Han ich Angst? Ja.

Ich habe der ‚Dargebotenen Hand‘ angerufen.

Die Person am anderen Ende der Leitung meinte, ob mein Arbeitskollege vielleicht nur «im Spiel» zugegriffen habe?

Ich hasse diese Welt.

Ich hasse alle.

Ich habe das Vertrauen in mindestens 50% der Menschen verloren. Und jetzt lese ich das neue Buch der Virginia Roberts Giuffre (R.I.P.). Vielleicht kann ich dann diese Welt zu verstehen beginnen.

Han ich Angst? Ja.

Gestern kam ein Arbeiter ins Büro (Chef weilt diese Woche in den Ferien) und wollte wissen warum wir ihm in einem Lohnlauf ca. CHF 400.- abgezogen haben. Ich denke, dass es etwas mit seinem Unfall, der Unfallversicherung und seinen Pauschalspesen zu tun haben könnte. Ich war damals federführend beteiligt ihm das Geld abzuziehen. {Han ich Angst? Ja.}Im Moment aber kann ich die genaue Zahl nicht mehr plausibel erklären. {Han ich Angst? Ja.}Auf alle Fälle wollte der Mann wissen, warum wir ihm diese ca. 400 CHF abgezogen haben. Ich habe ihm gesagt, dass ich seine Frage auf die Schnelle nicht{Han ich Angst? Ja.} beantworten könne. Es war bereits Mittagszeit und ich und er ‚arbeiteten‘{Han ich Angst? Ja.} sozusagen gratis. Er sagte, dass wir es ein anderes Mal um die Mittagszeit zusammen aufarbeiten könnten. Ich erwiderte, dass ich nicht grundsätzlich gratis arbeiten würde.{Han ich Angst? Ja.} Da ich aber Verständnis für sein Anliegen habe und er mir Leid tut{Han ich Angst? Ja.}, habe ich ihm versprochen mir die Sache nocheinmal genau anzuschauen.{Han ich Angst? Ja.}

Natürlich ist es mir möglich ohne Angst vor meinem Chef in dessen Abwesenheit{Han ich Angst? Ja.} die Zahlen neu nachzurechnen, aber da würde ich erstens andere Pflichten potentiell vernachlässigen{Han ich Angst? Ja.}, zweitens würde ich mich eher nicht getrauen zu dieser Arbeit vor meinem Chef zu stehen und drittens würde ich mich nicht getrauen die Ergebnisse dieser Arbeit dem Arbeiter zuzuspielen{Han ich Angst? Ja.}.

Han ich Angst? Ja.

Es gibt zwei Realitäten. Wenn die Freiheit des Körpers zu leben und zu gedeihen von ausserhalb angegriffen wird, dann registriert das der Geist. Wenn es immer und immer wieder passiert, dann beginnt der Geist das zu verstehen und zu seinem Selbstschutz (er ist abhängig vom Körper) die Kontrolle über den Körper zu übernehmen.{Han ich Angst? Ja.} Dies hilft den Körper aus der Gefahrenzone zu nehmen. Doch dadurch, dass der Geist die {Han ich Angst? Ja.}Kontrolle übernommen hat, wird dem Körper die Freiheit genommen.

Aus dieser Situation wird eine Traumatisierung {Han ich Angst? Ja.}, wenn der Geist denkt, dass der Körper angegriffen wird, wenn er ihn nicht beschützt. {Han ich Angst? Ja.} Diese Traumatisierung ist eine Konditionierung des Geistes das alles Körperliche eine Gefahr darstellt. Doch rein theoretisch ist es möglich, dass die effektive Gefahr gar nicht mehr vorhanden ist {Han ich Angst? Ja.}und die Traumatisierung/Konditionierung nur noch die Freiheit des Körpers und damit verbunden der Lebensqualität einschränkt.

Han ich Angst? Ja.

