Wir alle Menschen sind wunderbar.
Warum?
Weil wir unterschiedliche Sachen machen.
Wir alle Menschen sind wunderbar.
Warum?
Weil wir unterschiedliche Sachen machen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Wie gross ist diese Trauer?
Maximal:
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ein Orakel hat dem Vater von Michel Ödipus prophezeit, dass sein noch ungeborener Sohn ihm eines Tages seine Frau wegnehmen werde. Als das Kind auf die Welt kam, hat sein Vater alles dafür getan, um den Sohn loszuwerden, möglichst so, dass es seine Frau nicht bemerkte. Als Michel Ödipus erwachsen war und er bemerkte, dass sein Vater dafür verantwortlich ist, dass er von seiner Mutter nicht mehr Liebe bekommen konnte, schwor Michel Ödipus Rache. Er setzte sich zum Ziel seinem Vater die Frau wegzunehmen und ihn zu töten.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Weil es meiner Meinung nach nur die folgenden zwei Möglichkeiten gibt:
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Vor ca. 0.5-1 Jahr haben meine Eltern in unterschiedlichen Situationen mir folgendes gesagt:
Vater: «Du bist nicht psychisch krank.»
Mutter: «Du musst unbedingt mehr Psychotherapie in Anspruch nehmen.»
Empfinde ich Wut? Ja.
Meine Mutter hat in der Woche vom 10. März 2025 folgende Dinge getan:
Diese Aktionen haben meim Vertrauen in meine Mutter stark erschüttert.
Habe ich Angst? Ja.
Was ich mir wünsche:
Dass sie sagen, dass ich das, was ich mache gut mache und dass ich mir keine Sorgen machen müsse.
Han ich Angst? Ja.
Empfinde ich Trauer? Ja.
Will ich mich mit diesem Gefühl verbinden? Ja.
Empfinde ich Selbstmitleid? Ja.
Gut.
Das machst du gut. Du darfst das machen, was du tust.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich hatte gestern einen Gedanken:
Ich darf den Rest meines Lebens traurig sein.
Habe ich Angst? Ja.
Vor was?
Vor meinen Eltern.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Will ich mich mit dem Gefühl verbinden?
Ok.
Bravo.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
weil ich paranoid bin.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Der Dokumentarfilm ‚Im Sog der Angst‘ hat mich zum Nachdenken angeregt und nun bin ich erwacht und habe dazu einen Gedanken gefasst:
Angst ist wie das Wasser in einem Glas. Wenn man nie davon trinkt, überquilt es irgendwann in Form von Panikattacken. Habe ich Angst vor Panikattacken? Ja.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Man könnte sagen, dass ich mich müde fühle oder dass ich mich schizophren fühle oder beides.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Mein Kopf rast. Ich bin auf 180.
Liegt es daran, dass ich Todesangst habe?
Ja. Ich glaube schon!!!
Warum habe ich Todesangst?
Es muss mit einem Trauma zu tun haben. Ich denke, dass es familienbedingt ist. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Eine Erklärung, dass es halt einfach meine Krankheit ist, will ich nicht akzeptieren.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich habe Angst, dass mich mein Vater umbringt.
Dieses Gefühl ist traumatisiert.
Das heisst, dass ich es nicht fühlen kann.
Stattdessen wirkt es unbewusst generalisiert.
Das bedeutet, dass ich vor allen Menschen Angst habe, dass sie mich umbringen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Es geht mir schlecht.
Ich bin komplett erschöpft. Ich liege im Bett mit Gliederschmerzen.
Ich denke, dass es wegen dem Vorfall von Mittwoch ist, bei dem mir 1C etwas angeschossen hat und mich wutentbrannt angeschrien und beleidigt hat.
Empfinde ich Trauer? Ja.
Will ich mich mit dem Gefühl verbinden?
Ja.
Bravo.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Habe ich Angst, dass mich 1C umbringt?
Ja.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Als ich in meinem Leben zum ersten Mal erfahren habe, dass es so etwas wie die Versteuerung des Eigenmietwerts gibt, hat mich das mental komplett zerstört und mir jegliche Visionen geraubt. Ich glaubte, dass ich in einem System lebte, in dem es keine Freiheit geben würde. Einem System, das das Individuum unterdrückt und zwanghaft vom Staat bzw. der Gesellschaft abhängig macht.
Damals träumte ich davon in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Mir damit Wohneigentum zu kaufen. Die Hypotheken abzubezahlen und dann sogenannt fast frei zu sein. CHF 500 für die Krankenkasse, CHF 300 für Essen. Dann könnte ich mit CHF 800 monatlich leben. Das war mein Ziel.
Ich finde, dass dieses Ziel auch heute noch sehr verlockend ist.
Aber.
Ich glaube nicht, dass eine Unabhängigkeit von der Gesellschaft oder vom System ein richtiges Ziel ist. Wir leben immer in einer Gemeinschaft und auch wir sind Teil dieser Gemeinschaft. Auch wir beeinflussen die Gesellschaft mit unserem Handeln. Wir haben eine Verantwortung.
Die Idee von der Unabhängigkeit ist eine gute und richtige. Heute habe ich meine Unabhängigkeit zu einem gewissen Grad gefunden. Es ist die emotionale Unabhängigkeit und die genügt auch.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Freitag, 29. August 2025:
V kommt ins Büro und fragt mich, wie es mir geht.
Schlecht.
Warum?
Dein Sohn hat mir am Mittwoch etwas angeschossen und mich als «Tubeli» beleidigt…
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Als ich meinen Eltern davon erzählte, dass ich die Diagnose ‚Schizotype Persönlichkeitsstörung‘ erhalten habe, sagten sie, dass das schon sein könne, weil es in ihrer Verwandschaft schon früher Fälle von Schizophrenie gab.
Kann sein.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Freitag, 29. August 2025:
Eine Person kommt ins Büro und fragt mich, wie es mir geht.
Ich sage, dass es mir nicht gut geht.
Sie fragt wieso.
Ich sage, dass ich Angst hätte.
Sie fragt mich vor was ich Angst hätte.
Ich sage ihr, dass ich Angst davor habe, dass sie mich umbringt.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ein Lebewesen hat eine böse Bezugsperson (Vater oder Mutter). Durch diese wird es traumatisiert (es hat Angst vor dieser Person, aber diese Angst wurde verdrängt). Später, als das Lebewesen erwachsen ist, wird es selbst Vater/Mutter. Das Lebewesen projeziert das Trauma auf das Kind. Das bedeutet, dass das Lebewesen körperliche {Han ich Angst? Ja. Leider.} Angst vor dem eigenen Kind entwickelt oder hat. Dieser Angst ist sich das Lebewesen aber nicht bewusst und versucht unbewusst diese Angst vor dem Kind zu verstecken. Das Kind lernt unbewusst, dass seine Bezugsperson Angst vor ihm hat{Han ich Angst? Ja. Empfinde ich Truur? Ja. So it is.}. Da die Bezugsperson traumatisiert ist und alle anderen Bezugspersonen in seinem Umfeld vielleicht auch, lernt es auch keinen bewussten Umgang mit Angst. {Han ich Angst? Ja. Ok.}. Da das Kind bemerkt hat, dass die Bezugsperson Angst vor ihm hat, lernt es, dass es Angst vor sich selber haben muss und da das Kind keinen bewussten Umgang mit Angst (gelernt) hat, macht es wahrscheinlich auch Dinge, die diesen{Han ich Angst? Ja. Ok. Easy.} unbewussten Glaubenssatz bestätigen.
unbewusst
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Angststörungen gibt es nicht. Es gibt nur den verzweifelten Wunsch keine Angst zu haben.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
«Ich würde auch auf jeden Fall davon ausgehen, dass Donald Trump Frieden schaffen will. Er hat ja auch immer wieder sich geäussert, öffentlich, wie schrecklich er auch die Bilder findet, die er sieht vom Ukrainekrieg.»
Sebastian Ramspeck in Minute 11:46-11:59 vom Audiopodcast News-Plus von SRF (ein Unternehmen der SRG) vom 15.08.2025. URL: https://www.srf.ch/audio/news-plus/trump-putin-nervenflattern-ist-diplomatie-heute-glueckssache?id=AUDI20250815_NR_0051#autoplay , abgerufen am 15.08.2025 um ca. 19.10 Uhr.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Will ich mich mit diesem Gefühl verbinden?
Ja.
Michel, ich bin stolz auf dich, dass du dich getraust dich mit deiner Angst zu verbinden.
Jetzt schauen wir einmal was EL macht.
Er darf machen, was er will.
Herr Donald Trump hatte einen fiesen Vater. Deswegen hatte Donald Trump Angst vor seinem Vater. Donald Trumps Vater mochte es aber nicht, wenn Donald Trump Angst zeigte. Also griff er Donald Trump immer dann an, wenn Donald Trump Angst zeigte. Donald Trump lernte dadurch, dass es nicht klug ist seine Angst zu zeigen. Doch da er trotzdem Angst hatte, begann er Schwächere und Kleinere zu mobben, da es ihm ein Gefühl von Stärke vermittelte. So konnte er seine Angst kompensieren und musste keine Angst mehr haben von seinem Vater angegriffen zu werden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Jahrzehntelang habe ich gewisse meiner Gefühle weggesteckt. Weggesteckt, weil ich das Gefühl hatte, dass diese Gefühle gefährlich sind. Damit sind psychische Probleme und ungesunde Verhaltensmuster vorprogrammiert. Heute will ich diese ungesunden Verhaltensmuster durchbrechen und psychisch gesund werden. Dies geht nur, wenn ich mich meinen (allen) Gefühlen stelle. Da die Traumata aber bis heute wirken..

..ist es für mich extrem schwer mich gewissen Gefühlen zu stellen. Darüber nachzudenken, darüber zu schreiben oder darüber zu reden, löst bei mir unglaubliche Angst aus. Diese Arbeit, die traumatisierten Gefühle zu enttraumatisieren, ist also extrem anstrengend. Dies ist eine Erklärung warum ich seit einigen Jahren eine wesentliche Einschränkung des Leistungsvermögens habe (ich bin froh, wenn ich den Haushalt schmeissen kann, einer Arbeit im ersten Arbeitsmarkt nachgehen kann sowie meine Rechnungen selbständig bezahlen kann).
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Das Leben ist wie ein Sandkasten mit zwei Kindern, welche darin spielen. Das eine Kind heisst Geist. Das andere Körper.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Der Körper ist 24 Stunden pro Tag damit{Angst} beschäftigt zu überleben. Kommt noch ein Geist dazu, der ihm das Leben schwer macht, geht er einfach vor die Hunde.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Wenn einem der Vater sagt, dass man eine Pfeiffe ist, kann man auf zwei Arten reagieren:
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Glaub an dich.
Du machst das gut.
Wir glauben an dich.
Ich liebe dich.
Wir lieben dich.
Bleib so wie du bist.
Vertrau dir.
Du darfst dir Vetrauen.
Wir sind stolz auf dich.
Ich bin stolz auf dich.
Alles wird gut.
Wir glauben an dich.
Du bist gut so wie du bist.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Was würde ich tun, wenn ich ein Kind hätte und dieses zu mir kommen würde und mir sagen würde, dass es Angst vor Vampiren hat?
Ich würde dem Kind sagen, dass es gut ist, dass es Angst hat. Weil diese Angst wie eine gute Fee ist, welche dich beschützen will.
Natürlich gibt es keine Vampire. Oder auf jeden Fall keine Fliegenden. Jetzt kriege ich selber Angst. Auch ich habe Angst vor Vampiren.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Die ersten Menschen, die einen Menschen missbrauchen, traumatisieren ihn. Alle, die ihn nachfolgend missbrauchen, helfen ihm zu verstehen, dass er traumatisiert ist.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ein Aufsatz von einem Betroffenen
Irgendwann ist er bereit über seine Gefühle zu reden. Eine wahre Verbindung zwischen Körper und Geist entsteht. Es dauert nicht Jahre, aber Jahrzehnte, bis die Angst vor seinen eigenen Gefühlen nachlässt.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Mi: Fragensteller (beeinflussbare Gedanken)
Sche: Redner und Antwortgeber (unbeeinflussbare Gedanken)
EL: Körper
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Wenn mir jemand sagt: «Hunde können deine Angst riechen.»
Dann sage ich: «Schön für sie. Dann können sie etwas, das ich nicht kann.»
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Unbewusst habe ich Angst umgebracht zu werden, wenn ich Angst zeige. Deswegen habe ich Angst davor.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ca. 35 Jahre lang habe ich mich nicht bewusst mit meiner Angst beschäftigt. Dadurch hatte ich keine Beziehung zur Angst und dadurch auch ein fehlendes Körpergefühl. Mein Geist musste deshalb die Entscheidungen treffen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Weil sie unbewusst realisieren möchten, dass sie Angst haben.
Weil sie einen Umgang mit Angst erlernen möchten.
Weil sie ihre Angst vor der Angst verlieren möchten.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich musste mit einen Eltern zu Abend essen. Mein Vater war meistens still. Ich war still (ich wollte keine Aufmerksamkeit erregen). Mein Bruder war still. Meine Mutter hat dann erzählt, was bei ihr so am Tag passiert ist und anderes, was für die Partnerschaft von Relevanz war. Irgendwann kam sie auf uns Kinder zu sprechen. Sie erzählte Dinge über uns, die sie mitbekommen hatte oder die wir ihr erzählt haben. Dann stieg die Angst in mir. Bis zu diesem Zeitpunkt würde mein Vater noch wenig bis nichts gesagt haben. Manchmal blieb es dabei, aber manchmal begann er einen Monolog an mich zu richten. Dieser Monolog war immer abwertend, destruktiv und hatte meist gar keinen Bezug zu dem, was meine Mutter über uns gesagt hatte.
Irgendwann in meinen Teenageralter fuhr ich mit meinem Vater in seinem Auto nach Luzern. Er beschleunigte das Auto und drehte das Auto in Richtung einer frontalgelegenen Wand.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Gefühle können traumatisiert werden. Bei mir war es vielleicht Angst und Trauer. Was passiert, wenn ein Gefühl traumatisiert ist? Und was bedeutet es überhaupt, wenn ein Gefühl traumatisiert ist?
Was es bedeutet, wenn ein Gefühl traumatisiert ist:
Gefühle sind körperlich. Sie existieren immer. Aber man kann sie ‚leugnen‘. Umgangssprachlich nennt man dies auch ‚Verdrängen‘. ‚Verdrängen‘ heisst nichts anderes als entweder nicht über ein traumatisiertes Gefühl nachzudenken oder nicht darüber zu sprechen. Denn, wenn der Geist ein traumatisiertes Gefühl benennen würde, würde im Hirn eine Verbindung zu diesem Gefühl passieren. Da das Gefühl aber traumatisiert ist, löst diese Verbindung sofort Angst aus. Die natürliche Reaktion ist dann, dass wir versuchen nicht weiter über das traumatisierte Gefühl nachzudenken, damit die Angst verschwindet.
Was für Konsequenzen kann so eine Traumatisierung auslösen?
Durch die Traumatisierung verlieren wir sozusagen die Freiheit zu denken und zu sagen, was wir wollen. Die Maschine Mensch gerät sozusagen in ein Ungleichgewicht. Dies ist natürlich frustrierend. Als Kompensation dafür suchen wir die Kontrolle über den Körper zu übernehmen. Da dies jedoch nicht natürlich ist, führt es zu einer Vergewaltigung des Körpers, welche uns langfristig schädigt, und dem Geist dadurch langfristig die Grundlage seiner Existenz entzieht. Wir alle sterben einmal. Dies (angstvermeidendes Verhalten) aber ist selbstzerstörerisch und führt zu einem Suizid auf Raten.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Man nehme einen Menschen. Desto jünger, desto besser. Man macht ihm effektive Todesangst. Aber jedesmal, wenn er seine Angst kommunizieren will, greift man ihn an. Die Biodrohne lernt dadurch, dass es irrational ist, über das, was passiert ist, zu reden und macht entweder das, was man ihr sagt, oder etwas komplett Irrationales. Die Biodrohne wird so zwar vielleicht unberechenbar, aber irgendwie doch steuerbar, weil man immer auf diesen ‚Berserkermodus-Knopf‘ drücken kann. Irgendwann ist dieses Verhalten programmiert und funktioniert auch ohne Operator (Autopilotmodus).
