Etwas passiert mit einem. Dies löst Gefühle aus. Man realisiert die Gefühle nicht.
1Traumatisierung
Ich habe Angst
Was ist eine STPD (Stress-Traumatic-Post-Disorder)?
Man hat Stress. Niemand sieht diesen Stress. Niemand will diesen STRESS sehen. Man ist abhängig von diesen Menschen und um diesen Menschen zu gefallen, verdrängt man den STRESS und dadurch wird er TRAUMATISCH. Traumatisch heisst, dass wir dann gar nicht mehr wissen, was STRESS ist bzw. ob wir zurzeit gerade GESTRESST sind oder nicht.
Wie der Chauvinismus funktioniert – FRAUENHASS
Der Ehemann ist ein Narzisst und deswegen eifersüchtig auf seine Kinder. Immer wenn er sieht, wie die Mutter ihre Kinder liebt, wird er eifersüchtig und nutzt sein Machtmonopol zur Bestrafung aus. Deswegen hat die Frau Angst vor ihrem Mann und hält sich mit der Kinderliebe vor den Augen des Mannes zurück. Auch die Kinder leiden unter der Gewalt des Vaters. Aber weil die Frau genauso Angst vor ihrem Mann hat wie die Kinder, getrauen sich weder die Kinder noch die Mutter offen über ihre Angst bezüglich dem Vater/Mann zu sprechen. So bleibt diese Angst unausgesprochen und wird dadurch traumatisiert. Damit meine ich, dass wahrscheinlich mit der Zeit weder die Frau noch die Kinder überhaupt bewusst wissen, dass sie Angst vor ihrem Mann/Vater haben.
So nimmt das Unglück seinen Lauf:
Der narzisstische Vater wird den Kindern die Möglichkeit aufzeigen die Mutter zu hassen. Die Kinder werden merken, dass dieser Hass sozusagen erlaubt ist. Die Kinder empfinden auch Hass. Einerseits weil sie vom Vater nicht geliebt werden andererseits weil die Mutter sie anders behandelt, wenn ihr Vater da bzw. nicht da ist. Dieser Kontrast können sie sehen und bemerken und dann ist es nun am einfachsten die Mutter für die mangelnde Liebe verantwortlich zu machen. Der Frauenhass entsteht. Die Machenschaften des Vaters bleiben unentdeckt und sobald die männlichen Nachkommen damit begonnen haben den Frauenhass auszuleben, werden sie mit Scham– und Schuldgefühlen konfrontiert, welche sie erst recht unfähig machen den wahren Täter bzw. den wahren Feind (am Anfang der Vater und am Ende sich selbst) zu erkennen.
Mein Vater ist ein böser Mann.
Mein Vater ist ein Frauenhasser.
– Bin ich TRAUMATISIERT? Ja.
Ich darf TRAUMATISIERT sein.
– Ich habe ANGST
Der Werdegang meines Vaters
Die Mutter meines Vaters war depressiv bzw. manisch depressiv. Als Kind wurde sie von ihrer eigenen Mutter gegenüber ihren Halbgeschwistern benachteiligt. Von den Halbgeschwistern gemobbt und von der Mutter verraten und kein eigener Vater. Die perfekte Kombination um sich später mit irgendwelchen eigenen psychischen Störungen herumschlagen zu können. Dann eine frühe Heirat mit einem unempathischen Mann. Schnell vier Kinder. Beginnender Alkoholmissbrauch. Scheidung und komplettes Abrutschen in Depression, Selbstmitleid und Tabletten- und Alkoholsucht. Mit ca. zehn Jahren waren alle die Geschwister meines Vaters bereits ausgeflogen und keine KESB hat verhindert, dass fortan mein Vater alleine mit seiner Mutter leben musste. Einerseits erfuhr er von meiner Grossmutter grosse Liebe, andererseits war der Substanzkonsum und die Sucht seiner Mutter dermassen eskaliert, dass mein junger Vater alleine den ganzen Haushalt schmeissen und dafür Sorgen musste, dass es überhaupt Essen im Haus gab. In dieser Zeit gab es auch zwei Suizidversuche meiner Grossmutter (von denen ich weiss) bei welchen meine Grossmutter zwei Mal mit der Ambulanz ins Krankenhaus gebracht wurde, wo ihr Tod aus Überdosis glücklicherweise jeweils verhindert worden konnte. Nach solch einem Ereignis ging mein Vater am nächsten Tag einfach wieder zur Schule. Es gab keine psychologische Betreuung. Er war einfach komplett auf sich alleine gestellt (wahrscheinlich hatte er jeweils wahnsinnige Angst, dass es seine Mutter nicht überleben würde und er dann komplett alleine dastehen würde). Übrigens, zu seinem Vater hatte er ein schlechtes Verhältnis, weil dieser einfach eine neue Familie gegründet hatte und deswegen nur selten ABWERTEND präsent war. Männliche Personen mussten meinem Vater Angst gemacht haben, da er auch von Lehrern in der Schule geschlagen wurde. Mit 18 hat er meine Mutter kennengelernt. Zuerst hat meine Mutter noch in seinem Elternhaus gewohnt, bevor sie dann in eine eigene Wohnung gezogen sind. Mit mitte zwanzig wurde mein Vater Vater von mir.
