Mensch mit einer posttraumatischen Belastungsstörung irrational handeln, sobald er das Gefühl hat, dass er seine Angst nicht mehr kontrollieren kann. Er hat Angst vor der Angst, weil er diese mit Lebensgefahr assoziert. Ergo wird er angstvermeidendes Verhalten anwenden.

– Empfinde ich TRAUER? Ja

  1. Vater wertet sein Kind ab.
  2. Kind hat Angst.
  3. Kind hat Angst wegen seiner Angst abgewertet zu werden.
  4. Kind versucht seine Angst zu verstecken.
  5. Kind verliert den Zugang zu seiner Angst und potentiell anderen Gefühlen wie zum Beispiel Trauer und Wut.
  6. Kind wird erwachsen.
  7. Mensch handelt wegen seinen Gefühlen, aber weiss nicht, was für Gefühle er hat.
  8. Deswegen weiss Mensch nicht warum er so handelt wie er handelt.
  9. Dies gibt dem Menschen das Gefühl nicht handlungsfähig zu sein. Der Mensch fühlt sich klein, ausgeliefert und verloren.
  10. Aber wahrscheinlich hat er auch Angst sich diese Gefühle einzugestehen.
  11. Also bleibt die Angst.
  12. Doch auch diese muss er sich zuerst eingestehen.
  13. Erst dann kann er den Weg zurückgehen um angstfrei Angst-, Wut-, Trauer– oder Schwächegefühle identifizieren zu können und dadurch ein gewisses Mass an Selbstwirksamkeit und damit verbunden Glück zu erfahren.

– Habe ich ANGST? Ja

Glaubenssätze

An irgendetwas glauben wir doch alle. Vielleicht sind wir uns nicht immer bewusst an was wir glauben. Aber es beeinflusst, ja prägt, unser Handeln auf jeden Fall.

Wenn wir jetzt zum Beispiel das Gefühl haben, dass wir ein schlechter Mensch sind, dann prägt das unser Verhalten. Mit so einem Glaubenssatz können wie niemals ein erfülltes Leben führen.


Ich weiss nicht, ob ich einen Einfluss auf meine Gedanken habe. Aber meine Gedanken können mir mehr oder weniger Angst machen.

– Ich habe ANGST

Was ist mein Problem? Mein Problem ist, dass ich ANGST VERDRÄNGE, dass ich ANGST VERDRÄNGEN kann, dass ich ANGST sehr gut VERDRÄNGEN kann. Mit der Wirkung, dass ich gegen aussen oft furchtlos wirke, obwohl ich eigentlich ANGST habe. TRAUMATISIERTE Menschen, die mir ANGST machen wollen, sehen so gar nicht, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Sie FÜHLEN sich durch mein furchtloses Auftreten provoziert und provozierter. Das bedeutet, dass ihnen der Umstand, dass sie offenbar keine furchteinflössende Wirkung haben, ANGST macht. Da TRAUMATISIERTE Menschen ANGST VOR IHRER ANGST haben, versuchen sie die ANGST zu bekämpfen. Wie? Indem sie mir noch mehr ANGST machen wollen. Diese Aktionen können für mich tatsächlich gefährlich werden.

Und weil ich weiss, dass ich wegen meiner furchtlosen Wirkung praktisch mit jedem TRAUMATISIERTEN Menschen in einen TÖDLICHEN Konflikt gelangen kann, vermeide ich den Kontakt zu Menschen. Aus Selbstschutz.

– Ich habe Angst

Ich empfinde Trauer.

Es gibt Menschen, die im Alltag ihre Angst immer verdrängen. Ich stelle mir vor, dass dieser Umstand zu einem inneren Gefühl der Leere führen muss. Eigentlich wünschen sich diese Menschen nichts sehnlicheres als in Kontakt mit ihrer Angst zu kommen. Obwohl ihnen auch nichts mehr Angst macht. Deswegen suchen sie gefährliche Tätigkeiten wie zum Beispiel:

  • Polizist
  • freiwilliger Soldat
  • Bergsteiger
  • Skirennfahrer
  • Dachdecker

– Es geht darum Gedanken zu enttraumatisieren

Wenn einem der Vater als Kind sagt, dass man ein Versager ist, dann macht einem dieser Gedanke extrem Angst, weil er mit der Gefahr verbunden ist vom Vater verlassen zu werden. Also ist von nun an dieser Gedanke traumatisiert. Nie wieder wollen wir diese Angst erleben und diese Angst ist mit dem Gedanken gekoppelt ein Versager zu sein. Aber hey, es ist nur ein Gedanke und Gefühle gehören zum Leben dazu.

– Ich han Angst

Ein unreflektierter Mensch hat vielleicht einfach Gedanken. Sind diese Gedanken unangenehmer Natur, könnte er dazu neigen diese Gedanken umschreiben oder vergessen zu wollen. Doch hinter Gedanken stecken immer Gefühle. Diese wollen gehört werden. Mir hilft es zu versuchen meine Gefühle zu erkennen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies bei mir effektiv funktioniert. Es ist nicht so, dass ich diese Gefühle fühle. Aber es ist so, dass ich unterschiedliche Gefühle benennen kann. So kann ich meine Gedanken strukturieren. Vor was habe ich Angst? Dass ich immer Angst habe. Ich glaube, dass Ängste eine wichtige Funktion ausüben. Jede Entscheidung, die wir treffen, kann unser Leben im Positiven wie auch im Negativen beeinflussen. Das Leben ist tatsächlich gefährlich. Nur die Angst kann aber solche Gefahren wirklich richtig einschätzen. Wenn wir unsere Angst nicht als Gefühl fühlen können, dann müssen wir ihr halt in Form ihrer Gedanken zuhören. Am besten treten wir mit diesen Gedanken in einen Dialog. Dadurch fühlt sich die Angst dann hoffentlich gesehen, weil sie ihr Problem adressieren konnte. Wenn sie weiss, dass wir ihr Problem verstanden haben, dann weiss sie, dass sie ihren Job gemacht hat und verschwindet wieder. Die Botschaft wie zum Beispiel ‚hör auf zu rauchen‘ ist angekommen. Die Angst gibt zu diesem Thema Ruhe. Es ist nicht mehr in ihrer Verantwortung, was wir mit dieser Information machen.

Gedanken zum Thema Emotionen nennt man Gefühle.

Empfinde ich Wut? Ja