1)KONFRONTATION MIT DEM/N GEDANKEN:
– Han ich Angst? Ja. (Rehmann)
– Diese Personen machen mir Angst:
Alexandra (2024)(#36), Céline (2026)(#20), Céline (2023)(#29), Damian (2021)(#18), David (2025)(#26), Deborah (2021)(#25), Elvis (2021)(#41), Florian (2022)(#2), Janice (2024)(#11), Kathrin (2026)(#27), Klaus (2024)(#32), Laura (2019)(#40), Martin (2018)(#8), Martina (2018)(#34), Melina (2025)(#39), Melissa (2020) (#33), Natalie (2022)(#37), Nicole (2025)(#13), Patrice (2022)(#30), Roger (2025)(#16), Sasa (2024)(#24), Siggi (2026)(#10), Stephanie (2025)(#21), Tom (2024)(#17), Valeria (2024)(#42), Virginia (2023)(#31)
– Ich weiss nicht, ob ich vor diesen Personen Angst habe:
Kelly (2022)(#19), Melanie (2025)(#5),
– Vor diesen Personen glaube ich keine Angst zu haben:
Andrin (2022)(#4), Anita (2025)(#12), Annie (2019)(#6), Armon (2022)(#12), Florina (2026)(#14), Ladina (2019)(#35), Livio (2020)(#1), Martin (2020)(#38), Nina (2020)(#22), Noah (2021)(#28), Olivia (2026)(#15), Rahel (2021)(#7), Sandra (2024)(#3), Seraina (2025)(#9), Yvonne (2019)(#23)
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) Habe ich ‚ANGST VOR Y‘? Ja.
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– Wie kann ich die Verbindung zwischen KÖRPER und GEIST stärken?
- Indem ich die Verbindung von mir (SEELE) zu meinem GEIST stärke
- Wie kann ich das tun? Indem ich mit meinen Gedanken spreche. Mit ihnen in einen Dialog trete.
- Indem ich die Verbindung von mir (SEELE) zu meinem KÖRPER stärke
- Wie kann ich das tun? Indem ich meine Handlungen beobachte und diese mit dem Glaubenssatz «Ich darf das zusammen mit meinem KÖRPER tun» begleite.
– Ich habe ANGST
Das ist jetzt vielleicht sehr THEORETISCH, aber ich DENKE, dass ich die SEELE bin. Mein JOB ist es bloss die Verbindung zwischen KÖRPER und GEIST zu stärken. Die Kommunikation zwischen den beiden zu verbessern – zu stärken.
– Ich habe ANGST
Ein Event kann so lang anhaltend sein, dass man die durch den Event verursachte ANGST irgendwann nicht mehr versteht. Die gefühlte körperliche Angst wird zur neuen Realität an die man sich gewöhnt. Dann bleiben nur noch die Gedanken zur Angst (geistige Angst) und der Schluss liegt leider nahe diesen Gedanken die Schuld in die Schuhe zu schieben, sich neu zu programmieren und die geistige Angst vollends zu löschen. Hiermit wären wir meiner Meinung nach bei einem Zustand psychischer Krankheit angelangt, weil der Geist nichts mehr von der körperlichen Angst weiss. Da nun Körper und Geist nicht mehr eins sind, versteht der Geist den Körper nicht (mehr). Mein GEIST verstand nicht, dass mein Körper durch die Angst vor meinem VATER blockiert war und dies frustrierte meinen Geist, was dazu führte, dass mein Geist seine Frustration an meinem Körper ausließ. Dieses ‚Mobbing‘ ängstigte meinen Körper zusätzlich. Ohne sich wieder bewusst mit seiner ANGST auseinanderzusetzen bleibt der Mensch für immer in seiner traumatischen körperlichen Angst gefangen, welche nun unter Umständen gänzlich durch den GEIST verursacht ist. Nachdem ich von meinem VATER zum OPFER gemacht wurde, machte ich mich weitere Jahrzehnte selbst zum Opfer. Das Opfer war der Körper und der GEIST der Täter.

– Habe ich ANGST? Ja. Ich darf ANGST haben
Ferndiagnose zu meinem VATER:
Er hat ANGST vor seiner WUT, weiss aber nicht, dass er ANGST hat. Ein solcher Mensch ist logischerweise völlig unreflektiert.