Der Werdegang meiner Mutter
Sie war das mittlere Kind einer armen Familie. Als einzige Tochter wurde sie anders als die Jungen dazu genötigt der Mutter im Haushalt zu helfen. Sie wurde ganz klar in ihren Bedürfnissen und ihren Wünschen eingeschränkt und musste einem klar definiertem Rollenbild eines Mädchens entsprechen. Obwohl meine Mutter gute Noten geschrieben hatte, hatte ihr Vater für ihre Zeugnisse nie lobende Worte gefunden. Beide ihre Elternteile litten meiner Meinung nach unter Minderwertigkeitskomplexen. Nie war gut gut genug. Was ihr an ihrem Vater auch nicht gefallen hat, ist, dass dieser in seinem Verhalten offensichtlich immer irgendwie gehemmt war. Zu wenig Liebe und zu viel Angst.
Die Vermischung der Beiden
Meine Mutter hat in meinem Vater einen mutigen (scheinbar furchtlosen) Menschen gefunden von welchem sie dachte, dass sie mit ihm die Liebe, die Anerkennung sowie den Erfolg gewinnen könnte. Mein Vater war meiner Meinung nach schwersttraumatisiert und emotional im Kindesalter stehen geblieben. Seine Frau ersetzte seine Mutter ab Tag 1. Meine Mutter wurde dann ungewollt mit mir schwanger, als meine Eltern mitte zwanzig waren. Mein Vater wollte das Kind nicht. Meine Mutter hat sich dann kurzfristig von ihm getrennt und hat ihm gesagt, dass es sie für ihn nur zusammen mit dem noch ungeborenen Kind gäbe. Ich denke, dass die Vorstellung meines Vaters seine Frau zu verlieren bei ihm Todesängste hervorgerufen hat, weil er sein Trauma seine Eltern zu verlieren (Vater neue Familie und Mutter Suizidversuche) noch nicht verarbeitet hatte und so immer wieder in diese Gefühle (Todesangst) abrutschte. Emotional, denke ich, war es für ihn so wie wenn er sterben müsste, würde er seine Frau verlieren, da sie für ihn zu einer neuen Mutter bzw. Ersatzmutter wurde. Meine Mutter glaubte an die Macht des positiven Denkens. Sie glaubte, dass man nur glücklich werden könnte, wenn man auch an positive Dinge dachte. Sie war von Kurt Tepperwein fasziniert und hörte sich seine Kassetten an. Im neuesten Video von Kurt Tepperwein, welches ich auf YT gefunden habe, spricht dieser davon so wie wenn es selbstverständlich wäre, dass man gewisse positive Aspekte in seinem Leben erreichen könne. Mein Problem damit (ich habe mir die ersten fünf Minuten dieses Videos https://m.youtube.com/watch?v=SzKf8uOeRdY&pp=ygUPa3VydCB0ZXBwZXJ3ZWlu , abgerufen am 9.8.2026 um ca. 8.45 Uhr, angeschaut) ist, dass von negativen Dingen scheinbar nie die Rede ist. Doch wenn man negative Dinge einfach ausklammert, dann verdrängt man sie auf eine Art und dadurch verliert man die Kontrolle über sein Handeln, wenn man von seinen negativen Gefühlen übermannt wird. Die gefühlte Kontrolllosigkeit in diesen Situationen führt meiner Meinung nach dann zu einem schlechten Selbstvertrauen etc. und ist meiner Meinung nach der falsche Weg. So passierte in meiner Familie folgendes: Mein Vater sah seine männlichen Kinder als potenzielle Konkurrenten um die Gunst der Aufmerksamkeit seiner Frau und heimlichen Mutter. So begann er diese zu bekämpfen, was in Abwertungen meines Wesens mündete. Diese Abwertungen wollte oder konnte meine Mutter nicht sehen. Sie hat dagegen nie etwas Nachhaltiges unternommen bzw. hat das vor ihren Augen Geschehene Tag für Tag, oder Nacht für Nacht, erfolgreich verdrängt.
