Eine THEORIE
https://m.youtube.com/watch?v=MEhPvN48RuI&pp=ygUUb2JkYWNobG9zIGF1ZiBwbGF0dGXSBwkJ_gsBhyohjO8%3D
– Sigi trinkt so viel Alkohol, weil er seine GEDANKEN VERDRÄNGEN WILL.
– Die Frau kommt nicht von der Strasse weg, weil sie keine Angst hat.
https://m.youtube.com/watch?v=MEhPvN48RuI&pp=ygUUb2JkYWNobG9zIGF1ZiBwbGF0dGXSBwkJ_gsBhyohjO8%3D
– Sigi trinkt so viel Alkohol, weil er seine GEDANKEN VERDRÄNGEN WILL.
– Die Frau kommt nicht von der Strasse weg, weil sie keine Angst hat.
Die Kombination aus meiner MUTTER und meinem VATER war für meine PSYCHISCHE Gesundheit fatal. Mein VATER, welcher mir Angst macht und meine Mutter, welche im Prinzip an eine Philosophie des ‚POSITIVEN DENKENS‘ GLAUBT.
Wie hätte ich da im Prinzip nur schon verstehen können, was Angst ist? Ich habe GEDACHT, dass ich meine GEDANKEN bin bzw. dass ich mit meinen GEDANKEN mein Leben beeinflussen kann und weil ich ein gutes Leben wollte, musste ich ‚POSITIV DENKEN‘ und deswegen hatten negative GEDANKEN keinen Platz und deswegen habe ich diese GEDANKEN so lange es ging (bis 2020) VERDRÄNGT und hatte bis dahin kognitiv überhaupt kein Verständnis von Angst und dementsprechend auch keinen Zugang zu meiner eigenen Angst.
Deswegen hatte ich immer so lange gar keine Angst bis ich extrem viel Angst hatte und war zum Beispiel so lange nicht wütend bis ich ausrastete.
Naja. Für alle da draussen: Es ist ein langer und steiniger Weg. Aber das Gute am Weg zur Akzeptanz aller Gefühle ist, dass der Körper immer nur so viele Gefühle zulässt, wie er auch ertragen kann. Deswegen muss man keine Angst vor seinen GEDANKEN haben. Denn sie werden nichts auslösen, was wir nicht tragen können.
Ich mache einen Entzug davon meine Gefühle zu verdrängen.
Deswegen bedeutet dieser Entzug sehr viel Angst. Doch nur so lernt mein Körper, dass ich die Angst vor der Angst, die Angst vor der Trauer und die Angst vor der Wut nicht benötige. Weil ich nicht sterbe.
WÜNSCHE ich mir AUFMERKSAMKEIT?
Ich habe Angst.
Was ist eine STPD (Stress-Traumatic-Post-Disorder)?
Man hat Stress. Niemand sieht diesen Stress. Niemand will diesen STRESS sehen. Man ist abhängig von diesen Menschen und um diesen Menschen zu gefallen, verdrängt man den STRESS und dadurch wird er TRAUMATISCH. Traumatisch heisst, dass wir dann gar nicht mehr wissen, was STRESS ist bzw. ob wir zurzeit gerade GESTRESST sind oder nicht.
Sich aktiv fragen wie es einem geht.
Ich darf Angst davor haben Angst zu verdrängen
Irgendwo, eines Tages begann der Teufelskreis. Der Kreislauf pflanzt sich folgendermassen fort:
{Ich habe ANGST. Ok. Ich darf ANGST haben.}
Die Frau oder der Mann sind wegen dem Gaslighting-Chauvinismus-Narzissmus–Missbrauchsteufelskreislauf, welcher sie selbst erlebt haben, ‚psychisch krank‘ geworden und können sich deswegen nicht adäquat um ihre Kinder kümmern. Die Familie hat zwei Kinder. Ein Mädchen und ein Junge. Das Mädchen musste als kleines Kind ihre Angst vor Vernachlässigung verdrängen. Nun, als sie erwachsen wird, ist sie immer noch voll dabei ihre Ängste vor was auch immer zu verdrängen. Sie sieht einen stark und mutig wirkenden Mann, bei welchem sie sicher ist, dass sie mit ihm keine Angst haben muss. Der Junge sucht die Liebe und Anerkennung, welcher er von seiner Mutter nicht bekommen hat..