– Ich empfinde TRAUER
Merke:
Wenn mein Vater mir das nächste Mal ANGST macht, dann werde ich wütend.
– Ich habe ANGST
Warum heisst Lebensversicherung eigentlich Lebensversicherung? Todesversicherung klingt für mich passender.
– Ich empfinde ERSCHÖPFUNG
Ich habe heute erfahren, dass der Musiker Krust tot ist. Er war in meinen absoluten Lieblingsbands tätig. Seit ich ungefähr dreizehn Jahre alt war, war ich ein riesiger Fan von ihm und seinen Bandmitgliedern. Mit Krust verbindet mich vielleicht am meisten von allen Bandmitgliedern. Warum? Hier sind meine drei Geschichten von und mit Krust:
- Als ich vielleicht 15, 16 oder 17 Jahre alt war besuchte ich in Luzern ein Konzert von seiner Band. Nach dem Konzert sah ich ihn plötzlich alleine in der Nähe der Bar stehen. Ich nahm meinen Mut zusammen und sprach ihn an. Er war sehr nett und cool und war bereit mit mir zu sprechen. Ich sagte ihm, dass ich es extrem cool fände, dass er so normal wirke und so normal mit mir sei. Er sagte, dass wir alle normal seien und er genauso normal sei wie ich und jeder andere. Diese Begegnung bedeutete mir extrem viel. Für mich war er ein absolutes Vorbild und trotzdem zeigte er mir Respekt und dass ich genau so wichtig wie er und alle anderen Menschen bin. Dadurch merkte ich, dass er ein guter Mensch ist, welcher bodenständig für jeden Menschen da ist und sich freut, wenn er für einen jungen Menschen da sein kann.
- Das nächste Mal mit ihm gesprochen habe ich 2020 nach einem Konzert von seiner Band. Ich sprach ihn auf meine erste Begegnung mit ihm an und sagte ihm wieviel sie mir bedeutet und bedeutet hat. Er freute sich und wiederholte sein Glaubenssatz, dass jeder Mensch gleich viel Wert hat. Dann erzählte er mir, dass er sich um seine Familie sorge, weil seine Frau mit seinen Kindern alleine zuhause sei und dass seine Kinder zurzeit krank seien. Ich fand es extrem schön, dass er so offen und ganz normal mit mir sprach, mir sogar seine inneren Gedanken, Sorgen und Ängste teilte. Auch diese Begegnung fand ich deswegen extrem schön und bewegend.
- 2024 habe ich ihn wieder nach einem Konzert zum letzten Mal getroffen. Dieses Mal habe ich nur kurz mit ihm gesprochen. Ich bemerkte wie gern er mit mir und auch wahrscheinlich mit anderen seiner Fans sprach. Ich nannte ihn Fäntu. Ich war mir nicht 100% sicher, ob er wirklich so hiess, aber ich war mir zu vielleicht 85% sicher. Seine Reaktion hat mich dann aber verunsichert. Aus dieser Verunsicherung heraus, habe ich das Gespräch dann abgebrochen. Später habe ich festgestellt, dass er Krust hiess und nun verstand ich seine Reaktion (er wirkte ein bisschen irritiert bzw. enttäuscht). Ich habe mich geschämt, weil ich nicht einmal seinen Künstlernamen wusste, obwohl ich ein so grosser Fan von ihm und seiner Band bin. Ich habe lange und immer wieder darüber nachgedacht und etwas Gutes darin gesucht. Vielleicht habe ich ihm in diesem Moment geholfen sich wie ein normaler Mensch zu fühlen.
Lieber Krust
Du hast in meinem Leben einen Unterschied gemacht. Dafür möchte ich dir ganz herzlich danken. Und da ich noch extrem viel Musik von dir habe, weiss ich, dass du für mich unsterblich bist. Nochmals danke für alles. R.I.P. Bruder Krust.