– Mein Kopf ist gefickt
Ein ANGSTGESTÖRTER, TRAUMATISIERTER – wie man es auch immer nennen will – Mensch lebt in einer Wüste mit einer Mauer.
Da er über die Mauer nicht rüber kann, geht er in die Wüste hinein. Alles ist eintönig und ohne jegliches Leben.
Erst, wenn er erkennt, was die Mauer ist, verschwindet diese und hinter der Mauer wartet eine Vielfalt und eine Lebensqualität.
Die Mauer ist die Angst und hinter der Mauer warten die Gefühle inkl. der normalen Angst.
– Wie geht es mir jetzt? Ich habe ANGST. Ich darf ANGST haben
Vater/Traumatisierung/Gaslighting
Mein VATER hat mir keinen bewussten Umgang mit ANGST gelehrt (meine Mutter auch nicht) – im Gegenteil. ANGST zu haben wurde von meinem Vater als Schwäche angesehen und Schwäche wurde von ihm als etwas Negatives angesehen. Also versuchte ich keine ANGST zu haben und ich wage zu behaupten, dass mir das auch gelungen ist. Auch meine Mutter hat ANGST als etwas Schlechtes angesehen – ich habe das Gefühl, dass sie meine ANGST nie gesehen hat PLUS sie hat nie über solche Dinge gesprochen, weil sie bis heute teilweise davon überzeugt ist, dass man durch erzwungenes ‚positives Denken‘ ein besseres Leben führen kann, weil ANGST sozusagen zu noch mehr ANGST führt (Autobahntheorie). Wie geht es mir jetzt? Ich empfinde TRAUER. So habe ich schon als kleines KIND entweder keinen Umgang mit meinen GEFÜHLEN gelernt oder meinen Zugang dazu verloren.
– Ich habe ANGST
Jeder Mensch ist gekommen um zu sterben. Doch ein Baby, ein Kleinkind oder generell KINDer wollen noch nicht STERBEN. Wenn sie traumatisiert sind, dann VERLIEREN sie die Beziehung zum STERBEN bzw. zum TOD. Das kann dazu führen, dass diese traumatisierten Menschen dem TOD ein Leben lang entfliehen wollen. Dabei wurden wir eigentlich geboren um zu STERBEN.
– Es geht darum Gedanken zu enttraumatisieren
Wenn einem der Vater als Kind sagt, dass man ein Versager ist, dann macht einem dieser Gedanke extrem Angst, weil er mit der Gefahr verbunden ist vom Vater verlassen zu werden. Also ist von nun an dieser Gedanke traumatisiert. Nie wieder wollen wir diese Angst erleben und diese Angst ist mit dem Gedanken gekoppelt ein Versager zu sein. Aber hey, es ist nur ein Gedanke und Gefühle gehören zum Leben dazu.
– Ich han Angst
Wenn die Angst so schrecklich und so überwältigend war und sie einem trotzdem nicht geholfen hat. Wenn einem die Angst als Vorwurf gemacht wird. Dann kann es sein, dass man die Angst verrät. Das nennt sich Traumatisierung. Man wird ein Vampir. Das einzige Ziel des Vampirs ist es Blut zu saugen. Das einzige Ziel des Vampirs ist es keine Angst zu haben. Hierfür geht er über Leichen.
– Ich han Angst
Eine Geschichte
Man ist traurig. Man hat aber Angst Trauer zu zeigen. Dann hat man Angst. Passiert das bei vielen Gefühlen, dann hat man viel Angst. Oder anders gesagt: Jedes traumatisierte Gefühl löst Angst aus. Wenn man fest traumatisiert ist, dann hat man praktisch nur noch Angst. Wenn man immer Angst hat, wie kann man dann die Angst noch identifizieren? Wie kann man wissen, dass man Angst hat, wenn sich das ganze Leben wie Angst anfühlt? Also vergisst man die Angst und dadurch den Schlüssel zum Zugang der traumatisierten Gefühle.
