Angst? ANWESEND!

Ich habe gerade den Begriff ‚Zwangskontrolle‘ gesuchmaschint.

Wow! Endlich ein Begriff für das, was mein Vater mit mir mein ganzes Leben lang gemacht hat und von seiner Seite her er wahrscheinlich auch sein ganzes Leben lang machen wird.

Als Opfer bin ich zu meinem jetzigen Arbeitgeber gekommen.

Ich hoffe, dass ich nicht als Täter gehe.

Aber ich hoffe, dass ich gehe.

Zwei Jahre sind genug.

Ich habe meine Lektion gelernt.

Angst? JA? Schön bisch du da. Denn du wirsch mich rette.

Auf der Arbeit erlebe ich psychische Gewalt. Diese beinhaltet auch die Androhung von körperlicher Gewalt.

Vielleicht wird die nächste Woche die letzte Woche sein bei der ich aktiver Arbeitnehmer bei meinem Arbeitgeber sein werde.

Warum? Weil ich vorhabe mich zu wehren.

Einen interessanten Beitrag zu einem ähnlichen Thema (häusliche Gewalt) findet ihr hier:

https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/warum-eine-gewaltbetroffene-frau-ihre-beziehung-nicht-beendet?partId=Fjy3eN7Kvq9P8lpZgfqNy66Wtyk#autoplay

– Dass mein rechtes Sprunggelenk immer öfters knackst, immer schwächer und kaputter wird, macht mir Angst

Wie schwer würde das Ereignis wiegen?
– 1: ein bisschen
– 2: schmerzhaft
– 3: potentiell fatal
Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis?
1: eher unwahrscheinlich
2: ca. 50/50
3: wahrscheinlich
Ergebnis: 2×1=-2-

Angst? JA? Wie gads? NED SCHLECHT. Das froit mich

Opfer von Zwangsmassnahmen kriegen vom Kanton Zürich CHF 25’000.-1

Dies finde ich sehr gut.

Anscheinend gab es auch CHF 25’000.- vom Bund.2

Also kriegen die Opfer CHF 50’000.- Das ist schön. Es ist aber keine Entschädigung. Höchstens eine Anerkennung des Leids und der Schuld.

Das freut mich sehr. Bravo Bund und bravo Kanton Zürich!

Quellenverzeichnis:

  1. Indirekt zitiert aus: https://www.zentralplus.ch/news/zh-entschaedigung-fuer-zwangsmassnahmen-2825595 , abgerufen am 8.12.2025 um ca. 19.25 Uhr. ↩︎
  2. Indirekt zitiert aus: https://www.zentralplus.ch/news/zh-entschaedigung-fuer-zwangsmassnahmen-2825595 , abgerufen am 8.12.2025 um ca. 19.25 Uhr. ↩︎

Angst? JA? Wie gads dier? ES GEID. Chanich öppis für dich tue? NEI, ISCH SCHO GUET, DANKE. Bitte gern gscheh.

Gestern hatte ich gearbeitet. Heute habe ich frei und leide unter grossen Erschöpfung.

Das wird wohl auch heute nicht gross anders sein.

Wie fühlt sich für mich eigentlich ein Arb{Angst? JA? Wie geids?}eitstag an?

Sie gehen sehr schnell vorbei und es fühlt sich so an wie wenn ich auf Drogen wäre. Vielleicht so wie auf {Angst? JA? Geids? NERV NED MAMI.} Kokain? Item. Auf alle Fälle fühle ich wenig bis keine Gefühle.

Gestern Morgen war das aber anders. Es gab Phasen in denen ich Gefühle fühlen konnte (Angst). Ich konnte die Angst auch oft einem Grund zuordnen. Klar war es nicht lustig in diesen spezifischen Momenten Angst gehabt zu haben. Aber die Angst war spürbar. Sie wurde dadurch real. Sie wurde echt. Dadurch fühlte sie sich auch einordbar an.

Ich denke, dass dies eine gute Entwicklung ist. Die Arbeit {Angst? JA. Alles guet? NEI. Warum ned? HÖR UF SCHRIBBE. Grad.} ist kein Brett mehr. Ich fühle mich wie ein Mensch.

