Ich denke, dass die Beziehung zwischen mir und Z eine erfolgreiche ist, weil sie es schafft vor mir Angst zu haben und ich es schaffe sie zu lieben.
1Angst
– Ich empfinde Manie
Angst? JA? Bisch du da? JA. Guet. Das froit mich.
Ich kann nicht in der freien Wildbahn mit meiner Mutter und meinem Vater zusammen sein. Warum nicht? Weil ich Angst vor meinem Vater habe.
Ich han Angst.
Vielleicht gilt es einfach einmal diese Angst ernst zu nehmen und nicht zu vergewaltigen.
Zombies
Ich han Angst.
Es gibt Menschen, die argumentieren würden, dass sie keine Angst und keine Trauer und keine Wut haben. Dabei begreifen sie nicht, dass sie einfach Angst davor haben.
Habe ich Angst vor Zombies? Ja.
Auch ich war ein Zombie. Und bin es vermutlich immer noch. Ich weiss es nicht.
– Ich han Angst
Mein Chef hat mir heute folgendes gesagt:
«Wenn du das nächste Mal die Adresse vergisst aufzuschreiben, dann nehme ich einen Edding und schreibe sie dir auf deine Fresse.»
Das ist psychische Gewalt.
– Ich empfinde Truur
Immer wen mein Vater Angst bekommt, beginnt er mich abzuwerten. Diese Abwertungen machen mir enorm Angst. Als Kind logischerweise.
– Ich han Angst
Warum schaue ich mir im Internet immer so schreckliche Dinge an? Vielleicht um Zugang zu meiner Angst zu bekommen.
) Ich han Angst.
llll llll ll
– Ich han Angst
Mein Vater hat mich missbraucht.
– Ich han Angst
Ich habe Angst, weil ich nicht weiss, was ich mit dem heutigen Tag anfangen soll.
– Ich han Angst
Ein unreflektierter Mensch hat vielleicht einfach Gedanken. Sind diese Gedanken unangenehmer Natur, könnte er dazu neigen diese Gedanken umschreiben oder vergessen zu wollen. Doch hinter Gedanken stecken immer Gefühle. Diese wollen gehört werden. Mir hilft es zu versuchen meine Gefühle zu erkennen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies bei mir effektiv funktioniert. Es ist nicht so, dass ich diese Gefühle fühle. Aber es ist so, dass ich unterschiedliche Gefühle benennen kann. So kann ich meine Gedanken strukturieren. Vor was habe ich Angst? Dass ich immer Angst habe. Ich glaube, dass Ängste eine wichtige Funktion ausüben. Jede Entscheidung, die wir treffen, kann unser Leben im Positiven wie auch im Negativen beeinflussen. Das Leben ist tatsächlich gefährlich. Nur die Angst kann aber solche Gefahren wirklich richtig einschätzen. Wenn wir unsere Angst nicht als Gefühl fühlen können, dann müssen wir ihr halt in Form ihrer Gedanken zuhören. Am besten treten wir mit diesen Gedanken in einen Dialog. Dadurch fühlt sich die Angst dann hoffentlich gesehen, weil sie ihr Problem adressieren konnte. Wenn sie weiss, dass wir ihr Problem verstanden haben, dann weiss sie, dass sie ihren Job gemacht hat und verschwindet wieder. Die Botschaft wie zum Beispiel ‚hör auf zu rauchen‘ ist angekommen. Die Angst gibt zu diesem Thema Ruhe. Es ist nicht mehr in ihrer Verantwortung, was wir mit dieser Information machen.
Gedanken zum Thema Emotionen nennt man Gefühle.
– Ich han Angst
- Will ich am Mittwoch meinen Chef an die MWST-Abrechnung erinnern? Ja.
- Will ich am Mittwoch meinen Tresor sowie meinen Ordner mit nach Hause nehmen? Ja.
