Ich hatte gestern einen Gedanken:
Ich darf den Rest meines Lebens traurig sein.
Habe ich Angst? Ja.
Vor was?
Vor meinen Eltern.
Ich hatte gestern einen Gedanken:
Ich darf den Rest meines Lebens traurig sein.
Habe ich Angst? Ja.
Vor was?
Vor meinen Eltern.
Bisher war ich blind für Gaslighting. Seitdem ich mir dieser psychischen Manipulation bewusster werde und angefangen habe den Sumpf, welche meine Eltern in meinem Garten verursacht habe, trocken zu legen..
Will ich mich mit dem Gefühl verbinden?
Ok.
Bravo.

weil ich paranoid bin.
Der Dokumentarfilm ‚Im Sog der Angst‘ hat mich zum Nachdenken angeregt und nun bin ich erwacht und habe dazu einen Gedanken gefasst:
Angst ist wie das Wasser in einem Glas. Wenn man nie davon trinkt, überquilt es irgendwann in Form von Panikattacken. Habe ich Angst vor Panikattacken? Ja.
Man könnte sagen, dass ich mich müde fühle oder dass ich mich schizophren fühle oder beides.
Mein Kopf rast. Ich bin auf 180.
Liegt es daran, dass ich Todesangst habe?
Ja. Ich glaube schon!!!
Warum habe ich Todesangst?
Es muss mit einem Trauma zu tun haben. Ich denke, dass es familienbedingt ist. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Eine Erklärung, dass es halt einfach meine Krankheit ist, will ich nicht akzeptieren.



Ich habe Angst, dass mich mein Vater umbringt.
Dieses Gefühl ist traumatisiert.
Das heisst, dass ich es nicht fühlen kann.
Stattdessen wirkt es unbewusst generalisiert.
Das bedeutet, dass ich vor allen Menschen Angst habe, dass sie mich umbringen.
Es geht mir schlecht.
Ich bin komplett erschöpft. Ich liege im Bett mit Gliederschmerzen.
Ich denke, dass es wegen dem Vorfall von Mittwoch ist, bei dem mir 1C etwas angeschossen hat und mich wutentbrannt angeschrien und beleidigt hat.
Empfinde ich Trauer? Ja.
Will ich mich mit dem Gefühl verbinden?
Ja.
Bravo.
Habe ich Angst, dass mich 1C umbringt?
Ja.
Als ich in meinem Leben zum ersten Mal erfahren habe, dass es so etwas wie die Versteuerung des Eigenmietwerts gibt, hat mich das mental komplett zerstört und mir jegliche Visionen geraubt. Ich glaubte, dass ich in einem System lebte, in dem es keine Freiheit geben würde. Einem System, das das Individuum unterdrückt und zwanghaft vom Staat bzw. der Gesellschaft abhängig macht.
Damals träumte ich davon in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Mir damit Wohneigentum zu kaufen. Die Hypotheken abzubezahlen und dann sogenannt fast frei zu sein. CHF 500 für die Krankenkasse, CHF 300 für Essen. Dann könnte ich mit CHF 800 monatlich leben. Das war mein Ziel.
Ich finde, dass dieses Ziel auch heute noch sehr verlockend ist.
Aber.
Ich glaube nicht, dass eine Unabhängigkeit von der Gesellschaft oder vom System ein richtiges Ziel ist. Wir leben immer in einer Gemeinschaft und auch wir sind Teil dieser Gemeinschaft. Auch wir beeinflussen die Gesellschaft mit unserem Handeln. Wir haben eine Verantwortung.
Die Idee von der Unabhängigkeit ist eine gute und richtige. Heute habe ich meine Unabhängigkeit zu einem gewissen Grad gefunden. Es ist die emotionale Unabhängigkeit und die genügt auch.
Freitag, 29. August 2025:
V kommt ins Büro und fragt mich, wie es mir geht.
Schlecht.
Warum?
Dein Sohn hat mir am Mittwoch etwas angeschossen und mich als «Tubeli» beleidigt…
Als ich meinen Eltern davon erzählte, dass ich die Diagnose ‚Schizotype Persönlichkeitsstörung‘ erhalten habe, sagten sie, dass das schon sein könne, weil es in ihrer Verwandschaft schon früher Fälle von Schizophrenie gab.
Kann sein.
Mein Vater wollte in die USA. Sommer 2003. Er wusste genau, was er wollte und fuhr mit einem Wohnmobil mit seiner Familie seine Reiseroute. {Han ich Angst? Ja.}{Empfinde ich Truur? Ja.}Am Grand Canyon angekommen, machten wir uns bereit für eine Wanderung. Die Ranger haben die Menschen informiert, dass es ohne Reservation beim Stützpunkt am Colorado River keine Übernachtung gibt und dass man ohne eine solche nicht bis zum Colorado River wandern dürfte. Das war meinem Vater egal. Er wusste, was er wollte. Ich durfte ihn dabei begleiten.

