Mein Chef hat mir heute folgendes gesagt:
«Wenn du das nächste Mal die Adresse vergisst aufzuschreiben, dann nehme ich einen Edding und schreibe sie dir auf deine Fresse.»
Das ist psychische Gewalt.
Ich habe Angst vor meinen Gedanken.
Ich darf Angst vor meinen Gedanken haben.
Mein Chef hat mir heute folgendes gesagt:
«Wenn du das nächste Mal die Adresse vergisst aufzuschreiben, dann nehme ich einen Edding und schreibe sie dir auf deine Fresse.»
Das ist psychische Gewalt.
Immer wen mein Vater Angst bekommt, beginnt er mich abzuwerten. Diese Abwertungen machen mir enorm Angst. Als Kind logischerweise.
Eine Aussage von meinem Vater à la: «Es ist klar, dass man Schwierigkeiten hat sich in eine gute Position innerhalb der Klasse zu bringen, wenn man immer schlechte Noten schreibt» ist für mich extrem belastend. Warum? Erstens, weil die Aussage auf mich abzielt. Zweitens, weil der Psychologe bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts von etwaigen schlechten Noten wusste.
Ich empfinde Truur.
Warum schaue ich mir im Internet immer so schreckliche Dinge an? Vielleicht um Zugang zu meiner Angst zu bekommen.
Die bezüglich mir gemachte Aussage meines Vaters; «dass man bezüglich dem Ansehen bei den Klassenkameraden einen schweren Stand habe, wenn man zu den schlechteren gehört» – irritiert mich.
Die Aussage von meinem Vater, dass ich nicht im Zug damit beginnen soll mit der Lego-Burg zu spielen, hat mich verletzt.
Ich habe ‚Angst vor meinem Vater Angst zu zeigen‘.
Mein Vater hat mich missbraucht.
Ich habe Angst, weil ich nicht weiss, was ich mit dem heutigen Tag anfangen soll.
Ein unreflektierter Mensch hat vielleicht einfach Gedanken. Sind diese Gedanken unangenehmer Natur, könnte er dazu neigen diese Gedanken umschreiben oder vergessen zu wollen. Doch hinter Gedanken stecken immer Gefühle. Diese wollen gehört werden. Mir hilft es zu versuchen meine Gefühle zu erkennen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies bei mir effektiv funktioniert. Es ist nicht so, dass ich diese Gefühle fühle. Aber es ist so, dass ich unterschiedliche Gefühle benennen kann. So kann ich meine Gedanken strukturieren. Vor was habe ich Angst? Dass ich immer Angst habe. Ich glaube, dass Ängste eine wichtige Funktion ausüben. Jede Entscheidung, die wir treffen, kann unser Leben im Positiven wie auch im Negativen beeinflussen. Das Leben ist tatsächlich gefährlich. Nur die Angst kann aber solche Gefahren wirklich richtig einschätzen. Wenn wir unsere Angst nicht als Gefühl fühlen können, dann müssen wir ihr halt in Form ihrer Gedanken zuhören. Am besten treten wir mit diesen Gedanken in einen Dialog. Dadurch fühlt sich die Angst dann hoffentlich gesehen, weil sie ihr Problem adressieren konnte. Wenn sie weiss, dass wir ihr Problem verstanden haben, dann weiss sie, dass sie ihren Job gemacht hat und verschwindet wieder. Die Botschaft wie zum Beispiel ‚hör auf zu rauchen‘ ist angekommen. Die Angst gibt zu diesem Thema Ruhe. Es ist nicht mehr in ihrer Verantwortung, was wir mit dieser Information machen.
Gedanken zum Thema Emotionen nennt man Gefühle.
Früher als Kind wollte ich öfters nicht Ski fahren gehen. Ich wurde dann öfters manipuliert, so dass ich schliesslich mitging. Ich habe das Gefühl, dass mein Willen als Kind zu oft übergangen worden ist.
Heute versuche ich meinen Willen wiederzuentdecken.
Indem sie einem Angst machen. Warum denken sie, dass sie einen dann kontrollieren können? Weil viele Menschen Angst vor der Angst haben und sich deswegen bei Angst irrational verhalten, so dass sich der Betroffene dann für das irrationale Verhalten schämt. Aus dieser Scham heraus kooperiert er und lässt sich so kontrollieren.
Ich ‚misstraue meinen Eltern‘.
Wenn ich das Gefühl habe, dass jemand meine Bedürfnisse nicht erkennt, dann macht mir das Angst.
Ich habe ‚Angst davor, dass meine Bedürfnisse nicht gesehen werden‘.
Ich habe Angst, dass meine Mutter meine Bedürfnisse nicht erkennt und ich deswegen an Vernachlässigung sterbe. Doch wegen meinem eifersüchtigen Vater habe ich Angst meiner Mutter dieser Angst zu zeigen.
Ich empfinde Truur, dass die vor ein paar Wochen entstandene Zahnfleischtasche vorne bei Zahn32 immer noch da ist.

