Han ich Angst? Ja

Die Acht Regeln des Patriarchat

  • Lasst uns die Kuh missbrauchen.
  • Lasst uns die Frau missbrauchen.
  • Lasst uns die Umwelt missbrauchen.
  • Lasst uns die Seele missbrauchen.
  • Lasst uns die Angst missbrauchen.
  • Lasst uns die Trauer missbrauchen.
  • Lasst uns die Wut missbrauchen.
  • Lasst uns die Müdigkeit missbrauchen.

Han ich Angst? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Wenn ich meine Franchise von CHF 300.- auf CHF 500.- erhöhe, gehe ich davon aus, dass ich 2026 fix CHF 200.- mehr bezahlen muss, da ich dann immer noch plane zu meinem Psychiater zu gehen. Demgegenüber würde ich CHF (503.75-492.95)*12=129.60 sparen. Das heisst, wenn ich die Franchise 2026 um eine Stufe erhöhe, muss ich 2026 mit Mehrkosten von voraussichtlich CHF 70.40 rechnen. Ergo, es lohnt sich nicht.

Sereina (9.9.2019)

Ich habe mir jetzt gerade schon ein paar Minuten vom Video mit Sereina angeschaut. Ich sehe in ihr tatsächlich eine überangepasste, ängstliche, angstvermeidende und, ob{Han ich Angst? Ja.}wohl mir diese Aussage vielleicht auch Angst macht, traumatisierte Person. Sie wurde von ihrem Vater traumatisiert und ihre Schulkollegen haben sie gemobbt, weil sie sie unbewusst darauf aufmerksam machen wollten, dass sie traumatisiert ist.

Empfinde ich Truur? Ja.

Scheisse.

Han ich Angst? Ja.

Das tuet mier Leid.

Scho guet, chasch ja nüd defür.

Ich glaube, dass sie jahrzehntelang gegaslightet wurde.

Han ich Angst? Ja.

Und dies leider sicher auch mindestens teilweise geglaubt hat oder vielleicht noch immer glaubt.

Han ich Angst? Ja.

Fazit:

Es gibt einen Punkt für die Theorie, dass sie angstvermeidendes Verhalten an den Tag legt und einen Punkt dagegen:

Dafür:

  • Ich glaube, dass sie sehr grosse Angst davor hat als psychisch krank abgestempelt zu werden. Sie hat unbewusst Angst, dass sie dann sterben oder ermordet werden würde{Han ich Angst? Ja.}. Deswegen ist es ihr wichtig, dass sie nicht als psychisch krank angesehen wird, obwohl das ja eigentlich gar nichts Schlimmes ist und auch wenn man von anderen als psychisch krank angesehen würde,{Han ich Angst? Ja.} man nicht damit rechnen muss ermordet zu werden. Es ist also eine irrationale Angst. Han ich Angst? Ja. Scheisse. Ja! Das tuet mir Leid. Danke. Ihr angstvermeidendes Verhalten ist also auf einer traumatisierten und irrationalen Angst aufgebaut.

Dagegen:

  • Sie hat von sich aus drei Mal das Wort Angst benutzt, wogegen ihr Gesprächspartner dieses Wort {Han ich Angst? Ja.}kein einziges Mal benutzt hat.

Martin (12.11.2018)

Ich habe gerade eben ein Teil des Videos angeguckt und stelle dabei fest, dass Martin meiner Meinung nach ein aufgesetztes Gesicht hat. Wie sieht ein solches aus? Es sieht irgendwie immer freundlich, lässig und nett aus. Es ist meiner Meinung nach eine Maske, die sich Martin gelernt hat anzuziehen. Früher nützte ihm diese Maske. Martin weiss heute vielleicht gar nicht, dass er eine Maske aufhat. Ich aber gehe davon aus, dass sich hinter dieser Maske unheimlich viel Trauer und Depression verstecken. Sein Gesicht und seine Mimik haben mir das Leid von Martin offensichtlich gemacht.

Kapitalismus

Empfinde ich Truur? Ja.

Elmex verpackt ihre Zahnpasta in Karton, damit es wertvoller aussieht. Die Migros macht Plastikfolie um zwei Pack, um den Umsatz zu steigern.