Freitag, 29. August 2025:
Eine Person kommt ins Büro und fragt mich, wie es mir geht.
Ich sage, dass es mir nicht gut geht.
Sie fragt wieso.
Ich sage, dass ich Angst hätte.
Sie fragt mich vor was ich Angst hätte.
Ich sage ihr, dass ich Angst davor habe, dass sie mich umbringt.
Ich kann mein ganzes Kindheitstrauma nochmals erleben. Aber dieses Mal entscheide ich mich zu kämpfen. Und… …hoffentlich… …werde ich es überleben.
in der rechten Hüfte.
Krig ist wie Fussball. Nur, dass die Leute sterben und man so viele Leute einwechseln kann, wie man hat.
{Han ich Angst? Ja.}
Ich leide unter Gefühlslosigkeit.
Weil ich in einem Panzeranzug stecke.
Wie kann ich diesen Panzeranzug ausziehen?
Indem ich erkenne, was dieser Panzeranzug ist:
Angst.
Liebe Eltern
Ihr hattet jung Kinder. Es hat sich so ergeben. Ihr hattet die besten Absichten. Und Euch verdanke ich mein Leben.
Ohne Euch könnte ich diesen Text nicht schreiben. Ich schreibe diesen Text um mein Leben zu verbessern. Sogesehen, kann man sagen, dass der Umstand, dass ich mir helfen will, wegen euch ist, und das ihr deswegen kein schlechtes Gewissen haben müsst, sondern im Gegenteil, stolz sein könnt. Danke.
{Han ich Angst? Ja.} Ich habe mich als Kind oft nicht gesehen gefühlt. Mein Vater war oft abwesend, hat sich nicht dafür interessiert wie es mir geht und war regelmässig auch abwertend und gemein. Meine Mutter hat mir Aufmerksamkeit geschenkt, doch hatte ich leider sehr oft das Gefühl, dass sie sich nicht in mich hineinfühlen konnte. Ich habe mich unverstanden gefühlt und weil sie aus meiner Sicht zu wenig gegen die Aggressionen von meinem Vater mir gegenüber unternahm, konnte ich ihre Liebe auch nicht mehr annehmen, sondern habe meine Mutter {Han ich Angst? Ja.} gänzlich abgelehnt. Ich habe mich in einen Schutzpanzer zurückgezogen und dabei den Kontakt zu meinen eigenen Gefühlen verloren.
Heute bin ich dabei diesen Schutzmantel abzuziehen und es ist unheimlich schwer die darunterliegenden Gefühle der Trauer, Wut und Angst auszuhalten.
So ist mein Leben. Aber es ist noch nicht zu Ende. Ich danke Euch für das, was in meinem Leben noch kommt, nicht {Han ich Angst? Ja.} aber {Empfinde ich Wuet? Ja.}für das, das gewesen ist.{Empfinde ich Truur? Ja.}
Als Kind wurde ich von meinen Eltern abgewertet. Dies löste bei mir Todesangst aus. Da es keinen Sinn gemacht hätte, als Kind, meine Eltern zu bekämpfen{Han ich Angst? Ja.}, habe ich begonnen die Symptome der Abwertung zu bekämpfen: Die Angst.
Ein Lebewesen hat eine böse Bezugsperson (Vater oder Mutter). Durch diese wird es traumatisiert (es hat Angst vor dieser Person, aber diese Angst wurde verdrängt). Später, als das Lebewesen erwachsen ist, wird es selbst Vater/Mutter. Das Lebewesen projeziert das Trauma auf das Kind. Das bedeutet, dass das Lebewesen körperliche {Han ich Angst? Ja. Leider.} Angst vor dem eigenen Kind entwickelt oder hat. Dieser Angst ist sich das Lebewesen aber nicht bewusst und versucht unbewusst diese Angst vor dem Kind zu verstecken. Das Kind lernt unbewusst, dass seine Bezugsperson Angst vor ihm hat{Han ich Angst? Ja. Empfinde ich Truur? Ja. So it is.}. Da die Bezugsperson traumatisiert ist und alle anderen Bezugspersonen in seinem Umfeld vielleicht auch, lernt es auch keinen bewussten Umgang mit Angst. {Han ich Angst? Ja. Ok.}. Da das Kind bemerkt hat, dass die Bezugsperson Angst vor ihm hat, lernt es, dass es Angst vor sich selber haben muss und da das Kind keinen bewussten Umgang mit Angst (gelernt) hat, macht es wahrscheinlich auch Dinge, die diesen{Han ich Angst? Ja. Ok. Easy.} unbewussten Glaubenssatz bestätigen.
unbewusst
Die Vorstellung 90% der Zeit Angst zu haben, kann einem Angst{Han ich Angst? Ja. Ok.} machen. Doch nur, wenn man sich dieser Angst stellt, lernt man, dass die Angst zu sterben sich nicht erfüllt. Damit lernt der Körper oder der Geist oder die Seele oder das einte und das andere oder ich{Han ich Angst? Ja. Ok.}, dass Angst zeigen unbedenklich und ungefährlich ist. Danach können sich andere Gefühle zeigen. {Lachendes Smiley mit Zunge raus}{Han ich Angst? Ja. Scheisse}
Frage dich, wie es dir geht.
Lerne Angst kennen.
Verliere die Angst vor der Angst.
Lerne einen Umgang mit deiner Angst.
Arbeite mit deiner Angst {Han ich Angst? Ja}.
Sieh die Angst als dein Freund. {Han ich Angst? Ja}
Akzeptiere deine Angst.
{Han ich Angst? Ja}
Mit der Zeit wirst du merken, dass der bewusste Umgang mit deiner Angst nur ein Gedankenspiel ist.
Lass Angst einfach Angst sein.
Lerne, dass du Angst haben darfst.
{Han ich Angst? Ja. Easy.}
Gestern habe ich mich als meinen Chef ausgegeben, um einen Auftrag von ihm an mich ohne seine benötigte Beteiligung ausführen zu können.
Empfinde ich Truur? Ja.