– Wie einem gewisse Menschen kontrollieren wollen
Indem sie einem Angst machen. Warum denken sie, dass sie einen dann kontrollieren können? Weil viele Menschen Angst vor der Angst haben und sich deswegen bei Angst irrational verhalten, so dass sich der Betroffene dann für das irrationale Verhalten schämt. Aus dieser Scham heraus kooperiert er und lässt sich so kontrollieren.
– Ich han Angst
Auf der Suche nach der Urangst:
- Von der Mutter vernachlässigt zu werden
- Vom Vater umgebracht zu werden
– Ich han Angst
Ich habe ‚Schwierigkeiten damit mich abzugrenzen‘.
– Ich han Angst
Prosa
Es gibt nichts, was es nicht gibt, aber für mich gibt es nur Angst und nicht einmal das weiss ich.
– Ich han Angst
Eine Geschichte
Man ist traurig. Man hat aber Angst Trauer zu zeigen. Dann hat man Angst. Passiert das bei vielen Gefühlen, dann hat man viel Angst. Oder anders gesagt: Jedes traumatisierte Gefühl löst Angst aus. Wenn man fest traumatisiert ist, dann hat man praktisch nur noch Angst. Wenn man immer Angst hat, wie kann man dann die Angst noch identifizieren? Wie kann man wissen, dass man Angst hat, wenn sich das ganze Leben wie Angst anfühlt? Also vergisst man die Angst und dadurch den Schlüssel zum Zugang der traumatisierten Gefühle.
Angst ist der Schlüssel zum Zugang der traumatisierten Gefühle.
– Ich han Angst
Was ist ein Trauma?
Wenn man zum Beispiel traurig ist und weinen möchte, man das aber aus Angst nicht tut.
– Ich han Angst
Beim Kauen schmerzt Zahn26.
– Ich han Angst
Meine Glaubenssätze:
Punkt#1: Sei nett zu deinem Körper
Er ist die Gegenwart. Er darf das tun.
Punkt#2: Sei nett zu deinen Gedanken.
Sie sind alles andere. Sie dürfen das denken.
– Ich han Angst
Ich han Angst vor einem Krebstumor oberhalb meines rechten Auges.
– Ich han Angst
Ich höre mir gerade einen Podcast an. Bin jetzt bei Minute 53 und darf sagen, dass ich den Inhalt wirklich gut finde. Ich kann mich gut mit Rebecca identifizieren.
https://www.gestoert-erzaehlt.ch/podcast
Podcast #29.
– Ich han Angst
Wer einem Menschen Lügen erzählt, macht ihn selbst zur Lüge.
– Ich han Angst
- Was ist geistige Angst?
- Körperliche Angst zeigt sich in einem erhöhten Puls, einer angespannten Bauchmuskulatur, in einer vorübergebeugten Schulterhaltung etc.
- Geistige Angst ist das Vermeiden des Wortes Angst.
Die körperliche Angst kann ich nicht beeinflussen.
– Ich han Angst
Wenn man sich mit seiner Angst konfrontiert, muss man sich mit seiner schlimmsten Angst vor der Angst konfrontieren. Schlimmer ist es nicht.
Ich han Angst
Als Baby hatte ich Angst (vor etwas oder jemandem). Deswegen habe ich geschrien. Da meine Mutter und mein Vater angsttraumatisiert sind und waren, konnten sie meine Angst nicht sehen. Sie konnten mein Problem nicht erkennen. Deswegen konnten sie mir auch nicht helfen. Das habe ich irgendwann einmal begriffen. Also habe ich das Weinen eingestellt. Doch die Angst war immer noch da. Was macht man, wenn man eine negative Situation nicht ändern kann? Man akzeptiert sie. Also habe ich die Situation so akzeptiert wie sie ist. Jetzt war nur noch die Angst selbst das Problem. Also habe ich diese abgestellt. So habe ich den Zugang zu meiner Angst verloren.
