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Ich darf Angst haben.
Angst & Alkohol – der traumatisierte Mensch: eine Theorie
Durch traumatische Situationen verlieren wir den Zugang zu gewissen Gefühlen. Dies ist ein Selbstschutz, damit wir in extremen Situationen weiterhin rational denken können. Theoretisch möglich ist, dass wir mehrere Jahre in einer traumatischen Situation leben.
Im besten Fall sind wir irgendwann aus dieser traumatischen Situation raus, aber das Hirn hat noch immer den Zugang zum Gefühlsareal nicht wiederhergestellt.
Also verbleiben wir viel zu lange in uns ängstigenden Situationen und der Körper kompensiert das mit Alkoholkonsum.
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Ich darf Angst haben.
Die einen und die anderen
> Aus Angst in irgendeiner Art davon abhängig zu werden.
> Weil ich bei der Krankenkasse keine Zusatzversicherung abgeschlossen habe.
Verzeih mir, wenn ich mich amüsiere. Genau so eine Antwort hatte ich erwartet. Du bist ja nicht der einzige mit einer Angststörung. Eine Freundin gab es zu: Im Grunde wollte sie ihre Ängste nicht loswerden. Ein Leben ohne Angst konnte sie sich nicht vorstellen. Ihr würde ja etwas sehr Wichtiges fehlen.
> wenn man als Kind vorgelebt bekommt, dass es Angst, Wut und Trauer nicht gibt?
Ging mir auch so. Meine Eltern haben mir sogar vorgelebt, dass es Sexualität nicht gibt. Zu meiner Zeit wurde auch in der Schule nicht darüber geredet.
Na und?
Sie mussten mir nicht zeigen, wie wichsen geht, das fand ich als 12-jähriger selbst heraus. Und alle anderen Gefühle hatte ich auch ohne dass die Eltern sie mir hätten vorleben müssen. Als ich 20 war, fand ich einen Freund, mit dem ich über alles reden konnte.
Es gibt 2 Gruppen von Menschen. Die erste sagt: Für alles, was ich bin und was mir passiert, sind Umstände und andere Menschen verantwortlich. Zu der gehörst du.
Die zweite sagt: Was ich bin und was mir im Leben passiert, hat mit mir zu tun, habe ich mir selbst ausgesucht oder so gewollt. Zu denen gehöre ich.
Nun sollte man meinen, die ersten haben es leichter, sie sind ja für nichts selbst verantwortlich. Ihnen müsste es gut gehen. Tatsächlich ist es umgekehrt. Die aus der ersten Gruppe jammern und klagen und sind unglücklich. Denen aus der zweiten Gruppe geht es gut. Seltsam, odr?
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Ich darf Angst haben.
200-Franziska 2024.mp4 (03:37)
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (12)
Was, wenn man als Kind vorgelebt bekommt, dass es Angst, Wut und Trauer nicht gibt?
Man würde keinen Umgang damit lernen.
Man wäre dann also ein Leben lang damit beschäftigt einen Umgang mit etwas zu finden, was es gar nicht gibt.
Vielleicht kann man es sich vorstellen wie ein blinder Fleck auf dem Auge. Etwas ist da, aber wir können es nicht sehen…
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (11)
Vielen Dank für deine Hilfestellung.
Aus zwei Gründen meide ich solch spirituellen Angebote:
- Aus Angst in irgendeiner Art davon abhängig zu werden.
- Weil ich bei der Krankenkasse keine Zusatzversicherung abgeschlossen habe.
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Ich darf Angst haben.
Heilen
So ist das also. Einer meiner besten Freunde lebte ähnlich wie du und hatte sich längst damit abgefunden. Er arbeitete ein Tag in der Woche bei mir als Taxifahrer. Mehr konnte er nicht. Sonst bekam er Sozialgeld.
Ich kann dir nur sagen, was ich tun würde an deiner Stelle. Keine Psychotherapie, das bringt nicht viel. Ich kenne eine Frau, die könnte dir sagen, was mit dir los ist und wie du da rauskommen kannst. Aber in der Schweiz gibt es auch solche Leute, du musst nicht so weit reisen. Findest du alles im Internet: Heiler, Medium, Astrologen, Wahrsager usw. Probiere so viele aus, bis du einen findest, bei dem du das Gefühl hast, ihm kannst du vertrauen, er oder sie hilft dir weiter. Funktioniert, ich habe bei meiner ein Seminar gemacht. War gut.
Du musst nicht an Wahrsagerei oder übersinnliche Kräfte glauben, probier es einfach aus, du hast nichts zu verlieren, kannst nur gewinnen.
Meinen Freund hätte ich gern zu meiner Astrologin mitgenommen, aber er war streng wissenschaftsgläubig, er machte sich lustig über meine Esoterik.
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Ich darf Angst haben.
Zurken (10): Empfinde ich Wut? Ja
Ja. Das nenne ich Missbrauch. Statt mir ein Gefühl von Selbstvertrauen mitzugeben, hat er mein Urvertrauen zerstört. Vom Alter her bin ich schon erwachsen. Aber bin ich es auch sonst? Ich weiss es nicht. Es geht mir nicht darum mich von meinem Vater abzunabeln, sondern ein zufriedenes, selbsterfülltes Leben zu führen. Irgendwie scheint das nicht zu klappen. Ich fühle mich wie ein Versager. Mein Vater scheint also recht gehabt zu haben. Er war also nur ehrlich mit mir. Ich liege durchschnittlich täglich etwa 11 Stunden im Bett und fühle mich trotzdem meist abgeschlagen und müde. Einen Tag arbeiten, macht mich komplett fertig. Ich will hierfür eine Erklärung, bei der es eine Lösung gibt. Da scheint es mir am naheliegendsten, dass die Müdigkeit von einer Erschöpfung her kommt. Diese könnte daraus kommen, dass ich in ständiger Angst und Anspannung lebe. So wie ich seit Kindesbeinen lebe.

