ll
Ich-habe-Angst.
– Ich han Angst. Angst vor was? Menschen.
Ich habe Angst davor Probleme anzusprechen.
– Ich han Angst
Es fällt mir schwer Probleme proaktiv anzusprechen,{Angst? JA? Bisch du da? JA. Guet, da bini aber froh. Chanich irgendöppis für dich mache? MMMMMHHHH? GUETI FRAG. NEI, ISCH GUET, JETZT GADS WIEDER. Cool.} weil ich es von meiner Mutter nie gelernt habe.
– Angst? JA? Bisch du da? JA. Guet. Da bini aber dankbar.
Meine Mutter hat mir gestern erzählt, dass mein Vater mir gegenüber das erste Mal ausgerastet ist, als ich drei Jahre alt war. Für seinen Geschmack ass ich nicht schön genug.

– Ich han Angst
Empfinde ich Wuet uf ArbeiterV? Ja.
– Ich han Angst
Reden oder Schreiben ist die schönste Form des Ausdrucks. Warum? Weil es die Verbindung des Körpers mit den Gedanken bedeutet. Es ist Magie.
– Ich han Angst
Mein Vater hat mich als Projektionsfläche für seinen missbraucht. Mal schauen, wann es wieder passiert.
– Ich han Angst
Ich glaube, dass mein Vater ab einem gewissen Alter Angst vor mir hatte. Wie hätte ich lernen können meine Angst vor meinem Vater auszudrücken, wenn er seine Angst vor mir nicht vor mir ausgedrückt hat?

– Ich han Angst
Ich war immer schon ambitiös. 2014 hatte ich dann ein Burnout. Dies nachdem ich von einer längeren Reise zurückkam. In dieser Zeit war ich einfach zu nichts fähig. Aber das ist und war nicht das Problem. Diese sogenannte Erschöpfungsdepression war für mich eine schöne Zeit. Endlich hatte ich mal Zeit nur für mich. Leider bemerke ich, dass viele in meinem Umfeld auch ein sehr leistungsorientiertes Leben leben. Vielleicht haben Sie auch Angst den Job zu verlieren. Und dann hätten sie Angst vor den finanziellen Folgen. Den damit verbundenen Abstieg. Weil mir das Angst macht, bin ich froh, dass ich in einer Wohnung lebe, bei der ich weiss, dass ich sie nie verlassen müsste. Einfach, weil sie so günstig ist, dass sie das Sozialamt auch bezahlen würde.
https://www.srf.ch/audio/rehmann/burnout-ich-habe-gearbeitet-und-dabei-das-leben-vergessen?id=AUDI20260420_NR_0006
Ich han Angst
Ein Zen-Meister beobachtet immer seine Gedanken oder seinen Körper.
– Ich han Angst
Stell dir vor ein Baby hat Angst. Es schreit. Es schreit. Und es schreit. Doch es nützt nichts. Niemand kommt. Irgendwann bekommt das Baby Angst vor der Angst. Warum? Weil schreien offenbar mehr Energie nimmt, als schliesslich etwas Positives dabei herauskommt. Das Baby entschliesst das Schreien zu beenden. Doch die Angst ist dadurch nicht weg. Sie wurde nur durch die Angst vor der Angst ersetzt. Eine Angst auf die das Baby keinen Zugriff mehr hat.

– Ich han Angst
Ein Leben mit Angst vor der körperlichen Angst ist unerträglich. Warum sollte man überhaupt Angst vor der körperlichen Angst haben?

Warum ist ein Leben mit Angst vor der körperlichen Angst unerträglich? Weil man immer körperliche Angst hat. Wie kann man die Angst vor der körperlichen Angst verlieren? Indem man die geistige Angst akzeptiert.
– Ich han Angst
Romantische Liebe ist, wenn man sein frühkindliches Trauma auf eine Person projeziert, indem man dieser Person um jeden Preis zu gefallen versucht, um seine Todesängste zu lindern.
Ich bin weder meinen Körper noch meinen Geist – Capish?