Ich hasse es, wenn jemand für mich bestellt ohne mich zu fragen.
Auf der Suche nach der Urangst:
Ich empfinde ‚Borderline‘.
Ich habe ‚Schwierigkeiten damit mich abzugrenzen‘.
Eine psychische Krankheit ist, wenn man denkt, dass man seine Gedanken oder seinen Körper beeinflussen/steuern kann.
Ich habe ‚Angst davor von anderen Menschen angebetet zu werden‘.
Weil ich meine Gedanken nicht kontrollieren kann, kann ich meinen Körper nicht kontrollieren. Weil ich meinen Körper nicht kontrollieren kann, kann ich meine Gedanken nicht kontrollieren.
Mein Glaubenssatz:
Punkt#1: Sei nett zu deinen Gedanken.
Sie sind alles, was ich habe. Sie dürfen das denken.
Es gibt nichts, was es nicht gibt, aber für mich gibt es nur Angst und nicht einmal das weiss ich.
Beim Kauen schmerzt Zahn26.
Meine Glaubenssätze:
Punkt#1: Sei nett zu deinem Körper
Er ist die Gegenwart. Er darf das tun.
Punkt#2: Sei nett zu deinen Gedanken.
Sie sind alles andere. Sie dürfen das denken.
Ich han Angst vor einem Krebstumor oberhalb meines rechten Auges.
Ich höre mir gerade einen Podcast an. Bin jetzt bei Minute 53 und darf sagen, dass ich den Inhalt wirklich gut finde. Ich kann mich gut mit Rebecca identifizieren.
https://www.gestoert-erzaehlt.ch/podcast
Podcast #29.
Die körperliche Angst kann ich nicht beeinflussen.
Wenn man sich mit seiner Angst konfrontiert, muss man sich mit seiner schlimmsten Angst vor der Angst konfrontieren. Schlimmer ist es nicht.
Als Baby hatte ich Angst (vor etwas oder jemandem). Deswegen habe ich geschrien. Da meine Mutter und mein Vater angsttraumatisiert sind und waren, konnten sie meine Angst nicht sehen. Sie konnten mein Problem nicht erkennen. Deswegen konnten sie mir auch nicht helfen. Das habe ich irgendwann einmal begriffen. Also habe ich das Weinen eingestellt. Doch die Angst war immer noch da. Was macht man, wenn man eine negative Situation nicht ändern kann? Man akzeptiert sie. Also habe ich die Situation so akzeptiert wie sie ist. Jetzt war nur noch die Angst selbst das Problem. Also habe ich diese abgestellt. So habe ich den Zugang zu meiner Angst verloren.
Ohne Angstbewusstsein konnte ich gefährliche Situationen nicht richtig einschätzen bzw. analysieren. Mein Körper reagierte auf dem Niveau eines Tieres. Fight, Flight or Freeze. Kämpfen, Flüchten oder Erstarren. Ich hatte nicht die Fähigkeit auf Situationen adäquat bzw. erwachsen zu reagieren, weil ich immer noch keinen bewussten Zugang zu meiner Angst hatte. Jetzt versuche ich den Zugang zu meiner Angst zu enttraumatisieren. Ich mache das, indem ich über meine Angst nachdenke und über sie spreche. So erhoffe ich mir, dass sich unser Verhältnis normalisiert und sie mir helfen kann gefährliche Situationen zu erkennen und ich ihr helfen kann in gefährlichen Situationen vernünftig zu reagieren.

Die Akzeptanz des Eintritts des Todes ist die ultimative Form der Akzeptanz der Angst vor dem Tode und bedeutet dadurch den Verlust der quälenden Angst vor der Angst. Es bedeutet die Heilung von ADHS und Angsterkrankungen.
Ich bin stolz auf mich, dass ich meinem Chef sagen konnte, dass ich die Löhne so nicht bezahle.
Wenn man nie vermittelt bekommen hat, dass die eigenen Gedanken oder Worte wichtig sind, dann
..ist man Arsch.
Wenn einem eine Person, von der man emotional abhängig ist, vermittelt, dass ihr deine Gedanken und Gefühle egal sind bzw. sie sogar ins Lächerliche zieht oder als falsch deklariert.
https://m.youtube.com/watch?v=8g3aJ0CHYzc&pp=ygUba2luZGVyc2Now6RuZGVyIG3DpGRjaGVuIDM3
Ich han grossi Angst.
Wenn ich mit Narzissten rede und ihnen sage, dass sie sich mit ihrer Angst verbinden/konfrontieren sollen, dann habe ich oftmals das Gefühl, dass diese Menschen sich dann vorstellen, dass/wie sie irgendwie das körperliche Gefühl der Angst spüren. Doch diese Vorstellung ist völllig falsch und beruht auf der Überzeugung des Narzissten seine Gedanken zu sein und als Gegenpart den Körper zu haben. Was ich eigentlich meine, ist, das Wort ‚Angst‘ zu benützen. Das ist der ganze Zauber.