– Ich habe ANGST

Heute haben mir wieder Kunden angerufen. Ohne SCHAM sagte ich einigen von ihnen, dass ich ihnen bezüglich ihrem Anliegen heute noch zurückrufen würde. Dann legte ich dem Chef die entsprechenden Zettel der Anrufer auf sein Pult. Leider kam nie ein Zettel oder eine Anweisung zurück jemanden anzurufen. Als Feierabend war, ging ich einfach nach Hause. Erst jetzt mache ich mich darüber GEDANKEN, dass ich einfach schamlos Menschen geGASLIGHTED habe und mir erst jetzt darüber GEDANKEN mache. Warum habe ich das gemacht? Ich meine; warum habe ich diesen Menschen das überhaupt versprochen, obwohl ich schon seit Jahren weiss, dass solche Versprechen bisher selten eingehalten wurden. Früher beschäftigte mich das noch mehr, glaube ich. Heute fühlte ich mich locker und schien wenig darüber nachzudenken. Warum kann ich beim nächsten Mal nicht einfach die WAHRHEIT sagen? Das WÜNSCHE ich mir.

– Ich habe ANGST

Ich bin mein grösster Feind. Weil ich zu wenig bedingungslose LIEBE erfahren habe, habe ich als KIND einem Ideal meines VATERs und zu teilen sicher auch meiner MUTTER nachgeeifert. Dies habe ich verinnerlicht und stehe seither in einem ständigen Kampf mit mir selbst. Psychische Krankheit.

Empfinde ich ‚WUT auf meinen VATER‘? Ja.

– Ich habe ANGST

https://www.srf.ch/play/tv/schweizer-film/video/ceux-qui-travaillent—preisgekroentes-schweizer-drama?urn=urn:srf:video:97e624e3-29ec-4f8a-a0e2-9730c5550962

Dieser Film ist sehr gut. Er holt mich voll ab. Auch ich werde auf der Arbeit immer mit moralischen Fragen konfrontiert. Dabei bin ich immer dazu geneigt im Interesse der Firma zu entscheiden. So will es der Chef.

– Ich empfinde TRAUER

Gestern war wieder ein Tag voller ANGST. Deswegen war ich gestern Abend noch voll high auf ANGST. Jetzt ist es vier Uhr nachts und ich gehe davon aus, dass ich bezüglich des Wirkungsstoffs der Angst die Talsohle erreicht habe. Weil ich mich für diesen Zustand (bevor dem Zurruhe kommen) interessiere, habe ich noch Blutdruck und Puls gemessen. Hier sind die Resultate: 98/69/63 (gemessen am 14.07.2026 um ca. 3.58 Uhr).

– Es geht darum Gedanken zu enttraumatisieren

Wenn einem der Vater als Kind sagt, dass man ein Versager ist, dann macht einem dieser Gedanke extrem Angst, weil er mit der Gefahr verbunden ist vom Vater verlassen zu werden. Nun sprechen zwei Gründe dafür den Gedanken ‚Ich bin ein Versager‘ zu verdrängen. Erstens, weil die Gefahr von den Eltern verlassen zu werden vom Kind als tödlich interpretiert wird und die damit verbundene Angst überwältigend bzw. lähmend sein muss. Zweitens, weil das Kind sowieso keine unmittelbare Möglichkeit sieht das Verdikt ‚Versager‘ zu beeinflussen. Also beginnt es den Gedanken ‚Ich bin ein Versager‘ zu verdrängen. Dieser Gedanke kann ein ganzes Leben lang verdrängt werden. Doch hinter dem Gedanken steckt auch die Angst, die mit dem Verdrängen verloren geht. Die Angst, oder den Zugang dazu, brauchen wir aber um vernünftige und überlegte Entscheidungen treffen zu können. Deswegen rate ich jeder Person ihre Gedanken, und damit ihre Gefühle, zuzulassen. Warum? Weil wir heute hoffentlich nicht mehr objektiv in einer derartigen Abhängigkeit wie damals als Kind von den Eltern verbleiben. Objektiv gesehen sind wir handlungsfähig. Wenn wir unsere Gedanken zulassen, dann lassen wir auch unsere Gefühle zu. Dies ist gleichbedeutend mit Freiheit. Wir geben dem Körper die Erlaubnis frei zu entscheiden. Dadurch kann er sich frei entfalten.