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich behaupte, dass mein Vater oder meine Mutter oder beide, mir einen Virus auf mein Betriebssystem geladen haben.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Entweder habe ich eine genetische psychische Krankheit oder eine epigenetische. Epigenetisch heisst, dass mein Vater, weil er es konnte und die Kontrolle liebte, mir das Gefühl gegeben hat, dass er mich unter gewissen Umständen umbringt. Also wurde ich zu einem ‚Peoplepleaser‘ und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich dachte, dass ich umgebracht würde, würde ich den Menschen in meinem Umfeld nicht gefallen.
Ja, vielleicht habe ich mich auch manchmal gewehrt oder mich zurückgezogen, aber nur immer deswegen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich es nicht schaffe den Menschen zufriedenzustellen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ein ganz normaler Arbeitstag. Je länger der Tag geht, desto mehr steigere ich mich in die Sachen hinein. Schliesslich bin ich auf 180 Grad. Ich weiss nicht mehr wo oben und unten ist. Mein Kopf dröhnt – mein Körper ist verspannt. Ich empfinde Wut. Ja, es ist nicht alles so gelaufen, wie es in der Firma hätte laufen sollen. Aber erstens ist es nicht meine Schuld, zweitens ist es nicht so schlimm, aber mein Körper dreht komplett durch. Morgen wieder ein Tag im Bett. Verdammt! Warum?????
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Vater lieblos. Oft abwesend. Mutter, welche Angst vor ihrem Mann hat. Sich dieser Angst aber nicht bewusst ist und in der Abwesenheit ihres Mannes ein besonderes Verhältnis zu ihren Kindern aufbaut und diese in ihre innerste Gefühlswelt einweiht.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Rein theoretisch ist es möglich Gedanken zu formen.
Dies kann nur die Seele.
Wenn die Seele diese Aufgabe wahrnimmt, wird sie die richtigen Fragen stellen.
Diese Fragen kann der Geist beantworten.
Dadurch, dass der Geist diese Fragen beantwortet, wird eine Verknüpfung zum Körper hergestellt.
Dadurch wird die Verbindung von Körper, Geist und Seele hergestellt. Dies symbolisiert einen gesunden Menschen.
Bei einem kranken Menschen, nimmt die Seele ihre Aufgaben nicht wahr. Ein solcher Mensch ist ein psychisch kranker Mensch.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Wenn man Angst hat vor den eigenen Gefühlen. Aber da Angst auch ein Gefühl ist, man dies nicht wissen will.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Das, was ich sage oder schreibe, ist die Wahrheit. Wieso? Weil es eine Zusammenarbeit von Körper und Geist ist.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Liebe Z
Danke für die unheimlich tolle Zeit, die ich mit dier verbringen durfte. In meinem Hirn ist ein ganzes Areal nach dir benannt. Es ist das Sehnsuchtsareal oder so. Ich danke dir auch dafür, dass du seither immer für mich da warst. Zu wissen, das es dich gibt, freut mich ungemein. Falls du jemals meine Hilfe oder meine Aufmerksamkeit benötigst, möchte ich für dich da sein.
Auf deinem weiteren Lebensweg wünsche ich dir alles Gute.
Danke für alles
MiScheEL
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich habe mich diese Woche zum ersten Mal richtig mit den Jugoslawien-Kriegen der 1990er Jahre befasst.
Es ist schrecklich. Krieg kann jeden treffen. Krieg traumatisiert. Als traumatisierter Mensch kann man wiederum schreckliche Dinge tun.
Ich selbst habe als traumatisierter Mensch schreckliche Dinge gemacht. Ich hatte keine Empathie.
Was kann ich in der Zukunft machen, damit dieser Ort, unsere Welt, ein, ein klein bisschen, besserer Ort wird?
Ich kann jeden Tag wieder aufstehen und mich durch den Tag kämpfen. Einfach jeden Tag noch einen Tag leben. Mit all den Krisen und all den schlechten Gefühlen. Jeden Tag einen Tag mehr. Ich will mir meinen Gefühlen bewusst sein und so stark sein sie aushalten zu können. Darüber reden, aber mich nicht von ihnen leiten zu lassen. Dadurch, dass ich über sie rede, gebe ich ihnen den Platz, den sie benötigen. That’s it.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
2010 ging ich nach der Arbeit zu einem Kollegen, welcher damals in Zürich sein Geschäft hatte. Ich ging einfach vorbei ohne mich vorher anzumelden. Wir redeten ein paar Minuten. Irgendwie fühlte ich mich herausgefordert und ich wollte herausfinden, ob ich zu einer Prostituierten gehen könnte. Ich weiss nicht einmal mehr, wie ich auf das Thema kam, aber auf einmal hatte ich dieses Ziel vor Augen. Ich glaube, dass ich vorher noch nie darüber nachgedacht habe. Aber vielleicht brachte er mich irgendwie auf die Idee und dann wollte ich mir sofort beweisen, dass ich das könne oder so. Auf alle Fälle ging ich schnurstracks zur Langstrasse und hatte CHF 100 mit. In einem Nebenquartier sah ich eine verdächtige Frau. Ich habe sie angesprochen und es hat sich dann herausgestellt, dass sie tatsächlich eine Prostituierte war und sie bereit war. Sie hatte oben ihre Wohnung oder so. Es war keine ‚Wohnung-Wohnung‘. Es war genau so eingerichtet für Sex. Ich weiss nicht, ob sie die Wohnung alleine bezahlte oder wie das genau lief. Alles war perfekt vorbereitet und es war der perfekte Ort. Ich glaube, dass es tatsächlich so ein rotes Licht gab.