Han ich Angst? Ja. Ok.

--> Stimmt es, dass der Geist alles denken kann?

Ja.

--> Stimmt es, dass der Geist denken kann, dass der Körper unsterblich ist?

Ja.

--> Stimmt es, dass der Körper unsterblich ist?

Nein.

--> Stimmt es, dass ca. 80% der Hirnaktivitäten unbewusst ablaufen?

Ich glaube daran und im Buch mit dem Namen <Panikattacken und andere Angststörungen loswerden – Wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panikattacken für immer zu besiegen>1 von Autor Klaus Bernhardt (2017) steht auf Seite 38-39 auch, dass das Unterbewusstsein 10,000-mal schneller ist als der bewusste Verstand.

--> Wäre es dann nicht möglich, dass der Körper Angst hat?

Doch.

--> Wäre es dann nicht möglich, dass diese Angst dem Körper helfen würde zu überleben?

Doch.

--> Wäre es möglich, dass der Geist gelernt hat nicht an Angst zu denken, weil der Körper früher dafür bestraft wurde bzw. dadurch in Lebensgefahr gebracht wurde?

Ja.

--> Wäre es möglich, dass man heute über Angst sprechen kann ohne dass man sich dadurch in Lebensgefahr bringt?

Ja.

--> Wäre es möglich, dass das Individuum nur sein optimales Potential ausschöpfen kann, wenn Körper und Geist eins sind?

Ja.

--> Wäre es dann nicht notwendig sich einzugestehen, dass es grundsätzlich möglich ist Angst zu haben?

Ja.


Fussnoten:

  1. Herausgeber: Ariston Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, (München, Deutschland), 18. Auflage. ↩︎

Han ich Angst? Ja.

Einmal, als ich mich meinem Psychiater{Han ich Angst? Ja} von meinem Angstempfinden erzählte, sagte dieser, dass dies aber nicht sehr gesund töne.

Han ich Angst? Ja.

Das macht mir Angst.

Warum, weil ich eine andere Ideologie pflege.

Nämlich die, dass man keine Angst vor der Angst haben muss.

Wenn man aber davon ausgeht, dass einem Angst haben krank macht, dann mus{Han ich Angst? Ja.}s man Angst vor der Angst haben.

Han ich Angst? Ja!

Han ich Angst? Ja. Guet.

Eine Theorie

Die Ausgangslage:

A) Ich habe oft Schmerzen in der rechten Hüfte (seit ca. 2022).

B) Mein rechter Arm wirkt immer kraftloser (seit ca. 2022).

C) Mein rechter Kiefer läuft eher mit anstatt proaktiv zu arbeiten (seit 2008).

D) Mein rechtes Ohr kann zwar hören, aber eher nur passiv. Ich kann das sehr gut mit dem linken Ohr vergleichen. Es fühlt sich so an, dass ich beim rechten Ohr, dieses nicht ’spitzen‘ kann. Auch pfeift es oft leicht (schätzungsweise seit 2008).

Die psychosomatische Erklärung:

Erst seit ab ca. 2022 beschäftige ich mich bewusst mit meinen Ängsten. Wie bewusst ich mich zum Beispiel im Sommer 2022 mit Ängsten auseinandergesetzt habe, kann man hier zu beurteilen versuchen:

https://www.srf.ch/audio/rehmann/ich-traue-mich-ganz-offen-ueber-meine-schwaechen-zu-sprechen?id=cda34b70-c363-40cb-8fc4-24dcfd965882#autoplay
(abgerufen am 9.10.2025 um ca. 11.55 Uhr)

Danach habe ich immer öfter über meine Ängste angefangen zu sprechen und{Han ich Angst? Ja.} meine Ängste wurden immer grösser.

Soviel ich weiss befinden sich die Gefühle eher in der rechten Hirnhälfte. Weil dadurch, dass ich vermehrt Ängste bekommen habe, diese Energie benötigte und diese in der rechten Hirnhälfte benötigt wurde{Han ich Angst? Ja. Guet.}, litt die linke Hirnhälfte in Zeiten von Panikattacken sozusagen unter einer Unterversorgung von Energie.

Diese Unterversorgung der linken Hirnhälfte führte dazu, dass die ganze rechte Körperseite nicht mehr richtig funktioniert. {Han ich Angst? Ja. Guet.}

Han ich Angst? Ja. Guet.

Was ist eine Autoimmunerkrankung?1

Eine Autoimmunerkrankung ist, wenn das Immunsystem die eigene Angst angreift.2


Fussnoten:

  1. Ich weiss, dass dies nicht stimmt. Es sind bloss Gedankenübungen, die ich mir mache und die zum Nachdenken anregen sollen. ↩︎
  2. Ich weiss, dass dies nicht stimmt. Es sind bloss Gedankenübungen, die ich mir mache und die zum Nachdenken anregen sollen. ↩︎

Han ich Angst? Ja.

Eine fiktive Geschichte

Am 7. Oktober 2023 haben einige hundert Kämpfer einer Terrororganisation aus Israel heraus den Gazastreifen angegriffen. Dort haben sie Angst und Schrecken verbreitet. Sie haben wahllos tausende von Menschen abgeschlachtet und hunderte als Geiseln genommen. Danach haben sie sich{Empfinde ich Wut? Ja. Ok.} nach Israel zurückgezogen. Danach hat sich die Regierung vom Gazastreifen entschieden eine militärische Operation in Israel zu starten. Dabei wurde das Land grossflächig bombardiert. Dabei wurden auch zivile Infrastruktur und Wohnhäuser nicht ausgenommen. Die Zivilbevölkerung von Israel musste sehr leiden, auch weil Nahrungsmittel sehr knapp wurden.{Empfinde ich Wut? Ja. Ok.}. Durch den Krieg starben auf israelischer Seite zehntausende von Menschen.

Han ich Angst? Ja. Ok.

Was ist meine Strategie?

Erstens: Gefühle erkennen (ps: ich weiss, dass dies am anfang extrem schwierig und komisch sein kann)

Zweitens, trotz eventuell eruierter Negativgefühle einen positiven Umgang damit suchen und hoffentlich finden 🙂

Falls du auch Probleme hast: Viel Glück.

Eine traurige Geschichte aus der Vergangenheit, die mich bis heute verfolgt

Han ich Angst? Ja.

Ich warte an einer Strasse vor dem Fussgängerstreifen. Ein Auto nähert sich, macht aber keine Anstalten abzubremsen. Ich werde ungeduldig und mache einen symbolischen Schritt auf die Strasse, um mein Vorrecht und meine Absicht die Strasse zu überqueren anzuzeigen. Noch immer macht das Auto{Han ich Angst? Ja.} keine Anstalten. Ich werde nervöser und wiederhole das Spiel. Im letzten Moment bremst das Auto relativ stark ab uns im nächsten Moment prallt ihr das Hinterauto mit voller Wucht ins Heck.

Die Entwicklung eines Traumatisierten Mensches

  1. Traumatisierung
  2. Vermeidet das Thema Angst, da ihn dies an sein Trauma (verdrängte Ängste) erinnern würde.
  3. Bekommt irgendwelche Probleme
  4. Sucht für diese Probleme eine Lösung
  5. Befürchtet, dass das Thema Angst ein Teil der Lösung sein könnte
  6. Sucht einen bewussten Umgang mit Angst
  7. Findet einen bewussten Umgang mit Angst
  8. Die Probleme lösen sich

Han ich Angst?

Warum ich nicht von mir aus meinen Job kündigen möchte

Ich denke, dass mich mein Chef nicht umbringen wird.

Mein Körper aber denkt, dass ich auf Arbeit in ständiger Todesgefahr bin.

Wenn ich nicht kündige, kann mein Körper mit der Zeit lernen, dass seine Angst übertrieben ist.

Im Moment ist für mich der Job die grösste und wichtigste Sache in meinem Leben.


Andererseits hat mich mein Chef letzte Woche sogar körperlich angegangen. Was Angst ja eigentlich rechtfertigen würde. Aber dass er mich einfach so umbringt, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen.

Han ich Angst? Ja.

Vor ca. 0.5-1 Jahr haben meine Eltern in unterschiedlichen Situationen mir folgendes gesagt:

Vater: «Du bist nicht psychisch krank.»

Mutter: «Du musst unbedingt mehr Psychotherapie in Anspruch nehmen.»

Empfinde ich Wut? Ja.

Meine Mutter hat in der Woche vom 10. März 2025 folgende Dinge getan:

  • Meinem Psychiater geschrieben
  • Mich besucht, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich das nicht wolle
  • Mir unterstellt, dass ich mich umbringen wollte

Diese Aktionen haben meim Vertrauen in meine Mutter stark erschüttert.

Habe ich Angst? Ja.

Was ich mir wünsche:

Dass sie sagen, dass ich das, was ich mache gut mache und dass ich mir keine Sorgen machen müsse.

Han ich Angst? Ja.

Empfinde ich Trauer? Ja.

Will ich mich mit diesem Gefühl verbinden? Ja.

Empfinde ich Selbstmitleid? Ja.

Gut.

Das machst du gut. Du darfst das machen, was du tust.

Han ich Angst? Ja.

Bei uns zu Hause hat meine Mutter ihre Eltern immer verherrlicht. Sie seien die liebsten und besten Eltern gewesen.

Einmal, in der Mediation, die von 2023 bis 2025 stattgefunden hat, gab sie jedoch eine andere Geschichte von sich:

Ihr Vater habe ihren Bruder oder ihre beiden Brüder geschlagen, als die Mutter sie an den Armen festhielt und sagte: «Nimm sie auch noch, sie hat es verdient.»

Diese Geschichte lässt darauf schliessen, dass auch in der Familie meiner Mutter nicht alles rosig war.

Ich selbst habe meine Grosseltern gekannt. Meine Grossmutter starb als ich 16 Jahre alt war und mein Grossvater starb als ich 29 Jahre alt war.

Ich denke, dass sie gegen aussen sehr angepasst waren. Wahrscheinlich hatten sie Minderwertigkeitskomplexe und waren gegen aussen sehr zurückhaltend bzw. ängstlich.

Achtung: Ich versuche jetzt meiner Mutter ein Trauma zu unterstellen. {Han ich Angst? Ja.} Es ist nicht meine Absicht Lügen zu verbreiten oder jemanden zu verunglimpfen. Ich hoffe, dass die Aussenwelt meine Texte zum Beispiel als Kunst interpretiert und nicht als Anschuldigung. Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn jemanden zu beschuldigen, wenn man die Kunst nur dank dieser Personen überhaupt ausführen kann.

Han ich Angst? Ja.

Auch meine Mutter hat in zwei parallelen Welten gelebt. Das angepasste Bild, das ihre Eltern gegen aussen gelebt haben und die vielleicht weniger schönen Seiten, die es innerhalb der Familie gab.

Da sie keinen Blog hatte und ihre Geschichte vielleicht niemandem anvertraut hat, weil sie sie niemanden anvertrauen konnte, hat das dazu beigetragen, dass sie diese, ihre eigene Realität, {Han ich Angst? Ja.} nicht akzeptieren konnte oder wollte.

Han ich Angst? Ja. Was bleibt von der Geschichte übrig? Unbewusst wurde sie vom Wahnsinn, welcher sie in ihrer eigenen Familie erlebt hat, angezogen, so dass sie sich in meinen Vater, einen Psychopathen, verliebte. Sie konnte ihre Seele heilen, indem sie mit jemandem zusammen kam, der gegen aussen mutig, wild und stark wirkte. Zusammen mit ihrer Theorie von ihrer guten Kindheit mit liebevollen Eltern ergab das ein Bild, dass für sie stimmig, ausgeglichen und ehrlich war.

Dadurch wurde sie aber auch blind gegen die Gefahren, die von einem Psychopathen ausgehen.

Scheisse.

Han ich Angst? Ja.