Angststörungen gibt es nicht. Es gibt nur den verzweifelten Wunsch keine Angst zu haben.
«Ich würde auch auf jeden Fall davon ausgehen, dass Donald Trump Frieden schaffen will. Er hat ja auch immer wieder sich geäussert, öffentlich, wie schrecklich er auch die Bilder findet, die er sieht vom Ukrainekrieg.»
Sebastian Ramspeck in Minute 11:46-11:59 vom Audiopodcast News-Plus von SRF (ein Unternehmen der SRG) vom 15.08.2025. URL: https://www.srf.ch/audio/news-plus/trump-putin-nervenflattern-ist-diplomatie-heute-glueckssache?id=AUDI20250815_NR_0051#autoplay , abgerufen am 15.08.2025 um ca. 19.10 Uhr.
Will ich mich mit diesem Gefühl verbinden?
Ja.
Michel, ich bin stolz auf dich, dass du dich getraust dich mit deiner Angst zu verbinden.
Jetzt schauen wir einmal was EL macht.
Er darf machen, was er will.
Herr Donald Trump hatte einen fiesen Vater. Deswegen hatte Donald Trump Angst vor seinem Vater. Donald Trumps Vater mochte es aber nicht, wenn Donald Trump Angst zeigte. Also griff er Donald Trump immer dann an, wenn Donald Trump Angst zeigte. Donald Trump lernte dadurch, dass es nicht klug ist seine Angst zu zeigen. Doch da er trotzdem Angst hatte, begann er Schwächere und Kleinere zu mobben, da es ihm ein Gefühl von Stärke vermittelte. So konnte er seine Angst kompensieren und musste keine Angst mehr haben von seinem Vater angegriffen zu werden.
Jahrzehntelang habe ich gewisse meiner Gefühle weggesteckt. Weggesteckt, weil ich das Gefühl hatte, dass diese Gefühle gefährlich sind. Damit sind psychische Probleme und ungesunde Verhaltensmuster vorprogrammiert. Heute will ich diese ungesunden Verhaltensmuster durchbrechen und psychisch gesund werden. Dies geht nur, wenn ich mich meinen (allen) Gefühlen stelle. Da die Traumata aber bis heute wirken..

