Eine THEORIE
Wie GEWALT entsteht
Es gibt etwas, das einem Angst macht. Statt sich die Angst einzugestehen und sich mit ihr anzufreunden, versucht der Traumatisierte die Ursache der Angst zu bekämpfen.
Wie GEWALT entsteht
Es gibt etwas, das einem Angst macht. Statt sich die Angst einzugestehen und sich mit ihr anzufreunden, versucht der Traumatisierte die Ursache der Angst zu bekämpfen.
https://m.youtube.com/watch?v=MEhPvN48RuI&pp=ygUUb2JkYWNobG9zIGF1ZiBwbGF0dGXSBwkJ_gsBhyohjO8%3D
– Sigi trinkt so viel Alkohol, weil er seine GEDANKEN VERDRÄNGEN WILL.
– Die Frau kommt nicht von der Strasse weg, weil sie keine Angst hat.




Ich empfinde Wut. Ich darf wütend sein.
Warum fühlt sich mein Kopf fast immer gefickt an?
Wie geht es mir jetzt? Ich empfinde Trauer. Ich darf traurig sein.
Hier ist meine neue Theorie:
Weil ich nie gelernt habe angstvermeidendes Verhalten anzuwenden. Und deswegen sich die körperliche ANGST im Kopf über die Jahre immer weiter aufsummiert hat und ich deswegen nun nach all dieser Zeit extrem viel Angst habe.
Das ist jetzt vielleicht sehr THEORETISCH, aber ich DENKE, dass ich die SEELE bin. Mein JOB ist es bloss die Verbindung zwischen KÖRPER und GEIST zu stärken. Die Kommunikation zwischen den beiden zu verbessern – zu stärken.
Eine Theorie zur verdrängten WUT
Mein VATER hat ANGST vor seiner WUT. Dies habe ich als KIND bemerkt. Ich habe es von ihm gelernt. Ihm abgeschaut. Da wir in unserer Familie aber auch nicht über ANGST gesprochen haben und die ANGST die WUT überdeckt hat, habe ich gar nicht gewusst, dass ich ANGST vor meiner WUT hatte. Dadurch habe ich nicht nur keinen Umgang mit meiner WUT erlernt, sondern auch keinen Zugang dazu. Meine WUT war für mich eine komplette Blackbox. Da ich dieses GEFÜHL nicht erkennen konnte, konnte ich dafür auch kein Ventil oder konstruktiven Ausdruck finden. So summierte sich die WUT oder kam für mich jedenfalls jeweils komplett überraschend zum Ausdruck. So stand ich jeweils nach meinen Ausbrüchen einerseits vor Scherbenhaufen und andererseits konnte ich mir mein eigenes Handeln nicht erklären. Dieses Gefühl der OHNMACHT und der Selbstunwirksamkeit prägte und prägt mein Leben seither.
Wenn man missbraucht wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man selbst auch missbraucht.
Wenn man den Missbrauch, welcher an einem begangen wird, erkennt und es schafft daraus herauszukommen, dann wird man auch selbst aufhören zu missbrauchen.
Ich habe Angst, dass mich mein Vater umbringt.
Dieses Gefühl ist traumatisiert.
Das heisst, dass ich es nicht fühlen kann.
Stattdessen wirkt es unbewusst generalisiert.
Das bedeutet, dass ich vor allen Menschen Angst habe, dass sie mich umbringen.
Rein theoretisch ist es möglich Gedanken zu formen.
Dies kann nur die Seele.
Wenn die Seele diese Aufgabe wahrnimmt, wird sie die richtigen Fragen stellen.
Diese Fragen kann der Geist beantworten.
Dadurch, dass der Geist diese Fragen beantwortet, wird eine Verknüpfung zum Körper hergestellt.
Dadurch wird die Verbindung von Körper, Geist und Seele hergestellt. Dies symbolisiert einen gesunden Menschen.
Bei einem kranken Menschen, nimmt die Seele ihre Aufgaben nicht wahr. Ein solcher Mensch ist ein psychisch kranker Mensch.
Haben Sie sich auch schon mal überlegt, was wäre gewesen wenn?
Oder haben Sie sich auch schon mal gefragt, was Sie anders gemacht hätten, wenn Sie nochmals die Möglichkeit haben würden zurückzugehen?
Hier ist meine Theorie:
Wir würden genau dasselbe machen.
Warum meine Arbeitsstelle eine gute Therapiemöglichkeit ist:
Weil ich dort sehr gut lernen kann Angst zu haben.
Dies ist eine Theorie und diese soll nicht dazu dienen irgendjemand zu diskreditieren. Es ist bloss ein Gedankenspiel:
In meiner Familie wurde nie über irgendetwas Negatives gesprochen. Das hat mir Angst gemacht.
Ich habe viel Angst. Angst heisst Angst vor dem Sterben. Leute fragen mich warum ich so oft Angst habe.
Die Antwort ist, weil ich oftmals andere Menschen geschlagen oder abgewertet habe. Ich habe Angst zu sterben, weil ich keine Grenzen kenne.