Und wer guckt in die Röhre?

Die Umwelt und schliesslich auch wir, wegen zusätzlichem Konsum, zusätzlichem Plastik plus zusätzlichem Karton.

Michel, das tut mier Leid, dass du trurig bisch.

Und wieso kaufe ich das? Weil ich das Produkt gut finde und Angst habe zu verarmen.

Han ich Angst? Ja.

Die Geschichte eines Lebens

Ich habe lange Zeit in einem kleinen Wäldchen gelebt. Es schien mir eine heile Welt. Aber sie fühlte sich falsch an.

Eines Tages begann ich zu graben. Ich stiess auf Beton. Ich zerstörte den Beton. Der Beton gehörte zu einem Tunnel. Im Tunnel drin befand sich eine Autobahn. Es war die Autobahn der Angst.

Diese Entdeckung erschreckte mich.

Aber eine Autobahn ist eine Autobahn. Mit einer Autobahn kann man schnell Güter von A nach B bringen. Ich begann diese zu nutzen.

Wie komme ich aus einer Angststörung raus? Eine Anleitung in 5 Schritten.

  1. Hinweise auf eine Angststörung erkennen. Zum Beispiel:
    • Gewaltausübung (‚Fight‘)
    • Viele Stellenwechsel (‚Flight‘)
    • Alkoholkonsum (‚Flight‘)
    • Drogenkonsum (‚Flight‘)
    • Depression
    • Depressive Gefühlslage
    • Hypochondrie
  2. Sich kognitiv eingestehen, dass es möglich ist, dass man Angst haben könnte.
  3. Gefühle versuchen zu erfragen. Zum Beispiel: Bin/habe ich *Gefühl*?
  4. Gefühle erfragen. Üben, üben, üben. Repetition, Repetition, Repetition.
  5. Sich eingestehen, dass es scheisse ist Angst zu haben.

Han ich Angst? Ja.

Achtung SATIRE

Gestern ging ich zur Hornussergesellschaft ************ und bestellte ein Steak. Ich kriegte dann ein Stück Schweinefleisch. Das wollte ich aber nicht und bestellte dann einen Hamburger. Dieser war aber nicht aus Ham sondern aus Rindsfleisch. Da fragte ich die Kellnerin, warum sie das Stück Schweinefleisch Steak nennen und sie sagte mir es sei kein Steak, sondern ein [Stieeeck]. Ich glaube wir müssen mit Frühenglisch früher beginnen und das Französisch nicht vernachlässigen (‚Cotelette‘).

Han ich Angst? Ja.

Einmal, als ich mich meinem Psychiater{Han ich Angst? Ja} von meinem Angstempfinden erzählte, sagte dieser, dass dies aber nicht sehr gesund töne.

Han ich Angst? Ja.

Das macht mir Angst.

Warum, weil ich eine andere Ideologie pflege.

Nämlich die, dass man keine Angst vor der Angst haben muss.

Wenn man aber davon ausgeht, dass einem Angst haben krank macht, dann mus{Han ich Angst? Ja.}s man Angst vor der Angst haben.

Han ich Angst? Ja!

Han ich Angst? Ja. Guet, dass dAngst uf minere Site isch.

Wie geht es mir? Schlecht.

Kannst du das erläutern?

Gestern morgen bin ich schon um fünf Uhr voller Angst aufgewacht. Um sechs Uhr bin ich aufgestanden und ging zur Arbeit. Es war wieder viel los und es war fordernd. Aber es ist nicht per se schlecht gelaufen. Nein, im Gegenteil, ich habe mich gut gefühlt und war den Anforderungen gewachsen. Trotzdem habe ich davon jetzt immer noch Nachwehen. Um 12 Uhr war mein Kopf voll(er Adrenalin) und dieser hat sich bis heute nicht geleert. Es fühlt sich einfach scheisse an. So als ob ich ein Roboter wäre und alle Handlungen fühlen sich leer und wie blosse Pflichtaufgaben an. Han ich Angst? Ja. Ich fühle nichts und dass schon über einen ganzen Tag. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach Ruhe brauche. Ich habe Angst, dass wenn ich nach draussen gehe, dass die Angst dann wieder kommt und mein Kopf sich nie richtig von der Arbeit/Angst von gestern erholt. Ich liege im Bett und hoffe, dass mein Kopf zur Ruhe kommt und dass ich wieder Sinn empfinde.