Ohne Angstbewusstsein konnte ich gefährliche Situationen nicht richtig einschätzen bzw. analysieren. Mein Körper reagierte auf dem Niveau eines Tieres. Fight, Flight or Freeze. Kämpfen, Flüchten oder Erstarren. Ich hatte nicht die Fähigkeit auf Situationen adäquat bzw. erwachsen zu reagieren, weil ich immer noch keinen bewussten Zugang zu meiner Angst hatte. Jetzt versuche ich den Zugang zu meiner Angst zu enttraumatisieren. Ich mache das, indem ich über meine Angst nachdenke und über sie spreche. So erhoffe ich mir, dass sich unser Verhältnis normalisiert und sie mir helfen kann gefährliche Situationen zu erkennen und ich ihr helfen kann in gefährlichen Situationen vernünftig zu reagieren.

– Ich han Angst
Meine Glaubenssätze:
- Sei nett zu deinem Körper. Akzeptiere ihn.
- Sei nett zu deinen Gedanken. Akzeptiere sie.
– Ich han Angst. Ich dörf Angst ha. Guet
Ich bin stolz auf mich, dass ich meinem Chef sagen konnte, dass ich die Löhne so nicht bezahle.
– Ich han Angst
Wenn man nie vermittelt bekommen hat, dass die eigenen Gedanken oder Worte wichtig sind, dann
..ist man Arsch.
– Ich han Angst
Was ist der Unterschied zwischen Missbrauch und Trauma?
- Missbrauch:
- Wenn einem eine Person, von der man emotional abhängig ist, vermittelt, dass ihr deine Gedanken und Gefühle egal sind bzw. sie sogar ins Lächerliche zieht oder als falsch deklariert.
- Trauma:
- Man getraut sich nicht zu sagen/denken, weil sie einem an den Missbrauch erinnern.
– Han ich Angst? JA!
Was ist Missbrauch?
Wenn einem eine Person, von der man emotional abhängig ist, vermittelt, dass ihr deine Gedanken und Gefühle egal sind bzw. sie sogar ins Lächerliche zieht oder als falsch deklariert.
https://m.youtube.com/watch?v=8g3aJ0CHYzc&pp=ygUba2luZGVyc2Now6RuZGVyIG3DpGRjaGVuIDM3
Ich han grossi Angst.
– Ich han Angst
Es gibt keine Süchte. Es gibt nur das grosse Bedürfnis keine Angst zu empfinden.
– Han ich Angst? Ja. Schön
Ich bin nicht meine Gedanken und ich bin nicht mein Körper. Aber ich kann mit meinen Gedanken sprechen. Und wenn ich mit meinen Gedanken über Gefühle spreche, dann schaffe ich eine Verbindung.
Dies führt nicht dazu, dass man sich gut fühlt. Aber es führt dazu, dass man fühlt.
– Ich han Angst
Wenn ich mit Narzissten rede und ihnen sage, dass sie sich mit ihrer Angst verbinden/konfrontieren sollen, dann habe ich oftmals das Gefühl, dass diese Menschen sich dann vorstellen, dass/wie sie irgendwie das körperliche Gefühl der Angst spüren. Doch diese Vorstellung ist völllig falsch und beruht auf der Überzeugung des Narzissten seine Gedanken zu sein und als Gegenpart den Körper zu haben. Was ich eigentlich meine, ist, das Wort ‚Angst‘ zu benützen. Das ist der ganze Zauber.
– Angst? JA? Schön bisch du da. DANKE
Mein Vater hat mich zerstört, währenddem meine Mutter damit beschäftigt war eine Bühne zu bauen.


– Ich han Angst
Warum die Angst der Schlüssel ist
Man kann Angst haben vor Trauer und Wut und anderen Gefühlen. Aber Angst haben vor Angst ist doch irgendwie ein Widerspruch. Was bleibt? Die Angst. Deswegen kommt immer zuerst die Angst. Das ist immer das erste Gefühl, welchem man begegnet, wenn man sich auf den Weg macht Traumata aufzulösen.
– Ich han Angst
Wenn ich mir vorstelle, wie beim Masturbieren plötzlich etwas kaputt geht und es mein letzter Orgasmus gewesen wäre, dann wäre es mir egal, denn ich hätte dabei an Z gedacht gehabt.