Lange konnte ich die Angst verdrängen und habe funktioniert. Doch irgendwann war die Flasche leer, ich bin abgewichst und fühle mich 20 Jahre älter als ich eigentlich bin.
Also, sag mir jetzt, was ich tun soll, denn ich bin abwechslungsweise wütend und konsterniert.

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Ich darf Angst haben.
Bild 127

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Ich darf Angst haben.
Bild 126

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Ich darf Angst haben.
Han ich Angst? Ja.
Das A für B ein Synomym für ‚Vater‘ verwendet, ist mir schon länger aufgefallen. Am Freitag ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass B für A ein Synonym für ‚Mutter‘ verwendet.
Wenn man das zu Ende denkt, dann bin ich ein Waisenkind.
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Ich darf Angst haben.
Erwachsen
Das nennst du Missbrauch? Na gut. Kannst du mal ein Beispiel sagen, was sind das für Kommentare?
So viel ich weiß, bist du erwachsen und lebst wahrscheinlich nicht mehr im Haus deiner Eltern. Was hindert dich daran, dich von deinem Vater emotional abzunabeln und dein eigenes Leben zu leben? Ist doch egal, was dein alter Herr dazu sagt.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (9)
Vielen Dank für dein Interesse, Anteilnahme und Initiative in unserem Gespräch. Deine Inputs fordern mich und bringen mich weiter. Ich hoffe, dass dieses Gespräch auch für dich einen Nutzen hat und dich eventuell, hoffentlich weiterbringen kann. Zu deiner Frage:
Bis zum Freitag 2.5.25 habe ich von meinem Vater mir gegenüber regelmässig, aber in Zeitabständen, die mir unberechenbar erscheinen, 39 Jahre lang psychische Gewalt erduldet und erdulden müssen. Diese psychische Gewalt hat sich meiner Meinung nach exemplarisch in Kommentaren gezeigt, die zuerst in relativ allgemeiner Form mir gegenüber angebracht wurden und dann im Verlauf der Begegnung immer abwertender, zynischer und destruktiver wurden.
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Ich darf Angst haben.
Missbrauch
Das klingt nicht gut. Magst du erzählen, was passiert ist und wie alt du warst?
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Ich darf Angst haben.
199-Virginia 2023.mp4 (10:26)
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Ich darf Angst haben.
Wenn man immer Angst hat..
..dann vergisst man, was Angst ist.
Wenn man weiss, dass man Angst hat, kommt die Hoffnung, dass es sich verändert.
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Ich darf Angst haben.
Ich bin ein Gott
Ich habe zwei Götter in mir. Gott #1 ist mein Körper. Gott #2 sind meine Gedanken. Beide sind gleichwertig.
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Ich darf Angst haben.
90% der Zeit habe ich Angst.
Warum?
Weil viele meiner Gefühle traumatisiert sind. Jedes Mal, wenn eines dieser Gefühle hochkommt, reagiere ich mit Angst.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (8)
Ich wurde von meinem Vater missbraucht.
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Ich darf Angst haben.
Explosion
Kenne ich, habe ich mal erlebt. Auf der Fahrt von Bishkek nach Hause begleitete mich ein Typ aus Deutschland. Ich hatte ihn eingeladen mitzufahren. Unterwegs wurde er von Tag zu Tag abweisender. Ich sagte mehrmals, er soll sagen, wenn ihm was nicht passt. Nein nein, sei alles okay. Dann kam die „Explosion“. In Kiew packte er seine Klamotten und verschwand. Ist von dort mit dem Flieger nach Hause. Wir sind noch in Kontakt, aber was genau ihn damals aufgeregt hat, weiß ich bis heute nicht. Ist aber alles nicht tragisch. Sag einfach, was du fühlst und denkst. Ich vermute, du wirst entdecken, es geht leichter als befürchtet.
Ich nehme an, es handelt sich um einen konkreten Fall bei deiner Angst. Geht es um mich? Lässt du bei mir deinen Gefühlen nicht freien Lauf? Erzähl mal, worum geht es.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (7)
Ich habe Angst, dass ich mich isoliere, weil ich Angst habe, dass ich anderen Menschen schaden kann, wenn ich meinen Gefühlen nicht freien Lauf lasse, sondern sie aufstaue bis sie wie ein Vulkan explodieren.
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Ich darf Angst haben.
Y und Z sind meine beiden Freundinnen.
Meine beiden, einzigen Freundinnen!
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Ich darf Angst haben.
Empfinde ich Trauer? Ja.
Mir kommt es so vor, dass B A abschirmt und dass ich, wenn ich einen Kontakt zu A haben will, von B bedroht werde.
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Ich darf Angst haben.
Störgefühle
> Zugang zu einem Gefühl freigeschaufelt
Darauf hätte ich gern verzichtet. Eifersucht braucht kein Mensch. Es ist ein Störgefühl.
> Ist es schön nichts zu fühlen?
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, ich fühlte keine Eifersucht, alle anderen Gefühle waren davon unberührt.
> Wie meinst du das? Danach war ich nie wieder eifersüchtig.
Damit meine ich, dass, nachdem sich meine Thai-Freundin von mir getrennt hatte, ich nie wieder eifersüchtig war. Und ich hoffe, ich werde dieses blöde Gefühl auch nie mehr haben.