Ehrlich gesagt, fand ich das eine tolle Erfahrung und mir war die Frau sehr sympathisch. Sie kam aus Litauen und ich fragte nach ihrer Nummer. Sie gab mir sie. Ich glaube, dass ich ihr nach ein paar Jahren tatsächlich einmal geschrieben habe.
Empfinde ich Trauer?
Ja.
Nachtrag am 17.7.2025:
Ich glaube, dass es 2011 gewesen ist und nicht 2010. Aber 100% sicher bin ich mir nicht. 90%.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Zwei Jahre später in Pattaya, Thailand. Ich suchte eine Bar in der ich ein bestimmtes Fussballspiel schauen konnte. Alles war draussen und es war ein angenehm warmer Abend. Ich fand eine passende Bar, trank ein Bier und schaute das Spiel. Irgendwie war es so, dass man so wie an einer Bar stand. Neben mir stand eine Frau. Sie war nett und wir redeten ein bisschen. Sie war älter als ich. Ich mochte sie. Am Ende des Abends fragte sie mich, ob sie zu mir in mein Hotel kommen dürfe. Ich überlegte kurz. Warum nicht. Ich fand sie wirklich nett, lieb… toll. Es war schön mit ihr. Es war eine gute Erfahrung.
Han ich Angst?
Ja.
Bereue ich es?
Nein.
Warum nicht?
Weil ich hoffe, dass es auch für sie eine gute bzw. schöne Erfahrung war. Es fühlte sich nicht falsch an, so wie beim dritten Streich gegen Ende des Aktes.
Empfinde ich Trauer?
Ja.
Hatte ich Sex mit ihr?
Ja.
Habe ich sie dafür bezahlt?
Ja.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich war in China. Nach einem ganzen Tag Sehenswürdigkeiten anschauen, war ich durstig oder hungrig. Ich glaube durstig. Also ging ich in einen kleinen Shop in der Nähe meines Hotels. Es war ein kleiner Laden mit Getränken, Chips und solchen Sachen. Neben der Verkaufstheke war ein Sofa. Darauf lag eine Frau. Sie schlief. Sie hatte einen grossen Ausschnitt. Ich nahm ein Getränk (Cola?) und wollte bezahlen. Die ältere Frau an der Theke zeigte auf die schlafende Frau. Sie gestikulierte. Ich verstand, dass die Verkäuferin ihre Zuhälterin war. Wir verhandelten den Preis. Danach wurde die Frau geweckt und ich durfte hinter die Ladentheke kommen. Ich wurde in eine Halle geführt. Es war eklig. Es war eine kleine Fabrikhalle oder so und es war nur Beton und so. Irgendwie gab es so etwas wie Vorhänge. Diese Vorhänge ermöglichten ein Mindestmass an Privatsphäre. Naja.
Muss ich den Rest auch noch erzählen?
Es war nicht so schön, weil ich mich beobachtet fühlte, aber ich hatte den Akt durchgezogen.
Draussen trank ich mein Getränk (Cola?) und ging zurück ins Hotel.
Bin ich ein Arschloch?
Nein.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich blieb mindestens noch eine Nacht in diesem Hotel. Das Zimmer war schimmlig und voller Kakerlaken. Als ich eines Abends um ca. 21.30 Uhr dem Boulevard richtung Hotel zurückging, sprach mich eine Frau an. Es war eine ältere Frau. Irgendwann verstand ich, was sie wollte. Sie wollte mir eine Prostituierte an die Hand geben. Ich handelte einen Preis mit ihr aus. Ich gab ihr das Geld. Sie sagte einer jungen Frau, dass sie mit mir gehen soll. Die Frau war wirklich jung. Auf jeden Fall viel jünger als ich. Wir haben nicht miteinander gesprochen. Auf dem Hotelbett ging es dann los. Ich fand es toll. Die junge Frau gefiel mir. Ihr gefiel das Ganze aber nicht. Sie fragte, ob ich schon fertig sei. War ich nicht. Ich wollte weitermachen, weil ich noch nicht fertig war. Sie musste also noch ein paar Minuten warten.
Was empfinde ich?
Empfinde ich Trauer?
Ja.
Empfinde ich Scham?
Ja.
Tut es mir Leid?
Ja.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Zurken hat mich gefragt, ob ich beim nächsten Mal wieder mit ihm nach Pattaya, Thailand mitkommen wolle. Wegen den süssen Girls.
Das hat bei mir wieder einige grundsätzliche Fragen aufgeworfen, welche ich aber nicht direkt beantworten möchte.
Stattdessen möchte ich mich weiterhin meiner eigenen Vergangenheit stellen, um festzustellen, was mein damaliges Verhalten jetzt bei mir auslöst:
Han ich Angst? Ja.
Irgendwann war ich alleine in Kasachstan. In Europa war eine grosses Fussballturnier im Gange. Und so ging ich mitten in der Nacht in die Lobby, der extrem preiswerten Unterkunft, um dort fernzusehen. Dort war eine Frau, liegend, halb schlafend, auf dem Sofa. Ich begann fernzusehen. Irgendwann machte sie mir verständlich, dass ich für Geld mit ihr Sex haben könne. Ich war dem nicht abgeneigt und schliesslich fand das Tauschgeschäft in meinem Hotelzimmer statt.