..ist es für mich extrem schwer mich gewissen Gefühlen zu stellen. Darüber nachzudenken, darüber zu schreiben oder darüber zu reden, löst bei mir unglaubliche Angst aus. Diese Arbeit, die traumatisierten Gefühle zu enttraumatisieren, ist also extrem anstrengend. Dies ist eine Erklärung warum ich seit einigen Jahren eine wesentliche Einschränkung des Leistungsvermögens habe (ich bin froh, wenn ich den Haushalt schmeissen kann, einer Arbeit im ersten Arbeitsmarkt nachgehen kann sowie meine Rechnungen selbständig bezahlen kann).
Das Leben ist wie ein Sandkasten mit zwei Kindern, welche darin spielen. Das eine Kind heisst Geist. Das andere Körper.
Der Körper ist 24 Stunden pro Tag damit{Angst} beschäftigt zu überleben. Kommt noch ein Geist dazu, der ihm das Leben schwer macht, geht er einfach vor die Hunde.


Traumatisierung bedeutet, dass man Angst hat, wenn man zum Beispiel eigentlich traurig oder wütend sein sollte.
Wenn einem der Vater sagt, dass man eine Pfeiffe ist, kann man auf zwei Arten reagieren:

Wie wird man angstgestört?
Man lernt das Verhalten von seinen Eltern.
Was ist das für ein Verhalten?
Ein angstgestörtes Verhalten.
Warum zeigen die Eltern ein sogenannt angstgestörtes Verhalten?
Weil sie es von ihren Eltern so gelernt haben.
Was ist angstgestörtes Verhalten?
Ein Verhalten, das sich dadurch kennzeichnet nicht über Gefühle zu reden oder nicht über alle Gefühle zu reden.
Was ist der Vorteil von sogenannt angstgestörtem Verhalten?
Es gibt einem unmittelbar das Gefühl, dass man unbesiegbar und unverletzlich ist.
Warum nennt man sogenannt angstgestörtes Verhalten so?
Weil es ein Verhalten kennzeichnet, welches Angst vor den eigenen oder zumindest gewissen eigenen Gefühlen impliziert.


Ich habe gerade eben eine Gemeine Stechfliege verletzt. Sie hat mich gestochen. Ich habe sie gejagt, sie geklatscht. Sie genommen. Ihr einen Flügel herausgerissen. Ihr den anderen zerknittert. Sie in einen offenen Abfall geworfen.
Glaub an dich.
Du machst das gut.
Wir glauben an dich.
Ich liebe dich.
Wir lieben dich.
Bleib so wie du bist.
Vertrau dir.
Du darfst dir Vetrauen.
Wir sind stolz auf dich.
Ich bin stolz auf dich.
Alles wird gut.
Wir glauben an dich.
Du bist gut so wie du bist.
Was würde ich tun, wenn ich ein Kind hätte und dieses zu mir kommen würde und mir sagen würde, dass es Angst vor Vampiren hat?
Ich würde dem Kind sagen, dass es gut ist, dass es Angst hat. Weil diese Angst wie eine gute Fee ist, welche dich beschützen will.
Natürlich gibt es keine Vampire. Oder auf jeden Fall keine Fliegenden. Jetzt kriege ich selber Angst. Auch ich habe Angst vor Vampiren.
Das Wichtigste ist, dass ich lebe.
Die ersten Menschen, die einen Menschen missbrauchen, traumatisieren ihn. Alle, die ihn nachfolgend missbrauchen, helfen ihm zu verstehen, dass er traumatisiert ist.