> Das würde ich also als ‹Bearbeitung› beurteilen.
Gut. Meine Methode war in beiden Fällen gleich. Entspannt hinlegen und nachdenken. Ich war skeptisch, ob das so einfach ist. Aber es geht. Ich kann Störgefühle loswerden durch Nachdenken. Hass und Neid sind auch Störgefühle. Ohne lebt es sich besser. Andere Gefühle versuche ich zu stärken. Lebenslust, das Glück, in der Welt zu sein, Freude über einen sonnigen Tag usw.
Ein Gefühl war äußerst unangenehm, aber auch interessant. Ich habe erlebt, wie sich eine Depression anfühlt. Jedenfalls entsprach mein Erlebnis dem, wie ein Freund seine Depression beschrieb. Es war beängstigend, alles, was ich sah, machte mir Angst. Andererseits wusste ich, dass das, was ich erlebte, wieder verschwinden wird. Ich beobachtete mich dabei, wie ich Angst hatte. Ich fühlte beides: die Angst und die Neugier auf das, was mir da passierte. Wäre dieser Zustand nicht verschwunden, ich hätte mich umgebracht, weil es unerträglich war. Es stellte sich heraus, ich war dehydriert. Nach der Infusion war die Angst weg.
Liebesschmerz ist auch ein interessantes Gefühl. Ob man das braucht, weiß ich nicht. Ich hatte es fast ein Jahr. Ich machte es wie oben: entspannt hinlegen und nachdenken. Ich wunderte mich, es funktionierte diesmal nicht, der Schmerz ließ nicht nach. Erst als ich wieder verliebt war, war er weg. Verlieben ist also die einzig wirksame Therapie bei Liebesschmerz.
Langeweile ist auch interessant. Ich wundere mich immer, wenn Leute sagen, sie hätten sich noch nie gelangweilt. Ich langweile mich oft, sehr oft sogar. Osho sagt dazu:
„Langeweile ich eine der wichtigsten Erfahrungen im menschlichen Wesen. Langeweile taucht nur auf, wenn der Verstand der Erleuchtung näher kommt. Tiere können nicht erleuchtet werden, daher können sie sich auch nicht langweilen.“
Ich würde sagen, nach Glücksgefühlen ist die Langeweile der beste Zustand, den man haben kann. Langweilen kann man sich nur dann, wenn man gesund ist, keine Sorgen und keine Probleme hat.
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Ich darf Angst haben.
Han ich Angst? Ja.
Well ich mich mit dem Gfühl verbinde?
Ja.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken 6
Vielleicht kann man es so sagen:
Deine zweite Frau hat dir den Zugang zu einem Gefühl freigeschaufelt. Oder damals warst du bereit dieses Gefühl freizuschaufeln und deine zweite Frau war der Trigger.
Dadurch hast du Eifersucht kennengelernt. Aber natürlich ist es ein unangenehmes Gefühl. Du hast es wieder eingegraben, obwohl es Gold war (Verdrängung).
Alles okay, ich fühlte nichts, keine Eifersucht.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Eine rhetorische Frage: Ist es schön nichts zu fühlen?
Ich konnte über mich selbst lachen, wie töricht ich war.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Wie meinst du das?
Danach war ich nie wieder eifersüchtig.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Für mich klingt das schon eher wie Verdrängen.
Ähnlich ging es mir mit Flugangst. Nachdem ich lange darüber nachgedacht hatte, und mir eingeredet hatte, wie unsinnig das ist, hatte ich nie wieder Flugangst.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Ich finde das gut (, dass du keine Flugangst mehr hast). Ich interpretiere das so, dass du dich mit deinen Ängsten beschäftigt hast und sich deine Ängste dadurch normalisiert haben. Flugangst ist eine Phobie. Phobien sind meiner Meinung nach meist nur die Spitze der wahren Ängste. Die Spitze des Eisbergs konntest du sehen und nicht ignorieren. Dadurch, dass du dich in diesem Fall mit dieser Angst beschäftigt hast, hast du dich deiner Angst gestellt und dieses Symptom davon ist weggefallen. Das würde ich also als ‚Bearbeitung‘ berurteilen.
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Ich darf Angst haben.
Han ich Angst? Ja.
Wenn Trump ein Kind wäre, würde man ihn wahrscheinlich als verhaltensauffällig bezeichnen. Warum ist er so hyperaktiv drauf und kann nicht einmal chillen?
Dies ist meine Theorie. Trump kommt aus einer Familie mit einem kalten und harten Vater. Liebe gab es keine, dafür Gewalt. Das hat Trump traumatisiert. Jetzt möchte er sich nie wieder so ausgeliefert wie damals als Kind fühlen. Also muss er ständig irgendwelche Leute angreifen. Warum? Einfach darum, weil ihm dies ein Gefühl der Kontrolle gibt. Warum gibt er den Chinesen nachdem sie Gegenmassnahmen ergriffen hatten, sofort wieder höhere Zölle? Weil er dadurch gefühlt Kontrolle hat. Aber weil der einzige Zweck von Trumps Handeln ist, ihn selbst bezüglich seinen Ängsten zu beruhigen, zieht er wie Hitler ein ganzes Land mit sich.
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Ich darf Angst haben.
Verdrängung oder Bearbeitung?
Ich beschreibe mal kurz, wie das bei mir war mit der Eifersucht. Du kannst dann entscheiden, ob das Verdrängung oder Bearbeitung war.
Eifersucht fühlte ich zum ersten Mal mit meiner 2. Frau, ich war 28. Bis dahin hatte sie oft Sex mit anderen und erzählte mir davon. Fand ich gut. Dann fiel ihr ein, wenn ich nicht eifersüchtig bin, bedeutet das, ich liebe sie nicht richtig. Sie provozierte mich so lange, bis ich es fühlte. Aha, dachte ich, das ist also Eifersucht, und das fühlte sich nicht gut an. Es blieb so, ich war jedes mal eifersüchtig, wenn sie einen anderen hatte, und sie hörte nicht auf damit. Ich litt. Aber warum sollte ich leiden? Ich habe mich von ihr getrennt.
Danach dachte ich lange darüber nach, was das ist: Eifersucht und Liebe. Das hier zu beschreiben, wäre zu lang. Ich kam zu dem Schluss, Eifersucht ist unsinnig und gehört abgeschafft. In meiner nächsten Beziehung sollte sie machen dürfen, was sie möchte, ich wollte es ihr gönnen. War auch so. Wir machten zB eine Tour im Wohnmobil durch die Türkei. In Izmir lernte sie einen Holländer kennen und verbrachte die Nacht mit ihm. Alles okay, ich fühlte nichts, keine Eifersucht. Es war klar, sie bleibt bei mir.
Erst viel später fühlte ich wieder Eifersucht. Mit meiner Thai-Freundin. Ich habe sie sehr geliebt, konnte aber nur mit ihr zusammen sein, wenn ich in Thailand war. War ich in Deutschland, schrieb sie mir von ihren anderen Kunden. Wörtlich: „I fuck customer already today.“ Mein innerer Beobachter registrierte erstaunt und amüsiert, ich war eifersüchtig. Obwohl das ihr Job war, davon lebte sie, das wusste ich. Trotzdem fühlte ich Eifersucht. Ich konnte über mich selbst lachen, wie töricht ich war.
Danach war ich nie wieder eifersüchtig. Ähnlich ging es mir mit Flugangst. Nachdem ich lange darüber nachgedacht hatte, und mir eingeredet hatte, wie unsinnig das ist, hatte ich nie wieder Flugangst.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (5)
Schon gestern Nacht (bevor ich deinen neusten Beitrag gelesen habe) habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich meine Theorie erklären kann. Und jetzt ist es schon so weit… (ernst schauendes Smiley).
Als ich jünger war, wollte ich nicht eifersüchtig sein. Ich wollte lieber cool sein. Als ich in die Beziehung mit meiner ersten grossen Liebe ging, hätte ich wahrscheinlich behauptet, dass ich nicht eifersüchtig bin. Einmal hat sie gefragt, ob wir mit ihrem Ex etwas zu dritt unternehmen wollen. Das wollte ich dann nicht.
Ja, ich bin eifersüchtig. Das merke ich regelmässig, wenn eine gute Freundin von mir wieder mit ihrem Mann unterwegs ist.
Jetzt zur Theorie:
Es gibt ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein besteht sozusagen aus Instinkten. Das Bewusstein funktioniert mit Wörtern. Im Bewusstsein kann es zum Beispiel heissen: ‚Die Klimaerwärmung ist nicht menschgemacht‘, – obwohl die Forschung allerhand Daten gesammelt hat, die einen anderen Schluss zulassen.
Ich möchte meine Theorie am Beispiel der Angst erläutern. Angst ist ein Gefühl, das uns jeden Tag hilft zu überleben. Es erhöht die Konzentration und hilft uns zum Beispiel vorher über die Strasse zu schauen bevor wir sie überqueren. Hier spreche ich aber noch von einer psychisch gesunden/normalen Situation.
Eine psychisch ungesunde/nicht normale Situation entsteht, wenn ein Mensch traumatisiert ist. Also, was ist ein Trauma? Oder wie entsteht es? Was ist, wenn man zum Beispiel einen Vater hat, der einen schlägt und man eine Mutter hat, die nur zuschaut? Man wird also jeden Tag Angst haben. Doch diese Angst wird einem nichts nützen. Vielleicht kann sie einem sogar schaden, denn der Vater ist ein Sadist und liebt es deine Angst zu sehen, oder was auch immer. Dann haben wir die Fähigkeit die Angst aus dem Bewusstsein zu streichen. Und zwar ganz einfach, indem wir das Wort Angst nicht mehr benutzen. Man kann sich das Hirn wie ein Netz aus Autobahnen, Strassen und Feldwegen vorstellen. Wenn also die Verbindungen vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein durch die entsprechenden Wörter nicht mehr benutzt werden, kann man sozusagen die Angst abtrainieren. Aber ich würde dem nicht abtrainieren sagen, sondern verdrängen. Verdrängen ist kein aktiver Prozess. Es ist ein passiver Prozess. Das heisst Verdrängen heisst schon sich in diesem Beispiel über Angst keine Gedanken zu machen.
Auf unserer Reise hatte ich eine wahnsinnige Angst. Aber ich hatte das nicht gewusst und begonnen irrationale Dinge zu tun. Erst nach dieser Nacht an der Wolga, hat sich die Sache für mich verbessert, als ich mir eingestehen konnte, dass ich halt Sterben könne, dass ich das Risiko nicht zu 100% verhindern kann. Also habe ich mich zu einem Teil meiner Angst gestellt.
All das klingt vielleicht intelligent, aber ich glaube, dass das zu verstehen auch nicht viel hilft, weil ich glaube, dass wir unsere Gedanken nicht beeinflussen können. Ein Trauma braucht Zeit bis es sich auflöst. Aber ich versuche wenigstens all meine Gedanken anzunehmen und sie nicht zu bekämpfen. 2020 hatte ich teilweise geglaubt, dass ich pädophil sein könnte und Kinder sexuell missbrauchen könnte. Heute denke ich, dass diese Gedanken ein Versuch war, mich wieder mit meiner eigenen Angst zu beschäftigen. Also würde ich jemandem raten eher zu denken, ja ich bin pädophil und ich möchte Kinder sexuell missbrauchen. Und dann einfach zu schauen, wie es in der Realität aussieht. Dieser Gedanke macht mir natürlich Angst und diese Angst auszuhalten, hilft mir meine Verbindung zur körperlichen Angst aufzubauen bzw. diese zu enttraumatisieren.