Die Sache mit den Batterien

Im Geschäft gibt es ein schnurloses Telefon, welches sich am Platz des Chefs befindet. Dieses Telefon enthält wiederaufladbare Batterien{Han ich Angst? Ja.}. Am Platz des Chefs befindet sich auch eine sogenannte Station. Auf dieser kann man das Telefon draufstecken. Dann beginnt das Telefon die Batterien zu laden. Vor über einem Jahr gab es Probleme mit den Batterien. Also habe ich neue gekauft{Han ich Angst? Ja.}. Seither hat sich für mich das Augenmerk vermehrt auf die Sache gelenkt. Dies äusserte sich unter anderem dadurch, dass ich bemerkt habe, dass das Telefon, dort wo sich die Batterien befinden, sehr warm wird, wenn das Telefon lange auf der Station ist bzw. die Batterien schon lange aufgeladen sind. {Han ich Angst? Ja.}Also habe ich angefangen, dass Telefon eigentlich immer neben der Station auf den Tisch zu legen, weil die Akku{Han ich Angst? Ja.}anzeige immer voll angezeigt hat und weil ich die Batterien vor Erhitzung durch Überaufladen schützen wollte.{Han ich Angst? Ja.} Auch wollte ich die anderen Büronutzer dafür sensibilisieren. {Han ich Angst? Ja.}Doch trotz meinen Anstrengungen ging der Akku in diesem Sommer immer mehr kaputt. Die Akkuanzeige auf dem Bildschirm hat immer leer angezeigt und die Akkulaufzeit war nur noch{Han ich Angst? Ja.} kurz. {Empfinde ich Wut? Ja.} Dann besorgte ich neue Batterien und zeigte diese dem Chef. Mein Plan war diese neuen Batterien ihm sozusagen zu verkaufen und das Problem mit den kaputten Batterien zu lösen.{Han ich Angst? Ja.} Mein Chef war einverstanden, aber in dem Moment als ich das Telefon zum Auswechseln der Batterien in die Finger nahm{Han ich Angst? Ja.}, habe ich gesehen, dass die Akkuanzeige des Telefons voll anzeigt. Ich bemerkte dies gegenüber dem Chef und der sagte sinngemäss: ‚Siehst du man muss das Telefon einfach immer auf die Station legen, damit es sich aufladen kann.‘ {Han ich Angst? Ja.}Also nahm ich meine Batterien wieder an mich und ging davon aus, dass sich das Problem offenbar von selbst gelöst hatte.{Han ich Angst? Ja.} Da ich auch misstrauisch bin, dachte ich auch darüber nach, ob die Batterien in der Zwischenzeit schon von jemandem anderen ausgewechselt wurden. In diesem Moment{Han ich Angst? Ja.} war das Problem für mich erledigt. Leider musste ich aber bald darauf feststellen, dass der Akku immer noch kaputt war (sehr kurze Nutzungsdauer bevor das Telefon den Geist aufgab) und der Bildschirm fälschlicher{Han ich Angst? Ja.}weise immer einen vollen Akku anzeigte.{Han ich Angst? Ja.}

Han ich Angst? Ja.

Theorien

Virginia: Konnte nicht nein sagen, weil sie dann Angst bekommen hätte, die Angst, die sie verdrängt hatte, als sie nicht nein sagen konnte zu ihrem Vater, der sie als Kind sexuell missbraucht hat.

Epstein: Konnte auch nicht nein sagen und hatte die Hoffnung es von seinen Opfern zu lernen, wenn er abscheuliche Dinge von ihnen verlangte.

Ghislaine: Konnte auch nicht nein sagen, weil sie befürchtete ansonsten arm zu werden und das hatte sie schon einmal erlebt und verdrängt gehabt, nämlich als das Imperium ihres Vaters zusammenbrach.

Sky (Vater von Virginia): Konnte nicht nein sagen seine Tochter sexuell zu missbrauchen, weil er ja so ein Armer ist und immer auf der Seite der Verlierer stand.