Ein Aufsatz von einem Betroffenen
Irgendwann ist er bereit über seine Gefühle zu reden. Eine wahre Verbindung zwischen Körper und Geist entsteht. Es dauert nicht Jahre, aber Jahrzehnte, bis die Angst vor seinen eigenen Gefühlen nachlässt.
Ich wollte Liebe von meiner Mutter und bekam sie – aber nur wenn mein Vater nicht da war.
Empfinde ich Wut? Ja.
Mi: Fragensteller (beeinflussbare Gedanken)
Sche: Redner und Antwortgeber (unbeeinflussbare Gedanken)
EL: Körper
Wenn mir jemand sagt: «Hunde können deine Angst riechen.»
Dann sage ich: «Schön für sie. Dann können sie etwas, das ich nicht kann.»
Unbewusst habe ich Angst umgebracht zu werden, wenn ich Angst zeige. Deswegen habe ich Angst davor.
Ca. 35 Jahre lang habe ich mich nicht bewusst mit meiner Angst beschäftigt. Dadurch hatte ich keine Beziehung zur Angst und dadurch auch ein fehlendes Körpergefühl. Mein Geist musste deshalb die Entscheidungen treffen.
Weil sie unbewusst realisieren möchten, dass sie Angst haben.
Weil sie einen Umgang mit Angst erlernen möchten.
Weil sie ihre Angst vor der Angst verlieren möchten.
Eine Angststörung ist eine irrationale Angst. Was wäre eine irrationale Angst? Angst vor der eigenen Angst zu haben. Also versuche ich mich bewusst mit meiner Angst zu befassen, damit ich die Angst davor verliere.
Wenn man in einer Situation ist, in der man Angst hat (sich um sein Leben fürchtet), aber diese Angst nicht zeigen kann bzw. niemandem dies erzählen kann, lernt man unter Umständen gar nicht, was Angst ist.
Ich musste mit einen Eltern zu Abend essen. Mein Vater war meistens still. Ich war still (ich wollte keine Aufmerksamkeit erregen). Mein Bruder war still. Meine Mutter hat dann erzählt, was bei ihr so am Tag passiert ist und anderes, was für die Partnerschaft von Relevanz war. Irgendwann kam sie auf uns Kinder zu sprechen. Sie erzählte Dinge über uns, die sie mitbekommen hatte oder die wir ihr erzählt haben. Dann stieg die Angst in mir. Bis zu diesem Zeitpunkt würde mein Vater noch wenig bis nichts gesagt haben. Manchmal blieb es dabei, aber manchmal begann er einen Monolog an mich zu richten. Dieser Monolog war immer abwertend, destruktiv und hatte meist gar keinen Bezug zu dem, was meine Mutter über uns gesagt hatte.
Irgendwann in meinen Teenageralter fuhr ich mit meinem Vater in seinem Auto nach Luzern. Er beschleunigte das Auto und drehte das Auto in Richtung einer frontalgelegenen Wand.
Gefühle können traumatisiert werden. Bei mir war es vielleicht Angst und Trauer. Was passiert, wenn ein Gefühl traumatisiert ist? Und was bedeutet es überhaupt, wenn ein Gefühl traumatisiert ist?
Was es bedeutet, wenn ein Gefühl traumatisiert ist:
Gefühle sind körperlich. Sie existieren immer. Aber man kann sie ‚leugnen‘. Umgangssprachlich nennt man dies auch ‚Verdrängen‘. ‚Verdrängen‘ heisst nichts anderes als entweder nicht über ein traumatisiertes Gefühl nachzudenken oder nicht darüber zu sprechen. Denn, wenn der Geist ein traumatisiertes Gefühl benennen würde, würde im Hirn eine Verbindung zu diesem Gefühl passieren. Da das Gefühl aber traumatisiert ist, löst diese Verbindung sofort Angst aus. Die natürliche Reaktion ist dann, dass wir versuchen nicht weiter über das traumatisierte Gefühl nachzudenken, damit die Angst verschwindet.
Was für Konsequenzen kann so eine Traumatisierung auslösen?
Durch die Traumatisierung verlieren wir sozusagen die Freiheit zu denken und zu sagen, was wir wollen. Die Maschine Mensch gerät sozusagen in ein Ungleichgewicht. Dies ist natürlich frustrierend. Als Kompensation dafür suchen wir die Kontrolle über den Körper zu übernehmen. Da dies jedoch nicht natürlich ist, führt es zu einer Vergewaltigung des Körpers, welche uns langfristig schädigt, und dem Geist dadurch langfristig die Grundlage seiner Existenz entzieht. Wir alle sterben einmal. Dies (angstvermeidendes Verhalten) aber ist selbstzerstörerisch und führt zu einem Suizid auf Raten.
Ich leide unter chronischer Angst.
Diese Angst hat auch körperliche Konsequenzen/Auswirkungen:
Zum Beispiel erhöhte Entzündungswerte im Blut.
Als Kind gab es für meine Gefühle keinen Platz. Meine Mutter konnte sich nicht in mich hineinfühlen. Meine Gefühle vor meinem Vater zu zeigen war gefährlich. Also habe ich gelernt. Ich habe gelernt meine Gefühle zu verdrängen. Dank und durch Z habe ich es anfangs meiner Zwanzigerjahre geschafft den Zugang zu meiner Verletzlichkeit herzustellen. Doch es ist ein langer und beschwerlicher Weg. Die Angst vor meinen eigenen Gefühlen ist ein stetiger Begleiter.