Ja. Aber es ist meine Aufgabe beide zu akzeptieren.
– Ich han Angst
Ich habe heute im Supermarkt getrocknet Mangostücke für CHF 1.79 an der Kasse bezahlt und dann liegen gelassen.
Warum rege ich mich überhaupt darüber auf?
Ich habe Angst, dass ich manisch werde. oder habe ich Angst vor dem morgigen Tag? Oder vor dem morgigen Arbeitstag?
– Ich han Angst
Mein Psychiater hat Angst, dass es zwischen mir und C ev. bald noch mehr eskaliert.
Ich habe ihm gesagt, dass ich da keine Angst hätte. Dass ich mir sicher sei, dass ich mich vernünftig verhalten werde. Vernünftig hiesse: Ohne Gewalt und Beleidigung.
Auf alle Fälle meinte er, dass es auch so aussehe, dass das Arbeitsverhältnis sich dem Ende nähert.
Ich nehme diese Aussage im Moment ziemlich indifferent entgegen.
– Ich han Angst
Heute beim Psychiater:
Ich erzähle eine Geschichte. Der Psychiater muss gähnen. Ich kriege Angst. Ich unterbreche meine Geschichte. Ich sage meinem Psychiater, dass mir sein Gähnen Angst macht. Er fragt wieso. Ich sage, dass das Gähnen bei mir das Gefühl auslöst, dass ich nicht wichtig bzw. uninteressant sei – und dies würde die Angst bzw. Todesangst auslösen.
Ist es nicht krass, dass so eine unbedeutende Kleinigkeit bei mir Todesangst auslöst? Meine Theorie dazu:
Ich bin traumatisiert, weil meine Mutter damals, als ich ein Kleinkind war, meine Bedürfnisse nicht richtig lesen konnte und ich deswegen öfters der Todesangst verfiel. Da mir diese Todesangst aber wahrscheinlich nicht wirklich geholfen hat, habe ich diese verdrängt und versucht einen positiveren Eindruck zu hinterlassen. Nun versuche ich dieses Trauma aufzuarbeiten und interpretiere in jede Kleinigkeit eine Todesangst hinein. Heute konnte ich diese Todesangst meinem Psychiater kommunizieren. Und nun bemerke ich, dass das mir und der Beziehung zu meinem Psychiater nicht geschadet hat. Also lerne ich, dass es nicht mehr so gefährlich ist Angst zu zeigen wie damals als Kleinkind, wo mir diese Angst nichts genützt bzw. geschadet hat, weil es energieraubend ist zu weinen.

Jetzt habe ich Angst, dass meine Mutter das liest und entweder-oder/oder-beides:
- beleidigt ist, weil sie denkt, dass ich denke, dass sie eine schlechte Mutter ist/war.
- denkt, dass mein Psychiater schlecht für mich ist bzw. er dafür verantwortlich sei, dass ich so ein schwieriger Sohn geworden bin.
Ich han Angst. Scheisse.
– Ich han Angst, dass ich ein Rassist bin. Warum?
Heute habe ich in der Psychotherapie folgende Sachen gesagt:
- Ich habe die Nationalität/Ethnie eines Menschen erwähnt von dem ich eine Geschichte erzählt habe. So als ob die Nationalität/Ethnie des Menschens die Glaubwürdigkeit meiner Geschichte erhöhen würde.
– Ich han Angst
Ich empfinde Wut, dass man bei meiner Bank die Limite für kontaktloses Bezahlen nicht anpassen kann.
– Ich han Angst
Beim letzten Mal zusammen mit meinem Vater beim Psychologen hat mein Vater gesagt, dass er vermutet, dass ich als Kind auf ihn eifersüchtig gewesen wäre.
Stimmt das?
Nein.
– Ich han Angst
Warum ich Z vergöttere? Vermutlich, weil sie weniger Angst vor mir hat(te) als ich vor mir selbst.
– Ich han Angst
Der Krieg der Ukrainer ist missbräuchlich, weil er für einen grossen Teil des männlichen Volkes nicht freiwillig ist.
