1Angst
Eine Theorie
Als Kind musste Sche EL zügeln. Es war für ELs Sicherheit notwendig. Ich habe mich dann daran gewöhnt.
Han ich ANGST? Ja
Vielleicht habe ich mehr Angst als andere.
Aber das spielt keine Rolle.
Was eine Rolle spielt, ist, dass ich mit meiner Angst arbeiten will. Denn diese Angst gibt meinem Leben einen Sinn.
Theorie zum Rauchen und zum Alkoholkonsum
Abgesehen von einer körperlichen Abhängigkeit versuche ich mir Alkoholkonsum und das Inhalieren von irgendwelchen Stoffen folgendermassen zu erklären:
Das ‚Nuggeln‘ an einer Flasche, einem Glas, Becher oder einer Dose sowie das Trinken und Herunterschlucken erinnert uns unbewusst an unsere eigene Stillzeit, in der wir als Baby Muttermilch tranken und uns sicher und zufrieden fühlten.
Psychisch krank
Bin ich der Geist oder die Psyche?
Ich bin ich die Psyche.
Bin ich krank?
Nein.
Brüder
Weisst du warum Demuth und Selbstbewusstsein Brüder sind?
Weil beides impliziert, dass man nicht alles kontrollieren kann.
S-E-L-B-S-T-V-E-R-T-R-A-U-E-N
Selbst ist der Körper.
Ich vertraue meinem Körper.
Ich habe Selbstvertrauen.
Why War Doesn’t Make Sense
If I support UKRAINE,
RUSSIA will lose.
If RUSSIA loses,
IRAN loses as well.
If IRAN loses,
ISRAEL will win.
If ISRAEL wins,
GAZA will lose.
Daniel Lampart
Habe gerade wieder einmal ein Interview mit Herrn Daniel Lampart gehört.1 Ich möchte nicht sagen, dass ich politisch genau auf seiner Linie bin. Aber die Art und Weise wie er spricht, lässt bei mir irgendwie das Herz hüpfen. Vielleicht ist es die Betonung. Egal. Ich hörte ihm gerne zu. Und genau wie er unterstütze ich die Forderung nach acht Wochen Ferien für Lernende.!
- https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/daniel-lampart-sagen-die-gewerkschaften-ja-zu-den-eu-abkommen?id=AUDI20250616_NR_0031 , abgerufen am 16.06.2025 um ca. 17.45 Uhr. ↩︎
Vasily Naryshkin
In der <20 Minuten> Gratiszeitung habe ich die Geschichte von Herrn Vasily Naryshkin durch mehrmalige Berichterstattung ein bisschen kennengelernt. Ich würde sie folgendermassen zusammmenfassen:
Ein junger Russe will in Russland dem Militärdienst entgehen und flieht hierfür in die Schweiz. Doch das reicht nicht für einen positiven Asylentscheid:
«Gestern lief die Frist ab, während der er nach Ablehnung seines Asylgesuches freiwillig das Land hätte verlassen können.»1
- Direktes Zitat aus der <20 Minuten> Zeitung vom 13. Juni 2025, Seite 6, Herausgeberin: TX Group AG. ↩︎
Ich finde es sehr brutal diesem jungen und sympathischen Menschen in diesem Land keine offizielle Chance zu geben. Dies macht mich betroffen, traurig und nachdenklich. In diesem Beitrag geht es um Vasily. Doch stellvertretend für ihn, könnte man viele Menschen nennen.
Es gibt viele Menschen, die gerne in der Schweiz leben würden.
Aber sie dürfen nicht.
Wieso?
Wenn alle Menschen sofort in die Schweiz kommen könnten, welche gerne hier leben möchten, würde sich die Schweiz wahrscheinlich von einer Sekunde auf die andere verdoppeln.
Empfinde ich Trauer?
Ja.
Ist der Dienstag, der Tag an dem sich die Ängste melden?
Letzten Dienstag hatte ich den Arzttermin wegen Tumorverdacht bei der Augenbraue vereinbart. Diesen Dienstag hatte ich mir die Hirntumortheorie ausgedacht. Montags ist der einzige Tag an dem ich ganztags arbeite.
Han ich Angst? Ja. Gut gemacht
Ich denke, dass viel Menschen angstgestört sind (Angst vor gewissen eigenen Gefühlen haben, weil diese traumatisiert sind). Insbesonders ältere Menschen. Warum? Weil man früher weniger über Gefühle redete und die Gemeinheiten an der Menschheit ausgeprägter waren (Verdingkinder, Krieg in Europa, Stigmatisierung psychischer Phänomene, Ausgrenzung von Minderheiten wie Homosexuellen oder Fahrenden, sexuelle Missbräuche in der katholischen Kirche etc.).
Die Wahrscheinlichkeit, dass ältere Menschen Angst vor gewissen eigenen Gefühlen haben und sich dieser nicht bewusst sind, ist meiner Meinung nach gross.
Wenn jetzt also zum Beispiel ein ihnen fremder Mensch sich bei ihnen telefonisch meldet, würde ihnen das wohl wie jeder anderen Person Angst machen. Dann kommen aber sofort die Bewältigungsmechanismen zum Verdrängen der Angst zum Zug:
Bewusste:
- den Fehler bei sich suchen (zum Beispiel: Ach, ich habe wohl vergessen, dass Hans ja noch eine Tochter hat)
- Verleugnen (zum Beispiel: diese Frau am Apparat meint es bestimmt gut mit mir)
Unbewusste:
- Gehorchen: Wenn ich der Frau das Geld gebe, wird sich mich in Ruhe lassen und die Angst verschwindet.
Der Schlüssel zu den Gefühlen
Der Schlüssel zu den Gefühlen liegt darin seine Gedanken zu respektieren.
Was ist eine Angststörung?
Stellen Sie sich vor, dass Ihnen ein Haus gehört. Jedes Mal, wenn Sie ein Wort benutzen, öffnet sich eine Türe. Sie benutzen alle relevanten Wörter. Somit haben Sie Zugang zu allen Zimmer. Sie betreten diese ohne Angst. Denn Sie wissen, dass Sie gestern auch schon drin waren. Sie wissen wie die Zimmer (alle) aussehen, sie wissen, wann sie welches das letzte Mal geputzt und gestaubsaugt haben. Sie wissen, welches Mobiliar und welche Gegenstände sich darin befinden.
Eine Theorie
Niemand weiss, was der Sinn des Lebens ist.
Mein Glaubenssatz
Höre deinen Gedanken zu.
Schizophren
Eine liebe Mutter. Aufmerksamkeit. Vater kommt. Keine Aufmerksamkeit. Ein latent aggressiver Vater, der einem jederzeit grenzüberschreitend angreifen kann. Keine Mutter.

Eine Theorie
Früher gab es eine Zeit in der es besser war nicht auf Sche zu hören. Mit der Zeit habe ich Sche vergessen. Dann war ich ein orientierungsloser Mensch. Mit dem Geist kann man die Theorie verstehen. Doch nicht die Praxis. Heute versuche ich einen Dialog mit mir selber zu führen. Ich spreche mit Sche. Ich frage Sche. Ich höre Sche zu.
Ich bin so richtig gemein zu meinem Körper
Deswegen hat der Körper Angst. Der Geist kannte früher keine Angst. Deswegen konnte ich das nicht begreifen.
Das Patriarchat erklärt
Männer haben keine Angst.
Frauen wissen nicht, dass sie Angst vor Männer haben.
Weil mein Vater mich seit Kindesbeinen kritisierte..
..ging ich davon aus, dass ich nicht in Ordnung sei. Dass ich nur so sein sollte, wie es mein Vater wollte. Dieses Weltbild impliziert, dass ich für mein Wesen und meine Taten, sogar für meine Gedanken verantwortlich bin. Heute weiss ich, dass ich einfach bin. Sozusagen der Zuschauer eines Films, den man mein Leben nennen könnte. Deswegen kann ich ihm auch vergeben, was er mir angetan hat. Weil er keinen Einfluss darauf hatte.
Wie mit Krankheit umgehen
Der Körper darf sich selbst krank machen, der Körper darf sich selbst zerstören. Der Körper darf sterben. Es ist sein Leben.
Han ich Angst? Ja.
Warum ich Angst vor mir selber habe.
Weil meine Eltern Angst vor mir haben.
Warum haben meine Eltern Angst vor mir?
Weil sie Angst vor mir selber haben.
Meine Mutter hat sich kürzlich von mir distanziert.
Damit hat sie ihre eigene Angst vor sich selbst überwunden.
Damit hat sie mir Grenzen gesetzt.
Diese Grenzen geben mir Halt.
Ich empfinde weniger Angst vor mir selber, weil ich von meiner Mutter lernen kann, dass es auch ohne geht.
Angst
Früher hatte ich Angst vor Angst, Wut und Trauer. Wahrscheinlich noch immer. Weil ich Angst vor Angst, Wut und Trauer habe, habe ich sehr sehr oft Angst. Vielleicht habe ich auch noch Angst vor anderen Gefühlen. Vielleicht habe ich grundsätzlich Angst vor Gefühlen. Es ist eine grosse Erkenntnis zu erkennen, dass ich unter Angst leide. Ich leide unter Angst. Angst vor meinen Gefühlen. Nicht nur, aber allzuoft. Diese Angst vor meinen Gefühlen ist eine Angst vor mir selber. Dies ist eine zweite grosse Erkenntnis. Früher mag diese Angst berechtigt gewesen sein, aber heute bin ich handlungsfähig. Das heisst, dass ich mich vor Gefahren wehren kann. Ich weiss, dass ich meine Gefühle verteidigen kann. Ich bin handlungsfähig und weiss, dass meine Gefühle wertvoll sind. Es gibt aber nicht diese und jene Angst. Es gibt nicht die gute und die falsche Angst. Es gibt nur die Angst. Diese umarme ich. Gefühle zu haben, bedeutet zu leben. Ich lebe mit meiner Angst auch wenn mir diese heute oft irrational erscheint. Ich würdige sie und danke ihr: Danke!
Ich han Angst
Der Gedanke Angst, Wut, Trauer, Depression assoziere ich mit dem Tod. Weil ich Angst vor dem Tod habe, spreche ich nicht darüber. Deswegen
Han ich Angst vor dem Tod?
Will ich mich mit dem Gedanke verbinde? Ja.
Han ich Angst? Ja.
Sprechen ist die Verbindung zwischen Körper und Geist. Schreiben auch.
Han ich Angst? Ja
Gedanken sind Gedanken. Gedanken sind immer Gedanken. Gedanken sind nie etwas anderes. Dies hier sind Gedanken, die mein Körper in ein Gerät tippt.
Die Nahrungsaufnahme betreffende Verhaltensstörung
Ich höre mir gerade einen Podcast zu diesem Thema an. Das Thema berührt mich gerade sehr. Dies weil ich glaube, dass ich auch davon betroffen war. Von ca. 2012-2020 habe ich wahrscheinlich zu wenig Kalorien zu mir genommen. An etwas kann ich mich dabei besonders erinnern; An die Spaghettiportionen, die ich mir jeweils machte. Sie waren etwa drei Mal kleiner als die, die ich heute mache. Dass ich eine Verhaltensstörung hatte, hätte ich niemals geglaubt.
Phobien
Wenn man Angst oder die Todesangst grundsätzlich in seinem Leben verleugnet, kommen Phobien. Ihr Ziel ist es dem Geist (auf eine schonungsvolle Art?) verständlich zu machen, dass Angst vor dem Sterben vorhanden ist.
Han ich Angst? Ja
Bin ich traurig? Ja.
Habe ich Minderwertigkeitskomplexe? Ja.
Brauche ich viel Aufmerksamkeit? Ja.
Macht mir Aufmerksamkeit Angst? Ja.
Bin ich depressiv? Ja.
Wird sich das je ändern? Nein.
Bin ich sensibel? Ja.
Scheint das alles irgend einen Sinn zu machen? Nein.
Scheisse.
Eine Theorie
Viele Menschen setzen sich keine Ziele, weil sie Angst vor der Reaktion von sich selber haben, wenn sie das Ziel nicht erreichen.
Eine Theorie
Mein Körper hat Angst vor meinem Geist.
Habe ich Angst? Ja
Angst vor was? Angst vor potentiell gesundheitlichen Konsequenzen eines Zeckenbisses!
War vor ca. sieben Stunden im Wald und hatte vorhin die ganze Zeit, währenddem ich einen Film schaute, an einer spezifischen Stelle an meinem Hoden herumgespielt. Ich dachte mir nichts dabei, ausser das es sich dabei um einen entzündeten Pickel handeln könnte. Zum Glück schaute ich es mir vorhin an. Es war eine ganz kleine Zecke. Sie war zu klein für meine Zeckenkarte, so dass ich sie kurzerhand mit einem Zahnarztcarfer herausriss. Ich hatte keine Geduld für lange Scherereien.
Will ich mich mit der Angst vor gesundheitlichen Konsequenzen durch den Zeckenbiss verbinden?
Ja.
Schweinefarm 14.5.2025
Ich war gerade auf der Schweinefarm und habe ein Schwein gesehen mit einer riesigen Fleischschwulst unterhalb des Bauches. Das muss genau an der Stelle sein, wo sich der Penis des Schweins befindet. Also hat sich beim eingezogenen Penis vermutlich eine Infektion ergeben, welche das ganze Gewebe derart vergrösserte. Ich gehe nicht davon aus, dass es sich dabei um einen Tumor handelt. Erstens, weil sich die Schwulst genau beim Penis befindet und zweitens, weil ich solch ähnliche Schwulste auch bei anderen Schweinen an der genau gleichen Stelle gesehen habe.

Wenn du dir deiner Angst bewusst bist, musst du dir keine Sorgen machen, denn..
..du weisst, dass der Körper sich mit Kämpfen, Flucht oder Erstarren adäquat gegen potentielle Gefahren wehren wird.
Meine sehr verehrten Damen und Herren
Ich bestehe zu 90% aus Angst.
Bild 122

Sehr geehrter Zurken (15)
Ich habe dir deine Benutzerrechte zurückgegeben…
Angst & Alkohol – der traumatisierte Mensch: eine Theorie
Durch traumatische Situationen verlieren wir den Zugang zu gewissen Gefühlen. Dies ist ein Selbstschutz, damit wir in extremen Situationen weiterhin rational denken können. Theoretisch möglich ist, dass wir mehrere Jahre in einer traumatischen Situation leben.
Im besten Fall sind wir irgendwann aus dieser traumatischen Situation raus, aber das Hirn hat noch immer den Zugang zum Gefühlsareal nicht wiederhergestellt.
Also verbleiben wir viel zu lange in uns ängstigenden Situationen und der Körper kompensiert das mit Alkoholkonsum.
199-Virginia 2023.mp4 (10:26)
Wenn man immer Angst hat..
..dann vergisst man, was Angst ist.
Wenn man weiss, dass man Angst hat, kommt die Hoffnung, dass es sich verändert.
Ich bin ein Gott
Ich habe zwei Götter in mir. Gott #1 ist mein Körper. Gott #2 sind meine Gedanken. Beide sind gleichwertig.
90% der Zeit habe ich Angst.
Warum?
Weil viele meiner Gefühle traumatisiert sind. Jedes Mal, wenn eines dieser Gefühle hochkommt, reagiere ich mit Angst.
Han ich Angst? Ja.
Well ich mich mit dem Gfühl verbinde?
Ja.
Lieber Zurken 6
Vielleicht kann man es so sagen:
Deine zweite Frau hat dir den Zugang zu einem Gefühl freigeschaufelt. Oder damals warst du bereit dieses Gefühl freizuschaufeln und deine zweite Frau war der Trigger.
Dadurch hast du Eifersucht kennengelernt. Aber natürlich ist es ein unangenehmes Gefühl. Du hast es wieder eingegraben, obwohl es Gold war (Verdrängung).
Alles okay, ich fühlte nichts, keine Eifersucht.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Eine rhetorische Frage: Ist es schön nichts zu fühlen?
Ich konnte über mich selbst lachen, wie töricht ich war.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Wie meinst du das?
Danach war ich nie wieder eifersüchtig.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Für mich klingt das schon eher wie Verdrängen.
Ähnlich ging es mir mit Flugangst. Nachdem ich lange darüber nachgedacht hatte, und mir eingeredet hatte, wie unsinnig das ist, hatte ich nie wieder Flugangst.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Ich finde das gut (, dass du keine Flugangst mehr hast). Ich interpretiere das so, dass du dich mit deinen Ängsten beschäftigt hast und sich deine Ängste dadurch normalisiert haben. Flugangst ist eine Phobie. Phobien sind meiner Meinung nach meist nur die Spitze der wahren Ängste. Die Spitze des Eisbergs konntest du sehen und nicht ignorieren. Dadurch, dass du dich in diesem Fall mit dieser Angst beschäftigt hast, hast du dich deiner Angst gestellt und dieses Symptom davon ist weggefallen. Das würde ich also als ‚Bearbeitung‘ berurteilen.
Han ich Angst? Ja.
Wenn Trump ein Kind wäre, würde man ihn wahrscheinlich als verhaltensauffällig bezeichnen. Warum ist er so hyperaktiv drauf und kann nicht einmal chillen?
Dies ist meine Theorie. Trump kommt aus einer Familie mit einem kalten und harten Vater. Liebe gab es keine, dafür Gewalt. Das hat Trump traumatisiert. Jetzt möchte er sich nie wieder so ausgeliefert wie damals als Kind fühlen. Also muss er ständig irgendwelche Leute angreifen. Warum? Einfach darum, weil ihm dies ein Gefühl der Kontrolle gibt. Warum gibt er den Chinesen nachdem sie Gegenmassnahmen ergriffen hatten, sofort wieder höhere Zölle? Weil er dadurch gefühlt Kontrolle hat. Aber weil der einzige Zweck von Trumps Handeln ist, ihn selbst bezüglich seinen Ängsten zu beruhigen, zieht er wie Hitler ein ganzes Land mit sich.
Lieber Zurken (5)
Schon gestern Nacht (bevor ich deinen neusten Beitrag gelesen habe) habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich meine Theorie erklären kann. Und jetzt ist es schon so weit… (ernst schauendes Smiley).
Als ich jünger war, wollte ich nicht eifersüchtig sein. Ich wollte lieber cool sein. Als ich in die Beziehung mit meiner ersten grossen Liebe ging, hätte ich wahrscheinlich behauptet, dass ich nicht eifersüchtig bin. Einmal hat sie gefragt, ob wir mit ihrem Ex etwas zu dritt unternehmen wollen. Das wollte ich dann nicht.
Ja, ich bin eifersüchtig. Das merke ich regelmässig, wenn eine gute Freundin von mir wieder mit ihrem Mann unterwegs ist.
Jetzt zur Theorie:
Es gibt ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein besteht sozusagen aus Instinkten. Das Bewusstein funktioniert mit Wörtern. Im Bewusstsein kann es zum Beispiel heissen: ‚Die Klimaerwärmung ist nicht menschgemacht‘, – obwohl die Forschung allerhand Daten gesammelt hat, die einen anderen Schluss zulassen.
Ich möchte meine Theorie am Beispiel der Angst erläutern. Angst ist ein Gefühl, das uns jeden Tag hilft zu überleben. Es erhöht die Konzentration und hilft uns zum Beispiel vorher über die Strasse zu schauen bevor wir sie überqueren. Hier spreche ich aber noch von einer psychisch gesunden/normalen Situation.
Eine psychisch ungesunde/nicht normale Situation entsteht, wenn ein Mensch traumatisiert ist. Also, was ist ein Trauma? Oder wie entsteht es? Was ist, wenn man zum Beispiel einen Vater hat, der einen schlägt und man eine Mutter hat, die nur zuschaut? Man wird also jeden Tag Angst haben. Doch diese Angst wird einem nichts nützen. Vielleicht kann sie einem sogar schaden, denn der Vater ist ein Sadist und liebt es deine Angst zu sehen, oder was auch immer. Dann haben wir die Fähigkeit die Angst aus dem Bewusstsein zu streichen. Und zwar ganz einfach, indem wir das Wort Angst nicht mehr benutzen. Man kann sich das Hirn wie ein Netz aus Autobahnen, Strassen und Feldwegen vorstellen. Wenn also die Verbindungen vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein durch die entsprechenden Wörter nicht mehr benutzt werden, kann man sozusagen die Angst abtrainieren. Aber ich würde dem nicht abtrainieren sagen, sondern verdrängen. Verdrängen ist kein aktiver Prozess. Es ist ein passiver Prozess. Das heisst Verdrängen heisst schon sich in diesem Beispiel über Angst keine Gedanken zu machen.
Auf unserer Reise hatte ich eine wahnsinnige Angst. Aber ich hatte das nicht gewusst und begonnen irrationale Dinge zu tun. Erst nach dieser Nacht an der Wolga, hat sich die Sache für mich verbessert, als ich mir eingestehen konnte, dass ich halt Sterben könne, dass ich das Risiko nicht zu 100% verhindern kann. Also habe ich mich zu einem Teil meiner Angst gestellt.
All das klingt vielleicht intelligent, aber ich glaube, dass das zu verstehen auch nicht viel hilft, weil ich glaube, dass wir unsere Gedanken nicht beeinflussen können. Ein Trauma braucht Zeit bis es sich auflöst. Aber ich versuche wenigstens all meine Gedanken anzunehmen und sie nicht zu bekämpfen. 2020 hatte ich teilweise geglaubt, dass ich pädophil sein könnte und Kinder sexuell missbrauchen könnte. Heute denke ich, dass diese Gedanken ein Versuch war, mich wieder mit meiner eigenen Angst zu beschäftigen. Also würde ich jemandem raten eher zu denken, ja ich bin pädophil und ich möchte Kinder sexuell missbrauchen. Und dann einfach zu schauen, wie es in der Realität aussieht. Dieser Gedanke macht mir natürlich Angst und diese Angst auszuhalten, hilft mir meine Verbindung zur körperlichen Angst aufzubauen bzw. diese zu enttraumatisieren.
Ich denke, dass es sich bei der Eifersucht genau gleich verhält. Macht dir das Wort Eifersucht Angst? Dann ist deine Eifersucht höchstwahrscheinlich traumatisiert.
Wenn du also deine Eifersucht wirklich erfolgreich verdrängen möchtest, solltest du auf keinen Fall darüber sprechen. Aber das würde ich dir nicht raten. Sondern deine eventuelle Eifersucht annehmen.
Meine Theorie
Bei einer Traumatisierung werden gewisse Gedanken, welche Gefühle auslösen, konsequent umgangen, was zu einem Gefühl der Gefühlslosigkeit führt.
Nach der Traumatisierung werden unbewusst Aktivitäten ausgeführt, welche die traumatisierten Gefühle auslösen.
Dadurch kann man erleben, dass man diese Gefühle relativ gefahrlos erleben kann und man sie guten Gewissens ‚enttraumatisieren‘ kann.
Vielleicht ist das auch das, was ich mit meinem Blog bezwecke. Gewisse Gefühle in einem relativ sicheren Rahmen enttraumatisieren.
Was Traumatisierung ist
Traumatisierung ist, wenn man den Zugang zu einem Gefühlsgedanken verloren hat.
- Z. B.: Trauer
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Trauer hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man traurig sein könnte, macht einem Angst.
- Z. B.: Angst
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Angst hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man Angst haben könnte, macht einem Angst.
Lieber Zurken (3)
Vielen Dank für deine Email. Du fragst, was für eine Angst ich habe. Ich habe Angst zu sterben. Wegen dem Helm und unserer Reise: den Helm mitzunehmen war komplett irrational. Meine Angst, derer ich mir nicht bewusst war, hat dazu geführt, dass ich den Helm mitgenommen habe. Angst führt immer zu folgenden drei Handlungsweisen: Kämpfen, Erstarrren oder Fliehen. Da ich so gut wie möglich selbstbestimmt leben möchte, habe ich angefangen mich bewusst mit meinen Ängsten zu befassen.
Ich bin ein Vertreter des Föderalismus
Der Körper ist der Körper.
Der Geist ist der Geist.
Und jeder schaut für sich.
27.4.2025
Realität ist
- das, was ich denke
bzw.
- das, was ich mache
InShot_20250425_191301930.mp4 (1:05)
Ich glaube, dass ich lernen muss meine Angst zu respektieren.
Obwohl ich als Kind wahrscheinlich das Gegenteil lernen musste.
Glaubenssatz
Bei einer Angststörung befindet man sich alleine zu Fuss in einer weiten Steppe.
Wenn man es auf den Rücken eines wilden Pferdes mit dem Namen ‚Angst‘ schafft, bringt dieses einem an ganz neue Orte.
Und vielleicht schaffe ich es sogar einmal es zu dressieren.
Meine Hoffnung
Je länger man Angst und Sucht ignoriert, desto stärker werden sie.
Eine Theorie
Zu denken, dass das, was man denkt, den Körper beeinflusst bzw. dass man das Denken überhaupt beeinflussen kann, zäumt meiner Meinung nach das Pferd von hinten auf.
Person A, B und X
Person A hatte unbewusst Angst vor Person B. Person B hatte unbewusst Angst Person A zu verlieren. Person B hat diese Angst unbewusst in Form von Kampf an mir und Person X ausgelassen. Person A hatte Person B nicht ihre wahren Gefühle gezeigt. Dafür hat Person A diese mir und Person X gezeigt. Mich hat das überfordert.
Es ist nicht nur ein Gedanke
Es ist die Kunst meines Geistes.
Social Media Regulierung
Ich habe gerade einen Beitrag vom 4×4 Podcast von srf.ch vom 17.4.24 zum Thema Regulierung von Social Media-Plattformen gehört.
Das Thema treibt mich irgendwie um und ich habe mir gesagt, dass ich mir jetzt darüber mal eine Meinung bilden möchte. Dieser Beitrag ist so ein Versuch:
Ich hatte (und habe immer noch) eine grosse Angst vor zum Beispiel den Videovorschlägen von Youtube. Ich hatte immer Angst, dass dann Videos vorgeschlagen werden, welche ich nicht vertraue. Eine Zeitung kann ich mit der Zeit einschätzen und somit Vertrauen aufbauen. Offenbar ist mir dies sehr wichtig. Dadurch, dass ich mich seit ein paar Jahren (vielleicht zwei) unter anderem mit meine Ängsten beschäftige, ist meine Angst vor den Youtube-Videovorschlägen gesunken. Heute kann ich auf Youtube scrollen und das solange bis ich ein passendes Video gefunden habe. Damit bin ich zufrieden und ich sehe da auch kein Problem, wenn es Inhalte gibt, die mich nicht ansprechen.
1. Han ich Angst?
| Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? |
| Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Nein. |
| Angst vor dem Sterben. | Ich weiss nicht. | Angst um jemanden. | Angst jemanden zu verlieren. | Angst jemanden zu töten. |
Bild 121

Lieber Regenschauer
Ich liebe meine Eltern und sie haben aus ihren Möglichkeiten meiner Meinung nach das Beste gemacht. Trotzdem muss ich heute für mich schauen und wenn nötig meinen bisherigen Werdegang kritisch analysieren und daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen..
Vater und Mutter waren traumatisiert. Mein Vater hat viele Gefühle nicht zeigen können. Zum Beispiel Wut, Trauer und Angst. Alles wurde immer überspielt. Ich als Kind habe dadurch unbewusst gelernt, dass es diese Gefühle gar nicht gibt. Vielleicht hatte ich auch Angst davor, was passieren würde, wenn mein Vater einmal diese Gefühle ausdrücken würde.
Heute bin ich erwachsen. Ich will keine Angst mehr vor meinen eigenen Gefühlen haben. Als Mensch mit einer Gewaltvergangenheit fällt mir dies aber schwer. Ich glaube, dass es wichtig ist Gefühle wie Angst, Trauer und Wut bewusst und häufig wahrzunehmen. Davon erhoffe ich mir, dass diese Gefühle dann zwar im Moment da sind, aber dann auch wieder weggehen. So ganz nach dem Motto: Lieber fünf Mal im Monat Regenschauer statt einmal ein zerstörerisches Gewitter.
Was bedeutet eine gesunde Psyche zu haben?
Zu akzeptieren, dass wir weder Geist noch Körper beeinflussen können.
Eine Theorie
Ich glaube, dass ich damals als Kind Angst hatte von meinem Vater umgebracht zu werden.
Wie aus einem traumatisierten Menschen ein Täter wird
Der traumatisierte Mensch versucht anderen Lebewesen Angst zu machen, um zu sehen, was Angst ist und um dieses Gefühl bei sich selbst wiederzuentdecken.
Wie man einen Menschen traumatisiert
Indem man ihm Angst macht und ihm aufzeigt, dass ihm diese nichts nützt.
Wenn Angst nichts nützt..
..dann verdrängt man sie. Ein Beispiel für die Verdrängung ist zum Beispiel, wenn man das Wort Angst meidet. Dadurch wird jede bewusste Verbindung zur Angst verunmöglicht. Die Angst staut sich somit auf. Da man nicht über sie redet, bleibt sie dem Bewusstsein nicht zugänglich. Wenn man dann beginnt über Angst zu reden, wird ein Ventil angezapft. Die Staumauer lässt langsam wieder Wasser aus der Öffnung hinausfliessen. Bis alles aufgestaute Wasser hinausgeflossen ist, kann es Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern.
Fühle ich mich wie ein schlechter Mensch? Ja
Darf ich mich wie ein schlechter Mensch fühlen?
Ja.
Darf ich diesen Gedanken haben?
Ja.
Mein ganzes bisheriges Leben hat sich immer so angefühlt, dass ich überleben muss
Jetzt habe ich gemerkt, dass ich Angst vor dem Sterben habe.
Ich empfinde Trauer, Wut und Angst.
Bei mir auf der Arbeit wird erwartet, dass ich allerhand Apps und Dienste über mein privates Handy laufen lasse. Neuerdings verlangte eine App sogar, dass das Handy mit biometrischer Tastensperre laufe. Ich habe keine gesicherte Tastensperre und will auch keine. Ich verspüre andauernd diesen Druck und ich empfinde es als sehr anstrengend mich dagegen zu wehren. Warum kann ich nicht einfach einmal so akzeptiert und geliebt werden, wie ich bin. Warum muss immer so viel Druck gemacht werden? Warum ist es nie gut genug so wie ich bin. Das Ganze belastet mich und mir scheint es so, dass der ganze Druck und die Erwartungen noch zunehmen. Die Arbeit an sich gefällt mir. Ich verdiene gutes Geld, kann mich in meiner Organisationswut austoben und Prozesse neu gestalten.
11.04.2025
Der Körper macht sowieso, was er will.
Der Geist macht sowieso, was er will.
Die Frage ist nur, wie man die Kommunikation zwischen den beiden verbessern kann.
Han ich Angst?
Ja.
Dörf ich Angst ha?
Ja.
Dörf ich de Gedanke ha?
Ja.
2025-04-11.mp4 (04:58)
Das ist ein Gedanke
Han ich Angst?
Ja.
Dörf ich Angst ha?
Ja.
Dörf ich de Gedanke ha?
Ja.
Angst und Psychopathie
Da ich als Kind immer Angst (vor meinem Vater) hatte, habe ich die Angst irgendwann gar nicht mehr als solche wahrgenommen.
Das kleine verängstigte Mäuschen
Meine Angst, das kleine verängstigte Mäuschen, hatte bis jetzt viel zu wenig Platz erhalten. Jetzt darf es rauskommen.