– Ich empfinde Truur
Ich denke, dass es normal ist, dass Kinder Todesangst davor haben vernachlässigt zu werden.
Früher durfte ich diese Angst nur in Anwesenheit von Besuch ausleben. Warum? Weil ich gespürt habe, dass ich dann in Sicherheit war. Sonst fühlte ich diese Sicherheit nicht. Mein Vater war unberechenbar und hat seelische Grenzen immer wieder überschritten. In seiner Anwesenheit einen spielerischen Umgang mit meiner Angst zu erlernen, wäre vielleicht wirklich lebensgefährlich gewesen. Warum? Weil er selbst nie Kind sein konnte und auch selbst nie einen Umgang mit Angst gelernt hatte. Meine Mutter
– Ich han Angst
Früher als Kind habe ich immer sehr blöd getan, wenn meine Eltern Besuch im Haus hatten. Meine Mutter denkt, dass ich das als Provokation ihr gegenüber gemacht hätte, weil es ihr immer wichtig war bei anderen Menschen einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
Hier ist meine Theorie:
Ich hatte Todesangst vernachlässigt zu werden und hatte deshalb ein enorm grosses Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Dieses Bedürfnis habe ich aber nur in Anwesenheit von Besuch getraut zu zeigen.

– Ich han Angst
Das Kind von einem Freund von mir leidet unter starken Angst. Jetzt liegt es an den Eltern, die Angst des Kindes zu sehen und ihm zu helfen diese Angst in sein Bewusstsein zu integrieren. Ich wünsche dem Kind alles Gute.
Habe ich Angst vor den Konsequenzen dieses Beitrages? Ja.
Empfinde ich Sorge für das Kind? Ja.
– Ich han Angst
Weisst du wie es zum Beispiel sein könnte chronische Angst zu haben?
Indem man Angst vor der Angst hat.
– Ich han Angst
Stell dir vor du hättest das Gefühl, dass dich jemand umbringen/vernachlässigen könnte, so dass du sterben könntest, wenn du nicht das tust, was diese Person sich von dir wünscht. Was würdest du dann tun?
Ich würde denken, dass ich alles tue, um dieses Schicksal zu vermeiden. Diese Illusion ist ein Trauma. Warum? Weil ich das tue, damit ich mich nicht mit meiner Angst beschäftigen muss.
– Ich han Angst vor Pufuletti.
Warum? Wegen dem entzündetem Zahnfleisch vorne von Zahn32.
– Wuet? JA? Bisch du da? JA. Guet
Stell dir einmal vor es gibt die Emotion Angst. Stell dir einmal vor du hast das Gefühl Angst. Dann kannst du mit deiner Emotion Angst ins Gespräch kommen. Du kannst Situationen rational deiner Emotion Angst erklären. Stell dir das einmal vor.
Was würde ich meiner Emotion Angst sagen? Dass es nicht mehr notwendig ist aktiv zu werden, wenn ich Wut empfinde.
– Ich han Angst
Kennt ihr den Spruch: ‚Nur wer das Leben nicht lebt, hat Angst vor dem Tod‘?
Lass mich mal nachdenken.
Nur wer Angst vor dem Tod hat, lebt das Leben.
– Ich han Angst
Sehr geehrte Damen und Herren
Mir ist es sehr wichtig Streamingdaten zu sparen. Denn dies kommt auch dem Klimaschutz zugute. Aber SRF macht mir das sehr schwer: Hier ein paar Beispiele:
- Filme auf SRF Play starten immer automatisch auch wenn ich nur den Beschrieb lesen will
- Auf der normalen Webseite laufen alle Videos standardmässig in HD
- Die Spulfunktion ist nicht ausgeklüggelt (keine 30 Sek. vor oder zurück Funktion)
- Meine Einstellungen, dass ich standardmässig kein HD schauen möchte, werden nicht gespeichert
- Ich kann Videos nicht unter 720 Pixel anschauen
- Ich schaue immer auf dem Handy und da ist 720 Pixel genug und dann ist die Hälfte eines Videos von ca. 3 Minuten immer verpixelt, weil die Webseite automatisch 1080 Pixel lädt.