– Ich empfinde TRAUER

Posttraumatische Belastungsstörung ist, wenn man alles dafür tut und tun würde keine Angst zu haben. Weil mit der Angst die verdrängte Todesangst hochkommen würde. Diese wird mit dem Tod gleichgesetzt, weil man damals sein Leben bedroht sah. Ergo wird ein Mensch mit einer posttraumatischen Belastungsstörung irrational handeln, sobald er das Gefühl hat, dass er seine Angst nicht mehr kontrollieren kann. Er hat Angst vor der Angst, weil er diese mit Lebensgefahr assoziert. Ergo wird er angstvermeidendes Verhalten anwenden.

– Empfinde ich TRAUER? Ja

  1. Vater wertet sein Kind ab.
  2. Kind hat Angst.
  3. Kind hat Angst wegen seiner Angst abgewertet zu werden.
  4. Kind versucht seine Angst zu verstecken.
  5. Kind verliert den Zugang zu seiner Angst und potentiell anderen Gefühlen wie zum Beispiel Trauer und Wut.
  6. Kind wird erwachsen.
  7. Mensch handelt wegen seinen Gefühlen, aber weiss nicht, was für Gefühle er hat.
  8. Deswegen weiss Mensch nicht warum er so handelt wie er handelt.
  9. Dies gibt dem Menschen das Gefühl nicht handlungsfähig zu sein. Der Mensch fühlt sich klein, ausgeliefert und verloren.
  10. Aber wahrscheinlich hat er auch Angst sich diese Gefühle einzugestehen.
  11. Also bleibt die Angst.
  12. Doch auch diese muss er sich zuerst eingestehen.
  13. Erst dann kann er den Weg zurückgehen um angstfrei Angst-, Wut-, Trauer– oder Schwächegefühle identifizieren zu können und dadurch ein gewisses Mass an Selbstwirksamkeit und damit verbunden Glück zu erfahren.

– Ich han Angst

ANGSTSTÖRUNG = Die Vorstellung ANGST zu haben, ist für mich dermassen schrecklich, dass ich alles vermeiden/verhindern muss, was mir ANGST machen könnte

Beispiele aus der Geschichte:

  • Hitler und die Juden, Bolschewisten, Homosexuellen, Fahrenden
  • Herodes und die Babies

– Wie einem gewisse Menschen kontrollieren wollen

Indem sie einem Angst machen. Warum denken sie, dass sie einen dann kontrollieren können? Weil viele Menschen Angst vor der Angst haben und sich deswegen bei Angst irrational verhalten, so dass sich der Betroffene dann für das irrationale Verhalten schämt. Aus dieser Scham heraus kooperiert er und lässt sich so kontrollieren.

– Ich han Angst. Vor was was? Ablehnung

Es ist nie zu spät zu beginnen sich zu lieben. Es ist nie zu spät sich mit der Angst vor Liebe zu konfrontieren.

Ich empfinde Müedigkeit

Wie einem ein böser, liebloser, kalter oder/und fordernder Vater zerstören kann:

Als Kind versucht man alles um dem Vater zu gefallen. Ist alles nicht genug bzw. schenkt einem der Vater trotz grösster Anstrengung keine Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit, spaltet man Körper und Geist ab.

Wie kann man heilen und wieder eins werden?

Man sollte schauen, was ist und dann darauf stolz sein. Stolz sein, dass man am Leben ist, stolz sein, dass man schon so viele Tage überlebt hat. Jeder Tag, den wir überleben, ist ein kleines Wunder.

Das ist der wahre Erfolg. Ansonsten spielt es keine Rolle mehr, was der Vater sagt oder denkt. Wenn er mit mir oder dir nicht zufrieden ist, dann wird er höchstwahrscheinlich auch mit sich selbst nicht zufrieden sein. Dann kann man ihn bemitleiden. Aber immer schauen, was der Körper im Moment macht, denn unser Körper ist unser Schatz und er verdient unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe. Ein böser Vater spielt für mich als Erwachsener keine Rolle mehr. Ausser der böse Vater hat sich in unser Denken eingenistet.