Als Kind habe ich mindestens in Anwesenheit meines Vaters zu wenig positive Aufmerksamkeit bekommen. Weil ich Angst vor der negativen Aufmerksamkeit meines Vaters hatte, habe ich mich zurückgezogen und auch keine positive Aufmerksamkeit eingefordert. Ich wollte dies kompensieren, indem ich selbst Dinge erreichen würde, auf welche ich selbst stolz sein konnte. Zum Beispiel mit weniger Nahrung als die anderen auskommen.
Wenn man Angst oder die Todesangst grundsätzlich in seinem Leben verleugnet, kommen Phobien. Ihr Ziel ist es dem Geist (auf eine schonungsvolle Art?) verständlich zu machen, dass Angst vor dem Sterben vorhanden ist.
Zu verstehen, dass wir nicht in der Lage sind eine Antwort auf diese Frage zu bekommen.
Viele Menschen setzen sich keine Ziele, weil sie Angst vor der Reaktion von sich selber haben, wenn sie das Ziel nicht erreichen.
Mein Körper hat Angst vor meinem Geist.
Jeder Mensch hat Angst. Angst ist ein natürliches Gefühl, welches uns vor dem Tode schützt. ‚Angst‘-traumatisierte Menschen sind sich ihrer Angst nicht bewusst. Damit fehlt wie ein Ventil. Die Angstgedanken, sozusagen das Abfallprodukt der Angst, summieren sich und führen zu einer blockierenden Wirkung.
Han ich Angst?
Ja.
Angst vor was?
Ich han Angst vor mir selber.
Will ich mich mit dem Gfühl verbinde?
Ja.
Eine Theorie:
Mein Vater hat mir schon seit Kindesbeinen immer wieder das Gefühl gegeben, dass ich komplett von seiner Laune abhängig bin. Dies so, dass ich seine Laune von meiner Überlebensfähigkeit abhängig machte. Bis jetzt konnte ich sehr gut kurze Phasen der Angst überbrücken. Überbrücken könnte man auch ignorieren nennen. Doch über die Jahre hat mein Leistungsvermögen immer abgenommen. Vielleicht weil das Fass der Angst irgendwann voll war. Seit ein paar Jahren gestehe ich mir kognitiv ein, dass ich Angst haben könnte.

| Phase | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| Name | Gesunde Psyche | Gewisse Gefühle werden traumatisiert | Depression | Vertrauen wird aufgebaut | Psyche repariert sich |
| Beispiel Angst | Ich habe Angst vor dem Vater. | Ich habe immer Angst vor dem Vater. | Ich fühle nichts mehr auch keine Angst. | Ich beginne über Dinge zu sprechen, die mir Angst machen. | Ich lerne einen Umgang mit dem Wissen, dass ich Angst habe, so dass mir die Angst keine Angst mehr macht. |
| Effekt | Ich bin mir der Angst bewusst und kann sie ausdrücken. | Ich vergesse, dass ich Angst habe und verliere den bewussten Zugang zum Wissen, dass ich Angst habe. | Psychotherapie. | Ich bemerke, dass ich Angst habe. | Die Angststörung (‚Angst‘ vor gewissen Gefühlen) ist geheilt. |
Durch traumatische Situationen verlieren wir den Zugang zu gewissen Gefühlen. Dies ist ein Selbstschutz, damit wir in extremen Situationen weiterhin rational denken können. Theoretisch möglich ist, dass wir mehrere Jahre in einer traumatischen Situation leben.
Im besten Fall sind wir irgendwann aus dieser traumatischen Situation raus, aber das Hirn hat noch immer den Zugang zum Gefühlsareal nicht wiederhergestellt.
Also verbleiben wir viel zu lange in uns ängstigenden Situationen und der Körper kompensiert das mit Alkoholkonsum.
Warum rauchen Menschen?
Hierfür gibt es selbstverständlich viele Erklärungen.
Eine könnte sein:
Das Gefühl sich selbst zu schaden, versetzt ihn wieder zurück in eine Situation, welche ihm auch geschadet hat, er aber verdrängt hat. Durch das Rauchen nähert er sich also einer für ihn traumatischen Situation an.
Früher war ich eine Rakete. Irgendwann ist mir der Treibstoff ausgegangen. Jetzt versuche ich einen Vogel zu werden.
Ich glaube, dass ich damals als Kind Angst hatte von meinem Vater umgebracht zu werden.
Der traumatisierte Mensch versucht anderen Lebewesen Angst zu machen, um zu sehen, was Angst ist und um dieses Gefühl bei sich selbst wiederzuentdecken.
..dann verdrängt man sie. Ein Beispiel für die Verdrängung ist zum Beispiel, wenn man das Wort Angst meidet. Dadurch wird jede bewusste Verbindung zur Angst verunmöglicht. Die Angst staut sich somit auf. Da man nicht über sie redet, bleibt sie dem Bewusstsein nicht zugänglich. Wenn man dann beginnt über Angst zu reden, wird ein Ventil angezapft. Die Staumauer lässt langsam wieder Wasser aus der Öffnung hinausfliessen. Bis alles aufgestaute Wasser hinausgeflossen ist, kann es Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern.