Jahr: 2026
Ich han Angst. Ich dörf Angst ha.
Bei einer Angststörung sind gewisse Gefühle traumatisiert. Man nennt die Krankheit ‚Angststörung‘, weil die traumatisierten Gefühle Angst auslösen. Da man dann von aussen nicht feststellen kann, warum die betroffenen Personen Angst haben und weil die betroffenen Personen oftmals sehr oft Angst haben, finde ich den Begriff einer ‚generalisierten Angststörung‘ einleuchtend, weil die Angst ‚allgemein‘, sozusagen ohne äusseren Auslöser auftritt.
Therapie:
- Man muss sich eingestehen, dass man unter Angst leidet. Auch wenn die Angst selbst ein traumatisiertes Gefühl ist, und dann dementsprechend Angst auslöst.
- Dann muss man einmal durch die Hölle gehen..
- ..um am Ende zu erleben, dass man gar nicht gestorben ist und die traumatisierten Gefühle gar nicht (mehr) gefährlich sind.
Ich han Angst
| Mein kaputter rechter Kiefer | Hilft mir traurig zu sein |
| Mein instabiler rechter Fuss | Hilft mir traurig zu sein |
| Mein schmerzempfindliches rechtes Handgelenk | Hilft mir traurig zu sein |
| Meine kraftlose rechte Hand | Hilft mir traurig zu sein |
| Meine freigelegten Zahnhälse | Helfen mir traurig zu sein |
| Meine schmerzempfindliche ehemalige Bruchstelle am Schlüsselbein | Hilft mir traurig zu sein |
| Meine Trauer | Hilft mir weniger Angst davor zu haben |
Ich han Angst
Ein schöner Ferientag vor ca. 30 Jahren – eine hässliche Erinnerung
Wir verbrachten unsere Weihnachtsferien zusammen als Familie in unserem Ferienhaus. Draussen ist schönes Wetter. Wir haben ausgiebig und gut gefrühstückt. Es ist ca. zwischen zehn und elf Uhr. Meine Mutter befindet sich vermutlich bereits wieder in der Küche. Sie räumt auf. Ich befinde mich am oder in der Nähe des Esstisches. Mein Vater sitzt nach wie vor am Esstisch. Kontextlos und für mich völlig überraschend und unbegreiflich beginnt mein Vater mich zu beleidigen. Inhaltlich sind die Wörter so von der Art:
- Du bist ein Versager
- Du bist ein Weichei
- Du bist ein Warmduscher
- Du bist ein Schwächling
Leider kann ich mich an ein spezifisches Beleidigungswort nicht mehr erinnern. Dies weil ich es seit auch ungefähr drei Jahrzehnten nicht mehr gehört habe. Es ist ein eher altmodisches Beleidigungswort. Ich bin überzeugt, dass wenn ich dieses Wort wieder einmal hören werde, ich es sofort als das spezifische Beleidigungswort identifizieren kann, an welches ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann. Ich glaube, dass diese Erkenntnis für mich der letzte und absolute Beweis wäre für diese traurige, beschämende und verletzende Erinnerung an einen unerhörten Akt der Gewalt meines Vater mir gegenüber.

Ich han Angst
Ich habe eine Theorie
Wenn man viel Angst hat, schüttet der Körper viele entzündungsverursachende Stoffe aus, weil der Körper sich auf eine lebensbedrohliche Situation einstellt, bei der vielleicht ein Bein verletzt wird und es dann potentielle Erreger mit Entzündungen (Reaktion des Immunsystems) bekämpfen kann.
Wenn aber zum Beispiel Trauer traumatisiert ist, dann löst Trauer Angst aus und all die damit verbundenen entzündungsverursachenden Stoffe gelangen ins Blut und lösen dann sinnlose Entzündungen an den schwächsten Stellen im Körper aus. Dann hat man Arthrose.
Das ist echt gemein.
Was kann man dagegen machen?
Weniger Angst haben.
Wie kann man das anstellen?
Man kann die Angst enttraumatisieren, indem man über sie spricht. Dadurch sollte gemäss meiner Logik wenigstens die ‚Angst‘ vor der Angst verschwinden.