Ich denke, dass es sich bei der Eifersucht genau gleich verhält. Macht dir das Wort Eifersucht Angst? Dann ist deine Eifersucht höchstwahrscheinlich traumatisiert.
Wenn du also deine Eifersucht wirklich erfolgreich verdrängen möchtest, solltest du auf keinen Fall darüber sprechen. Aber das würde ich dir nicht raten. Sondern deine eventuelle Eifersucht annehmen.
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Ich darf Angst haben.
Eifersucht
Naja, duellieren tun wir uns ja nicht, oder noch nicht, vielleicht kommt das noch. Was ist das für eine Theorie, nach der du dir vorstellen kannst, dass ich meine Eifersucht abtrainieren konnte? Eine Theorie zur Eifersucht? Was ist Eifersucht, deiner Meinung nach? Ich nehme an, du warst schon mal eifersüchtig, oder?
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Ich darf Angst haben.
Irgendetwas ist hier faul
So ziemlich egal, was ich mache; mein rechter Arm und mein rechtes Bein sind irgendwie lahm und scheinen nicht richtig zu funktionieren. Dies kann ich zu einem gewissen Grad mit Brüchen und Verletzungen aus der Vergangenheit erklären. Es ist aber auch der Allgemeinzustand der leidet. So fühlen sich zum Beispiel meine Beine öfters ‚gummig‘ an. Grundsätzlich kann ich sagen, dass es bei gutem Schlaf grundsätzlich besser ist. Aber ich will auch sagen, dass es grundsätzlich schlecht ist und mich massiv einschränkt. Ich kann nicht weit gehen, nicht weit Velofahren, und ich kann mir auch nicht vorstellen eine körperlich anstrengende Arbeit zu verrichten. Empfinde ich Trauer? Ja.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (4)
Ich liebe deine lustige und lockere Art deiner Schriftstellerei.
So macht es mir richtig Spass mit dir zu schreiben.
Ein Philosoph hat angeblich einmal gesagt, dass er weiss, dass er nichts weiss. Bei Geburt ist der Verstand noch ein weisses Blatt. Dann füllen wir diesen mit Wörtern und jetzt mit bald 40 Jahren duelliere ich mich mit dir mit Wörtern.
Gemäss meiner Theorie ist es für mich durchaus vorstellbar, dass du dir deine Eifersucht abtrainieren konntest.
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Ich darf Angst haben.
Hallo Michel
Trauma. Das Wort kenne ich nur im Zusammenhang mit verstörenden Erlebnissen, Krieg, Vergewaltigung. So was.
„Wenn man denkt, dass man seine Handlungen beeinflussen kann.“
Nach dieser Definition wäre ich in der Tat traumatisiert, ich glaube, ich kann meine Handlungen beeinflussen, ich glaube, ich habe einen freien Willen. Ich kann mich zB entscheiden, nicht mehr eifersüchtig zu sein, also ein Gefühl abzuschaffen, das ich lästig und überflüssig finde. Und es ist mir gelungen. Nicht perfekt, aber für den Hausgebrauch gehts 🙂
Indem ich das Gefühl abgeschafft habe, habe ich auch mein Handeln beeinflusst.
Ich glaube, ich hatte nie Angst zu sterben. Als ich jung war, wollte ich nicht sterben, ich wollte ewig leben, weil leben sich so gut anfühlte, das sollte nie enden. Ich nahm mir vor zu lernen, mit dem Tod einverstanden zu sein. Schließlich war ja immer klar, dass ich sterben werde. Jetzt bin ich nicht nur einverstanden, ich freue mich sogar darauf. Ich habe viele Videos gesehen, in denen Leute ihr Nahtoderlebnis beschreiben. Das scheint mir authentisch und glaubwürdig zu sein. Demnach sind wir unsterblich. Nicht der Körper, aber das Bewusstsein.
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Ich darf Angst haben.
Meine Theorie
Bei einer Traumatisierung werden gewisse Gedanken, welche Gefühle auslösen, konsequent umgangen, was zu einem Gefühl der Gefühlslosigkeit führt.
Nach der Traumatisierung werden unbewusst Aktivitäten ausgeführt, welche die traumatisierten Gefühle auslösen.
Dadurch kann man erleben, dass man diese Gefühle relativ gefahrlos erleben kann und man sie guten Gewissens ‚enttraumatisieren‘ kann.
Vielleicht ist das auch das, was ich mit meinem Blog bezwecke. Gewisse Gefühle in einem relativ sicheren Rahmen enttraumatisieren.
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Ich darf Angst haben.
Was Traumatisierung ist
Traumatisierung ist, wenn man den Zugang zu einem Gefühlsgedanken verloren hat.
- Z. B.: Trauer
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Trauer hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man traurig sein könnte, macht einem Angst.
- Z. B.: Angst
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Angst hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man Angst haben könnte, macht einem Angst.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (3)
Vielen Dank für deine Email. Du fragst, was für eine Angst ich habe. Ich habe Angst zu sterben. Wegen dem Helm und unserer Reise: den Helm mitzunehmen war komplett irrational. Meine Angst, derer ich mir nicht bewusst war, hat dazu geführt, dass ich den Helm mitgenommen habe. Angst führt immer zu folgenden drei Handlungsweisen: Kämpfen, Erstarrren oder Fliehen. Da ich so gut wie möglich selbstbestimmt leben möchte, habe ich angefangen mich bewusst mit meinen Ängsten zu befassen.