{Angst? Ja. Bisch du da? Ja. Guet. Chanich irgendöppis für dich tue? Nei, isch guet.}
..in einer romantischen Beziehung mit einer Frau. Doch insgeheim verspürt er auch einen riesengrossen Hass auf Frauen, weil er die Wut, welche durch die Vernachlässigung seiner Mutter entstanden ist, nie wirklich aufgearbeitet hat. Da er sein Kindheitstrauma nie wieder erleben will, versucht er alles zu kontrollieren. Er beginnt die Frau in einen goldenen Käfig einzusperren und wenn sie sich dagegen wehrt, kommt der verdrängte Hass auf und richtet sich gegen seine Frau.
{Wie geht es mir jetzt? Ich habe Angst. Ok. Das ist gut.}
Die Mutter meines Vaters war depressiv bzw. manisch depressiv. Als Kind wurde sie von ihrer eigenen Mutter gegenüber ihren Halbgeschwistern benachteiligt. Von den Halbgeschwistern gemobbt und von der Mutter verraten und kein eigener Vater. Die perfekte Kombination um sich später mit irgendwelchen eigenen psychischen Störungen herumschlagen zu können. Dann eine frühe Heirat mit einem unempathischen Mann. Schnell vier Kinder. Beginnender Alkoholmissbrauch. Scheidung und komplettes Abrutschen in Depression, Selbstmitleid und Tabletten- und Alkoholsucht. Mit ca. zehn Jahren waren alle die Geschwister meines Vaters bereits ausgeflogen und keine KESB hat verhindert, dass fortan mein Vater alleine mit seiner Mutter leben musste. Einerseits erfuhr er von meiner Grossmutter grosse Liebe, andererseits war der Substanzkonsum und die Sucht seiner Mutter dermassen eskaliert, dass mein junger Vater alleine den ganzen Haushalt schmeissen und dafür Sorgen musste, dass es überhaupt Essen im Haus gab. In dieser Zeit gab es auch zwei Suizidversuche meiner Grossmutter (von denen ich weiss) bei welchen meine Grossmutter zwei Mal mit der Ambulanz ins Krankenhaus gebracht wurde, wo ihr Tod aus Überdosis glücklicherweise jeweils verhindert worden konnte. Nach solch einem Ereignis ging mein Vater am nächsten Tag einfach wieder zur Schule. Es gab keine psychologische Betreuung. Er war einfach komplett auf sich alleine gestellt (wahrscheinlich hatte er jeweils wahnsinnige Angst, dass es seine Mutter nicht überleben würde und er dann komplett alleine dastehen würde). Übrigens, zu seinem Vater hatte er ein schlechtes Verhältnis, weil dieser einfach eine neue Familie gegründet hatte und deswegen nur selten ABWERTEND präsent war. Männliche Personen mussten meinem Vater Angst gemacht haben, da er auch von Lehrern in der Schule geschlagen wurde. Mit 18 hat er meine Mutter kennengelernt. Zuerst hat meine Mutter noch in seinem Elternhaus gewohnt, bevor sie dann in eine eigene Wohnung gezogen sind. Mit mitte zwanzig wurde mein Vater Vater von mir.
Sie war das mittlere Kind einer armen Familie. Als einzige Tochter wurde sie anders als die Jungen dazu genötigt der Mutter im Haushalt zu helfen. Sie wurde ganz klar in ihren Bedürfnissen und ihren Wünschen eingeschränkt und musste einem klar definiertem Rollenbild eines Mädchens entsprechen. Obwohl meine Mutter gute Noten geschrieben hatte, hatte ihr Vater für ihre Zeugnisse nie lobende Worte gefunden. Beide ihre Elternteile litten meiner Meinung nach unter Minderwertigkeitskomplexen. Nie war gut gut genug. Was ihr an ihrem Vater auch nicht gefallen hat, ist, dass dieser in seinem Verhalten offensichtlich immer irgendwie gehemmt war. Zu wenig Liebe und zu viel Angst.
