Jahr: 2026
– Ich han Angst
Ok. Vor was? Ich weiss es au ned. Vellecht vor de Angst.
Was ist eine Angststörung?
Eine Angststörung ist, wenn man in Situationen Angst empfindet, welche nicht lebensgefährlich sind. Warum sollte man Angst in Situationen empfinden, welche nicht lebensgefährlich sind? Situationen können Gefühle auslösen und weil wir in der Vergangenheit für diese Gefühle zum Beispiel als abhängige Kleinkinder bestraft wurden, verbinden wir diese Gefühle mit Gefahr. Also haben wir Angst vor diesen Gefühlen und auch Angst vor Situationen, welche diese Gefühle auslösen könn(t)en.
– Ich han Angst
Wieso?
Wegen den Menschen.
Liebe Angst vor den Menschen. Kann ich irgendetwas für dich tun?
Ja. Gehe hier weg.
Ok.
– Ich han Angst
Was ist der Sinn des Lebens?
Zu leben.
Ein Zen-Meister beobachtet immer seine Gedanken oder seinen Körper
Wie kann ich meine Gedanken beobachten, wenn der Gedanke, dass ich meine Gedanken beobachten muss, selbst ein Gedanke ist?
– Ich han Angst
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist, wenn einem (gewisse) Dinge, Menschen, Situationen Angst machen, obwohl die Situation eigentlich gar nicht gefährlich ist, weil diese Dinge, Menschen, Situationen einem an etwas erinnern, das früher einmal gefährlich war.
Enttraumatisieren kann man die Gegenwart, indem man die traumatischen Erlebnisse bespricht. So dass die Gefühle von damals wieder hervorkommen. Man diese Gefühle in einer anderen Umgebung ein
– Ich han Angst
Wie kann ich meine Gedanken beobachten, wenn der Gedanke, dass ich meine Gedanken beobachten muss, selbst ein Gedanke ist?
– Ich han Angst
Ich fühle mich Burn-On.
– Ich han Angst
Wie ich als Kind von meinen Eltern missbraucht wurde:
Meine Mutter und mein Vater können meiner Meinung nach schlecht über gewisse Probleme/Gefühle reden.
Dann passiert folgendes:
- Entweder erzählt meine Mutter meinem Vater von uns Kindern. Dieser richtet darauf sein Augenmerk auf mich/uns. Er beginnt einen Monolog. Der Monolog ist gespickt mit einem Scheininteresse bzw. rhetorischen Fragen. Antworten musste ich nie.
- Oder mein Vater beginnt sein Augenmerk von sich aus auf mich/uns zu richten.
Meine Mutter schaut zu und hört sich das Ganze an. Irgendwann interveniert sie und kritisiert meinen Vater für die ausgeübte psychische Gewalt. Danach sprechen meine Eltern über Gefühle.
Und dann bin da ja auch noch ich.
– Ich han Angst
Ich empfinde Truur.
– Ich han Angst. Angst vor was? Menschen.
Ich habe Angst davor Probleme anzusprechen.
– Ich han Angst
Es fällt mir schwer Probleme proaktiv anzusprechen,{Angst? JA? Bisch du da? JA. Guet, da bini aber froh. Chanich irgendöppis für dich mache? MMMMMHHHH? GUETI FRAG. NEI, ISCH GUET, JETZT GADS WIEDER. Cool.} weil ich es von meiner Mutter nie gelernt habe.
– Angst? JA? Bisch du da? JA. Guet. Da bini aber dankbar.
Meine Mutter hat mir gestern erzählt, dass mein Vater mir gegenüber das erste Mal ausgerastet ist, als ich drei Jahre alt war. Für seinen Geschmack ass ich nicht schön genug.

– Ich han Angst
Empfinde ich Wuet uf ArbeiterV? Ja.
-Der Anonymius- (2)
Die Sorge um einen selber – was eine hartnäckige Art von Egoismus ist – macht aus einer Mücke einen Elefanten und dieser Elefant verdeckt einem die Sicht auf die lebendige Wirklichkeit.
– Ich han Angst
Reden oder Schreiben ist die schönste Form des Ausdrucks. Warum? Weil es die Verbindung des Körpers mit den Gedanken bedeutet. Es ist Magie.
– Ich han Angst
Mein Vater hat mich als Projektionsfläche für seinen missbraucht. Mal schauen, wann es wieder passiert.
– Ich han Angst
Ich glaube, dass mein Vater ab einem gewissen Alter Angst vor mir hatte. Wie hätte ich lernen können meine Angst vor meinem Vater auszudrücken, wenn er seine Angst vor mir nicht vor mir ausgedrückt hat?