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Ich darf Angst haben.
Ich bin ein Vertreter des Föderalismus
Der Körper ist der Körper.
Der Geist ist der Geist.
Und jeder schaut für sich.
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Ich darf Angst haben.
In Gedanken an die verstorbenen Minenarbeiter von Südafrika
Das ist wirklich traurig.
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Ich darf Angst haben.
27.4.2025
Realität ist
- das, was ich denke
bzw.
- das, was ich mache
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
25.04.2025
Warum Menschen mit Angststörung öfters Opfer von Betrug werden.
Menschen mit Angststörung sind sich ihrer Angst nicht bewusst. Der Gedanke, dass sie Angst haben könnten, haben sie vielleicht schon dutzende Jahre erfolgreich verdrängt.
Kommen sie in eine gefährliche Situation, beschäftigen sie sich in erster Linie damit die Sache schönzureden.
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Ich darf Angst haben.
Ich glaube, dass ich lernen muss meine Angst zu respektieren.
Obwohl ich als Kind wahrscheinlich das Gegenteil lernen musste.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Glaubenssatz
Bei einer Angststörung befindet man sich alleine zu Fuss in einer weiten Steppe.
Wenn man es auf den Rücken eines wilden Pferdes mit dem Namen ‚Angst‘ schafft, bringt dieses einem an ganz neue Orte.
Und vielleicht schaffe ich es sogar einmal es zu dressieren.
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Ich darf Angst haben.
Meine Hoffnung
Je länger man Angst und Sucht ignoriert, desto stärker werden sie.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Eine Theorie
Zu denken, dass das, was man denkt, den Körper beeinflusst bzw. dass man das Denken überhaupt beeinflussen kann, zäumt meiner Meinung nach das Pferd von hinten auf.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Meine Gedanken zum Slogan:
Gegen nukleare und militärische Aufrüstung.
Ich bin auch gegen nukleare Aufrüstung. Gegen militärische Aufrüstung bin ich nicht. Irgendwie wird man sich im Krisenfall ja verteidigen können müssen. Und falls man sich dann schliesslich nicht verteidigen muss, hat die militärische Aufrüstung durch Abschreckung sicherlich nicht geschadet.
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Ich darf Angst haben.
Eine Theorie: Rauchen als Traumabewältigung
Warum rauchen Menschen?
Hierfür gibt es selbstverständlich viele Erklärungen.
Eine könnte sein:
Das Gefühl sich selbst zu schaden, versetzt ihn wieder zurück in eine Situation, welche ihm auch geschadet hat, er aber verdrängt hat. Durch das Rauchen nähert er sich also einer für ihn traumatischen Situation an.
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Ich darf Angst haben.
Eine Theorie
Früher war ich eine Rakete. Irgendwann ist mir der Treibstoff ausgegangen. Jetzt versuche ich einen Vogel zu werden.
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Ich darf Angst haben.
Person A, B und X
Person A hatte unbewusst Angst vor Person B. Person B hatte unbewusst Angst Person A zu verlieren. Person B hat diese Angst unbewusst in Form von Kampf an mir und Person X ausgelassen. Person A hatte Person B nicht ihre wahren Gefühle gezeigt. Dafür hat Person A diese mir und Person X gezeigt. Mich hat das überfordert.
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Ich darf Angst haben.
Es ist nicht nur ein Gedanke
Es ist die Kunst meines Geistes.
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Ich darf Angst haben.
Ich glaube an die Seele.
Warum?
Weil es mir hilft dem Körper und dem Geist die nötige Freiheit zu geben.
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Ich darf Angst haben.
Social Media Regulierung
Ich habe gerade einen Beitrag vom 4×4 Podcast von srf.ch vom 17.4.24 zum Thema Regulierung von Social Media-Plattformen gehört.
Das Thema treibt mich irgendwie um und ich habe mir gesagt, dass ich mir jetzt darüber mal eine Meinung bilden möchte. Dieser Beitrag ist so ein Versuch:
Ich hatte (und habe immer noch) eine grosse Angst vor zum Beispiel den Videovorschlägen von Youtube. Ich hatte immer Angst, dass dann Videos vorgeschlagen werden, welche ich nicht vertraue. Eine Zeitung kann ich mit der Zeit einschätzen und somit Vertrauen aufbauen. Offenbar ist mir dies sehr wichtig. Dadurch, dass ich mich seit ein paar Jahren (vielleicht zwei) unter anderem mit meine Ängsten beschäftige, ist meine Angst vor den Youtube-Videovorschlägen gesunken. Heute kann ich auf Youtube scrollen und das solange bis ich ein passendes Video gefunden habe. Damit bin ich zufrieden und ich sehe da auch kein Problem, wenn es Inhalte gibt, die mich nicht ansprechen.
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Ich darf Angst haben.
Zahnfleisch Zahn 33
Mein Zahnfleisch beim Zahn33 vorne ist seit einiger Zeit immer wieder entzündet. Manchmal scheint es fast gut, aber jetzt schmerzt es wieder. Das belastet mich.
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Ich darf Angst haben.
1. Han ich Angst?
| Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? |
| Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Nein. |
| Angst vor dem Sterben. | Ich weiss nicht. | Angst um jemanden. | Angst jemanden zu verlieren. | Angst jemanden zu töten. |
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Ich darf Angst haben.
