DEPRESSION ist, wenn man keine Kapazitäten für die SCHMERZEN anderer hat, weil man mit seinen eigenen zu fest beschäftigt ist.
1Schmerz
Veränderungen, die mir seit dem 18.8.26 (seitdem meine linke Brustwarze ENTZÜNDET ist) aufgefallen sind:
- Puls steigt schon bei kleinen Anstrengungen
- Manchmal SCHMERZEN in der Brust
- Wenn ich frei habe, wache ich immer mindestens ca. zwei Stunden früher auf und werde sogleich aktiv.
- Konstant ENTZÜNDETE Brustwarze.
- Teilweise allgemeines Gefühl der Schwäche bzw. von Krankheit.
- Plötzliche Schweissausbrüche
) Habe ich Angst vor SCHMERZEN? Ja.
Ich darf Angst vor Schmerzen haben.
Habe ich Angst vor SCHMERZEN? Ja.
Ich darf Angst vor Schmerzen haben.
– Empfinde ich SCHMERZEN in der ‚RECHTEN HÜFTE‘? Ja
Empfinde ich SELBSTMITLEID? Ja.
Ich darf Selbstmitleid empfinden.
– Es geht mir BESCHISSEN
Nach meiner Internetrecherche möchte ich hier und jetzt zusammenfassen, was eine ‚APIKALE PARADONTITIS‘ ist und bei welchem Zahn ich diese bei mir vermute:
Wahrscheinlich hatten viele von Euch schon mindestens einmal eine Entzündung des Zahnfleisches erlebt. Die betroffenen Stellen sind geschwollen, druckempfindlich, können Schmerzen verursachen und haben das Potential zu bluten. Leider gibt es auch Entzündungen des Zahnhalteapparates (des Gewebes, welches die Zähne hält), welche äusserlich nicht sichtbar sind. Solche Entzündungen können dann die Wurzel eines Zahnes befallen, wenn einmal zum Beispiel Bakterien oder etwas dem Zahn entlang bis zur Wurzel wandern konnte. Dies kann zum Beispiel bei einem Zahnbruch passieren.



– Ich habe ANGST
Im Mai habe ich ein grosses Stück Zahn(-füllung) verloren.

Doch bisher hatte ich gar keine Lust deswegen zum Zahnarzt zu gehen. Klar war es mühsam, weil einerseits immer Essensreste hängen bleiben und es beim Kauen auf dem blossen Zahnfleisch oft geschmerzt hat. Doch ich wollte mich damit arrangieren. Doch am Freitag 7. August hat sich die betroffene Stelle zwischen Zahn26 und Zahn27 schliesslich entzündet. Nun bekämpfe ich die ENTZÜNDUNG schon seit bald zwei Wochen. In der ersten Woche fehlten mir die entsprechenden Möglichkeiten, so dass ich in der zweiten Woche, bis gestern, zuversichtlich war. Gestern bemerkte ich einen schwarzen Punkt im Zahnfleisch. Seit ca. vorgestern ist meine linke Brustwarze unter der Haut geschwollen. Heute war mein linker Zeigefinger entzündet. Ich habe Angst, dass die Entzündung der betroffenen Zahnfleischstelle nun sozusagen vor allem unterirdisch weiterläuft und die Entzündungskörper dadurch in die Blutbahn gelangen und mich so insgesamt SCHWÄCHEN.
– Ich han Angst
Seitdem ich am Anfang dieses Monats ein Stück Zahnfüllung des Zahns 27 verloren habe..

..habe ich jeden Morgen bei der ersten Kaumahlzeit Schmerzen im Zahn26 beim Kauen…
Worauf könnte dies hindeuten?
- Dass ich in der Nacht Zähneknirsche und seitdem Verlust eines Teils des Zahns 27 mehr Druck auf Zahn26 ausgeübt wird.
Für mich klingt das einleuchtender als die Kariestheorie.
Ich han Angst.
Ich empfinde Truur.