Empfinde ich Truur? Ja.

Guet. Wenigstens das.

Han ich Angst? Ja. Guet.

Eine Theorie

Die Ausgangslage:

A) Ich habe oft Schmerzen in der rechten Hüfte (seit ca. 2022).

B) Mein rechter Arm wirkt immer kraftloser (seit ca. 2022).

C) Mein rechter Kiefer läuft eher mit anstatt proaktiv zu arbeiten (seit 2008).

D) Mein rechtes Ohr kann zwar hören, aber eher nur passiv. Ich kann das sehr gut mit dem linken Ohr vergleichen. Es fühlt sich so an, dass ich beim rechten Ohr, dieses nicht ’spitzen‘ kann. Auch pfeift es oft leicht (schätzungsweise seit 2008).

Die psychosomatische Erklärung:

Erst seit ab ca. 2022 beschäftige ich mich bewusst mit meinen Ängsten. Wie bewusst ich mich zum Beispiel im Sommer 2022 mit Ängsten auseinandergesetzt habe, kann man hier zu beurteilen versuchen:

https://www.srf.ch/audio/rehmann/ich-traue-mich-ganz-offen-ueber-meine-schwaechen-zu-sprechen?id=cda34b70-c363-40cb-8fc4-24dcfd965882#autoplay
(abgerufen am 9.10.2025 um ca. 11.55 Uhr)

Danach habe ich immer öfter über meine Ängste angefangen zu sprechen und{Han ich Angst? Ja.} meine Ängste wurden immer grösser.

Soviel ich weiss befinden sich die Gefühle eher in der rechten Hirnhälfte. Weil dadurch, dass ich vermehrt Ängste bekommen habe, diese Energie benötigte und diese in der rechten Hirnhälfte benötigt wurde{Han ich Angst? Ja. Guet.}, litt die linke Hirnhälfte in Zeiten von Panikattacken sozusagen unter einer Unterversorgung von Energie.

Diese Unterversorgung der linken Hirnhälfte führte dazu, dass die ganze rechte Körperseite nicht mehr richtig funktioniert. {Han ich Angst? Ja. Guet.}

Han ich Angst? Ja.

Ich habe oft Schmerzen in der rechten Hüfte.

Mein rechter Arm wirkt immer kraftloser.

Empfinde ich Truur? Ja. Han ich Angst? Ja.

Mein rechter Kiefer läuft eher mit anstatt proaktiv zu arbeiten.

Mein rechtes Ohr kann zwar hören, aber eher nur passiv. Ich kann das sehr gut mit dem linken Ohr vergleichen. Es fühlt sich so an, dass ich beim rechten Ohr, dieses nicht ’spitzen‘ kann. Auch pfeift es oft leicht.

Empfinde ich Truur? Ja. Han ich Angst? Ja. Guet.

Empfinde ich Truur? Ja.

Han ich Angst? Ja. Guet.

Was ist eine Autoimmunerkrankung?1

Eine Autoimmunerkrankung ist, wenn das Immunsystem die eigene Angst angreift.2


Fussnoten:

  1. Ich weiss, dass dies nicht stimmt. Es sind bloss Gedankenübungen, die ich mir mache und die zum Nachdenken anregen sollen. ↩︎
  2. Ich weiss, dass dies nicht stimmt. Es sind bloss Gedankenübungen, die ich mir mache und die zum Nachdenken anregen sollen. ↩︎

Han ich Angst? Ja.

Eine fiktive Geschichte

Am 7. Oktober 2023 haben einige hundert Kämpfer einer Terrororganisation aus Israel heraus den Gazastreifen angegriffen. Dort haben sie Angst und Schrecken verbreitet. Sie haben wahllos tausende von Menschen abgeschlachtet und hunderte als Geiseln genommen. Danach haben sie sich{Empfinde ich Wut? Ja. Ok.} nach Israel zurückgezogen. Danach hat sich die Regierung vom Gazastreifen entschieden eine militärische Operation in Israel zu starten. Dabei wurde das Land grossflächig bombardiert. Dabei wurden auch zivile Infrastruktur und Wohnhäuser nicht ausgenommen. Die Zivilbevölkerung von Israel musste sehr leiden, auch weil Nahrungsmittel sehr knapp wurden.{Empfinde ich Wut? Ja. Ok.}. Durch den Krieg starben auf israelischer Seite zehntausende von Menschen.