Empfinde ich Trauer?
Ja.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Liebe Eltern, seid mir nicht böse..
Ich glaube, dass mir mein Vater, hinter dem Rücken meiner Mutter, immer wieder das Gefühl gegeben hat, dass mein Leben in seinen Händen ist und dass er dieses beenden kann. Es war subtil. Es machte mir Angst. Aber ich konnte meiner Mutter das nicht erklären, weil sie Angst selber nicht verstand. Also war die Angst nutzlos. Einmal fuhr ich mit meinem Vater nach Luzern. Wir sprachen über Suizid. Plötzlich beschleunigte er sein Fahrzeug und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung einer Mauer. Ich habe lange nicht darüber gesprochen (bzw. jetzt ist es das erste Mal), weil ich schon ein Teenager war und ich nicht schwach erscheinen möchte.
Anmerkung im nachhinein:
Wenn ich mich recht erinnere, kann es sogar sein, dass ich es meiner Mutter erzählt habe. Ja, ich glaube, dass ich es ihr erzählt habe..
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Was wäre, wenn ich vor etwas Angst habe und dann zu einer Person gehe und ihr sage, dass ich vor etwas Angst habe und diese Person mir dann sagt, dass ich keine Angst haben muss?
Entweder würde ich dieser Person glauben oder das zerstören, was mir Angst macht oder beides.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Habe ich Angst? Ja.
Man kann Angst haben lernen. Man sollte es lernen. Denn wenn man es nicht lernt, könnte folgendes passieren:
Man hat Angst, aber man weiss es nicht. Es ist wie wenn man einen Gast hätte, aber nichts davon weiss. Man könnte dem Gast keinen Kaffee, Tee oder sonstwas anbieten. Man kann nicht adäquat mit dem Gast umgehen. Dadurch wird die Angst nicht gelebt. Sie fliesst nicht. Sie wird gestaut. Zum Beispiel wird sie in ein grosses Fass gepackt. Angst zu haben ist sehr ermüdend. Wenn man aber nicht weiss, dass man Angst hat, kann man deren Ursache auch nicht bekämpfen. So wird man immer müder. Bis das Fass voll ist und es einfach nicht mehr geht.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Früher war ‚keine Angst haben‘ ein Überlebensmechanismus.
Heute ist ‚keine Angst haben‘ eine Suiziderklärung.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Die entscheidende Frage für mich ist, ob die U.S.A. der Schweiz es ermöglicht, mit den gemäss Planung bald gekauften F-35-Kampfjets, sich gegen sie zu verteidigen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
In Minute 12 sagt Urs Loher auf eine Frage von Nathalie Christen, dass die U.S.A. ein Interesse an einem starken Europa hat.1
Diese Aussage möchte ich kommentieren:
Erstens, wer ist die U.S.A.?
Zurzeit ist dies Herr Donald Trump.
Dieser ist meiner Meinung nach ein Populist und eher als ein Anti-Demokrat einzustufen.
Was zurzeit in den U.S.A. passiert, sind meiner Meinung nach Schritte in Richtung einer Diktatur.
Zweitens, hat Herr Donald Trump ein Interesse an einem starken Europa?
Ich glaube nicht. Er mag keine Demokratien und deswegen glaube ich, dass er autokratischen Regimes gegenüber freundlicher gesinnt ist, als demokratischen.
Deswegen glaube ich, dass Herr Donald Trump eine Gefahr für das demokratische Europa ist und wir uns unbedingt darauf vorbereiten müssen auch gegen US-Amerikaner kämpfen zu müssen.
Was dies in Bezug auf den F-35 Kampfjetkauf bedeutet, sollte klar sein: Ich bin dagegen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Es war alles interessant und ich begann die Reise zu geniessen. Seit dem Vorfall an der Wolga konnte ich mich öffnen. Nach zwei Städten im Nordwesten von Kasachstan ging es jetzt südwärts oder südostwärts. In dieser Region gab es teilweise gar keine Menschen. Eine menschenleere Steppe. Es gab keine Hügel und nichts. Es war 360 Grad nur das Wohnmobil und ich. Es war ein Gefühl als ob der Himmel ganz nah wäre.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Nie habe ich mich getraut irgendjemandem meine Angst zu zeigen. Bis ich Z traf. Danach wollte ich meine Angst niemandem anderen zeigen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Meine Mutter hat meinem Bruder einmal ein Bild eines sogenannten ‚Schweinehundes‘ geschenkt. Darauf abgebildet war der Kopf eines Hundes. Dieser trug eine Plastikmaske über der Schnauze, welche eine Schweinenase verkörperte. Ich weiss nicht genau warum meine Mutter meinem Bruder dieses Bild geschenkt hat. Vielleicht wollte sie ihm sagen, dass er seinen inneren Schweinehund überwinden kann. Wer weiss, vielleicht hatte mein Bruder ein Schweinehund in sich drin.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Wenn man als Kind vergewaltigt wird, dann glaubt man dem Vergewaltiger und beginnt sich selbst zu vergewaltigen. Wieso? Weil ansonsten die Vergewaltigung keinen Sinn macht.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Wir fuhren wieder auf guten Strassen nordwärts auf der westlichen Seite der Wolga. Bald kamen wir zu den Städten Saratow und Engels. Dort waren wir in einem McDonalds. Von nun an ging es ostwärts. Bald waren wir in Kasachstan. Kasachstan war anders als Russland. Orientalischer, muslimischer. Die Kamele waren das erste Zeichen, welches mir diesbezüglich ins Auge stachen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Unterdrückte Gefühle können hervorgeholt werden, indem man die entsprechenden Gedanken teilt.
