1. Konfrontation mit dem Gedanken:
– Ich han Angst
Mein Job ist es den Trottel vom Dienst zu sein. Diesen Job kenne ich gut, denn ich habe ihn schon als Kind gespielt. Wie kompensiere ich das? Ab und zu raste ich aus. Das letzte Mal jemanden angegriffen habe ich vor sechs Jahren.
Vor was habe ich Angst? Ich habe Angst wieder auszurasten.
– Ich han Angst
Liebe ‚Angst davor am Muttertag neben meinem Vater zu sitzen‘
Willst du am Muttertag neben deinem Vater sitzen?
Nein.
– Ich han Angst
Als mein Vater ausgerastet ist, als ich ca. drei Jahre alt war, weil ich für seinen Geschmack nicht schön genug ass, hätte ich Angst vor ihm haben können.
Ich hätte Angst vor ihm haben können, dass er..
- mich umbringt
- Oder
- mich verlässt
Das Erste ist nicht passiert und das Zweite wollte ich verhindern.

Wie? Indem ich meine Angst verdrängt habe und ihm gezeigt habe..

..dass alles gut ist.
Heute holt mich die Angst ein. Ich kann sie nicht länger verdrängen. Ich stelle fest, dass es egal ist, ob ich Angst habe oder nicht. Ich bleibe am Leben.
– Ich han Angst
Wenn ich so funtionieren würde wie mein Vater, dann wäre für mich Z vielleicht so etwas wie meine Mutter.
– Ich han Angst
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist, wenn einem (gewisse) Dinge, Menschen, Situationen Angst machen, obwohl die Situation eigentlich gar nicht gefährlich ist, weil diese Dinge, Menschen, Situationen einem an etwas erinnern, das früher einmal gefährlich war.
Enttraumatisieren kann man die Gegenwart, indem man die traumatischen Erlebnisse bespricht. So dass die Gefühle von damals wieder hervorkommen. Man diese Gefühle in einer anderen Umgebung ein
– Ich han Angst
Ich fühle mich Burn-On.
– Ich han Angst
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist, wenn man zwanghaft versucht Menschen zu gefallen bzw. Menschen zu bekämpfen, obwohl dies eigentlich gar nicht mehr nötig ist.
Man tut es, weil man Angst hat vor der Todesangst. Aber erst, wenn man die Angst akzeptiert, wird aus der Angst vor der Angst einfach Angst und das problematische Verhalten sollte verschwinden.
– Ich han Angst
Heute beim Psychiater:
Ich erzähle eine Geschichte. Der Psychiater muss gähnen. Ich kriege Angst. Ich unterbreche meine Geschichte. Ich sage meinem Psychiater, dass mir sein Gähnen Angst macht. Er fragt wieso. Ich sage, dass das Gähnen bei mir das Gefühl auslöst, dass ich nicht wichtig bzw. uninteressant sei – und dies würde die Angst bzw. Todesangst auslösen.
Ist es nicht krass, dass so eine unbedeutende Kleinigkeit bei mir Todesangst auslöst? Meine Theorie dazu:
Ich bin traumatisiert, weil meine Mutter damals, als ich ein Kleinkind war, meine Bedürfnisse nicht richtig lesen konnte und ich deswegen öfters der Todesangst verfiel. Da mir diese Todesangst aber wahrscheinlich nicht wirklich geholfen hat, habe ich diese verdrängt und versucht einen positiveren Eindruck zu hinterlassen. Nun versuche ich dieses Trauma aufzuarbeiten und interpretiere in jede Kleinigkeit eine Todesangst hinein. Heute konnte ich diese Todesangst meinem Psychiater kommunizieren. Und nun bemerke ich, dass das mir und der Beziehung zu meinem Psychiater nicht geschadet hat. Also lerne ich, dass es nicht mehr so gefährlich ist Angst zu zeigen wie damals als Kleinkind, wo mir diese Angst nichts genützt bzw. geschadet hat, weil es energieraubend ist zu weinen.