Bild 121

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Ich darf Angst haben.
Lieber Regenschauer
Ich liebe meine Eltern und sie haben aus ihren Möglichkeiten meiner Meinung nach das Beste gemacht. Trotzdem muss ich heute für mich schauen und wenn nötig meinen bisherigen Werdegang kritisch analysieren und daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen..
Vater und Mutter waren traumatisiert. Mein Vater hat viele Gefühle nicht zeigen können. Zum Beispiel Wut, Trauer und Angst. Alles wurde immer überspielt. Ich als Kind habe dadurch unbewusst gelernt, dass es diese Gefühle gar nicht gibt. Vielleicht hatte ich auch Angst davor, was passieren würde, wenn mein Vater einmal diese Gefühle ausdrücken würde.
Heute bin ich erwachsen. Ich will keine Angst mehr vor meinen eigenen Gefühlen haben. Als Mensch mit einer Gewaltvergangenheit fällt mir dies aber schwer. Ich glaube, dass es wichtig ist Gefühle wie Angst, Trauer und Wut bewusst und häufig wahrzunehmen. Davon erhoffe ich mir, dass diese Gefühle dann zwar im Moment da sind, aber dann auch wieder weggehen. So ganz nach dem Motto: Lieber fünf Mal im Monat Regenschauer statt einmal ein zerstörerisches Gewitter.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Was bedeutet eine gesunde Psyche zu haben?
Zu akzeptieren, dass wir weder Geist noch Körper beeinflussen können.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Eine Theorie
Ich glaube, dass ich damals als Kind Angst hatte von meinem Vater umgebracht zu werden.
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Ich darf Angst haben.
Wie aus einem traumatisierten Menschen ein Täter wird
Der traumatisierte Mensch versucht anderen Lebewesen Angst zu machen, um zu sehen, was Angst ist und um dieses Gefühl bei sich selbst wiederzuentdecken.
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Ich darf Angst haben.
Wie man einen Menschen traumatisiert
Indem man ihm Angst macht und ihm aufzeigt, dass ihm diese nichts nützt.
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Ich darf Angst haben.
Wenn Angst nichts nützt..
..dann verdrängt man sie. Ein Beispiel für die Verdrängung ist zum Beispiel, wenn man das Wort Angst meidet. Dadurch wird jede bewusste Verbindung zur Angst verunmöglicht. Die Angst staut sich somit auf. Da man nicht über sie redet, bleibt sie dem Bewusstsein nicht zugänglich. Wenn man dann beginnt über Angst zu reden, wird ein Ventil angezapft. Die Staumauer lässt langsam wieder Wasser aus der Öffnung hinausfliessen. Bis alles aufgestaute Wasser hinausgeflossen ist, kann es Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Fühle ich mich wie ein schlechter Mensch? Ja
Darf ich mich wie ein schlechter Mensch fühlen?
Ja.
Darf ich diesen Gedanken haben?
Ja.
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Ich darf Angst haben.
Mein ganzes bisheriges Leben hat sich immer so angefühlt, dass ich überleben muss
Jetzt habe ich gemerkt, dass ich Angst vor dem Sterben habe.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Ich empfinde Trauer, Wut und Angst.
Bei mir auf der Arbeit wird erwartet, dass ich allerhand Apps und Dienste über mein privates Handy laufen lasse. Neuerdings verlangte eine App sogar, dass das Handy mit biometrischer Tastensperre laufe. Ich habe keine gesicherte Tastensperre und will auch keine. Ich verspüre andauernd diesen Druck und ich empfinde es als sehr anstrengend mich dagegen zu wehren. Warum kann ich nicht einfach einmal so akzeptiert und geliebt werden, wie ich bin. Warum muss immer so viel Druck gemacht werden? Warum ist es nie gut genug so wie ich bin. Das Ganze belastet mich und mir scheint es so, dass der ganze Druck und die Erwartungen noch zunehmen. Die Arbeit an sich gefällt mir. Ich verdiene gutes Geld, kann mich in meiner Organisationswut austoben und Prozesse neu gestalten.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Körperbezogene Wut
Han ich körperbezogeni Wuet?
Ja.
Dörf ich körperbezogeni Wuet ha?
Ja.
Dörf ich de Gedanke ha?
Ja!
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Ich darf Angst haben.
11.04.2025
Der Körper macht sowieso, was er will.
Der Geist macht sowieso, was er will.
Die Frage ist nur, wie man die Kommunikation zwischen den beiden verbessern kann.
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Ich darf Angst haben.
Eine These: 3 Beispiele eines (psychisch kranken) Mensches
Beispiel 1: zu «kopfgesteuert»:
| Körper | Geist | Bingo |
| Angst | ||
| Trauer | Trauer | Trauer |
| Wut | ||
| Glück | ||
| … |
Beispiel 2: Depression/Autist (keine Gefühle):
| Körper | Geist | Bingo |
| Angst | ||
| Wut | ||
| … |
Beispiel 3: der Mensch, der psychisch gesundet (Trial & Error-Verfahren anwendent):
| Körper | Geist | Bingo |
| Angst | ||
| Trauer | Trauer | Trauer |
| Wut | ||
| Glück | Glück | Glück |
| … |
Fazit:
Es lohnt sich sich Gedanken über Gefühle zu machen, man kann nur gewinnen und hat nichts zu verlieren.
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Ich darf Angst haben.
Han ich Angst?
Ja.
Dörf ich Angst ha?
Ja.
Dörf ich de Gedanke ha?
Ja.
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Ich darf Angst haben.
2025-04-11.mp4 (04:58)
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Ich darf Angst haben.
Das ist ein Gedanke
Han ich Angst?