Angst ist der Schlüssel zum Zugang der traumatisierten Gefühle.
– Ich han Angst
Wie definiere ich Traumatisierung/Trauma
Wenn man spezifische Sachen gesagt hat, sind spezifische negativen Sachen passiert. Unbewusst denkt man, dass die negativen Dinge mit den Sachen, die man gesagt hat, zusammenhängen. So beginnt man diese spezifischen Sachen nicht mehr zu sagen/denken. Leider ist diese Konditionierung falsch, denn die negativen Dinge wären so oder so passiert. Dadurch, dass man jetzt aber diese spezifischen Dinge nicht mehr sagt/denkt, hat man ein Stück weit den Zugang zu sich selbst verloren.


– Ich han ich Angst? Ja. Guet
Vor ein paar Posts habe ich eine YT-Url veröffentlicht. Unter dieser Url findet man ein Video über den sexuellen Missbrauch eines Mädchens durch ihren Stiefvater. Es ist das schrecklichste Video, das ich je gesehen habe. Zum ersten und einzigen Mal habe ich es mir vor ein paar Wochen angeschaut. Es hat mich traumatisiert und geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Einmal hört man das Mädchen sagen «muss das jetzt sein?» und der Stiefvater sagt irgendwie «ja, das muss jetzt sein» und vergewaltigt sie.
Ich han Angst.
Es fällt mir schwer darüber zu schreiben, obwohl es nur ein Film/Reportage/Doku ist und alle kinderpornographischen Inhalte gepixelt waren..
Stell dir vor: Das Mädchen wird erwachsen und ihr gefällt etwas nicht – wird sie sich dann noch getrauen zu sagen: «Muss das jetzt sein?»
Durch den Missbrauch wird dem Kind also die Sprache genommen.
Angst? Ja? Bisch du da? Ja. Guet
Ich habe Angst davor Mist zu erzählen
Wenn man Angst hat und bemerkt, dass man Angst hat, dann kriegt man als angstgestörte/angsttraumatisierte Person noch mehr Angst. Das heisst man muss dann zum Beispiel doppelt so viel Angst aushalten. Also wieso sollte man dies tun und nicht einfach versuchen die Angst zu verdrängen, indem man zum Beispiel an etwas Positives denkt? Weil wir nur wirklich Selbstbewusstsein oder ein Gefühl von Selbstwirksamkeit erfahren können, wenn wir im Einklang mit uns selbst sind. Deswegen lohnt es sich meiner Meinung nach einmal im übertragenen Sinn gemeint durch die Hölle zu gehen und dadurch die Angst vor der Angst oder anders gesagt die Traumatisierung loszuwerden.
Ich han Angst
Wenn ein Kind, welches weint, Angst hat oder wütend ist, bemerkt, dass die Eltern darauf nicht reagieren, kriegt Todesangst. Es stellt diese Aktivitäten ein, weil sie energieraubend sind und offensichtlich nichts bringen {Ich empfinde Truur. Ich empfinde Wuet.}. Doch hiermit beginnt ein Selbstbetrug. Das erlernte Verhalten ist falsch, weil die meisten Menschen (normale, nicht traumatisierte) auf Wut, Angst und Trauer reagieren. Es ist dann so, dass man in der Kommunikation dieser Gefühle verkrüppelt ist und das man diese Gefühle nicht kontrollieren kann, (wenn sie einmal trotzdem zum Vorschein kommen,) weil man nie einen Umgang mit ihnen gelernt hat.
Ich empfinde Truur. Ich han Angst
Eine Theorie
Wie ein Trauma entstehen bzw. weitergegeben werden kann:
Als Kind habe ich Angst bzw. bin wütend oder bin traurig. Da bei meinen Eltern diese Gefühle traumatisiert sind, können sie diese Gefühle bei mir nicht erkennen. Diese Erkenntnis löst bei mir Todesangst aus.
Ich han Angst
Warum man gewisse Menschen wie Dreck behandeln kann.
Weil sie zum Beispiel die Wut, die Trauer oder die Angst, die daraus entsteht, dass man sie wie Dreck behandelt, nicht zulassen.
Warum lassen sie diese Gefühle nicht zu? Weil sie traumatisiert sind. Das heisst, dass sie es sich eines Tages, als sie zum Beispiel noch Kinder von bösen Eltern waren, angeeignet haben diese Gefühle zu unterdrücken, weil sie glaubten dadurch ihre Überlebenschancen erhöhen zu können.