– Ich han Angst
Ich war immer schon ambitiös. 2014 hatte ich dann ein Burnout. Dies nachdem ich von einer längeren Reise zurückkam. In dieser Zeit war ich einfach zu nichts fähig. Aber das ist und war nicht das Problem. Diese sogenannte Erschöpfungsdepression war für mich eine schöne Zeit. Endlich hatte ich mal Zeit nur für mich. Leider bemerke ich, dass viele in meinem Umfeld auch ein sehr leistungsorientiertes Leben leben. Vielleicht haben Sie auch Angst den Job zu verlieren. Und dann hätten sie Angst vor den finanziellen Folgen. Den damit verbundenen Abstieg. Weil mir das Angst macht, bin ich froh, dass ich in einer Wohnung lebe, bei der ich weiss, dass ich sie nie verlassen müsste. Einfach, weil sie so günstig ist, dass sie das Sozialamt auch bezahlen würde.
https://www.srf.ch/audio/rehmann/burnout-ich-habe-gearbeitet-und-dabei-das-leben-vergessen?id=AUDI20260420_NR_0006
Ich han Angst
Ein Zen-Meister beobachtet immer seine Gedanken oder seinen Körper.
– Ich fühle mich beschissen
Seitdem ich gestern Abend zum Abendbrot einen Dubaiberliner, ein Pistaziencroissant, ein Nuss-Nougatcroissant, ein Rüebli sowie drei frittierte Calamaresringe aus einem gekühlten Rabattprodukt gegessen habe, geht es mir schlecht. Mein Bauch fühlt sich gebläht an. Dass ich zusätzlich noch überhaupt schlecht geschlafen habe, hilft sicher auch nicht. Scheisse. Fühle mich fast wie krank inkl. Gliederschmerzen. Hilfe.
– Ich han Angst
Stell dir vor ein Baby hat Angst. Es schreit. Es schreit. Und es schreit. Doch es nützt nichts. Niemand kommt. Irgendwann bekommt das Baby Angst vor der Angst. Warum? Weil schreien offenbar mehr Energie nimmt, als schliesslich etwas Positives dabei herauskommt. Das Baby entschliesst das Schreien zu beenden. Doch die Angst ist dadurch nicht weg. Sie wurde nur durch die Angst vor der Angst ersetzt. Eine Angst auf die das Baby keinen Zugriff mehr hat.

– Ich han Angst
Ein Leben mit Angst vor der körperlichen Angst ist unerträglich. Warum sollte man überhaupt Angst vor der körperlichen Angst haben?

Warum ist ein Leben mit Angst vor der körperlichen Angst unerträglich? Weil man immer körperliche Angst hat. Wie kann man die Angst vor der körperlichen Angst verlieren? Indem man die geistige Angst akzeptiert.
– Ich han Angst
Ein Leben mit Angst vor der Angst ist unerträglich. Warum sollte man überhaupt Angst vor der Angst haben?

Warum ist ein Leben mit Angst vor der Angst unerträglich? Weil man immer Angst hat. Wie kann man die Angst vor der Angst verlieren? Indem man die Angst akzeptiert.
– Ich han Angst
50% bin ich damit beschäftigt andere Menschen zu bekämpfen. Und 50% bin ich damit beschäftigt anderen Menschen zu gefallen. Warum mache ich das? Es ist nicht mehr nötig.
– Ich han Angst
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist, wenn man zwanghaft versucht Menschen zu gefallen bzw. Menschen zu bekämpfen, obwohl dies eigentlich gar nicht mehr nötig ist.
Man tut es, weil man Angst hat vor der Todesangst. Aber erst, wenn man die Angst akzeptiert, wird aus der Angst vor der Angst einfach Angst und das problematische Verhalten sollte verschwinden.
– Ich han Angst
Romantische Liebe ist, wenn man sein frühkindliches Trauma auf eine Person projeziert, indem man dieser Person um jeden Preis zu gefallen versucht, um seine Todesängste zu lindern.
Ich bin weder meinen Körper noch meinen Geist – Capish?
Ja. Aber es ist meine Aufgabe beide zu akzeptieren.
– Ich han Angst
Ich habe Angst, dass mir meine Mutter meinen Psychiater wegnimmt.
– Ich han Angst
Ich habe heute im Supermarkt getrocknet Mangostücke für CHF 1.79 an der Kasse bezahlt und dann liegen gelassen.
Warum rege ich mich überhaupt darüber auf?
Ich habe Angst, dass ich manisch werde. oder habe ich Angst vor dem morgigen Tag? Oder vor dem morgigen Arbeitstag?
– Ich han Angst
Mein Psychiater hat Angst, dass es zwischen mir und C ev. bald noch mehr eskaliert.
Ich habe ihm gesagt, dass ich da keine Angst hätte. Dass ich mir sicher sei, dass ich mich vernünftig verhalten werde. Vernünftig hiesse: Ohne Gewalt und Beleidigung.
Auf alle Fälle meinte er, dass es auch so aussehe, dass das Arbeitsverhältnis sich dem Ende nähert.
Ich nehme diese Aussage im Moment ziemlich indifferent entgegen.
– Ich han Angst
Heute beim Psychiater:
Ich erzähle eine Geschichte. Der Psychiater muss gähnen. Ich kriege Angst. Ich unterbreche meine Geschichte. Ich sage meinem Psychiater, dass mir sein Gähnen Angst macht. Er fragt wieso. Ich sage, dass das Gähnen bei mir das Gefühl auslöst, dass ich nicht wichtig bzw. uninteressant sei – und dies würde die Angst bzw. Todesangst auslösen.
Ist es nicht krass, dass so eine unbedeutende Kleinigkeit bei mir Todesangst auslöst? Meine Theorie dazu:
Ich bin traumatisiert, weil meine Mutter damals, als ich ein Kleinkind war, meine Bedürfnisse nicht richtig lesen konnte und ich deswegen öfters der Todesangst verfiel. Da mir diese Todesangst aber wahrscheinlich nicht wirklich geholfen hat, habe ich diese verdrängt und versucht einen positiveren Eindruck zu hinterlassen. Nun versuche ich dieses Trauma aufzuarbeiten und interpretiere in jede Kleinigkeit eine Todesangst hinein. Heute konnte ich diese Todesangst meinem Psychiater kommunizieren. Und nun bemerke ich, dass das mir und der Beziehung zu meinem Psychiater nicht geschadet hat. Also lerne ich, dass es nicht mehr so gefährlich ist Angst zu zeigen wie damals als Kleinkind, wo mir diese Angst nichts genützt bzw. geschadet hat, weil es energieraubend ist zu weinen.