Meine Mutter hat in meinem Vater einen mutigen (scheinbar furchtlosen) Menschen gefunden von welchem sie dachte, dass sie mit ihm die Liebe, die Anerkennung sowie den Erfolg gewinnen könnte. Mein Vater war meiner Meinung nach schwersttraumatisiert und emotional im Kindesalter stehen geblieben. Seine Frau ersetzte seine Mutter ab Tag 1. Meine Mutter wurde dann ungewollt mit mir schwanger, als meine Eltern mitte zwanzig waren. Mein Vater wollte das Kind nicht. Meine Mutter hat sich dann kurzfristig von ihm getrennt und hat ihm gesagt, dass es sie für ihn nur zusammen mit dem noch ungeborenen Kind gäbe. Ich denke, dass die Vorstellung meines Vaters seine Frau zu verlieren bei ihm Todesängste hervorgerufen hat, weil er sein Trauma seine Eltern zu verlieren (Vater neue Familie und Mutter Suizidversuche) noch nicht verarbeitet hatte und so immer wieder in diese Gefühle (Todesangst) abrutschte. Emotional, denke ich, war es für ihn so wie wenn er sterben müsste, würde er seine Frau verlieren, da sie für ihn zu einer neuen Mutter bzw. Ersatzmutter wurde. Meine Mutter glaubte an die Macht des positiven Denkens. Sie glaubte, dass man nur glücklich werden könnte, wenn man auch an positive Dinge dachte. Sie war von Kurt Tepperwein fasziniert und hörte sich seine Kassetten an. Im neuesten Video von Kurt Tepperwein, welches ich auf YT gefunden habe, spricht dieser davon so wie wenn es selbstverständlich wäre, dass man gewisse positive Aspekte in seinem Leben erreichen könne. Mein Problem damit (ich habe mir die ersten fünf Minuten dieses Videos https://m.youtube.com/watch?v=SzKf8uOeRdY&pp=ygUPa3VydCB0ZXBwZXJ3ZWlu , abgerufen am 9.8.2026 um ca. 8.45 Uhr, angeschaut) ist, dass von negativen Dingen scheinbar nie die Rede ist. Doch wenn man negative Dinge einfach ausklammert, dann verdrängt man sie auf eine Art und dadurch verliert man die Kontrolle über sein Handeln, wenn man von seinen negativen Gefühlen übermannt wird. Die gefühlte Kontrolllosigkeit in diesen Situationen führt meiner Meinung nach dann zu einem schlechten Selbstvertrauen etc. und ist meiner Meinung nach der falsche Weg. So passierte in meiner Familie folgendes: Mein Vater sah seine männlichen Kinder als potenzielle Konkurrenten um die Gunst der Aufmerksamkeit seiner Frau und heimlichen Mutter. So begann er diese zu bekämpfen, was in Abwertungen meines Wesens mündete. Diese Abwertungen wollte oder konnte meine Mutter nicht sehen. Sie hat dagegen nie etwas Nachhaltiges unternommen bzw. hat das vor ihren Augen Geschehene Tag für Tag, oder Nacht für Nacht, erfolgreich verdrängt.
Ich darf Angst haben meine Gedanken zu verdrängen.
Gut.