– Ich han Angst
Morgen werde ich meinem Chef sagen, dass ich die Aprillöhne nur machen werde, wenn alle Mitarbeiter bekommen, was ihnen zusteht.
– Ich han Angst
Das Leben ist wie Reiten. Manchmal führt man das Pferd und machmal sitzt man einfach im Sattel.
– Ich han Angst
Ein furchtloser Mensch kann auch nicht lieben. Weil Liebe auch Verlustängste mit sich bringt.
– Ich han Angst
Die entscheidende Frage ist:
Welche Entscheidungen überlasse ich dem Körper und welche treffe ich selbst?
– Ich han Angst
Wenn du jemandem, der angstvermeidendes Verhalten praktiziert indem er dir Angst macht, weil er sich dadurch stark fühlt, sagst, dass er dir Angst macht, dann ist er schachmatt.
– Ich han Angst
Ich glaube, dass ich unter einer schweren psychischen Krankheit leide. Nämlich, dass ich das Wort Angst immer vermieden habe. Dadurch habe ich ein wesentliches Gefühl nicht in meine Entscheidungsfähigkeit miteinbezogen. Seit ungefähr zwei Jahren versuche ich das zu korrigieren. Doch es fällt mir unglaublich schwer. Warum? Weil mich dieses Wort so unheimlich überfordert. Noch immer habe ich diese ambivalenten Gefühle ihr gegenüber.
Ich empfinde Müedigkeit
Wie einem ein böser, liebloser, kalter oder/und fordernder Vater zerstören kann:
Als Kind versucht man alles um dem Vater zu gefallen. Ist alles nicht genug bzw. schenkt einem der Vater trotz grösster Anstrengung keine Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit, spaltet man Körper und Geist ab.
Wie kann man heilen und wieder eins werden?
Man sollte schauen, was ist und dann darauf stolz sein. Stolz sein, dass man am Leben ist, stolz sein, dass man schon so viele Tage überlebt hat. Jeder Tag, den wir überleben, ist ein kleines Wunder.
Das ist der wahre Erfolg. Ansonsten spielt es keine Rolle mehr, was der Vater sagt oder denkt. Wenn er mit mir oder dir nicht zufrieden ist, dann wird er höchstwahrscheinlich auch mit sich selbst nicht zufrieden sein. Dann kann man ihn bemitleiden. Aber immer schauen, was der Körper im Moment macht, denn unser Körper ist unser Schatz und er verdient unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe. Ein böser Vater spielt für mich als Erwachsener keine Rolle mehr. Ausser der böse Vater hat sich in unser Denken eingenistet.
– Ich han Angst
Ich glaube, dass der Schlüssel zu sich selbst sein in folgenden zwei Dingen liegt:
- nett sein zu sich selber
- seine Gefühle erkennen
– Ich han Angst
«Geschätzer»
C
«Ich habe nur einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 40%.
Nun möchte ich aber auch einen schriftlichen Arbeitsvertrag über die vereinbarten 45%.
Ich wäre froh, wenn du mir diesen am Montag unterschrieben zur Unterschrift vorlegen könntest.
Vielen Dank hierfür.
Freundliche Grüsse
Michel»
– Ich han Angst (Worst Case Szenario)
Worst Case Szenario:
Ich gehe zu C, sage ihm dass ich rückwirkend einen schriftlichen Arbeitsvertrag über 45% will und dass ich bis dahin jegliche Arbeiten am Aprillohn aussetze.
Er sagt mir, dass er das nicht macht.
– Han ich Angst? Ja
Vor was?
Vor Lohnentzug und Lohnabzug.
Beides hat mir C schon mehrmals angedroht.
Ich arbeite schon über 90% meiner Gesamtarbeitsdauer 45%, aber einen schriftlichen Vertrag habe ich nur über 40%.
Dies schürt bei mir die Angst, dass mir schliesslich die Beweise fehlen, falls es einmal tatsächlich zu einem Lohnabzug kommt.