Heute Morgen hat mich eine ‚Gemeine Stechfliege‘ («Wadenstecher, Wadenbeißer bzw. die Gemeine Stechfliege, Stallfliege oder Brennfliege (Stomoxys calcitrans«1) gestochen. Ich habe sie dann verfolgt und mit den Händen geklatscht. Sie war nicht tot, sondern nur benommen. Ich habe ihr dann einen Flügel ausgerissen, so dass sie mich nicht mehr ‚anfliegen‘ kann. Dann habe ich sie in einen kleinen, offenen Mülleimer geworfen. Später sehe ich, wie sie aus dem Müll kommt. Sie springt auf den Boden und versucht immer wieder zu fliegen. Sie kann nur ein paar Centimeter springen, da sie nur noch einen Flügel hat.
Hello Michel,
I am doing fine, thank you. Just came back from a two weeks holiday in the region closes to China-Russia border.
Yes, I have been to Switzerland for 7-8 times. This is the first trip I lost the eyes wide-open «amazing» feeling for Switzerland, or
for a foreign Country. I worked three days first , and then the 4 days fishing /sight-seeing is like escaping , from the guesome of doing the job, taking care of family. I feel Everywhere is just more or less the same:people work hard for a living. Life is just kind of leftover of work (or Job). There are rarelly people who have original ideas.But in another way, I also think this trip very unique. After sorting out all kinds of regulation and information, tried different spot, and the last talk the train, combine bus, hiked for two hours, finally hooked two beautiful rainbow trout in crystal clear stream waters downdeep in a valley. I am really happy. This continul-exploring is just mimic of my way of lifestyle: un-expected , up and donws of emottion. Like Leonard cohen sings in his song «Hallelujar» «It is not a victory march, it is a cold and it‘s a broken Hallelujah.»
I hope you are doing good. My eyes are very sensitive to bright sunshsine, that is why I pick up Caruso’s 500 CHF pilot sunglasses.
I also kind of rushing to fishing whenever there is any spare time. Life is so short , I cant wait exploring so many rivers, esturaries, streams, lakes, flats . lochs for fishing.
No problem to publish my letters on your blog.
Yours
Jackie

Angstgestört sind die Menschen, welche gar nicht oder nur schlecht über ihre Angst bzw. ihre Ängste reden können.