Dadurch entsteht ein Ventil.
Werden die unterdrückten Gefühle nicht ausgedrückt, werden sie immer mehr zu einem Problem. Sie nehmen unbewusst einen immer grösseren Platz im Hirn ein.
Dann, nachdem die unterdrückten Gefühle so viel Hirnleistung in Anspruch genommen haben, wechselt das Hirn von jetzt auf gleich die Hirnströme. Dies damit der Organismus sich auf etwas anderes konzentrieren kann. Es ist ein Schutzmechanismus. Der Schutzmechanismus besteht darin die Autobahnbrücke abzureissen und eine neue Fussgängerbrücke zu bauen.
Dies bedeutet, dass ein Persönlichkeitswechsel, mit tiefgreifenden Konsequenzen, vonstatten gehen kann.
Halluzinationen, Imaginationen etc. kann ich mir dadurch erklären, dass das Land auf der unbekannten Seite der Fussgängerbrücke noch unerforscht ist, und deswegen fehlerhafte Beobachtungen falsche Schlüsse zur Folge haben können.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Die Aufgabe meines Lebens ist es mein Trauma zu überwinden.
Mein Trauma ist es die Angst zu überwinden, dass ich umgebracht werde, wenn ich nicht das tue, was andere von mir verlangen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.

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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ich habe viel Angst. Diese Angst gilt es anzuerkennen. Sie ist da. Sie darf da sein. Die Angst ist mein Freund.
Die Angst kommt auch wenn ich erkenne, dass ich traurig oder wütend bin.
Früher mag das seine Daseinsberechtigung gehabt haben.
Aber heute muss ich nicht Angst davor haben mein Leben zu verlieren, wenn ich den Kontakt zu meiner Trauer oder zu meiner Wut herstelle.
Aber wie gesagt. Zuallererst gilt es die Angst zu akzeptieren. Sie ist mein Freund. Sie ist wie ein guter Geist, der sich um mich sorgt. Es ist wichtig sie schalten und walten zu lassen.
Han ich Angst?
Ja.
Das ist ok.
Ich bin stolz auf mich.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Ooppss…!
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Warum habe ich die Möglichkeit Sozialhilfe zu beziehen, meine Gesundheit zu frönen, gutes Essen zu kaufen, Zugang zu sauberem Wasser, Warmwasser, geheizte Wohnung und in Sicherheit zu leben?
Warum haben Milliarden von Menschen diese Möglichkeit nicht?
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Vielleicht habe ich mehr Angst als andere.
Aber das spielt keine Rolle.
Was eine Rolle spielt, ist, dass ich mit meiner Angst arbeiten will. Denn diese Angst gibt meinem Leben einen Sinn.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Am Anfang wurde mein Körper vergewaltigt.
Dann habe ich meinen Körper selbst vergewaltigt.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Mit ca. 21 Jahren hat mich mein Zahnarzt für die Weisheitszahnentfernung angemeldet. Ich war damals noch ein komplettes Opfer und wollte immer zeigen, dass ich stark und mutig bin. Ich konnte keine Schwäche zeigen und so habe ich natürlich eingewilligt.
Heute bereue ich jedoch, es getan zu haben. Auch bereue ich, dass mir mein Zahnarzt bei einem der vorderen Zähnen eine weisse Masse herausgespitzt hat, weil seither die Füllung schon mindestens zwei Mal herausgefallen ist und ich nun wesentlich weniger hübsch aussehe (es noch ein drittes Mal reparieren zu lassen, kotzt mich an).
Zu meinem Zahnarzt zu gehen, fühlte sich für mich an, wie ein Lamm, das zum Metzger geht. Immer hat er irgendetwas gefunden und sofort behandelt. Ich war komplett ahnungslos und habe mir neben Vorwürfen, immer auch noch Selbstvorwürfe gemacht: «Warum schaffe ich es nicht keine ‚Löcher‘ zu haben?» etc. Ich habe auch das Gefühl, dass der Zahnarzt jeweils nach Alkohol gestunken hat. Nie wurde ich für irgendetwas gefragt, höchstens überredet. Ok. Diese Aussage ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber ich fühlte mich auf jedenfall nicht ernst genommen und jeweils überrumpelt.
So, dann ging ich dann halt zum Weisheitszähneziehen.
Zuerst war ich überrascht, dass er es nicht selber machen wollte. Also musste ich, wohl oder übel, jetzt, nachdem ich eingewilligt hatte, zu einem anderen Typen gehen.
Dort angekommen, sagte dieser mir nach dem Röntgen, dass ich Glück hätte, da die Krankenversicherung den Eingriff bezahlen würde, da die Weisheitszähne extrem nahe beim Kiefer liegen. Wenn ich diese Zeilen schreibe, kommt bei mir eine unglaublich grosse Wut hervor. Das Schreiben fällt mir schwer.
Aber ich denke, dass das Schreiben hilft.
Also, das ‚Glück‚, das ich hatte, kann man wohl am ehesten mit dem Glück des ‚Hans im Glück‚ vergleichen. Also, wie ging die Geschichte weiter?
Sofort wurden mir Weisheitszähne gezogen. Wahrscheinlich auf einen Klacks zwei.