Ich empfinde Truur
Meine rechte Schulter knackst fast bei jeder Bewegung. Ich habe aufgehört Steine weit werfen zu wollen, weil dies Schmerzen verursachen würde. In der letzten Zeit bemerkte ich auch, dass ich generell im rechten Arm ein Schwächegefühl empfinde und sich teilweise auch Schmerzen bemerkbar machen. Dass mein rechter Arm in seiner Funktion eingeschränkt ist, habe ich spätestens während meiner Arbeit als Serviceangestellter bemerkt, als ich immer leichte Schmerzen bekam, wenn ich einen Tisch mit der rechten Hand putzte. Ich weiss nicht genau warum ich diese Beschwerden habe. Der Ursprung könnte ein Snowboardumfall aus ca. dem Jahre 2003 sein, bei dem ich auf der rechten Seite Elle und Speiche gebrochen habe. Aber die Beschwerden kommen erst jetzt wirklich. Vielleicht ist es auch erst vor ein paar Jahren passiert, aber ich kann mich nicht erinnern, was ein spezifischer Auslöser hätte sein können. Ich habe jetzt im Internet gesucht und bin da auf den Begriff Rotatorenmanschettenruptur gestossen. Man kann operieren.
Ich han Angst.
Guet.
Schmerze Hüfte rechts – Wie gads?
SCHEISSE.
Das tuet mier Leid.
DANKE.
Schmerz rechte Hüfte? JA. Wie gehts? SCHLECHT.
Angst? JA? Wie gehts? Es
Angst? JA? Wie gahts?
Wuet? Ja? Wie gads? NED GUET. Das tuet mier Leid.
Angst? JA? Wie gahts? NED GUET. Das tuet mier Leid.
Schmerzen{Habe ich Angst? Ja}
in der rechten Hüfte.
Empfinde ich Wut? Ja
Mit ca. 21 Jahren hat mich mein Zahnarzt für die Weisheitszahnentfernung angemeldet. Ich war damals noch ein komplettes Opfer und wollte immer zeigen, dass ich stark und mutig bin. Ich konnte keine Schwäche zeigen und so habe ich natürlich eingewilligt.
Heute bereue ich jedoch, es getan zu haben. Auch bereue ich, dass mir mein Zahnarzt bei einem der vorderen Zähnen eine weisse Masse herausgespitzt hat, weil seither die Füllung schon mindestens zwei Mal herausgefallen ist und ich nun wesentlich weniger hübsch aussehe (es noch ein drittes Mal reparieren zu lassen, kotzt mich an).
Zu meinem Zahnarzt zu gehen, fühlte sich für mich an, wie ein Lamm, das zum Metzger geht. Immer hat er irgendetwas gefunden und sofort behandelt. Ich war komplett ahnungslos und habe mir neben Vorwürfen, immer auch noch Selbstvorwürfe gemacht: «Warum schaffe ich es nicht keine ‚Löcher‘ zu haben?» etc. Ich habe auch das Gefühl, dass der Zahnarzt jeweils nach Alkohol gestunken hat. Nie wurde ich für irgendetwas gefragt, höchstens überredet. Ok. Diese Aussage ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber ich fühlte mich auf jedenfall nicht ernst genommen und jeweils überrumpelt.
So, dann ging ich dann halt zum Weisheitszähneziehen.
Zuerst war ich überrascht, dass er es nicht selber machen wollte. Also musste ich, wohl oder übel, jetzt, nachdem ich eingewilligt hatte, zu einem anderen Typen gehen.
Dort angekommen, sagte dieser mir nach dem Röntgen, dass ich Glück hätte, da die Krankenversicherung den Eingriff bezahlen würde, da die Weisheitszähne extrem nahe beim Kiefer liegen. Wenn ich diese Zeilen schreibe, kommt bei mir eine unglaublich grosse Wut hervor. Das Schreiben fällt mir schwer.
Aber ich denke, dass das Schreiben hilft.
Also, das ‚Glück‚, das ich hatte, kann man wohl am ehesten mit dem Glück des ‚Hans im Glück‚ vergleichen. Also, wie ging die Geschichte weiter?
Sofort wurden mir Weisheitszähne gezogen. Wahrscheinlich auf einen Klacks zwei.
Ein paar Wochen oder Monate später, ging ich dann noch ein zweites Mal hin; für die zweite Entfernung.
So genau kann ich mich nicht mehr erinnern, da das alles schon ca. 18 Jahre zurückliegt.
Übrigens: Beim Schreiben dieses Textes fällt mir auf, dass meine Bauchmuskulatur extrem angespannt ist. Ist wohl ein Thema, dass eine körperliche Reaktion auslöst, wenn ich darüber schreibe.