Jetzt habe ich Angst, dass meine Mutter das liest und entweder-oder/oder-beides:
- beleidigt ist, weil sie denkt, dass ich denke, dass sie eine schlechte Mutter ist/war.
- denkt, dass mein Psychiater schlecht für mich ist bzw. er dafür verantwortlich sei, dass ich so ein schwieriger Sohn geworden bin.
Ich han Angst. Scheisse.
– Ich han Angst, dass ich ein Rassist bin. Warum?
Heute habe ich in der Psychotherapie folgende Sachen gesagt:
- Ich habe die Nationalität/Ethnie eines Menschen erwähnt von dem ich eine Geschichte erzählt habe. So als ob die Nationalität/Ethnie des Menschens die Glaubwürdigkeit meiner Geschichte erhöhen würde.
– Ich han Angst
Ich empfinde Wut, dass man bei meiner Bank die Limite für kontaktloses Bezahlen nicht anpassen kann.
– Ich han Angst
Ich habe das Gefühl, dass die Empathiefähigkeit und das Einfühlungsvermögen meiner Mutter (mir gegenüber) ungefähr so (konzeptionell) ist, wie das von künstlicher Intelligenz.
– Ich bin müde
Unter Z konnte ich das erste Mal wieder mich selbst sein, ohne Angst haben müssen angegriffen zu werden.
Unter Z konnte ich das erste Mal wieder mich selbst sein.
– Ich fühle mich aufgekratzt
Das Geräusch des Herzschlags erinnert mich an ein Sandkorn, das in der Sanduhr hinunterfällt.
– Ich han Angst
Beim letzten Mal zusammen mit meinem Vater beim Psychologen hat mein Vater gesagt, dass er vermutet, dass ich als Kind auf ihn eifersüchtig gewesen wäre.
Stimmt das?
Nein.
– Ich han Angst
Früher war ich ich. Dann hat mich mein Vater angegriffen und ich habe meinen Körper abgespalten. Heute habe ich Angst vor meinem Körper. Warum? Weil ich all die verdrängten Gefühle wiedererleben müsste, würde ich mich mit ihm wiedervereinen.
– Ich han Angst
Warum ich Z vergöttere? Vermutlich, weil sie weniger Angst vor mir hat(te) als ich vor mir selbst.
– Ich han Angst
Der Krieg der Ukrainer ist missbräuchlich, weil er für einen grossen Teil des männlichen Volkes nicht freiwillig ist.
– Ich han Angst
Der Vater meines Vaters war für meinen Vater keinen Vater, sondern ein potentieller Mörder seiner Mutter.
Dieses Trauma nahm er in seine Familiengründung mit. Wobei er dieses Trauma sehr schnell in seine beiden Söhne zu projezieren begann. Er hat uns klar gemacht, dass er uns umbringt, wenn wir der Prinzessin zu nahe kommen und wir der Prinzessin ja nichts davon erzählen dürfen.