Ein paar Wochen oder Monate später, ging ich dann noch ein zweites Mal hin; für die zweite Entfernung.
So genau kann ich mich nicht mehr erinnern, da das alles schon ca. 18 Jahre zurückliegt.
Übrigens: Beim Schreiben dieses Textes fällt mir auf, dass meine Bauchmuskulatur extrem angespannt ist. Ist wohl ein Thema, dass eine körperliche Reaktion auslöst, wenn ich darüber schreibe.
Aber was waren die Nachwirkungen der zwei Operationen? Es geht mir nicht darum, genau zu beschreiben, was war, sondern den Weg zu heute, mit Bezug zu meinen heutigen Beschwerden, zu beschreiben.
Der Kiefer rechts knackt seither immer beim Kauen. Vor allem am Morgen.
Links wie rechts haben sich nach der Operation am Unterkiefer hinten unten und oben hügelförmige Knochenausbuchtungen gebildet.
Den Druckausgleich kann ich rechts viel schlechter ausführen als links. Grundsätzlich habe ich auch oft das Gefühl, dass sich im rechten Ohr ein Druck befindet, welcher nicht weggeht. Auch habe ich das Gefühl, dass ich auf diesem Ohr (rechts), grundsätzlich, schlechter hören kann und glaube, dass dies eine Konsequenz der Weisheitszahnentfernung ist.
Im Winter sind meine Zähne oben rechts oft kälter als die anderen, was ich als unangenehmes Gefühl empfinde. Diese Folge ist für mich logisch, weil es, beim hintersten Zahn oben rechts, es nach dem letzten Zahn steil bergauf geht und es nicht wie auf der linken Seite eine leicht abfallende Gewebeverbindung gibt, welche die Zähne mit Blut etc. versorgt.
Nach diesen Erfahrungen ging ich ein paar Jahre nicht mehr zum Zahnarzt und danach hatte ich plötzlich extrem viele Löcher. Einfach mir selbst die Schuld zu geben. Aber ich hatte, grundsätzlich, meiner Meinung nach, immer eine sehr gute Zahnhygiene und so war mir diese plötzliche Häufung von Löchern zuerst ein Rätsel. Aber ich glaube, dass ich erst nach der Weisheitszahnentfernung Probleme mit Essensresten zwischen den Zähnen bekam, und dieses Problem überrumpelte mich mitte zwanzig völlig. Mein Zahnarzt war in der Zwischenzeit in Pension und ich ging nun zu seinem Nachfolger. Der sah sofort die Pendenzen und so flickte er wieder munter darauf los. Dies ist kein Vorwurf, aber, dass ich einfach komplett ahnungslos war und mich ausgeliefert fühlte, ist ein Ausdruck meines retrospektiv empfundenen Gefühlsempfindens.
Man geht zum Zahnarzt. Der röngt. Sagt dann, was er vorhat, er macht es und dann kommt eine Rechnung.
Leider ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende. Oder sollte ich besser sagen: Leidensgeschichte?
Mein Biss ist seit den Weisheitszahnentfernungnen nur noch einseitig. Das heisst, dass der Bissimpuls von links ausgeht und die rechte Kieferseite mehr oder weniger einfach mitschwingt.
Weiter habe ich das Gefühl, dass sich der ganze Unterkiefer sich ein bisschen nach vorne verschoben hat. Jedoch nicht gleichmässig und daraus entstanden ist eine neue Bisskonstellation. Das heisst, dass meine Zähne, seither, meiner Meinung nach, anders zusammenfallen und zwar so, dass sich zwei Eckzähne beim Kauen immer berühren. Über die Jahre hinweg erodierten die beiden so weit, dass sie nun fast aneinanderpassen. Leider ist dabei so viel Zahnmaterial verloren gegangen, dass sich schon bloss ein Schmerz einstellt, wenn ich mit der Zunge über den oberen linken Schneidezahn fahre.
Zum allem Unglück leide ich heute noch unter einem anderen Problem: Bei vielen Zähnen und bei einigen sehr ausgeprägt, habe ich freigelegte Zahnhälse. Diese sind sehr sensibel und verursachen regelmässig Schmerzen. Diese Schmerzen schränken mich unter anderem dadurch ein, dass ich auf gewisse Lebensmittel verzichte (vor allem säurehaltige Lebensmittel).
Auch habe ich sogenannte Zahnfleischtaschen, welche gemäss meiner letzten Zahnärztin über 5mm tief sind. Sie sind voller Eiter. Diesen kann ich mit den Fingern aus den Taschen drücken. Nach ca. sechs Stunden sind die Taschen aber wieder gut gefüllt.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Eine Theorie:
Wir können unsere Angst nicht beeinflussen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Weisst du warum Demuth und Selbstbewusstsein Brüder sind?
Weil beides impliziert, dass man nicht alles kontrollieren kann.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Selbst ist der Körper.
Ich vertraue meinem Körper.
Ich habe Selbstvertrauen.
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- Ich darf A-n-g-s-t haben.
- Ich darf t-r-a-u-r-i-g sein.
- Ich darf W-u-t empfinden.
Habe gerade wieder einmal ein Interview mit Herrn Daniel Lampart gehört.1 Ich möchte nicht sagen, dass ich politisch genau auf seiner Linie bin. Aber die Art und Weise wie er spricht, lässt bei mir irgendwie das Herz hüpfen. Vielleicht ist es die Betonung. Egal. Ich hörte ihm gerne zu. Und genau wie er unterstütze ich die Forderung nach acht Wochen Ferien für Lernende.!