Ich habe mich als KIND zu wenig gesehen gefühlt oder krasser gesagt; ich habe das Gefühl, dass ich zu wenig BEDINGUNGSLOSE LIEBE erfahren habe. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass ich meinen Eltern, speziell wahrscheinlich meinem Vater, gefallen musste. Ansonsten befürchtete ich vom Vater verstossen oder zumindest nicht geliebt zu werden. Deswegen war es mein Ziel so zu sein, wie er das wollte. Also habe ich ein Schauspiel aufgezogen, mit der Konsequenz, dass ich alle Gefühle, welche mir in diesem Moment als nicht zielführend erschienen sind, VERDRÄNGT habe. Dieses Korsett, welches ich trug, war meine damalige Identität. Erst über lange Jahre hinweg, beginne ich mich selbst zu entdecken und aus diesem engen Korsett auszusteigen. Dabei kommen aber langsam alle verdrängten Gefühle auch wieder hoch. Und da diese verdrängten Gefühle alle die damals vorhandene Angst des Verlassenwerdens, der Vernachlässigung und des Umgebrachtwerdens durch den Vater triggern, bleibt am Ende immer die Angst. Das ist der Preis für meine wahre Freiheit.
Meine Vorurteile gegenüber Christen:
Meine Vorurteile gegenüber Muslimen:
Ablauf und Heilung einer (komplexen) posttraumatischen Belastungsstörung
Eine Theorie zur verdrängten WUT
Mein VATER hat ANGST vor seiner WUT. Dies habe ich als KIND bemerkt. Ich habe es von ihm gelernt. Ihm abgeschaut. Da wir in unserer Familie aber auch nicht über ANGST gesprochen haben und die ANGST die WUT überdeckt hat, habe ich gar nicht gewusst, dass ich ANGST vor meiner WUT hatte. Dadurch habe ich nicht nur keinen Umgang mit meiner WUT erlernt, sondern auch keinen Zugang dazu. Meine WUT war für mich eine komplette Blackbox. Da ich dieses GEFÜHL nicht erkennen konnte, konnte ich dafür auch kein Ventil oder konstruktiven Ausdruck finden. So summierte sich die WUT oder kam für mich jedenfalls jeweils komplett überraschend zum Ausdruck. So stand ich jeweils nach meinen Ausbrüchen einerseits vor Scherbenhaufen und andererseits konnte ich mir mein eigenes Handeln nicht erklären. Dieses Gefühl der OHNMACHT und der Selbstunwirksamkeit prägte und prägt mein Leben seither.
Posttraumatische Belastungsstörung ist, wenn man alles dafür tut und tun würde keine Angst zu haben. Weil mit der Angst die verdrängte Todesangst hochkommen würde. Diese wird mit dem Tod gleichgesetzt, weil man damals sein Leben bedroht sah. Ergo wird ein Mensch mit einer posttraumatischen Belastungsstörung irrational handeln, sobald er das Gefühl hat, dass er seine Angst nicht mehr kontrollieren kann. Er hat Angst vor der Angst, weil er diese mit Lebensgefahr assoziert. Ergo wird er angstvermeidendes Verhalten anwenden.
Was ist mein Problem? Mein Problem ist, dass ich ANGST VERDRÄNGE, dass ich ANGST VERDRÄNGEN kann, dass ich ANGST sehr gut VERDRÄNGEN kann. Mit der Wirkung, dass ich gegen aussen oft furchtlos wirke, obwohl ich eigentlich ANGST habe. TRAUMATISIERTE Menschen, die mir ANGST machen wollen, sehen so gar nicht, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Sie FÜHLEN sich durch mein furchtloses Auftreten provoziert und provozierter. Das bedeutet, dass ihnen der Umstand, dass sie offenbar keine furchteinflössende Wirkung haben, ANGST macht. Da TRAUMATISIERTE Menschen ANGST VOR IHRER ANGST haben, versuchen sie die ANGST zu bekämpfen. Wie? Indem sie mir noch mehr ANGST machen wollen. Diese Aktionen können für mich tatsächlich gefährlich werden.
Und weil ich weiss, dass ich wegen meiner furchtlosen Wirkung praktisch mit jedem TRAUMATISIERTEN Menschen in einen TÖDLICHEN Konflikt gelangen kann, vermeide ich den Kontakt zu Menschen. Aus Selbstschutz.