Solche Menschen sind nicht selbstbewusst, dass heisst sie wissen nicht wie es ihnen geht. Die handeln instinktiv gefühlsvermeidend sprich konfliktvermeidend, was sie zu perfekten Opfern macht.
Ich han Angst
Ich habe Angst.
Wie Missbrauch funktionieren könnte:
- Man sanktioniert, wenn Angst gezeigt wird:
- Vernachlässigung
- Gewalt
- Man macht Angst.
- Wenn die betroffene Person dann aus Angst vor der Angst zum Beispiel mit Wut reagiert und dabei etwas Unüberlegtes tut, dann sagt man; ’siehst du, ich habe es schon immer gesagt, dass du ein Idiot bist einfach dieses und jenes zu tun, owohl du ja genau weisst, dass man das nicht macht.‘
Ich empfinde Truur
Während über 20 Jahren sass ich neben einem Löwen. Er hat nicht laut gebrüllt, aber er hat mich immer wieder angegriffen. Nichts und niemand hat das verhindert. Also war es mein oberstes Ziel von ihm in Ruhe gelassen zu werden. Wie konnte ich das erreichen? Indem ich sozusagen unsichtbar wurde.
Ich habe ein Gesicht aufgesetzt, dass keine Emotionen und keine Schwäche verraten hat. Wie habe ich das geschafft? Indem ich nicht mehr an meine Gefühle gedacht habe. Man könnte sagen, dass ich den Umgang mit Gefühlen nie gelernt habe oder man könnte auch sagen, dass ich ihn erfolgreich verlernt habe. Es war meine Überlebensstrategie. Doch heute bin ich selbst ein Löwe.


Ich han Angst
Ich kann jede/n Traumatisierte/n (Definition: ein Mensch, welcher Angst vor gewissen Gefühlen hat. Diese gewisse Gefühle umfassen auch immer die Angst selbst. So dass es für ihn überhaupt schwer ist festzustellen, dass er Angst vor gewissen Gefühlen hat.) verstehen, der seine Gefühle noch nicht enttraumatisiert hat. Warum? Weil man dann in schlimmen Fällen einfach immer Angst hat. Solche schlimmen Fälle sind Fälle bei denen viele Gefühle traumatisiert sind. Theoretisch kann auch das Gefühl von Glück traumatisiert sein und durch Angst überdeckt sein.
Meiner Meinung nach funktioniert {Ich han Angst.} die ‚Positiv-Denken-Methode‘ nicht. Das heisst, um ein erfülltes Leben leben zu können, muss man seine Gefühle wahrnehmen, anerkennen und zulassen. Im schlimmsten Fall muss man sich dann halt mit extremer Angst konfrontieren. Doch in der Konfrontation liegt auch die Heilung. Warum? Weil man heutzutage hoffentlich nicht mehr in Lebensgefahr gerät, nur weil man seine Gefühle {Ich han Angst.} zeigt. Falls dem so ist, rate ich das Umfeld zu verändern. {Ich han Angst}. Also, wie gelingt die Heilung? Eben, durch die Konfrontation mit seinen Gefühlen. Zuerst ist das dann immer die Angst, weil wir ja sozusagen Angst vor gewissen oder sogar allen anderen Gefühlen haben {Ich han Angst.}. Doch eben, im besten Fall, sind das irrationale Ängste, d.h. man wird nicht mehr in Lebensgefahr geraten nur weil man Angst zeigt oder ausdrückt. Dadurch dass man Angst zeigt und im besten Fall bemerkt, dass man dafür nicht umgebracht wird oder in einem Sinne vernachlässigt wird, welcher zum Tode führt, lernt man, dass es ungefährlich ist Angst zu zeigen. Diese Erkenntnis 1000x gelernt ist früher oder später extrem erleichternd. Nachdem die Angst sozusagen enttraumatisiert ist, kann man all die anderen Gefühle auch so enttraumatisieren. {Ich han Angst.}
Ablauf und Heilung der Angsttraumatisierung von Michel
Phase 1

Phase 2

Phase 3
Michel weiss, dass er Angst hat.
Phase 4
Michel weiss, dass er nicht stirbt.
Phase 5
Michel hat keine Angst mehr vor der Angst.
Han ich Angst? Ja.