Ich habe Angst, dass C dann argumentieren würde, dass ich mir die Löhne jeweils selber ausgezahlt habe, er mich aber zu 40% angestellt habe und ich mir deswegen ungerechtfertigterweise 45% ausgezahlt habe.
– Ich han Angst
Ich empfinde Truur.
Ich han Angst.
Ich will wissen, ob C den Brief an die Bank auf die Post gebracht hat.
Ich empfinde Wut.
Ich han Angst.
– Ich han Angst vor Unterdrückung
Liebe Angst vor Unterdrückung
Kann ich irgendetwas für dich tun?
Nei, isch guet. Merci vellmal.
– Ich han Angst
Ich bin der Geist. Meine Gefühle
sind die Kinder, welche ich
mit meinem Körper habe.
Schaue ich nicht zu ihnen,
dann stören sie mich bei der Arbeit.
– Ich empfinde Truur
Bei einem Fussballturnier mit dem FC habe ich mir 2007 das Schlüsselbein gebrochen. Das hat niemanden interessiert. Niemand zeigte Empathie. Nich einmal die zwei Sanitäterinnen, welche extra für das Turnier da waren.
– Ich han Angst
Ein Gefühl ist dann enttraumatisiert, wenn die Konfrontation damit keine Angst mehr auslöst.
– Ich empfinde Wut
Der Moment in dem ich meine Eltern verloren habe, weil sie sich entschieden hatten wieder Kinder zu sein.
– Ich han Angst
Ich kann mich daran erinnern als mein Vater meiner Mutter gesagt hat, dass er nicht wolle, dass sie ihm, vor den Kindern, seinen Namen sage. Er wolle, dass sie ihn, vor den Kindern, Vater nenne.
– Ich bin müde
Was mir Z bedeutet:
Sie ist die erste Person,
bei der ich es nicht bereut habe
mich zu öffnen.
Bild 251

– Ich han Angst
Angst vor was?
Vor Martin
– Ich empfinde Truur
Ich liebe das Internet.
– Han ich Angst? Ja
Der Sinn des Lebens ist nicht keine Angst zu haben, sondern mit der Angst ein erfülltes Leben zu führen.
– Ich han Angst
Mache ich mir Sorgen um mich selbst? Ja.
Angst? JA? Bisch du da? Ja. Guet
Drogensüchtige sind süchtig danach keine Angst zu haben.
Das bin ich auch.
– Ich han Angst
Ich hatte immer Angst, dass ich mich zum Beispiel für eine Frau entscheiden muss. Doch der Körper entscheidet das situationsbedingt jeden Tag neu.
– Ich han Angst
Kann man seine Gedanken kontrollieren?
Ich weiss es nicht.
Aber ich gehe davon aus, dass der Schluss näher liegt, wenn man psychisch gesund ist.
) Ich habe Angst vor dem Tod
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+3=-6- |
| Was kann ich dagegen machen? –> Der Angst vertrauen. |
ll
) Ich habe Angst, dass meine Veloklingel von Menschenhand beschädigt worden ist
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 2+3=-5- |
Schmerzhaft, weil es bedeuten könnte, dass es bereits bis zum letzten Arbeitstag am Arbeitsort passiert ist.
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) Ich habe Angst Opfer von Kriminellen zu werden
| Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal |
| Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? 1: eher unwahrscheinlich 2: ca. 50/50 3: wahrscheinlich |
| Ergebnis: 3+2=-5- |
lll
– Han ich Angst vor ‚People-Pleasing‘? Ja
Warum?
Gute Frage.
Ein Beispiel:
Eine russischer Flüchtling in einem Zentralasiatischen Land sagte in etwa:
- Wenn wir als Russisches Volk von den Nachbarländern nicht besser behandelt werden, dann muss man sich nicht wundern, wenn wir wütend werden und gegen diese in den Krieg ziehen.
Die Schuld für einen Krieg wird also nicht dem Agressor gegeben, sondern der passiven Partei, welche den Aggressor einfach nicht genügend ‚gepleast‘ hat.
Ich würde eher so argumentieren: Töten ist die schlimmste Form von Gewalt und unentschuldbar.