Prince Andrew: Konnte auch nicht nein sagen, weil er oft zu «honorable» ist.

Robbie (Wittwer von Virginia): Konnte nicht nein sagen, seine inzwischen verstorbene Frau zu schlagen, weil weggehen als Alternative Schwäche bedeutet hätte.

Han ich Angst? Ja.

Gestern bei der Psychotherapie habe ich ziemlich starke Emotionen gezeigt. Ich habe beispielsweise geweint. Mein Vater hat dann seine Aussage wie zu rechtfertigen versucht. Aber auf meine Gefühle ist er in diesem Moment gar nicht eingegangen. Es schien mir so, wie wenn er versuchen würde meine Gefühle mit seinen Rechtfertigungen zum Verschwinden zu bringen.

Han ich Angst? Ja.

Sechs grosse Parteien

SVP: Was wagen es Fremde ins Paradies zu kommen? Die sollen gefälligst bleiben wo sie sind.

SP: Die armen kleinen Menschen…

Die Mitte: Wir versuchen zwischen den Polparteien zu vermitteln.

FDP: Warum können wir nicht mehr machen, was wir wollen? Eine Verschwörung!

Grüne: Wir müssen unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft insofern anpassen, als das die Klimaerwärmung verlangsamt werden kann.

GLP: Wir wissen um die Gefahren der Klimaerwärmung.

Han ich Angst? Ja.

Wenn Vater, Mutter oder Vater und Mutter angstgestört (Angst haben vor traumatisierten Gefühlen) sind, wird man als Kind zum Selbstschutz sehr schnell lernen, den Eltern keine ihrer traumatisierten Gefühle zu zeigen und verlernt sie dadurch. Durch diese Traumatisierung entsteht eine Konditionierung. Diese Konditionierung bedeutet, dass die nun selbst traumatisierten Gefühle Angst auslösen. Da man Gefühle aber nicht steuern kann, bekommt man immer wieder Angst und die einzigen Methoden dieser, eigentlich irrational gewordenen, Angst Herr zu werden, sind teure Verhaltensweisen, welche auf die lange Zeit sehr schädlich sein können (sogenannte angstvermeidende Verhaltensmuster).

Han ich Angst? Ja.

Vorfall vom 24.10.25:

Chef meint, dass ich bei zwei betroffenen Belegen, welche ins dritte Quartal gehören, das Datum verändern soll, damit wir diese für die MWST-Abrechnung des vierten Quartals verwenden können.

Ich sage, dass ich dies nicht machen werde, da es Urkundenfälschung sei.

Chef steht sofort auf, wird laut und läuft auf mich zu.

Ich stehe auch auf, zerreisse die beiden Belege und zerknittere sie.

Er kommt mir ziemlich nah und ich höre viele Beleidigungen wie ‚du huerre chlises Chrüpeli‘.

Dann fängt er mit allgemeinen Vorwürfen und Drohungen an wie zum Beispiel, dass ich für so viele Fehler verantwortlich sei, welche ihn Geld gekostet haben und dass ich zukünftig für alle meine Fehler persönlich bezahlen müsse.

Ich sitze wieder an meinem Tisch und erwidere darauf: «Das gsehmer de no».

Ca. eine Stunde später entschuldige ich mich bei ihm und sage ihm, dass ich bereit wäre die beiden Belege im 4. Quartal zu verbuchen ohne jedoch das Datum der Dokumente anzurühren. Er meint, dass er immer nur das gemeint hätte.

Han ich Angst? Ja.

In Tat und Wahrheit kann man Körper und Geist nicht wirklich trennen. Aber, wenn man meine Krankheit verstehen will, dann muss man es trennen. Mein Körper denkt, dass mein Geist ihn umbringen will. Mein Geist denkt, dass mein Körper ihn umbringen will. Es ist wie Krieg.

Han ich Angst? Ja.

