Ich han Angst. Das tuet mier Leid. MERCI VELLMAL. Bitte gern gscheh.

Nachricht an meine Eltern

Meine Gefühle gegenüber meiner Mutter sind stark ambivalent. Ich habe Angst, dass sie sich von mir abwenden. Deswegen möchte ich mich erklären – in der Hoffnung damit Verständnis zu schaffen..

Wie es ist

Ich empfinde starke Hassgefühle gegenüber meiner Mutter. Gegenüber meinem Vater nicht so starke, aber teilweise auch. Bei meinem Vater überwiegen vielleicht Angstgefühle von mir ihm gegenüber.

Wie es für mich war

Ich hatte als Kind Angst vor meinem Vater und diese Angst hatte keinen Platz. Oder anders gesagt, ich habe mich nicht gesehen gefühlt. Meine Angst habe ich deswegen verdrängt. Wenn mein Vater nicht da war, hatte ich ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ihr gegenüber getraute ich mich wütend zu sein und ihr diese Wut auch zu zeigen. Wenn mein Vater mich verbal despektierlich behandelt hat, löste das bei mir wahrscheinlich zwei Gefühle aus: Angst und Wut. Vielleicht auch Trauer, aber ich möchte es jetzt so einfach wie möglich halten.

  • Angst
  • &
  • Wut

Meinen Vater gegenüber getraute ich mich in diesen Situationen weder Angst noch Wut zu zeigen. Also kann man sagen, dass ich diese Gefühle verdrängt habe und es für mich traumatisch war.

Solange die verbale Gewalt nur von meinem Vater ausging, liess mich das gefühlt kalt, weil ich sozusagen darauf eingestellt war. Es fühlte sich so an, wie wenn ich nicht selbst dort gewesen wäre.

Wenn aber meine Mutter auf die psychische Gewalt meines Vaters reagierte, triggerte das zumindest meine Wut, welche ihr gegenüber nicht oder noch nicht traumatisiert war. Deswegen wurde ich dann jeweils sehr wütend auf meine Mutter, obwohl sie mir mit ihrem Eingreifen eigentlich helfen wollte.

Vor meiner Mutter getraute ich mich immer mehr oder weniger wütend zu sein. Die Wut in ihrer Gegenwart war also nie ganz traumatisiert.

Wie es heute ist

Meiner Mutter gegenüber:

Ich verspüre ambivalent Hass- und Wutgefühle sowie Gefühle der Liebe sowie der Zuneigung. Deswegen erachte ich es als besser Abstand zu ihr zu halten – zu meinem und zu ihrem Schutz.

Meinem Vater gegenüber:

Ich vermute, dass viel Angst und Wut in seiner Gegenwart noch verdrängt sind. Um die Angst vor mir selbst (diesen Gefühlen) zu verlieren, mache ich mit meinem Vater eine Psychotherapie, welche auch schon gewirkt hat: Eine unheimliche Wut kam auf und ich konnte damit einem positiven Umgang finden. Doch das war vielleicht erst der Anfang…

 

 

 

 

 

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte, gern gscheh :-).

  1. Ich habe Angst vor Frauen, weil ich befürchte sie ungerechtfertigt anzugreifen.
  2. Ich habe Angst vor Männer, weil ich befürchte, dass sie mich angreifen und ich mich nicht wehren kann.

Warum? Wegen Kindheitstraumatas.

Weil das Erste zwischen mir und meiner Mutter passiert ist, weil ich wütend war, weil mir das Zweite durch meinem Vater passiert ist.

Und jetzt hani de Salat.

 

Ich han Angst. Das tuet mer Leid.

Wie ein Narzisst denkt

So Körper du machst jetzt endlich das! Hopp Hopp!

Was ein Narzisst meint

Wenn der Körper das nicht macht, dann sterbe ich. Aber über dieses Gefühl will ich nicht nachdenken, weil ich ansonsten die Büchse der Pandora öffne.

Wie ein Narzisst denkt, der sich in Heilung befindet und dadurch gesund wird (Enttraumatisierung)

Ich habe/bin GefühlX* und falls es ein schönes Gefühl ist dann freue ich mich darüber und falls es ein unangenehmes Gefühl ist, dann bemitleide {Ich han Angst. Das tuet mier Leid.} ich mich dafür. Zwei Beispiele:

  • «Ich habe Angst. Das tut mir Leid.»
  • «Ich bin glücklich. Das freut mich für mich.»

Kommentar

Das ganze ist ein Prozess. Es dauert sehr lange und es gibt immer wieder Hochs und Tiefs. Wenn man die Büchse der Pandora (Smiley mit Zunge raus) sozusagen öffnet, wird man als traumatisierte Person tatsächlich vor allem Angst empfinden. Dies ist extrem unangenehm. Die Erklärung hierfür liegt darin, dass bei einer traumatisierten Person meistens Grundgefühle wie zum Beispiel Trauer und Wut traumatisiert sind, das heisst, dass diese Gefühle Angst auslösen. Deshalb gilt es, nachdem man auf theoretische Art und Weise sich für seine Gefühle (’seine Gefühlsgedanken‘) geöffnet hat, zuerst einmal wahrscheinlich einfach einen Umgang mit seiner Angst zu finden. Dies alleine kann schon Jahre dauern. Aber jeder Narzisst weiss, welches Leid das dahinter steckt, nämlich Selbstzerstörung und Gefühllosigkeit. Deswegen sage ich jetzt, dass es sich lohnt durch das Tal der Tränen zu gehen und mit dem Körper durchs Leben zu gehen.

Viel Erfolg.

Und {Ich han Angst. Das tuet mier Leid.} denkt daran: Ihr seid nicht alleine.

 

 

Ich han Angst. Das tuet mier Leid.

Ich höre mir gerade den Podcast von Julia vom 6.2.2023 an. Sie erinnert mich stark an Z. Da kam mir ein Gedanke. Z hatte mir immer Angst gemacht. Ich habe mich also extrem zu jemandem hingezogen gefühlt, der mir Angst macht.

Anmerkung: Z hatte mir nicht bewusst Angst gemacht, aber ihre Erscheinung, ihre Intelligenz, ihre Gradlinigikeit, ihre Konsequenz hat mir Angst gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich han Angst

Eine Theorie

Ein Trauma von mir war der Umstand, dass mich mein Vater zuerst nicht haben wollte. Dabei habe ich meine daraus entstandene Wut unterdrückt. Ich habe die Wut unterdrückt, weil ich Angst vor den Konsequenzen der Wut hatte. Kürzlich konnte ich meine Wut darüber fühlen und das Trauma dadurch auflösen.

 

 

Ich bin wüetig.

Ich wurde soeben gegaslighted (mir wurde gesagt, dass ich einen Chat Messenger benutzen soll, damit ich etwas deaktivieren kann). Im sogenannten Chat Messenger wurde mir dann gesagt, dass ich die Änderung einfach im Kundenportal vornehmen kann. Empfinde ich Wuet? Ja. Übrigens, so schnell wie dort geantwortet wurde, war das wohl eine KI-generierte Antwort. Auch darauf wurde ich nicht aufmerksam gemacht. Was sind die Konsequenzen davon? Dass irgendwelche Daten über mich gesammelt wurden und diese ins Ausland abgeflossen sind. Ich han Angst.

 

 

Ich han Angst.

«Hoi Michel
Am 24. sind wir in»

GELÖSCHTER NAME

«Wir möchten Spili machen. Zu viert gibt es mehr Möglichkeiten. Kommst du schon dann oder erst am Donnerstag.
Dad»

Wenn ich mir vorstelle wie Menschen Rosen auf mein Grab werfen, dann sehe ich keinen Menschen, der als Erwachsener am 24.12. zu seinen Eltern nach Hause geht um mit ihnen Spiele zu spielen.

 

Die Logik meines Vaters:

Entweder ist meine Frau glücklich – oder ich sterbe.

Extended version:

Entweder du machst deine Mutter glücklich – oder ich töte dich.

Extended extended version:

Ich habe Angst vor meinem Vater.

Ich will keine Angst haben. Also treffe ich meinen Vater nur überwacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich han Angst.

Ich bin nicht mehr der Jüngste. Und trotz dieser Lebenserfahrung ist das Leben hart für mich.