Liebes SRF
Spielt der Klimagedanke bei euch nur eine untergeordnete Rolle? Wer soll das Klima retten? Die anderen?
Freundliche Grüsse
– Habe ich Angst davor Angst vor der Angst zu haben? Ja. Gut. Denn dann hast du Angst
Endlich. Ich bin geheilt.
– Ich han Angst
Stell dir vor man hätte Angst vor der Angst, aber man wäre sich dessen nicht bewusst. Was würde man dann tun? Man würde alles tun, um das unangenehme Gefühl zu umgehen. Man würde lieber sterben.
– Ich han Angst
Ich han Angst, dass sich Zahnfleisch vom Zahn 32 vorne zruggzieht.

– Truur? Ja? Schön bisch da.
Früher habe ich keinen konstruktiven Umgang mit meiner Angst gelernt. Warum? Weil in meiner Familie keine positive Kultur der Angst vorhanden war.
– Ich han Angst
Heute darf ich Angst haben.
– Ich han Angst
Einmal im Jahr (am Muttertag) darf ich ‚wütend auf meine Mutter‘ sein.
– Ich han Angst
Heute vor 81 Jahren endete in Europa ein schrecklicher Krieg und eine Schreckensherrschaft. Vor 4 Jahren begann in Europa ein schrecklicher Krieg.
– Ich han Angst
Ich liebe meinen Geist und ich liebe meinen Körper.
– Ich han Angst
Ich habe eine bestehende Autobahn. Diese heisst:
- Wenn ich Angst vor etwas habe, dann mache ich es gerade trotzdem. Ich überwinde die Angst. Ich bin der Chef der Angst.
Jetzt habe ich mir eine neue Autobahn gebaut. Sie heisst:
- Wenn ich Angst vor etwas habe, dann mache ich es nicht.
Ich weiss nie, welche Autobahn ich nehmen soll. Im Endeffekt bedeutet das, dass ich extrem labil bin.
Angst? JA? Bisch du da? JA
Ob ich arbeite oder nicht spielt gar keine Rolle. Ich bin ein Mensch.
– Ich han Angst
Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich gestern mindestens zwei Personen einen Rückruf versprochen und nicht eingehalten habe.
– Ich han Angst
Ich glaube, dass der Schlüssel zu sich selbst sein in folgenden zwei Dingen liegt:
- nett sein zu sich selber
- seine Gefühle erkennen
Ich han Angst
Ich habe in einem Lied gehört:
«Angst ist das einzige Gefühl, das man nicht verdrängen kann.»
Ich würde das nie so sagen. Warum? Weil dies ein Blog ist und auf einem Blog spricht der Geist und so lang der Geist das Wort Angst nicht benutzt, empfindet er auch keine geistige Angst und kann die Angst so verdrängen.
Vielleicht meint das Lied jedoch körperliche Angst, so wie Narzissten über ihren Körper sprechen.
– Ich han Angst
«Geschätzer»
C
«Ich habe nur einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 40%.
Nun möchte ich aber auch einen schriftlichen Arbeitsvertrag über die vereinbarten 45%.
Ich wäre froh, wenn du mir diesen am Montag unterschrieben zur Unterschrift vorlegen könntest.
Vielen Dank hierfür.
Freundliche Grüsse
Michel»
– Ich empfinde Truur

oder auf deutsch: Innerer Flügelmuskel
Das Ganze macht mich dermassen traurig. Wenn ich das Ganze wieder einmal mit Suchmaschinen recherchiere, fühle ich mich wie in einem Hyperfokus. Wie ein Detektiv, welcher auf der Spur seiner ganzen verdrängten Angst, Wut und Trauer ist. Ich verbringe Stunden damit. Es macht mich so traurig.
Als ob es nur diese eine Ursache für all meinen Schmerz geben würde.