Eine Theorie
Ein Mensch ist angsttraumatisiert. Das heisst, dass er seine Angst zu verdrängen versucht, weil ihm die Angst Angst macht. Er wurde so konditioniert, dass es lebensgefährlich ist, Angst zu haben bzw. {Han ich Angst? Ja. Ok. Easy.} Angst zu zeigen. Das ist die Traumatisierung. Die Traumatisierung kann so schlimm sein, dass man meint, dass man die Angst fast gänzlich ausschalten müsse, weil sie einem dermassen Angst macht. Dann kann Alkohol sehr helfen, weil Alkohol die Ängste lindert. Nun haben wir einen Menschen, der deswegen in der Zwischenzeit Alkoholiker und Elternteil geworden ist. Angst zu haben ist ein völlig natürliches und gesundes Gefühl. Doch anhand des angstvermeidenden Verhaltens des Alkoholikerelternteils bemerkt das Kind, dass dies bei diesem Elternteil anders ist. Wahrscheinlich weisen sowieso beide Elternteile angstvermeidendes {Han ich Angst? Ja. Angst vor was? Angst vorem Tod. Ok. Guet.} Verhalten auf, da sie ja gewisse Gemeinsamkeiten als Paar aufweisen müssen. So wird das Kind unbewusst auf zwei verschiedene Arten traumatisiert:
- Erstens wird es vernachlässigt von den Eltern, wenn es Ängste zeigt und dies kann für ein Kind lebensbedrohlich sein.
- Zweitens lernt es aufgrund des Verhaltens der Eltern, dass Angst etwas Schlechtes, Böses ist, dass auf alle Fälle verhindert und vermieden werden muss (Angst als Tabu).
Han ich Angst? Ja. Scheisse. Das tuet mier Leid. Danke.
Meine Eltern haben meine Angst nie wahrgenommen. Dabei hatte ich immer Angst vor meinem Vater. Als ich erwachsen wurde, war ich ein seelischer Krüppel.
Wenn die Angst traumatisiert ist..
..dann verdrängt man die Angst.
Wenn man sich der Angst bewusst wird, kann man erschrecken wieviel Angst man hat.
Man könnte sich fragen {Han ich Angst? Ja. Ok. Easy.} warum man so viel Angst hat. Vor allem, wenn man bemerkt, dass man auch in Situationen Angst empfindet, welche nicht per se lebensgefährlich sind. Diese Frage stelle ich mir auch. Dies ist meine Antwort:
Natürlich ist es auch möglich, dass neben der Angst auch noch andere Gefühle traumatisiert sind. Wenn zum Beispiel die Wut und die Trauer traumatisiert sind, dann lösen diese Gefühle sofort Angst aus. {Han ich Angst? Ja. Scheisse. Empfinde ich Truur? Ja. Hanich Angst? Ja. Empfinde ich Truur? Ja. Han ich Angst? Ja.}
Han ich Angst? Ja.
Wenn Vater, Mutter oder Vater und Mutter angstgestört (Angst haben vor traumatisierten Gefühlen) sind, wird man als Kind zum Selbstschutz sehr schnell lernen, den Eltern keine ihrer traumatisierten Gefühle zu zeigen und verlernt sie dadurch. Durch diese Traumatisierung entsteht eine Konditionierung. Diese Konditionierung bedeutet, dass die nun selbst traumatisierten Gefühle Angst auslösen. Da man Gefühle aber nicht steuern kann, bekommt man immer wieder Angst und die einzigen Methoden dieser, eigentlich irrational gewordenen, Angst Herr zu werden, sind teure Verhaltensweisen, welche auf die lange Zeit sehr schädlich sein können (sogenannte angstvermeidende Verhaltensmuster).
Das Trauma und seine Folgen
Eine Zusammenfassung
- Als Kind hatte ich Angst vor meinem Vater.
- Diese Angst hatte keinen Platz (Traumatisierung Phase A).
- Also hat der Geist begonnen diese Angst zu bekämpfen (Traumatisierung Phase B).
- Mit der Zeit bekam die Angst Angst vor dem Geist (Traumatisierung Phase C).
- Deswegen begann der Körper Situationen zu verweigern, in denen seine Angst den Gemeinheiten des Geistes ausgesetzt sein würde. Ich nenne dies, sogenannt, ‚angstvermeidendes Verhalten‘ oder ‚Angststörung‘, weil, von aussen her betrachtet, Menschen sich so verhalten, wie wenn ihr Leben bedroht wäre, obwohl dies gar nicht so ist.
