Wie man KINDER erzieht und wie man sie nicht erziehen soll

Wie man sie erziehen soll

Kurz gesagt: mit Empathie

Lang gesagt: Man soll ihnen zeigen, dass es darum geht, dass ihre Bedürfnisse Priorität haben. Das Kind soll über viele Jahre, bis in die Pubertät, das Gefühl haben, dass die ELTERN seine BEDÜRFNISSE ins Zentrum stellen. Das Kind gegen aussen verteidigen und in Schutz aufwachsen lassen. Wenn das KIND diese ‚BEDINGUNGSLOSE LIEBE‘ und den Schutz spürt, dann kann es seine eigenen BEDÜRFNISSE entdecken.

Sobald es ein Teenager wird und das KIND sozusagen genügend SELBSTBEWUSSTSEIN getankt hat, wird es sich automatisch für die Aussenwelt zu interessieren beginnen. Der Teenager, oder das ältere KIND, beginnt zu verstehen, dass sich nicht immer alles um es dreht. Es beginnt sich zu interessieren, wie die Welt aussserhalb der behüteten FAMILIEnwelt funktioniert. Deshalb wird es beginnen sich langsam von den ELTERN zu lösen und gleichzeitig in der Aussenwelt zu schnuppern. Das KIND hat gelernt auf seine GEFÜHLE zu hören und seine Grundbedürfnisse befriedigen zu können. Dadurch, dass das KIND Empathie gelernt hat, ist es fähig sich in andere hineinzuversetzen und wird so innerhalb einer Gesellschaft niemandem schaden, sondern im Gegenteil, wahrscheinlich aus FREUDE, anderen HELFEN WOLLEN.

Wie man ein KIND nicht erziehen sollte

Kurz gesagt: EMPATHIElos

Lang gesagt: Wahrscheinlich werden die wenigstens ELTERN ihr KIND EMPATHIELOS erziehen WOLLEN. Aber, wenn der Erwachsene als KIND selbst keine EMPATHIE erfahren hat, dann wird er im Erwachsenenalter seine verpasste KINDheit nachholen WOLLEN. Koste es, was es WOLLE. Das KIND wird dann bemerken, dass es bei ihm nicht um die BEFRIEDIGUNG seiner BEDÜRFNISSE geht, sondern um die BEFRIEDUNG der BEDÜRFNISSE seiner ELTERN geht. Somit ist das KIND immer damit beschäftigt die BEDÜRFNISSE der ELTERN zu BEFRIEDIGEN. Warum? Weil es als KIND abhängig ist von der Gunst der ELTERN. KINDER sind nämlich von den ELTERN ABHÄNGIG.

Zur Angst

Es ist schrecklich immer Angst zu haben. Und als KIND ist es schrecklich, wenn die ELTERN die BEDÜRFNISSE des KINDES nicht bedingunglos ins Zentrum stellen.

Ich empfinde TRAUER.

Ich darf TRAURIG sein.

Nachdem ich als KIND jahrzehntelang die BEDÜRFNISSE meiner ELTERN BEFRIEDIGT hatte, um nicht in Angst leben zu müssen, wandte ich dieses Muster auch im Erwachsenenalter an: Entweder war ich ein gefühlsloser Egoist oder ich war damit beschäftigt andere Menschen zu ‚pleasen‘, um meine Ängste zu VERDRÄNGEN. Sobald ich MACHT hatte war ich ein gefühlsloser Egoist und sobald ich keine MACHT hatte ein ‚People-Pleaser‘ und HEUCHLER. Wenn ich keine MACHT hatte, dann hat es mir Angst gemacht Leute nicht zu ‚pleasen‘. Heute lerne ich auf meine BEDÜRFNISSE und meine GEFÜHLE zu achten. Der Preis hierfür ist die TODESANGST. Doch, wenn ich die Todesangst aushalte, bemerkt mein KÖRPER, dass ich gar nicht gestorben bin. Und so nimmt meine Angst mit jeder Konfrontation ab.

Wie geht es mir jetzt?

Ich empfinde TRAUER.

Ich darf traurig sein.

Wie der Chauvinismus funktioniert – FRAUENHASS

Der Ehemann ist ein Narzisst und deswegen eifersüchtig auf seine Kinder. Immer wenn er sieht, wie die Mutter ihre Kinder liebt, wird er eifersüchtig und nutzt sein Machtmonopol zur Bestrafung aus. Deswegen hat die Frau Angst vor ihrem Mann und hält sich mit der Kinderliebe vor den Augen des Mannes zurück. Auch die Kinder leiden unter der Gewalt des Vaters. Aber weil die Frau genauso Angst vor ihrem Mann hat wie die Kinder, getrauen sich weder die Kinder noch die Mutter offen über ihre Angst bezüglich dem Vater/Mann zu sprechen. So bleibt diese Angst unausgesprochen und wird dadurch traumatisiert. Damit meine ich, dass wahrscheinlich mit der Zeit weder die Frau noch die Kinder überhaupt bewusst wissen, dass sie Angst vor ihrem Mann/Vater haben.

So nimmt das Unglück seinen Lauf:

Der narzisstische Vater wird den Kindern die Möglichkeit aufzeigen die Mutter zu hassen. Die Kinder werden merken, dass dieser Hass sozusagen erlaubt ist. Die Kinder empfinden auch Hass. Einerseits weil sie vom Vater nicht geliebt werden andererseits weil die Mutter sie anders behandelt, wenn ihr Vater da bzw. nicht da ist. Dieser Kontrast können sie sehen und bemerken und dann ist es nun am einfachsten die Mutter für die mangelnde Liebe verantwortlich zu machen. Der Frauenhass entsteht. Die Machenschaften des Vaters bleiben unentdeckt und sobald die männlichen Nachkommen damit begonnen haben den Frauenhass auszuleben, werden sie mit Scham– und Schuldgefühlen konfrontiert, welche sie erst recht unfähig machen den wahren Täter bzw. den wahren Feind (am Anfang der Vater und am Ende sich selbst) zu erkennen.

Mein Vater ist ein böser Mann.

Mein Vater ist ein Frauenhasser.