Jetzt habe ich Angst, dass meine Mutter das liest und entweder-oder/oder-beides:
- beleidigt ist, weil sie denkt, dass ich denke, dass sie eine schlechte Mutter ist/war.
- denkt, dass mein Psychiater schlecht für mich ist bzw. er dafür verantwortlich sei, dass ich so ein schwieriger Sohn geworden bin.
Ich han Angst. Scheisse.
– Ich han Angst
Ich habe das Gefühl, dass die Empathiefähigkeit und das Einfühlungsvermögen meiner Mutter (mir gegenüber) ungefähr so (konzeptionell) ist, wie das von künstlicher Intelligenz.
) Ich wünsche mir das Buch ,Das gestrandete Schiff‘
Autorin: Verena Blum-Bruni
Vollständiger Titel: Das gestrandete Schiff, Die Geschichte des fünfjährigen Verdingbuben Peter
#Seiten: 300
Herausgeber: Schlaefli & Maurer, Interlaken, 2013
https://www.amazon.de/Das-gestrandete-Schiff-f%C3%BCnfj%C3%A4hrigen-Verdingbuben/dp/3858841013
BITTE JEMAND SOLL MIR DAS KAUFEN UND LIEFERADRESSE MEINE ANGEBEN. DAS WÄRE SUPER! DANKE

Ich empfinde Müedigkeit
Wie einem ein böser, liebloser, kalter oder/und fordernder Vater zerstören kann:
Als Kind versucht man alles um dem Vater zu gefallen. Ist alles nicht genug bzw. schenkt einem der Vater trotz grösster Anstrengung keine Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit, spaltet man Körper und Geist ab.
Wie kann man heilen und wieder eins werden?
Man sollte schauen, was ist und dann darauf stolz sein. Stolz sein, dass man am Leben ist, stolz sein, dass man schon so viele Tage überlebt hat. Jeder Tag, den wir überleben, ist ein kleines Wunder.
Das ist der wahre Erfolg. Ansonsten spielt es keine Rolle mehr, was der Vater sagt oder denkt. Wenn er mit mir oder dir nicht zufrieden ist, dann wird er höchstwahrscheinlich auch mit sich selbst nicht zufrieden sein. Dann kann man ihn bemitleiden. Aber immer schauen, was der Körper im Moment macht, denn unser Körper ist unser Schatz und er verdient unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe. Ein böser Vater spielt für mich als Erwachsener keine Rolle mehr. Ausser der böse Vater hat sich in unser Denken eingenistet.
– Ich han Angst
Ich glaube, dass der Schlüssel zu sich selbst sein in folgenden zwei Dingen liegt:
- nett sein zu sich selber
- seine Gefühle erkennen
Ich han Angst
Ich habe in einem Lied gehört:
«Angst ist das einzige Gefühl, das man nicht verdrängen kann.»
Ich würde das nie so sagen. Warum? Weil dies ein Blog ist und auf einem Blog spricht der Geist und so lang der Geist das Wort Angst nicht benutzt, empfindet er auch keine geistige Angst und kann die Angst so verdrängen.
Vielleicht meint das Lied jedoch körperliche Angst, so wie Narzissten über ihren Körper sprechen.
– Ich han Angst
Ich fühle mich behindert und saublöd.
– Ich empfinde Truur
Chronologie einer Sache, die mich traurig macht
- «Guten Tag, Sie sind jetzt schon ca. anfangs zwanzig. Es ist jetzt wirklich Zeit, dass wir ihre Weisheitszähne ziehen.»
- Ok. Wenn es sein muss.
- «Gut dann melde ich Sie jetzt an.»
- Warum anmelden, machen das nicht Sie?
- «Nein, nein. Das macht ein Kollege von mir. Ein Spezialist.»
- «Guten Tag, Sie haben Glück, denn ihre Weisheitszähne liegen so, dass die Krankenversicherung den Eingriff bezahlt. Ich ziehe grad jetzt zwei und bei einem anderen Termin die letzten zwei».