– Ich habe ANGST
Wann ein Mensch meiner Meinung nach psychisch krank ist:
- Wenn er will, dass ich eine psychische Krankheit von ihm anerkenne
- Menschen mit offensichtlich selbstschädigendem Verhalten wie zum Beispiel:
- Suizid
- Übermässiger Alkoholkonsum
- Drogenkonsum
Aber ich denke, dass es auch Menschen gibt, die übermässig Alkohol bzw. Drogen konsumieren, welche nicht mehr zwangsläufig psychisch krank sein müssen. Warum? Weil sie in der Zwischenzeit davon körperlich abhängig geworden sein können.
– Ein PEOPLE-PLEASER seit 19XX

– HASSE ich mich selber? Ja
Ich darf mich selber HASSEN.
– Ich habe ANGST
Es VERLETZT mich, wenn mein Vater meine MUTTER MUTTER nennt.
– Ich habe ANGST
Es gibt Menschen, die denken, dass sie ihre GEDANKEN steuern können. Es gibt Menschen, die wissen, dass sie ihre GEDANKEN LIEBEN müssen.
– Ich habe ANGST
Ich HASSE Coop, wegen den Rabattangeboten ab zwei Stück, welche mich dazu verführen etwas zu kaufen, was ich gar nicht benötige.
– Ich empfinde TRAUER
Warum ich sage, dass mich mein VATER MISSBRAUCHT hat
Er brauchte mich als Objekt um mich abzuwerten, damit er seine ANGST wieder regulieren konnte.
– Ich empfinde TRAUER

Die ANGST dem VATER nicht zu gefallen

Habe ich ANGST DAVOR DEM VATER NICHT ZU GEFALLEN?
Ja.
– Ich empfinde TRAUER
An was ich denke, wenn ich an meine Zeit mit meinem VATER DENKE:
- – Mein VATER still
- – Mein VATER wie er will, dass wir eine Freizeitaktivität seiner Wahl mit ihm ausüben
- – Mein Vater wie er mich grundlos abwertet
Das Ganze wäre schon schlimm genug gewesen, wenn ich nur immer ihm zuliebe etwas für ihn hätte tun müssen. Aber das mit der Abwertung ist wirklich das Letzte. Ich hatte keinen Vater. Nur biologisch gesehen.


Ich konnte nie Kind sein. Schon als Kind musste ich für meinen VATER VERANTWORTUNG übernehmen oder anders gesagt; habe ich VERANTWORTUNG übernommen.
Deswegen ist es für mich keine Überraschung, dass ich heute unter einer ANGSTSTÖRUNG LEIDE. Weil ich mich bis heute nie der ANGST gestellt habe, die aufkommt, wenn ich mir vorstelle KIND zu sein.
) Ich liebe Z
Ich darf Z lieben.
lll
– Ich habe ANGST
Wenn es draussen kalt ist, dann friert die ANGST. Deswegen möchte die ANGST dann auch in die warme Stube hineinkommen. Und wer die ANGST nicht hereinlassen will, der sollte wenigstens die ZWANGSGEDANKEN zulassen.
– Ich habe ANGST
Mein ZWANGSGEDANKE ist, dass ich den Kontakt zu meinem BRUDER VERLIERE, wenn ich jemandem seinen ZWANGSGEDANKEN erzähle.
– Ich habe ANGST
Was ist eine ANGSTSTÖRUNG?
Eine ANGSTSTÖRUNG ist, wenn man ‚ANGST VOR DER ANGST‘ hat.
Doch was können Hinweise auf ANGST sein?
Negative GEDANKEN.
Negative GEDANKEN können einem ANGST machen.
Doch negative GEDANKEN können auch ein Hinweis auf vorhandene ANGST sein.
Das heisst, wenn man von einer ANGSTSTÖRUNG genesen will, muss man die ‚ANGST VOR DER ANGST‘ ablegen. Auf die GEDANKEN umgemünzt heisst das, dass man diese akzeptieren muss. Das heisst die negativen GEDANKEN AKZEPTIEREN. Denn sie sind die wahre ANGST. Wenn wir die ANGSTSTÖRUNG besiegen wollen, müssen wir die wahre ANGST AKZEPTIEREN.
– Habe ich MINDERWERTIGKEITSKOMPLEXE? Ja
Ich darf Minderwertigkeitskomplexe haben.