…Einmal hat er eine Fertigpizza, welche er als Mittagessen für uns Kinder vorbereiten sollte, komplett schwarz gemacht, weil der Karton, der unter der Pizza gelegen ist, im Ofen Feuer gefangen hat. Als er sein Missgeschick bemerkt hat, hat er die Pizza in der Natur entsorgt, damit es keine Spuren geben würde. Er wollte nicht, dass seine Frau erfahren würde, dass seine Kinder an diesem Mittag, wenn überhaupt, Frühstücksflocken gegessen haben. Der Punkt ist nicht, dass er die Pizza verbrannt hat. Der Punkt ist, dass er seiner Frau gegenüber unehrlich ist. Und dass wir Kinder diese Unehrlichkeit, aus wahrscheinlich falsch verstandener Loyalität oder aus Angst, mitgetragen haben. Ich weiss nicht, ob meine Mutter diese Geschichte je erfahren hat. Der Punkt ist, dass es in dieser Familie verschiedene Realitäten gab. In der Realität meines Vater waren wir Kinder Statisten, die in seinem Film eine Rolle zu spielen hatten, damit er ein möglichst gutes, praktisches und angenehmes Leben führen konnte. Es ging nicht um uns. Sondern wir waren die Erfüllungsgehilfen meines Vaters, aber das durfte niemand, oder zumindest meine Mutter, nicht wissen.

Empfinde ich Truur? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Was beschäftigt mich?

Ein Thema (Code: A100) bei dem ich drei Optionen als theoretisch richtig erachte:

  • etwas tun 1
  • etwas tun 2
  • nichts tun

Alle drei Optionen machen mir Angst.

Angst1

Han ich Angst? Ja.

Was ist Missbrauch?

Es fällt mir schwer diese Frage zu beantworten.

Diese Frage macht mir Angst.

Für mich ist Missbrauch, wenn man ohne Empathie jemanden benutzt um egoistische oder sogar sadistische Ziele zu erreichen.

Als Kind war ich leider dieser Gefahr nicht gewachsen, auch weil der Täter mein Vater war.

Mein Vater hat mich nicht sexuell missbraucht (daran kann ich mich nicht erinnern). Aber mein Vater hat mich seelisch missbraucht.

«Absprechen der Berechtigung oder Uminterpretation der Gefühle des Betroffenen.»

Direkt zitiert aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gaslighting , abgerufen am 27.08.2025 um ca. 23.50 Uhr.

Er hat zum Beispiel eine Fertigpizza {Empfinde ich Truur? Ja.}

Han ich Angst? Ja.

Heute kam die Mutter meines Chefs und sagte, dass sie einen Fehler bemerkt hätte. Aber sie werde uns (mich und meinen Arbeitskollegen) nicht beim Chef verpfeiffen. Der Chef müsse das nicht unbedingt wissen. Das könne unter uns bleiben.

Ich fragte dann wieso sie mir das sage.

Sie sagte, weil C so viel zu tun habe.

Ich sagte, ich meine: warum sagst du mir, dass du es C nicht sagen wirst.

Sie sagte: Weil er so viel zu tun hat.

Aber ob du mir sagst, dass du es C nicht sagst, dass «wir» einen Fehler gemacht haben, ändert ja nichts daran, dass er viel zu tun hat.

Ich habe ihr gesagt, dass ich ihre Aussage als Drohung verstehe.

Han ich Angst? Nei.

Wenn einem der Vater sagt, dass man eine Pfeiffe ist, kann man auf zwei Arten reagieren:

  • Ich bin keine Pfeiffe – ich bin wunderbar.
  • Er hat natürlich recht, warum macht denn dieser Körper nicht, was von ihm verlangt wird?

Han ich Angst? Ja.

Wie wird man angstgestört?

Man lernt das Verhalten von seinen Eltern.

Was ist das für ein Verhalten?

Ein angstgestörtes Verhalten.

Warum zeigen die Eltern ein sogenannt angstgestörtes Verhalten?

Weil sie es von ihren Eltern so gelernt haben.

Was ist angstgestörtes Verhalten?

Ein Verhalten, das sich dadurch kennzeichnet nicht über Gefühle zu reden oder nicht über alle Gefühle zu reden.

Was ist der Vorteil von sogenannt angstgestörtem Verhalten?

Es gibt einem unmittelbar das Gefühl, dass man unbesiegbar und unverletzlich ist.

Warum nennt man sogenannt angstgestörtes Verhalten so?

Weil es ein Verhalten kennzeichnet, welches Angst vor den eigenen oder zumindest gewissen eigenen Gefühlen impliziert.