- Nach den zwei Sitzungen:
- Neuer «Biss» (obere und und untere Zähne berühren sich neu in einer neuen Konstellation)
- Kiefer knackst auf der rechten Seite praktisch bei jedem Biss/Kauen
- Mühe am Morgen den Mund zu öffnen
- Immer im Winter, wenn es kalt ist, auf der rechten Seite kalte Zähne
- Linkslastige Abnutzung der Zähne, da es unmöglich geworden ist rechts die oberen und unteren Zähne sich berühren zu lassen bevor es die linken tun.
- Auf dem rechten Ohr ein verändertes Hörgefühl:
- Grundsätzliches Gefühl eines passiven Hörens
- Schwierigkeiten Druckausgleich zu machen, so dass ein unglücklicher Ohrendruck über mind. Wochen beständig bleiben kann (schlechteres Hören)
- Kurze Zeit nach der Operation hatte ich zum ersten Mal entzündetes Zahnfleisch wegen Lebensmittelresten zwischen den Zahnzwischenräumen
Vielleicht hätte ich heute die wunderbarsten und schönsten Zähne, hätte ich diese Eingriffe nicht gehabt. Ich hätte viel Geld gespart, weil mir viele Füllungen von ‚Löchern‘ erspart geblieben wären. Hätte weniger Schmerzen aufgrund empfindlicher, freigelegter Zahnhälse. Hätte keine oder nur unbedeutende Zahnfleischtaschen. Hätte eine bessere Mundhygiene und einen frischeren Atem. Hätte weniger Hemmungen eine Frau zu küssen.
– Ich han Angst
«Geschätzer»
C
«Ich habe nur einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 40%.
Nun möchte ich aber auch einen schriftlichen Arbeitsvertrag über die vereinbarten 45%.
Ich wäre froh, wenn du mir diesen am Montag unterschrieben zur Unterschrift vorlegen könntest.
Vielen Dank hierfür.
Freundliche Grüsse
Michel»
– Ich empfinde Truur

oder auf deutsch: Innerer Flügelmuskel
Das Ganze macht mich dermassen traurig. Wenn ich das Ganze wieder einmal mit Suchmaschinen recherchiere, fühle ich mich wie in einem Hyperfokus. Wie ein Detektiv, welcher auf der Spur seiner ganzen verdrängten Angst, Wut und Trauer ist. Ich verbringe Stunden damit. Es macht mich so traurig.
Als ob es nur diese eine Ursache für all meinen Schmerz geben würde.
Auch kann ich mich 100% mit ehemaligen Verdingkindern identifizieren. Denn diese wurden nicht oder nur in seltenen Fällen aus Nächstenliebe genommen. Meist, weil man sie als Arbeitskräfte gebrauchen wollte. Oft (ich möchte nicht sagen meist) wurden sie aber auch wie Menschen zweiter Klasse behandelt. So fühle ich mich in meinen Job auch. Meine Aufgabe ist es die ‚Löhne‘ zu machen. Ich muss diese so machen, wie es mein Chef will. Das heisst unkorrekt und gegenüber den Mitarbeitenden betrügerisch. Doch gegen aussen bin ich für alles verantwortlich. Und wenn irgendjemals ein Fehler auffliegt, wird er einfach sagen, dass ich Schuld daran wäre und er mir im besten Wissen und Gewissen vertraut hätte. So werde ich auch missbraucht. Und mein Missbrauch liegt darin, dass ich andere missbrauchen muss. Zur Erinnerung: Im KZ mussten auch Häftlinge die zukünftigen Gaskammeropfer verführen und manipulieren, damit sie alle schön brav die Kleider auszogen und in die Gaskammer watschelten. Das ist jetzt meine Aufgabe. Dafür darf ich im schön warmen Büro sitzen und muss mir meine Hände nicht effektiv schmutzig machen.