– Fühle ich mich SELBSTBEWUSST? Nein
Ich darf mich nicht selbstbewusst fühlen.
– Fühle ich mich wie ein HOCHSTAPLER? Ja
Ich darf mich wie ein Hochstapler fühlen.
) Fühle ich mich wie ein VERSAGER? Ja
Ich darf mich wie ein Versager fühlen.
– Ich empfinde TRAUER
Die Botschaft meines VATERs ist, dass ich nicht gut genug bin und deswegen seine LIEBE nicht verdiene.
– Ich empfinde ERSCHÖPFUNG
Eine Theorie zur verdrängten WUT
Mein VATER hat ANGST vor seiner WUT. Dies habe ich als KIND bemerkt. Ich habe es von ihm gelernt. Ihm abgeschaut. Da wir in unserer Familie aber auch nicht über ANGST gesprochen haben und die ANGST die WUT überdeckt hat, habe ich gar nicht gewusst, dass ich ANGST vor meiner WUT hatte. Dadurch habe ich nicht nur keinen Umgang mit meiner WUT erlernt, sondern auch keinen Zugang dazu. Meine WUT war für mich eine komplette Blackbox. Da ich dieses GEFÜHL nicht erkennen konnte, konnte ich dafür auch kein Ventil oder konstruktiven Ausdruck finden. So summierte sich die WUT oder kam für mich jedenfalls jeweils komplett überraschend zum Ausdruck. So stand ich jeweils nach meinen Ausbrüchen einerseits vor Scherbenhaufen und andererseits konnte ich mir mein eigenes Handeln nicht erklären. Dieses Gefühl der OHNMACHT und der Selbstunwirksamkeit prägte und prägt mein Leben seither.
– Ich habe ANGST
Weil ich unter einer ANGSTSTÖRUNG LEIDE, könnte ich kein guter VATER sein.
– Ich habe ANGST
Ich habe nie verstanden warum einige Menschen in der Schweiz ein Problem mit Neophyten haben. Aus meiner Sicht überlebt immer die beste Tier- und Pflanzenart. Tier- und Pflanzenarten, die wegen Neophythen aussterben, verdienen das Aussterben, weil sie als Verlierer keine Daseinsberechtigung haben. Doch nun ist mir diesbezüglich ein neuer Gedanke gekommen. Vielleicht will mancher und manche Neophythen bekämpfen, weil sie ihm oder ihr ANGST machen.
– Ich empfinde TRAUER
Habe ich das GEFÜHL, dass ich meinem VATER nicht wichtig bin? Ja.
– Ich habe ANGST
Ich HASSE VÄTER, welche ihre Söhne ABWERTEN.
– Ich habe Angst (Codename100)
- 14) Habe ich Angst, dass mich ArbeiterV umbringt, wenn ich Schwäche zeige? Ja.
- 13) Habe ich Angst, dass mich C umbringt, wenn ich Schwäche zeige? Ja.
- 12) Habe ich Angst, dass mich mein Vater umbringt, wenn ich Schwäche zeige? Ja.
- 11) Empfinde ich Wut auf meinen Chef? Ja.
- 3) Habe ich Angst vor ArbeiterV? Ja.
- 8) Habe ich ‚Angst, dass ArbeiterV mich umbringt‘? Ja.
- 10) Empfinde ich Wut auf ArbeiterV? Ja.
- 1) Will ich Valser-Wasser bestellen? Nein.
- 2) Bin ich bereit ArbeiterV anzuzeigen? Ja.
- 4) Ich habe Angst davor gegenüber C Schwäche zu zeigen.
- 5) Habe ich ANGST, dass ARBEITERV mich schlägt? Ja.
- 6) Ich habe ANGST davor mir HILFE zu holen.
- 7) Ich werde von C und ARBEITERV GEMOBBT.
- 9) Ich getraue mich nicht meinem CHEF zu sagen, dass ich ANGST VOR ARBEITERV habe.
- 1) Ich darf kein Valser-Wasser bestellen wollen.
- 2) Ich darf bereit sein ArbeiterV anzuzeigen.
- 3) Ich darf Angst vor ArbeiterV haben.