Russland hat die Ukraine 2014 völkerrechtswidrig angegriffen. China hat sich meiner Meinung nach nie wirklich gegen diesen Aggressionskrieg Russlands ausgesprochen. Ich betrachte China als direkter Gegner der Ukraine und als enger Verbündeter von Russland. Wie kann man im Oktober 2025 eine strategische Kooperation mit einer chinesischen Firma eingehen?

Han ich Angst? Ja.

«Ab 2027 sollen in der Schweiz autonome Taxis, auch Robotaxis genannt, herumfahren.»1 «Unterstützt wird das Projekt vom Bund sowie den Ostschweizer Kantonen, wie Postauto in einer Medienmitteilung schreibt.»2 «Mit dem Schritt treibt Baidu die weltweite Expansion seines Geschäfts mit selbstfahrenden Autos voran.»3 «Baidu ist der führende Suchmaschinenbetreiber in China, [..]»4

  1. direkt zitiert aus https://www.srf.ch/news/schweiz/testfahrten-ab-dezember-postauto-bringt-automatisierte-fahrzeuge-in-die-ostschweiz , abgerufen am 22.10.2025 um ca. 19.20 Uhr. ↩︎
  2. direkt zitiert aus https://www.srf.ch/news/schweiz/testfahrten-ab-dezember-postauto-bringt-automatisierte-fahrzeuge-in-die-ostschweiz , abgerufen am 22.10.2025 um ca. 19.20 Uhr. ↩︎
  3. direkt zitiert aus https://www.srf.ch/news/schweiz/testfahrten-ab-dezember-postauto-bringt-automatisierte-fahrzeuge-in-die-ostschweiz , abgerufen am 22.10.2025 um ca. 19.20 Uhr. ↩︎
  4. direkt zitiert aus https://www.srf.ch/news/schweiz/testfahrten-ab-dezember-postauto-bringt-automatisierte-fahrzeuge-in-die-ostschweiz , abgerufen am 22.10.2025 um ca. 19.20 Uhr. ↩︎

Han ich Angst? Ja.

Wie mich mein Vater traumatisiert haben könnte

Wenn man jemandem Angst macht, hat er Angst.

Wenn ich Angst habe, mir dann aber noch mehr Angst gemacht wird, dann beginne ich die Angst zu verdrängen.

Dann ist die Angst weg. Sie existiert nicht. Es gibt kein Problem. Es gibt keine Angst.

Immer, wenn mir etwas Angst macht, kriege ich Angst. Es ist ein Teufelskreis. Also gibt es nur drei Möglichkeiten: 1. Angstsituationen vermeiden oder das, was mir Angst macht, bekämpfen oder drittens die Angst betäuben.

Nein, es gibt noch eine vierte Variante. Nochmals durch die Höllengefühle gehen, die mir mein Vater als Kind zugefügt hat {Empfinde ich Truur? Ja.} und dann realisieren, dass mein Vater gar nicht mehr da ist und das andere Menschen nicht mein Vater sind.

So sieht man aus, wenn man Angst hat, dass der Vater erkennen könnte, dass man Angst vor ihm hat und man so gut es geht versucht diese zu verdrängen. Mein Vater hat mich 39 Jahre lang missbraucht.

Han ich Angst? Ja.

Als Kind, Jugendlicher und bis ca. ein bisschen über zwanzig Jahre war ich meiner Meinung nach teilweise ein guter, aber teilweise auch ein schlechter Bruder. Ich habe meinen Bruder zum Beispiel geschlagen. Ich kann mich im Moment nur gerade an zwei Situationen erinnern. Aber es sind zwei schlimme Erinnerungen. Ich bin der Täter. Ich muss mit meiner Schuld leben. Ich würde gerne mit ihm darüber sprechen. Wie es für ihn war und auch wie oft es vorgekommen ist, etc. Aber ich getraue mich nicht ihn zu fragen. Auf alle Fälle tut es mir sehr Leid. Entschuldigung, falls du das liest.