– Ich habe Angst, dass X sich umbringt
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+1=-4- |
Ich empfinde Truur
| Warum Menschen andere Menschen missbrauchen | Warum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen #1 | Warum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen #2 |
| Weil Missbraucher sich selbst missbrauchen und nur dann sehen können, was sie sich selbst antun, wenn sie es anderen antun. | Weil sie unbedingt lernen möchten Nein zu sagen. | Weil sich missbrauchen lassen Gefühle der Schwäche auslöst und sie dabei erleben, dass das Leben trotz dieser Schwächegefühle weitergeht. |
| Selbsterkenntnis | Selbstermächtigung | Enttraumatisierung |
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE.
Ich habe noch ein bisschen Suchmaschinen bedient: es könnte sich um eine Acromioclaviculargelenksarthrose (Differentialdiagnose: Subakromiales Impingement-Syndrom) handeln.
Bild 215

) Ich habe Angst vor Karies, weil ich Marzipan gegessen habe
Das tuet mier Leid.
Chan ich irgendöppis für dich mache?
NEI, ISCH GUET MERCI.
Ok, guet.
Ich han Angst
Was in Crans-Montana passiert ist, ist eine schreckliche Tragödie. Viele Menschen sind gestorben. Angehörige tieftraurig. Viele (Retter) traumatisiert. Aber am schlimmsten ist es für das Wirteehepaar und eventuell den Gemeindepräsidenten. Denn diese Menschen haben Fehler gemacht. Aber Fehler machen ist menschlich und hat nur selten derart schlimme Konsequenzen. Deswegen bin ich gedanklich in diesen Stunden bei dem Wirteehepaar und dem Gemeindepräsidenten um ihnen in dieser schwierigen Zeit Mut und Hoffnung zu spenden. Möge das Licht ihnen hold sein. Viel Kraft, Mut, Hoffnung und Zuversicht. Mein Beileid für diese Tragödie.
Ich empfinde Truur
Aus irgendwelchen Gründen habe ich meine Gefühle vor meinen Eltern versteckt. Ich habe alles mit mir selbst ausgemacht. Gefühle waren eine Gefahr. Dementsprechend bin ich mit ihnen umgegangen. Ich habe mich vor meinen Eltern völlig verschlossen. Was hätte ich alles erleben dürfen, hätte ich bessere Eltern gehabt. Ich hätte so viel gelernt. Ich hätte Selbstbewusstsein und vielleicht sogar ein Selbstwertgefühl bekommen. Ich hätte sie bei Problemen fragen können.
Mami warum tut mir mein Zahn hier weh?
Zeig mal.
Du hast Fleisch zwischen den Zähnen. Das ist entzündet. Hierfür gibt es Zahnseide. Damit kriegst du das Fleisch weg.
Stattdessen habe ich so fest vor Schmerz und Hilflosigkeit auf die Zähne gebissen, dass diese in Stücke zerbrachen.
Ich weiss, dass es traurig ist.
Aber es ist meine himmeltraurige Wahrnehmung.
Ich hatte keine Eltern. Ich hatte Versorger.
Ich war alleine unter Monster.
Ich empfinde Truur.
Liebe Michel, das tuet mier sehr Leid.
Chanich irgendöppis für dich tue?
NEI. DU BISCH JA DA. DAS ISCH DHAUPTSACH. DANKE.
Bitte, gern gscheh. Ich han dich gern.
DANKE.
Ich bin stolz uf dich Liebä.
Ich han Angst.
Die 'Angst' vor der Angst ist angstvermeidendes Verhalten und angstvermeidendes Verhalten ist die Weigerung sich mit dem Wort 'Angst' auseinanderzusetzen.
Ich han Angst. Sorry. SCHO GUET. Chanich öppis für dich mache? NEI, ISCH GUET MERCI.
Für mich ist eine Angststörung, wenn man nicht über Angst redet. Angst hat jedermann und jede Frau. Alle haben Angst. Es ist ein unbewusster Prozess. Nicht über Angst nachzudenken bzw. nicht darüber zu reden verunmöglicht es uns eine bewusste Synapse zur Angst zu schlagen. Dabei könnten wir mit der Angst reden. Sie kann uns beraten. Sie ist sehr schlau. Sobald man das begriffen hat, geht die sogenannte ‚Angst‘ vor der Angst weg. Man wird ein Mensch.
Ich han Angst. Das tuet mier Leid.
Ich habe grad vorhin zum ersten Mal (bewusst) KI verwendet. Ich wollte folgendes wissen:
in welcher gaskammer in birkenau wurden am meisten Menschen vergast
Ich habe eine Antwort erhalten, aber die Quelle(n) zeigte(n) mir die Antwort nicht direkt. Für mich ist das fürs Zitieren unbefriedigend bzw. unbrauchbar.
Ich empfinde Truur.
Tuet mier Leid.
Danke.
Bitte.
– Ich habe Angst, dass ich mich umbringe
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+1=-4- |
Ich empfinde Truur. OK.
Bei einem Missbrauch schwingt immer die implizite oder explizite Drohung eines Mordes mit.
Dies ist meine Theorie.
Bei meinem Vater kann ich mich in meiner Kindheit an keine explizite Todesdrohung erinnern.
Aber, als er, mit mir im Beifahrersitz (ich war im Teenageralter), mit dem Auto so tat, als würde er mit diesem gegen eine Wand fahren (inkl. Beschleunigung), tat er es. Damals war mir irgendwie klar, dass das grenzüberschreitend war, und ich erzählte es meiner Mutter, aber das half mir ungefähr so viel wie, wenn ich es einem Frosch erzählt hätte. Das Quacken dieses veränderte nichts am Missbrauch. Kein Wunder wenn die Mutter selbst emotional von meinem Vater abhängig war und im Gespräch mit mir ihn bis heute als ‚Dad‘ bezeichnet. Lustiger- oder tragischerweise bezeichnet er sie im Gespräch mit mir bis heute auch als ‚Mami‘. Die zwei verdienen einander. Ich verabscheue sie. Gegenüber meinem Vater fühle ich mich abhängig und verwechsle ihn mit mir selber, ich kann zwischen ihm und mir nicht unterscheiden – es gibt kein ich/mich – gegenüber meiner Mutter kommen Mordfantasien auf.
Wenn meine Eltern im Gespräch mit mir zu ihrem Partner jeweils als ‚Vater’/’Mutter‘ Bezug nehmen, ist das so, wie wenn ich im Gespräch mit ihnen meinen Bruder als ‚Sohn‘ bezeichnen würde. Ich kann mir nicht vorstellen das zu machen.

Bild 214

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. Chanich irgendöppis für dich tue? NEI, ISCH GUET. MERCI. Bitte, gern gscheh.
Allfällige Vermögenswerte von Nicolas Maduro, welche sich auf schweizer Bankkonten befinden, sollen gesperrt werden.1 Mitglieder der aktuellen Regierung seien von der aktuellen Sperrung nicht betroffen.2 Für mich klingt das irgendwie ziemlich opportunistisch. Nicolas Maduro wird in einer völkerrechtswidrigen Aktion entführt und wenige Tage später werden seine potentiellen Vermögenswerte in der Schweiz gesperrt. Das potentielle Vermögen seiner Vize-Präsidentin, welche nun die Macht übernommen hat, soll aber weiterhin sauber sein? Macht man es sich da nicht ein bisschen gar einfach? Oder geschäftet man einfach mit jedem oder jeder, so lange er oder sie an der Macht ist?
Ich empfinde Truur.
Quellenverzeichnis:
- Indirekt zitiert aus Quelle: https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/bundesrat-sperrt-allfaellige-vermoegen-von-nicolas-maduro?partId=PHJ7AQhnH8LLuOrbPnIovRCfEBk#autoplay , abgerufen am 6.1.2026 um ca. 17.05 Uhr. ↩︎
- Indirekt zitiert aus Minute 2:46-2:56 aus einer Audiodatei, welche ich unter folgender URL gefunden habe: https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/bundesrat-sperrt-allfaellige-vermoegen-von-nicolas-maduro?partId=PHJ7AQhnH8LLuOrbPnIovRCfEBk#autoplay , abgerufen am 6.1.2026 um ca. 17.05 Uhr. ↩︎
Ich han Angst
Mein Vater (und vielleicht auch meine Mutter) hat mir irgendwie beigebracht, dass ich sterbe, wenn ich Angst (Flucht) und Trauer (Weinen) zeige. Wobei es bei meinem Vater zusätzlich noch die Wut (Kampf) war.
| Traumatisierte Gefühle | Traumatisierte Gefühle | |
| Vor wem? | Vater: | Mutter: |
| Grundgefühl? | Angst, Wut, Trauer | Angst, Trauer |
| Codename? | Angst1, Angst2, Trauer | Angst1, Trauer |
| Mit dem Gefühl verbundene Handlungsweise? | Flucht, Kampf, Weinen | Flucht, Weinen |
Dadurch, dass bei mir Angst, Wut und Trauer traumatisiert sind, kann ich die damit verbundenen Handlungsweisen (Flucht, Kampf sowie Weinen) überhaupt nicht kontrollieren. Diese Unkontrollierbarkeit macht mir Angst. Nun muss ich diese Handlungsweisen (Flucht, Kampf und Weinen) immer wieder erleben, um ein Gefühl der Kontrolle über sie zu erlangen und die damit verbundenen Grundgefühle dadurch zu enttraumatisieren.
Hierbei dienen mir folgende Gegebenheiten:
- Schmerzen in der Hüfte (Weinen)
- Zahnbeschwerden wegen Weisheitszahnentfernung (Weinen, Kampf)
- Kontaktabruch Z (Weinen, Kampf)
- Beziehung zu Eltern (Flucht, Weinen, Kampf)
- Mein Job (Weinen, Flucht, Kampf)
– Ich habe Angst, dass in diesem Jahr bei der FirmaXY ein Mitarbeiter tödlich verunglückt
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
) Ich habe Angst H zu enttäuschen
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+1=-3- |
Ich empfinde Truur. Das tuet mier Leid. DANKE!!! ;-(
Wie ich mich vielleicht als Kind gefühlt haben könnte




– Ich habe Angst, dass ich Y missbrauche
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
– Ich habe Angst, dass ich gegenüber ArbeiterV ausraste
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
) Ich habe Angst vor X
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+2=-5- |
Ich habe Angst.
Das tuet mier Leid.
DANKE.
– Ich habe Angst Y zu verlieren
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+2=-4- |
Ich habe Angst. Das tut mir Leid. Kann ich irgendetwas für dich tun? NEIN, IST OK.
Ich mache meinen Eltern keinen Vorwurf. Weil sie selbst traumatisiert waren und weil sie es vermutlich heute noch sind.
Aber in der Konsequenz wurde meine Angst weder gesehen, weder anerkannt, weder gewürdigt noch geliebt. Ich versuche jetzt fair und möglichst neutral zu bleiben.
Meine Eltern tun mir Leid.

– Ich habe Angst meine Angst zu verlieren.
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+1=-4- |
Ich han Angst. Ok. Tuet mier Leid. ISCH OK.
Wer sich zum ersten Mal kognitiv mit der Möglichkeit befasst, dass er/sie Angst haben könnte, muss damit rechnen, dass ein unbekanntes, weinendes Kind aus einer dunklen Ecke der Wohnung auf einem zurennt. Es braucht unheimlich viel Aufmerksamkeit, denn es wurde vorher über eine lange Zeit vernachlässigt.
| Warum Menschen andere Menschen missbrauchen | Warum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen |
| Weil Missbraucher sich selbst missbrauchen und nur dann sehen können, was sie sich selbst antun, wenn sie es anderen antun. | Weil sie unbedingt lernen möchten Nein zu sagen. |
Warum Menschen andere Menschen missbrauchen 2
Weil Missbraucher sich selbst missbrauchen und nur dann sehen können, was sie sich selbst antun, wenn sie es anderen antun.
Warum traumatisierte Menschen sich missbrauchen lassen
Weil sie unbedingt lernen möchten Nein zu sagen.
Warum Menschen andere Menschen missbrauchen
Weil die Missbraucher unbedingt lernen möchten Nein zu sagen und deswegen viele Leute zu etwas drängen, in der Hoffnung, dass diese Leute Nein sagen und sie dieses Verhalten dann von diesen Leuten lernen können.
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE VELLMAL. Bitte, chanich öppis für dich mache? NEI, DANKE. Ok.
Gedanken zu Folgen von Missbrauch
Ich habe dem Buch ‚Nobody’s Girl‘ (Infos dazu auf Bild unten) eine Information entnommen.

Diese Information ist, dass die Protagonistin, nachdem sie von ihrem Peiniger am Vortag missbraucht wurde, am Folgetag wieder zu ihm gegangen ist, obwohl sie diesen am Vortag erst kennengelernt hat.
Wie will ich mir dieses Verhalten erklären?
Hier sind ein paar Ideen:
- Sie war sich zu diesem Zeitpunkt fast nur Missbraucher gewöhnt und im Vergleich zu den anderen war dieser nicht so schlimm.
- Sie ‚wollte‘ sich weiter missbrauchen lassen, um dabei in Kontakt mit ihren verdrängten Gefühlen zu kommen.
- Es wurde ihr aufgetragen am nächsten Tag wiederzukommen bzw. sie wurde gefragt, ob sie am nächsten wiederkomme.
Gegen Punkt Nummer 1 spricht, dass sie für kurze Zeit in einem anscheinend nicht missbrächlichen Umfeld gewesen ist und dieses freiwillig verlassen hat.
Klar, Punkt Nr. 2 klingt krass, aber manchmal denke ich das bei mir selbst, wenn ich an meinen Arbeitgeber denke: Ich weiss, dass ich als Kind von meinem Vater emotional missbraucht wurde, mit der Konsequenz, dass ich aufgrund Todesangst diverse Gefühle verdrängt habe. Nun weiss ich, dass ich diese Gefühle verdrängt habe, ich weiss, dass ich sie zukünftig nicht mehr verdrängen will. Nun kommt jemand Ähnliches wie mein Vater und versucht das Gleiche mit mir zu machen. Nun erkenne ich die Situation als Erwachsener, kann meine Gefühle beschützen {Ich han Angst. Das tuet mier Leid. SCHO GUET. DANKE. Bitte gern gscheh. Chan ich öppis für dich mache? NEI, ISCH GUET MERCI.} und behalten und dabei mein altes Trauma wiedererleben, aber dieses Mal als Erwachsener, der bemerkt, dass mein Chef mich gar nicht tötet, obwohl ich die Gefühle nicht verdränge und erhalte dabei noch Geld (Lohn) plus kann mir das Geld für eine Traumatherapie sparen. Ok, jetzt übertreibe oder beschönige ich vielleicht..
Zu Punkt Nr. 3:
Sie getraute sich nicht Nein zu sagen, weil ein Nein heissen könnte, dass sie Angst davor hat. Und diese Vorstellung löste Todesangst in ihr drin aus, denn Angst zu haben bedeutet nicht nur diese Angst zu haben, sondern es bedeutet auch sich mit all der bisher verdrängten Angst zu verbinden. Also sah sie sich sozusagen gezwungen immer all jene Entscheidungen zu treffen, welche möglichst angstfrei wirken. Man kann sozusagen sagen, dass sie Angst vor ihrer Angst hatte oder dass sie ein Sklave ihres Mutes wurde.
) Es macht mir Angst zu sagen, dass es mich traurig macht, dass Y mir gesagt hat, dass ich nie erfolgreich werde, wenn ich immer im Bett bleibe
Bei diesem Erlebnis wurde meine Trauer traumatisiert.
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte gern gscheh. Chanich öppis für dicj tue? NEI, ISCH GRAD GUET MERCI. Ok.
Warum man mit der Angst reden sollte
Weil man dadurch weiss, wie es ihr geht.
Wenn man weiss wie es ihr geht, kann man gemeinsam mit ihr konstruktive Lösungen finden.
Wenn man Angst hat, aber sich das nicht bewusst ist, dann ist das wie ein Schwellbrand. Es kann jeden Moment zu einem Flashover1 kommen.
Bei der Angst wäre das dann zum Beispiel:
| unkontrollierbare Flucht | Erstarren | Kämpfen | |
| Beispiel 1: | Job ins Blaue hinaus kündigen | Ich kann nicht kämpfen, obwohl ich vielleicht sollte. | Ich verletze jemanden und muss dann mit den Konsequenzen leben. |
| Beispiel 2: | Liebesbeziehung vorschnell beenden | Ich kann nicht flüchten, obwohl ich vielleicht sollte. | Ich kann nicht klein beigeben und bringe mich dadurch in Gefahr. |
- Den Begriff kenne ich erst seit diesem Jahr, wegen der schrecklichen Brandkatastrophe in Crans Montana vom 1.1.2026. Mein Beileid den Angehörigen, R.I.P. den Verstorbenen und gute Besserung den Verletzten. {Empfinde ich Truur? Ja. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte, gern gscheh.} ↩︎
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. ALLES GUET.
Vielleicht war Z das erste Mal, wo ich mich bedingungslos geliebt habe.
Meine Mutter hat mich auch bedingungslos geliebt, aber weil mich mein Vater emotional missbrauchte, konnte ich diese von ihr nicht akzeptieren. Weil er ihr mindestens so wichtig war wie ich ihr.
Empfinde ich Truur? Ja. Das tuet mier Leid. DANKE FÜR DIS MITGFÜHL. Bitte.
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Chanich irgendöppis für dich tue? NEI DANKE ABER MERCI FÜRS FRAGE. Bitte, gern gscheh.
Die Sache mit der bedingungslosen Liebe
Hast du von deinen Eltern einmal gehört, dass du gut bist so wie du bist? Dass du nichts und niemandem etwas beweisen musst? Das du tun darfst, was du willst und du immer geliebt wirst?
Ich kann mich daran nicht erinnern.
Aber jetzt versuche ich mir diese sogenannte bedingungslose Liebe selbst zu geben.
Han ich Angst? Ja. Das tuet mier Leid. OK. EASY.
Leider gibt es für Frauen, welche ihre sexuellen Bedürfnisse offen zeigen, kommunizieren bzw. ausleben, abwertende Begriffe.
Warum könnte es ein Bedürfnis vieler Männer sein solche Frauen abzuwerten?
Hier ist meine Theorie:
Wir alle waren als Kinder (hauptsächlich) von unserer Mutter abhängig. Wenn wir die bedingungslose Liebe nicht wirklich erlebt haben, können wir im bewussten oder unbewussten Glauben aufwachsen, dass wir der Mutter gefallen müssen, um überleben zu können. Dieser Glaubenssatz kann uns unser ganzes Leben lang (auch unbewusst) begleiten. Leider kann dieser unbewusste Glaubenssatz nicht nur auf unsere Mutter projeziert werden, sondern auf alle weiblichen Personen.
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. Chan ich irgendöppis für dich tue liebe Angst? NEI ISCH GUET MERCI. Bitte gern gscheh.
Das heisst dann später, dass uns Frauen, welche offen ihre Bedürfnisse zeigen oder kommunizieren bei uns unbewusst Todesangst auslösen, weil wir insgeheim glauben diese Bedürfnisse erfüllen zu müssen. Dies ist aber nicht so. Wir sind Menschen. Nur Menschen.
Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE VELLMALL. Bitte. VERÖFFENTLICHE!
Ich han Angst. Dad tuet mer Leid. MERCI
Leute, die denken, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist, denken vermutlich, dass die Angst ein unkontrollierbares Gefühl ist.
Leute, die denken, dass Angst ein guter Ratgeber ist, denken vermutlich, dass die Angst eine Idee ist.
Mit der Angst sprechen
Die Angst ist ein unangenehmes Gefühl.
Aber Gefühle kann man sich nicht auswählen.
Wenn man Angst empfindet, dann ist es von Vorteil mit dieser zu sprechen.
Wieso? Weil sie auch ein Ratgeber sein kann.