Ja.
Dörf ich Angst ha?
Ja.
Dörf ich de Gedanke ha?
Ja.
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Ich darf Angst haben.
3) 198-Pasquale 2025.mp4 (01:53)
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Ich darf Angst haben.
Stockholm-Syndrom und Traumatisierung
Immer, wenn ich an irgendetwas Unangenehmes in Zusammenhang mit meinem Vater denke, kriege ich sofort grosse Angst (vor dem Sterben?).
Zum Beispiel in Zusammenhang mit seinem Beruf.
Ich habe meinen Eltern schon als Jugendlicher gesagt, dass es mich belastet, wenn diese Dinge immer so als wichtig behandelt wurden. Ich hatte sogar das Gefühl, dass uns entweder damit Angst gemacht wurde oder mir dadurch signalisiert wurde, dass meine Realität nicht wichtig wäre. Bis vor wenigen Jahren spielte ich noch mit dem Gedanken mich den beruflichen Aktivitäten meines Vaters anzuschliessen. Heute versuche ich zu verstehen, dass er ein eigenes Leben lebt und es gar nichts mit meinem zu tun hat und haben muss. Er kann tun und lassen, was er will. Ich bin nicht er.
Noch wegen dem Gefühl, dass ich mich nicht nur nicht gesehen fühlte (von beiden Elternteilen), sondern auch deswegen, dass mein Vater mich destruktiv und abwertend behandelte: Ich glaube, dass ich seine Stimme weitestgehendst übernommen habe und so meine natürliche Verbindung zwischen Körper und Geist zerstört wurde (ich psychisch krank geworden bin).
Noch immer liebe ich meinen Vater wie wahrscheinlich kein zweiter Mensch. Dies ist kein Widerspruch, wie man aus einer Geiselnahme in Stockholm gelernt hat (Stockholm-Syndrom).
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Ich darf Angst haben.
Ich empfinde Wuet.
Ich au.
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Ich darf Angst haben.
Angst und Psychopathie
Da ich als Kind immer Angst (vor meinem Vater) hatte, habe ich die Angst irgendwann gar nicht mehr als solche wahrgenommen.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (2)
Ich hoffe, dass du mir ein bisschen Vater sein kannst..
Bei meiner letzten Nachricht habe ich Traumatisierung folgendermassen definiert:
«Wenn man denkt, dass man seine Handlungen beeinflussen kann.»
Michel Daniel Gut am Samstag, 5. April 2025 23:52 auf dieser Webseite 😉
Wie würdest du es definieren?
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
2) Dialog auf Augenhöhe.mp4 (04:24)
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.
Das kleine verängstigte Mäuschen
Meine Angst, das kleine verängstigte Mäuschen, hatte bis jetzt viel zu wenig Platz erhalten. Jetzt darf es rauskommen.
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (1)
Du kannst neue Beiträge veröffentlichen, indem du oben auf das + klickst und dort auf «Beitrag» klickst.
Zu deiner Frage, warum ich denke, dass du traumatisiert bist, möchte ich zuerst Traumatisierung definieren:
Wenn man denkt, dass man seine Handlungen beeinflussen kann.
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Ich darf Angst haben.
erste Thema
Ich würde sagen, wir machen eins nach dem anderen. Die Besucher deiner Seite werden dich kennen, mich nicht. Wir beide haben vor 13 Jahren eine Reise nach Usbekistan gemacht. Mit meinem Auto. Danach haben wir uns noch mal in Thailand gesehen. Jetzt möchtest du, dass wir hier auf deiner Seite ein bisschen über uns und die Welt plaudern. Okay, erstes Thema: Ich bin nicht traumatisiert. Wie bist du auf die Idee gekommen?
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Ich darf Angst haben.
Lieber Zurken (0)
Hallo Zurken
Vielen Dank für dein Angebot wegen deinem Buch. Ich bin sehr gespannt darauf. Meine Adresse findest du im Impressum.
Ich freue mich auf einen interessanten Austausch mit dir auf meiner Webseite. Du solltest soeben ein Email mit den Zugangsdaten zu meiner Webseite erhalten haben.
Damit du sogleich deine Antworten bekommst, diese hier:
1) wie gehts dir?
Es ist ein auf und ab. Oder besser gesagt: Hin und her.
2) Was machst du als Job?
Kaufmännischer Angestellter 45%
3) Thema mein Vater. Wie kommst du darauf?
Ich habe das Gefühl, dass du traumatisierst bist und die Geschichte deines Vaters finde ich sowohl spannend als auch tragisch.
4) Was du da sagst in deinen Videos klingt nach Psychoproblemen. Trauma? Depression? Worum gehts denn?
Um all das.
5) Erlebnisse aus der Kindheit?
Ja. Nur 39 Jahre lang.
6) Machst du Therapie?
Ja. 1x monatlich zum Psychiater.
Jetzt zu meiner Frage:
1) Willst du die Geschichte deines Vaters kurz umschreiben?
2) Falls ja, bitte gerne hier.
Gruss
Michel
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Ich darf Angst haben.
Han ich Angst? Ja.
Ich habe teilweise freigelegte Zahnhälse inklusiv Zahntaschen bei denen ich jeden Morgen und Abend frischen Eiter Plaque rausdrücken kann. Ein solcher Zahnhals mit grosser Zahntasche liegt bei Zahn 33. Seit ein paar Tagen tut mir dort das Zahnfleisch extrem weh. Es ist nicht so, dass es blutet. Aber bei Berührung kommen sofort länger anhaltende Schmerzen. Ich mache mir Sorgen.
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Ich darf Angst haben.
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Ich darf Angst haben.