Er wollte kein Kind. Sie wollte ein Kind plus ihn. Er hat einen Kompromiss gemacht. Auf meine Kosten.
Man nehme einen Menschen. Desto jünger, desto besser. Man macht ihm effektive Todesangst. Aber jedesmal, wenn er seine Angst kommunizieren will, greift man ihn an. Die Biodrohne lernt dadurch, dass es irrational ist, über das, was passiert ist, zu reden und macht entweder das, was man ihr sagt, oder etwas komplett Irrationales. Die Biodrohne wird so zwar vielleicht unberechenbar, aber irgendwie doch steuerbar, weil man immer auf diesen ‚Berserkermodus-Knopf‘ drücken kann. Irgendwann ist dieses Verhalten programmiert und funktioniert auch ohne Operator (Autopilotmodus).
Ich behaupte, dass mein Vater oder meine Mutter oder beide, mir einen Virus auf mein Betriebssystem geladen haben.
Entweder habe ich eine genetische psychische Krankheit oder eine epigenetische. Epigenetisch heisst, dass mein Vater, weil er es konnte und die Kontrolle liebte, mir das Gefühl gegeben hat, dass er mich unter gewissen Umständen umbringt. Also wurde ich zu einem ‚Peoplepleaser‘ und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich dachte, dass ich umgebracht würde, würde ich den Menschen in meinem Umfeld nicht gefallen.
Ja, vielleicht habe ich mich auch manchmal gewehrt oder mich zurückgezogen, aber nur immer deswegen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich es nicht schaffe den Menschen zufriedenzustellen.
Ein ganz normaler Arbeitstag. Je länger der Tag geht, desto mehr steigere ich mich in die Sachen hinein. Schliesslich bin ich auf 180 Grad. Ich weiss nicht mehr wo oben und unten ist. Mein Kopf dröhnt – mein Körper ist verspannt. Ich empfinde Wut. Ja, es ist nicht alles so gelaufen, wie es in der Firma hätte laufen sollen. Aber erstens ist es nicht meine Schuld, zweitens ist es nicht so schlimm, aber mein Körper dreht komplett durch. Morgen wieder ein Tag im Bett. Verdammt! Warum?????

Zuerst war die Depression da. Schon als Kind. Diese hat mich jahrzehntelang begleitet. Irgendwann kam die Erschöpfung dazu. Heute bin ich fast immer erschöpft.
Ein Narzisst hat gelernt, dass gewisse Gefühle nicht gezeigt werden dürfen. Dies, weil seine Gefühle in einer gewissen Phase traumatisiert wurden. Er ist somit nicht vollkommen und dementsprechend suchend. Er sucht die Gefühle im Aussen, bei welchen er gelernt hat, dass er sie im Innern verdrängen muss.
Han ich Angst? Ja.
Vater lieblos. Oft abwesend. Mutter, welche Angst vor ihrem Mann hat. Sich dieser Angst aber nicht bewusst ist und in der Abwesenheit ihres Mannes ein besonderes Verhältnis zu ihren Kindern aufbaut und diese in ihre innerste Gefühlswelt einweiht.
Rein theoretisch ist es möglich Gedanken zu formen.
Dies kann nur die Seele.
Wenn die Seele diese Aufgabe wahrnimmt, wird sie die richtigen Fragen stellen.
Diese Fragen kann der Geist beantworten.
Dadurch, dass der Geist diese Fragen beantwortet, wird eine Verknüpfung zum Körper hergestellt.
Dadurch wird die Verbindung von Körper, Geist und Seele hergestellt. Dies symbolisiert einen gesunden Menschen.
Bei einem kranken Menschen, nimmt die Seele ihre Aufgaben nicht wahr. Ein solcher Mensch ist ein psychisch kranker Mensch.
Wenn man Angst hat vor den eigenen Gefühlen. Aber da Angst auch ein Gefühl ist, man dies nicht wissen will.
Habe ich Angst vor bewusst angstvermeidendem Verhalten?
Nein.
Habe ich Angst vor unbewusst angstvermeidendem Verhalten?
Ja.