- 4) Ich darf Angst davor haben gegenüber C Schwäche zu zeigen.
- 5) Ich darf Angst haben, dass ArbeiterV mich schlägt.
- 6) Ich darf Angst davor haben Hilfe zu holen.
- 7) Ich darf von C und ArbeiterV gemobbt werden.
- 8) Ich darf Angst haben, dass ArbeiterV mich umbringt.
- 9) Ich darf mich nicht getrauen meinen Chef zu sagen, dass ich Angst vor ArbeiterV habe.
- 10) Ich darf WUT gegenüber ArbeiterV empfinden.
- 11) Ich darf gegenüber meinem Chef WUT empfinden.
- 12) Ich darf Angst davor haben von meinem Vater umgebracht zu werden, wenn ich Schwäche zeige.
- 13) Ich darf Angst davor haben von C umgebracht zu werden, wenn ich Schwäche zeige.
- 14) Ich darf Angst davor haben von ArbeiterV umgebracht zu werden, wenn ich Schwäche zeige.
– Empfinde ich WUT? Ja
Meine Mutter hat mir gestern erklärt warum sie in meiner Anwesenheit ihrem Ehemann ‚Dad‘ sagt: Weil es ja mein ‚Dad‘ sei.
Gemäss dieser Logik müsste ich meinem Vater in Anwesenheit meiner Mutter ‚Ehemann‘ sagen.
– Ich empfinde TRAUER
Ich weiss nicht, ob es schädlich sein kann zu viel auf die Bedürfnisse von Kindern einzugehen. Aber ich weiss, dass es schädlich ist zu wenig auf die Bedürfnisse von Kindern einzugehen.
– Warum habe ich eigentlich ANGST VOR MEINEN GEFÜHLEN?
Vielleicht, weil mir von den Eltern das Gefühl gegeben wurde, dass ich von ihnen verlassen würde, sollte ich zeigen, wie ich wirklich bin.




– Ich empfinde Trauer

An einem solchen Tag im Sommer 2003 wurde mir die Mission aufgetragen mit meinem Vater zu wandern. Es ging den Grand Canyon hinunter. Mehr wusste ich nicht. Ich war halt jung und uninformiert. Meine Aufgabe war es mit meinem Vater mitzugehen. Nachdem ich auf dem Nachuntenweg immer wieder Schilder gelesen hatte, dass es verboten sei ohne Übernachtungsreservation den Weg bis nach ganz unten anzutreten, begann ich mir ein klein bisschen Sorgen zu machen. Nach ein paar Stunden Wanderung gelangten wir schliesslich bis zu dem Punkt an dem Tageswanderungen (ohne Übernachtungsreservation im Camp am Fluss) erlaubt waren. Als mein Vater dort schnell weiterging, blühte es mir: Mein Vater wollte in einem Tag bis zum Fluss hinunter und am selben Tag wieder rauf. Urplötzlich waren wir alleine auf dem Wanderweg.
Einmal mehr wurde mir klar, dass es dabei nicht um mich ging, sondern um die Bedürfnisse meines Vaters. Wie mein ganzes bisheriges Leben wurde ich von meinen Eltern dazu benutzt meinen Vater zu begleiten. Niemand hat sich dabei für mich interessiert. Ausser wenn ich auf der Wanderung bei Temperaturen von 50 Grad krepiert wäre.
Das nenne ich Missbrauch. Ich hatte nie eine Wahl. Ich wurde nie gefragt. Ich war einfach der Trottel vom Dienst, der einfach mitkommen musste. Mein einziges Recht, welches ich besass, war das Existenzrecht.
Mein Vater war damals älter als ich es heute bin.
– Habe ich ANGST? Ja
Wenn man sich ritzt, Alkohol trinkt, Drogen nimmt – ist es umso schwerer sich gern zu haben. Next Level.
– Ich empfinde TRAUER (Codename104)
- 1) Habe ich ANGST DAVOR IN DIE HOSEN ZU MACHEN? Ja.
- 2) Habe ich ANGST davor jetzt kacken zu gehen? Ja.
- 3) Habe ich ANGST vor Colitis Ulcerosa? Ja.