– Wie geht es mir jetzt? Ich habe ANGST

Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei?

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich bewusst(er) mit dem Begriff ANGST.

Habe ich seither eher mehr oder eher weniger ANGST bekommen?

Eher mehr.

Beweist das, dass es eher unklug ist sich mit seiner ANGST zu beschäftigen?

Ich glaube nicht, nein.

Warum?

Vielleicht weil man die ANGST erst wahrnehmen kann, wenn man sich mit ihr bewusst beschäftigt. Das heisst aber nicht, dass man deswegen unbedingt mehr ‚körperliche Angst‘ hat. Sondern vielleicht nur, dass man sie wahrnimmt.

Sich mit seiner ANGST zu beschäftigen würde ich deswegen jedem empfehlen. Weil es dazu beiträgt sich besser kennenzulernen, aus einem Gefühl der Gefühlslosigigkeit herauszukommen, sowie das Gefühl der Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit erhöht.

Viel Glück.

Es ist ein schwerer Weg. Aber ich würde mich nochmals gleich entscheiden.

Habe ich ANGST den Zugang zu meiner ANGST zu VERLIEREN? Ja.

Gut.

– Empfinde ich TRAUER? Ja

  1. Vater wertet sein Kind ab.
  2. Kind hat Angst.
  3. Kind hat Angst wegen seiner Angst abgewertet zu werden.
  4. Kind versucht seine Angst zu verstecken.
  5. Kind verliert den Zugang zu seiner Angst und potentiell anderen Gefühlen wie zum Beispiel Trauer und Wut.
  6. Kind wird erwachsen.
  7. Mensch handelt wegen seinen Gefühlen, aber weiss nicht, was für Gefühle er hat.
  8. Deswegen weiss Mensch nicht warum er so handelt wie er handelt.
  9. Dies gibt dem Menschen das Gefühl nicht handlungsfähig zu sein. Der Mensch fühlt sich klein, ausgeliefert und verloren.
  10. Aber wahrscheinlich hat er auch Angst sich diese Gefühle einzugestehen.
  11. Also bleibt die Angst.
  12. Doch auch diese muss er sich zuerst eingestehen.
  13. Erst dann kann er den Weg zurückgehen um angstfrei Angst-, Wut-, Trauer– oder Schwächegefühle identifizieren zu können und dadurch ein gewisses Mass an Selbstwirksamkeit und damit verbunden Glück zu erfahren.