Auch kann ich mich 100% mit ehemaligen Verdingkindern identifizieren. Denn diese wurden nicht oder nur in seltenen Fällen aus Nächstenliebe genommen. Meist, weil man sie als Arbeitskräfte gebrauchen wollte. Oft (ich möchte nicht sagen meist) wurden sie aber auch wie Menschen zweiter Klasse behandelt. So fühle ich mich in meinen Job auch. Meine Aufgabe ist es die ‚Löhne‘ zu machen. Ich muss diese so machen, wie es mein Chef will. Das heisst unkorrekt und gegenüber den Mitarbeitenden betrügerisch. Doch gegen aussen bin ich für alles verantwortlich. Und wenn irgendjemals ein Fehler auffliegt, wird er einfach sagen, dass ich Schuld daran wäre und er mir im besten Wissen und Gewissen vertraut hätte. So werde ich auch missbraucht. Und mein Missbrauch liegt darin, dass ich andere missbrauchen muss. Zur Erinnerung: Im KZ mussten auch Häftlinge die zukünftigen Gaskammeropfer verführen und manipulieren, damit sie alle schön brav die Kleider auszogen und in die Gaskammer watschelten. Das ist jetzt meine Aufgabe. Dafür darf ich im schön warmen Büro sitzen und muss mir meine Hände nicht effektiv schmutzig machen.
Für meinen Vater war meine Mutter seine Mutter und ich nur ein lästiger Konkurrent. Auch meine Mutter ist nicht emanzipiert, sondern sie ist und war immer damit beschäftigt meinem Vater zu gefallen und ich Kind musste warten bis mein Vater wieder weg war. Dieses Falsche hat mich mein ganzes Leben lang begleitet. Vertrauen konnte ich nie. Gefühlslos funktionierte ich immer in Todesangst um irgendwelchen Menschen zu gefallen. Menschen wie diese Zahnärzte, die mich verführten und mich dann verstümmelten. Hier, auf dem oben gezeigten Bild, kann ich mein ganzes Unglück sehen. Ich kann es sehen und beweisen. Es ist der Beweis, dass ich mir das nicht einbilde. Irgendjemand hat diesen Muskel zerschnitten. Hat sich nicht dafür entschuldigt. Ich habe diesen Menschen zwei Mal in meinem Leben gesehen. Wahrscheinlich hat er gewusst oder geahnt, was er angerichtet hat, aber er hat mich wie Dreck weggeworfen und genau das passiert jetzt schon wieder. Und dass meine Mutter immer noch mit meinem Vater zusammen ist, obwohl dieser immer psychische Gewalt gegen mich einsetzt, wenn ich ihr zu nahe komme, zeigt, dass sie überhaupt Nichts begriffen hat und, dass ich ihr Liebesgesäufze nicht ernst nehmen kann.
Truur? Ja. Bisch du da? Ja.
– Ich han Angst (Worst Case Szenario)
Worst Case Szenario:
Ich gehe zu C, sage ihm dass ich rückwirkend einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 45% will und dass ich bis dahin jegliche Arbeiten am Aprillohn aussetze.
Er sagt mir, dass er das nicht macht.
– Han ich Angst? Ja
Vor was?
Vor Lohnentzug und Lohnabzug.
Beides hat mir C schon mehrmals angedroht.
Ich arbeite schon über 90% meiner Gesamtarbeitsdauer 45%, aber einen schriftlichen Vertrag habe ich nur über 40%.
Dies schürt bei mir die Angst, dass mir schliesslich die Beweise fehlen, falls es einmal tatsächlich zu einem Lohnabzug kommt.
Ich habe Angst, dass C dann argumentieren würde, dass ich mir die Löhne jeweils selber ausgezahlt habe, er mich aber zu 40% angestellt habe und ich mir deswegen ungerechtfertigterweise 45% ausgezahlt habe.
– Han ich Angst vor C? Ja
Wie soll ich mich bei den nächsten Lohnzahlungen verhalten?
Eigentlich könnte ich C einmal fragen, ob er den Brief an die Bank abgeschickt hat..