Natürlich lässt mich dieser Umstand sehr oft zweifeln.

Warum schaffe ich es nicht weniger Angst zu haben? Warum scheint alles so gottverdammt schwer?

Ich habe hierfür eine Theorie:

Ich bin gefühlstraumatisiert.

Vor ein paar Jahren erst habe ich damit begonnen meine eigenen Gefühle zu entdecken und zu benennen.

Da kam aber ein ganz böses Erwachen.

Vom Regen in die Traufe.

Ich hatte plötzlich immer Angst.

Es ist aber eine irrationale Angst.1

Wie kann ich mir das erklären, dass ich immer2 Angst habe, obwohl keine effektive Gefahr da ist?

Es sind die Konsequenzen der Gefühlstraumatisierung.

Gewisse Gefühle sind bei mir einfach traumatisiert. Das bedeutet, dass jedes Mal, wenn ein solches Gefühl an der Reihe ist, Angst aufkommt.

Ich habe jetzt also dieses Kind auf die Welt gebracht; die Angst.

Die anderen Kinder müssen noch warten.

Es braucht Zeit und Geduld.

  1. Dokumentation über LeidensgenossInnen: https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/panikattacken-und-angst-betroffene-erzaehlen?urn=urn:srf:video:508f497f-da07-4b67-8305-4c68617ab674 ↩︎
  2. fast immer. ↩︎

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich han Angst

Eine Theorie

Putin hatte 2014 oder 2022 keine Angst davor, dass die Ukraine ein freies, demokratisches, unabhängiges Land wird in welchem die Menschen immer glücklicher und zufriedener werden.

Er hatte Angst davor, dass er den Zugang zu seiner Angst verlieren könnte. Ohne Angst hat man keine Gefühle, ohne Angst macht das Leben keinen Sinn.

Also hat er etwas gemacht, damit er seine Angst wieder spürt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angst? ANWESEND!

Ich habe gerade den Begriff ‚Zwangskontrolle‘ gesuchmaschint.

Wow! Endlich ein Begriff für das, was mein Vater mit mir mein ganzes Leben lang gemacht hat und von seiner Seite her er wahrscheinlich auch sein ganzes Leben lang machen wird.

Als Opfer bin ich zu meinem jetzigen Arbeitgeber gekommen.

Ich hoffe, dass ich nicht als Täter gehe.

Aber ich hoffe, dass ich gehe.

Zwei Jahre sind genug.

Ich habe meine Lektion gelernt.

 

Angst? JA? Schön bisch du da. Denn du wirsch mich rette.

Auf der Arbeit erlebe ich psychische Gewalt. Diese beinhaltet auch die Androhung von körperlicher Gewalt.

Vielleicht wird die nächste Woche die letzte Woche sein bei der ich aktiver Arbeitnehmer bei meinem Arbeitgeber sein werde.

Warum? Weil ich vorhabe mich zu wehren.

Einen interessanten Beitrag zu einem ähnlichen Thema (häusliche Gewalt) findet ihr hier:

https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/warum-eine-gewaltbetroffene-frau-ihre-beziehung-nicht-beendet?partId=Fjy3eN7Kvq9P8lpZgfqNy66Wtyk#autoplay

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angst? JA? Nüd.

Es gibt verschiedene Gefühle. Als Kind hatte ich das Gefühl, dass ich mindestens vernachlässigt worden wäre, hätte ich Wut, Angst und Trauer gezeigt. Also hatte ich diese Gefühle verdrängt.

Heute bin ich zuallererst der Angst auf die Spur gekommen. Ich musste feststellen, dass die Angst mit 90% das übermässige Gefühl meiner ist. Wie kann ich mir das erklären, wo ich doch in einem Land lebe in dem Frieden herrscht?

Die Gefahr der Vernachlässigung hat bei mir als Kind Angst ausgelöst. Dieser Zusammenhang zwischen Wut & Angst und Trauer & Angst ist der Grund warum ich hauptsächlich Angst empfinde.

Heute versuche ich durch die Angst hindurch verzweifelt Kontakt mit meiner Wut und meiner Trauer aufzunehmen. Denn diese beiden Gefühle haben/wären in meinem Leben meiner Meinung nach..