Für meinen Vater war meine Mutter seine Mutter und ich nur ein lästiger Konkurrent. Auch meine Mutter ist nicht emanzipiert, sondern sie ist und war immer damit beschäftigt meinem Vater zu gefallen und ich Kind musste warten bis mein Vater wieder weg war. Dieses Falsche hat mich mein ganzes Leben lang begleitet. Vertrauen konnte ich nie. Gefühlslos funktionierte ich immer in Todesangst um irgendwelchen Menschen zu gefallen. Menschen wie diese Zahnärzte, die mich verführten und mich dann verstümmelten. Hier, auf dem oben gezeigten Bild, kann ich mein ganzes Unglück sehen. Ich kann es sehen und beweisen. Es ist der Beweis, dass ich mir das nicht einbilde. Irgendjemand hat diesen Muskel zerschnitten. Hat sich nicht dafür entschuldigt. Ich habe diesen Menschen zwei Mal in meinem Leben gesehen. Wahrscheinlich hat er gewusst oder geahnt, was er angerichtet hat, aber er hat mich wie Dreck weggeworfen und genau das passiert jetzt schon wieder. Und dass meine Mutter immer noch mit meinem Vater zusammen ist, obwohl dieser immer psychische Gewalt gegen mich einsetzt, wenn ich ihr zu nahe komme, zeigt, dass sie überhaupt Nichts begriffen hat und, dass ich ihr Liebesgesäufze nicht ernst nehmen kann.
Truur? Ja. Bisch du da? Ja.
– Ich han Angst (Worst Case Szenario)
Worst Case Szenario:
Ich gehe zu C, sage ihm dass ich rückwirkend einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 45% will und dass ich bis dahin jegliche Arbeiten am Aprillohn aussetze.
Er sagt mir, dass er das nicht macht.
– Han ich Angst? Ja
Vor was?
Vor Lohnentzug und Lohnabzug.
Beides hat mir C schon mehrmals angedroht.
Ich arbeite schon über 90% meiner Gesamtarbeitsdauer 45%, aber einen schriftlichen Vertrag habe ich nur über 40%.
Dies schürt bei mir die Angst, dass mir schliesslich die Beweise fehlen, falls es einmal tatsächlich zu einem Lohnabzug kommt.
Ich habe Angst, dass C dann argumentieren würde, dass ich mir die Löhne jeweils selber ausgezahlt habe, er mich aber zu 40% angestellt habe und ich mir deswegen ungerechtfertigterweise 45% ausgezahlt habe.
– Ich empfinde Wuet
Ich hasse C.
– Empfinde ich Wut? Ja
Will ich die nächsten Löhne bezahlen? Ja.
– Ich empfinde Truur
Ich wil die ganze Sache mit der Geschäftsbankbeziehung mit meinem Psychiater besprechen.
– Ich han Angst
Ich empfinde Truur.
Ich han Angst.
Ich will wissen, ob C den Brief an die Bank auf die Post gebracht hat.
Ich empfinde Wut.
Ich han Angst.
– Han ich Angst vor C? Ja
Wie soll ich mich bei den nächsten Lohnzahlungen verhalten?
Eigentlich könnte ich C einmal fragen, ob er den Brief an die Bank abgeschickt hat..
– Ich han Angst
Mein Vater hat mir die Liebe meiner Mutter nicht gegönnt. Meine Mutter hat Angst vor meiner Vater.
So war es und so ist es.
– Ich han Angst vor Unterdrückung
Liebe Angst vor Unterdrückung
Kann ich irgendetwas für dich tun?
Nei, isch guet. Merci vellmal.
– Ich han Angst
Ich bin der Geist. Meine Gefühle
sind die Kinder, welche ich
mit meinem Körper habe.
Schaue ich nicht zu ihnen,
dann stören sie mich bei der Arbeit.
– Ich empfinde Truur
Bei einem Fussballturnier mit dem FC habe ich mir 2007 das Schlüsselbein gebrochen. Das hat niemanden interessiert. Niemand zeigte Empathie. Nich einmal die zwei Sanitäterinnen, welche extra für das Turnier da waren.
– Ich mache mir Sorgen um Zahn16
Ich habe aus Versehen zu fest darauf gebissen und jetzt tut er weh.
– Ich habe Angst davor Teigwaren zu essen. Warum?
Angst vor Bluthochdruck.
– Ich han Angst
Ein Gefühl ist dann enttraumatisiert, wenn die Konfrontation damit keine Angst mehr auslöst.