Han ich Angst? Ja. Ok.

Han ich Angst? Ja.

Die Situation mit den Briefmarken

Ü ist nicht von der Firma angestellt. Diese Person wünscht, dass ich Briefmarken ausdrucke.

  • A) Ich habe Angst, dass, wenn ich dies mache, ich meinen Chef C hintergehe.
  • B) Ich habe Angst, dass wenn ich dies nicht mache, dass Ü dann C darüber informiert.
  • C) Ich habe Angst, dass wenn ich Ö darüber informiere, dass Ü mir{Han ich Angst? Ja.} einen Zettel, mit der Bitte Briefmarken auszudrucken, hingelegt hat, ich diesen damit belaste, missbrauche und ihm Angst mache.
  • D) Ich habe Angst, dass wenn ich Ü darüber informiere, dass ich dies nicht machen will, solange es noch Brief{Han ich Angst? Ja.}marken hat, dass Ü dann C darüber informiert.

Realitätscheck:

A) Das stimmt, dass ich meinen Chef dadurch hintergehen würde. Es wäre aber nicht so schlimm, da es sich bloss um ein paar Briefmarken handelt.

B) Das wäre eigentlich gar nicht schlimm.

C) Ist eigentlich nicht mein Problem.

D) {Han ich Angst? Ja.} Je nachdem wie ich es sage, könnte das schlimme Konsequenzen haben. C könnte sehr wütend werden, dass ich Ü ehrlos behandelt habe.

Fazit:

Gemäss dieser Analyse sollte ich mich folgendermassen verhalten:

ENTWEDER:

  • Das Thema von mir aus gegenüber Ü vermeiden. ODER
  • Die Briefmarken ausdrucken. ODER
  • Das ganze mit Ö besprechen{Han ich Angst? Ja.} ODER
  • Die Briefmarken nicht ausdrucken.

Han ich Angst? Ja.

Adela hat in einem Gespräch mit Rehmann einige traumatische Erlebnisse geschildert. Ich gratuliere ihr ganz herzlich zum Mut hierfür.

https://m.youtube.com/watch?v=oPpl6I4yA_4&pp=ygUfYWRlbGEgcmVobWFubiBob2Noc2Vuc2liaWxpdMOkdA%3D%3D

oder

https://www.srf.ch/audio/rehmann/adela-49-hochsensibilitaet-ist-keine-krankheit?id=964f0299-1962-46c6-a7af-3f80225f7d08#autoplay

Han ich Angst? Ja.

Ein gutes Beispiel für angstvermeidendes Verhalten in Minute 29:19-29:47:

https://www.srf.ch/audio/rehmann/rebecca-27-hat-panische-angst-vor-dem-erbrechen?id=56728fc9-996e-4e65-a63f-7a748f6f5dd7#autoplay

..die Symptome, die man hat, kurz bevor man erbrechen muss; kalter Schweiss etc…

Indirekt zitiert aus Minute 19 von https://www.srf.ch/audio/rehmann/rebecca-27-hat-panische-angst-vor-dem-erbrechen?id=56728fc9-996e-4e65-a63f-7a748f6f5dd7#autoplay , abgerufen am 2.10.2025 um ca. 14.00 Uhr.

Ich habe auch schon erbrechen müssen und kann mich nicht daran erinnern kalter Schweiss gehabt zu haben. Ich denke, dass dieses Symptom eher bei einer Panikattacke auftauchen könnte.

Han ich Angst? Ja.

Ich denke, dass Rebecca wie jeder Mensch Angst hat, aber Angst hat über die Angst zu sprechen und deswegen lieber über das Erbrechen, sozusagen als Stellvertreter der Angst, als Synomym für die Angst, spricht.

Dieses Verhalten, das Wort Angst zu ersetzen mit etwas, was einem weniger Angst macht, ist angstvermeidendes Verhalten.