1x hin und zurück bitte
Wenn man etwas nicht zeigen darf, dann will man es verstecken.
Wenn man etwas verstecken will, dann will man es nicht zeigen.
Wenn man es nicht zeigen will, dann darf man es nicht fühlen.
Wenn man etwas nicht fühlen will, dann darf man nicht daran denken.
Wenn man an etwas nicht denken darf, dann darf man es nicht sagen.
Wenn man etwas sagt, dann darf man es denken.
Wenn man etwas denken darf, dann wird man es fühlen.
Wenn man es fühlt, dann zeigt man es.
Wenn man etwas zeigt, dann ist es.
90% der Zeit habe ich Angst.
Warum?
Weil viele meiner Gefühle traumatisiert sind. Jedes Mal, wenn eines dieser Gefühle hochkommt, reagiere ich mit Angst.
Meine Theorie
Bei einer Traumatisierung werden gewisse Gedanken, welche Gefühle auslösen, konsequent umgangen, was zu einem Gefühl der Gefühlslosigkeit führt.
Nach der Traumatisierung werden unbewusst Aktivitäten ausgeführt, welche die traumatisierten Gefühle auslösen.
Dadurch kann man erleben, dass man diese Gefühle relativ gefahrlos erleben kann und man sie guten Gewissens ‚enttraumatisieren‘ kann.
Vielleicht ist das auch das, was ich mit meinem Blog bezwecke. Gewisse Gefühle in einem relativ sicheren Rahmen enttraumatisieren.
Was Traumatisierung ist
Traumatisierung ist, wenn man den Zugang zu einem Gefühlsgedanken verloren hat.
- Z. B.: Trauer
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Trauer hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man traurig sein könnte, macht einem Angst.
- Z. B.: Angst
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Angst hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man Angst haben könnte, macht einem Angst.
Eine Theorie: Rauchen als Traumabewältigung
Warum rauchen Menschen?
Hierfür gibt es selbstverständlich viele Erklärungen.
Eine könnte sein:
Das Gefühl sich selbst zu schaden, versetzt ihn wieder zurück in eine Situation, welche ihm auch geschadet hat, er aber verdrängt hat. Durch das Rauchen nähert er sich also einer für ihn traumatischen Situation an.
Wie man einen Menschen traumatisiert
Indem man ihm Angst macht und ihm aufzeigt, dass ihm diese nichts nützt.
Stockholm-Syndrom und Traumatisierung
Immer, wenn ich an irgendetwas Unangenehmes in Zusammenhang mit meinem Vater denke, kriege ich sofort grosse Angst (vor dem Sterben?).
Zum Beispiel in Zusammenhang mit seinem Beruf.
Ich habe meinen Eltern schon als Jugendlicher gesagt, dass es mich belastet, wenn diese Dinge immer so als wichtig behandelt wurden. Ich hatte sogar das Gefühl, dass uns entweder damit Angst gemacht wurde oder mir dadurch signalisiert wurde, dass meine Realität nicht wichtig wäre. Bis vor wenigen Jahren spielte ich noch mit dem Gedanken mich den beruflichen Aktivitäten meines Vaters anzuschliessen. Heute versuche ich zu verstehen, dass er ein eigenes Leben lebt und es gar nichts mit meinem zu tun hat und haben muss. Er kann tun und lassen, was er will. Ich bin nicht er.
Noch wegen dem Gefühl, dass ich mich nicht nur nicht gesehen fühlte (von beiden Elternteilen), sondern auch deswegen, dass mein Vater mich destruktiv und abwertend behandelte: Ich glaube, dass ich seine Stimme weitestgehendst übernommen habe und so meine natürliche Verbindung zwischen Körper und Geist zerstört wurde (ich psychisch krank geworden bin).
Noch immer liebe ich meinen Vater wie wahrscheinlich kein zweiter Mensch. Dies ist kein Widerspruch, wie man aus einer Geiselnahme in Stockholm gelernt hat (Stockholm-Syndrom).
Lieber Zurken (2)
Ich hoffe, dass du mir ein bisschen Vater sein kannst..
Bei meiner letzten Nachricht habe ich Traumatisierung folgendermassen definiert:
«Wenn man denkt, dass man seine Handlungen beeinflussen kann.»
Michel Daniel Gut am Samstag, 5. April 2025 23:52 auf dieser Webseite 😉
Wie würdest du es definieren?