Aber was waren die Nachwirkungen der zwei Operationen? Es geht mir nicht darum, genau zu beschreiben, was war, sondern den Weg zu heute, mit Bezug zu meinen heutigen Beschwerden, zu beschreiben.
Der Kiefer rechts knackt seither immer beim Kauen. Vor allem am Morgen.
Links wie rechts haben sich nach der Operation am Unterkiefer hinten unten und oben hügelförmige Knochenausbuchtungen gebildet.
Den Druckausgleich kann ich rechts viel schlechter ausführen als links. Grundsätzlich habe ich auch oft das Gefühl, dass sich im rechten Ohr ein Druck befindet, welcher nicht weggeht. Auch habe ich das Gefühl, dass ich auf diesem Ohr (rechts), grundsätzlich, schlechter hören kann und glaube, dass dies eine Konsequenz der Weisheitszahnentfernung ist.
Im Winter sind meine Zähne oben rechts oft kälter als die anderen, was ich als unangenehmes Gefühl empfinde. Diese Folge ist für mich logisch, weil es, beim hintersten Zahn oben rechts, es nach dem letzten Zahn steil bergauf geht und es nicht wie auf der linken Seite eine leicht abfallende Gewebeverbindung gibt, welche die Zähne mit Blut etc. versorgt.
Nach diesen Erfahrungen ging ich ein paar Jahre nicht mehr zum Zahnarzt und danach hatte ich plötzlich extrem viele Löcher. Einfach mir selbst die Schuld zu geben. Aber ich hatte, grundsätzlich, meiner Meinung nach, immer eine sehr gute Zahnhygiene und so war mir diese plötzliche Häufung von Löchern zuerst ein Rätsel. Aber ich glaube, dass ich erst nach der Weisheitszahnentfernung Probleme mit Essensresten zwischen den Zähnen bekam, und dieses Problem überrumpelte mich mitte zwanzig völlig. Mein Zahnarzt war in der Zwischenzeit in Pension und ich ging nun zu seinem Nachfolger. Der sah sofort die Pendenzen und so flickte er wieder munter darauf los. Dies ist kein Vorwurf, aber, dass ich einfach komplett ahnungslos war und mich ausgeliefert fühlte, ist ein Ausdruck meines retrospektiv empfundenen Gefühlsempfindens.
Man geht zum Zahnarzt. Der röngt. Sagt dann, was er vorhat, er macht es und dann kommt eine Rechnung.
Leider ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende. Oder sollte ich besser sagen: Leidensgeschichte?
Mein Biss ist seit den Weisheitszahnentfernungnen nur noch einseitig. Das heisst, dass der Bissimpuls von links ausgeht und die rechte Kieferseite mehr oder weniger einfach mitschwingt.
Weiter habe ich das Gefühl, dass sich der ganze Unterkiefer sich ein bisschen nach vorne verschoben hat. Jedoch nicht gleichmässig und daraus entstanden ist eine neue Bisskonstellation. Das heisst, dass meine Zähne, seither, meiner Meinung nach, anders zusammenfallen und zwar so, dass sich zwei Eckzähne beim Kauen immer berühren. Über die Jahre hinweg erodierten die beiden so weit, dass sie nun fast aneinanderpassen. Leider ist dabei so viel Zahnmaterial verloren gegangen, dass sich schon bloss ein Schmerz einstellt, wenn ich mit der Zunge über den oberen linken Schneidezahn fahre.
Zum allem Unglück leide ich heute noch unter einem anderen Problem: Bei vielen Zähnen und bei einigen sehr ausgeprägt, habe ich freigelegte Zahnhälse. Diese sind sehr sensibel und verursachen regelmässig Schmerzen. Diese Schmerzen schränken mich unter anderem dadurch ein, dass ich auf gewisse Lebensmittel verzichte (vor allem säurehaltige Lebensmittel).
Auch habe ich sogenannte Zahnfleischtaschen, welche gemäss meiner letzten Zahnärztin über 5mm tief sind. Sie sind voller Eiter. Diesen kann ich mit den Fingern aus den Taschen drücken. Nach ca. sechs Stunden sind die Taschen aber wieder gut gefüllt.