– Ich han Angst
Wer sich nie mit seiner Angst konfrontiert, wird nie wissen, was sie einem sagen würde. Vielleicht würde sie sagen:
«Hab keine Angst, er wird dich nicht umbringen. Zeigs ihm.»
– Ich han Angst
Morgen werde ich meinem Chef sagen, dass ich die Aprillöhne nur machen werde, wenn alle Mitarbeiter bekommen, was ihnen zusteht.
– Ich han Angst
Wie ich meinen Vater in Erinnerung behalten werde:
Zu meinem 39. Geburtstag wünschte ich mir mit meinen Eltern an ein Beatles-Cover-Konzert zu gehen. Ich sass in der Mitte. In der Halbzeitpause fragte mich mein Vater, ob er in der zweiten Hälfte neben meiner Mutter sitzen dürfe.
) Ich wünsche mir das Buch ,Das gestrandete Schiff‘
Autorin: Verena Blum-Bruni
Vollständiger Titel: Das gestrandete Schiff, Die Geschichte des fünfjährigen Verdingbuben Peter
#Seiten: 300
Herausgeber: Schlaefli & Maurer, Interlaken, 2013
https://www.amazon.de/Das-gestrandete-Schiff-f%C3%BCnfj%C3%A4hrigen-Verdingbuben/dp/3858841013
BITTE JEMAND SOLL MIR DAS KAUFEN UND LIEFERADRESSE MEINE ANGEBEN. DAS WÄRE SUPER! DANKE

Bild 253

– Ich han Angst
Ich han Angst davor Stangensellerie zu essen.
– Ich han Angst
Das Leben ist wie Reiten. Manchmal führt man das Pferd und machmal sitzt man einfach im Sattel.
– Ich han Angst
Ein furchtloser Mensch kann auch nicht lieben. Weil Liebe auch Verlustängste mit sich bringt.
– Ich han Angst
X:
«Du bisch ned debi gsi und weisch folglich gar ned genau was passiert isch. Ich gseh mich eigentlich me als Opfer vo übertriebenem Aktivismus vo allne Siite bi dem Thema.»
11.11.25 #1/7
«Ich bin zB überzügt, dass ich nüt strafrechtlich relevants gmacht han.. und das seit ja wohl alles»
11.11.25 #2/7
«D»
11.11.25 #3/7«isch sehr sensibel. Ich hingege bin mit dir ufgwachse. Das heisst euses Verständnis vo was Gwalt isch, isch fundamental andersch.»GELÖSCHTERNAME
«Ich ha sie eis einzigs Mal weggschüpft, wo sie extrem aggressiv uf mich los isch. Das isch s einzige was ich je gmacht han.»
11.11.25 #4/7
«Mir hend es Bett mit nur 1.60m Breiti und sind beid gwöhnt es grosses Bett allei zha. Es führt dezue, dass mer mal ufwacht, wenn mer inere unbequeme Lag liit oder fast usem Bett gheit. I somene Fall han ich dene jewils gfragt «can I have space» woruf sie zu dere Ziit jewils usgrastet isch, will sie meint ich würdi sie ablehne.»
11.11.25 #5/7
«Ja. Es isch unglaublich. D»
11.11.25 #6/7GELÖSCHTERNAME«het so viel Mist im Mami, dir und de Polizei verzellt. Und mir glaubt niemert. Es isch die reinsti Hexejagd gsi. 95% vo den was ufem Tisch gsi isch, isch eifach nur gloge oder extremst übertriebe gsi.»
«Ja jetzt hemers guet. Wobi das leider bi ihre immer schnell cha kippe. Wenn ich zB Kollege will treffe, isch sie extrem ifersüchtig. Und mis Handy will sie au ständig kontrolliere, was ich leider meistens au zuela»
11.11.25 #7/7
«Sie het viel Blaumose vom Schlittle in Engelberg gha. Und dene no eini wo sie a Bode gheit isch, vo dem eine Mal wo ich sie gschüpft han»
12.11.25 #1/4
«Kei Ahnig was sie postet het.. spielt au kei Rolle me..»
12.11.25 #2/4
«Naja. Also entweder hassisch mich oder sie😆 du chöntisch dich au eifach gar ned imische i Sache wo dich nüt agönd»
12.11.25 #3/4
«Es isch ned alles immer schwarz und wiss. Ich glaube d»
12.11.25 #4/4GELÖSCHTERNAME«het sich damals am Möbel agstosse nachdem ich ihre Angriff abgwehrt han»
– Ich han Angst
Die entscheidende Frage ist:
Welche Entscheidungen überlasse ich dem Körper und welche treffe ich selbst?
– Ich han Angst
C und ich tanzen den Tanz des angstvermeidenden Verhaltens. Mal schauen wer besser hier rauskommt.