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Ich darf ANGST haben.

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Vor was?
Ich bin froh, dass meine Eltern noch leben, weil ich mich so konfrontieren kann meinen Eltern nicht zu gefallen.

Früher habe ich keinen konstruktiven Umgang mit meiner Angst gelernt. Warum? Weil in meiner Familie keine positive Kultur der Angst vorhanden war.
Heute darf ich Angst haben.
Die Beziehung meiner Eltern ist nicht so stabil, dass die Bedürfnisse der Kinder darin Platz hätten.
Minderwertigkeitskomplex.
Einmal im Jahr (am Muttertag) darf ich ‚wütend auf meine Mutter‘ sein.
Z ist meine Nr. 1.
Heute vor 81 Jahren endete in Europa ein schrecklicher Krieg und eine Schreckensherrschaft. Vor 4 Jahren begann in Europa ein schrecklicher Krieg.
«Guete Tag. 1x Kebap bitte.»
«Mit oder ohni Angst?»
«Ohni.»
«Voilà.»
Han ich ‚Angst vor Burn-On‘? Ja.
Gestern vor einem Jahr hat Zurken um 20.31 Uhr auf diesem Blog einen Post veröffentlicht. Daraus zitiere ich:
«> wenn man als Kind vorgelebt bekommt, dass es Angst, Wut und Trauer nicht gibt?
Ging mir auch so. Meine Eltern haben mir sogar vorgelebt, dass es Sexualität nicht gibt.«
«Sie mussten mir nicht zeigen, wie wichsen geht, das fand ich als 12-jähriger selbst heraus. Und alle anderen Gefühle hatte ich auch ohne dass die Eltern sie mir hätten vorleben müssen.«
Ja, die körperlichen Gefühle hatte ich auch ohne dass mir meine Eltern Angst, Wut und Trauer vorgelebt haben. Das stimmt schon. Aber fühlt sich Angst, Wut und Trauer wirklich gut an? Nein, oder? Was macht man dann? Man versucht diese ekligen Gefühle zu verdrängen bzw. zu vermeiden. Was passiert, wenn man Situationen meidet, welche zum Beispiel ängstigen? Die Angst kommt in einer anderen Situation wieder. Dann vermeidet man zukünftig auch diese Situation. Und so geht es immer weiter bis man ganz alleine ist.
Deswegen wäre es wichtig, wenn einem die Eltern einen positiven Umgang mit allen Gefühlen lehren würden. Einem nicht auslachen, wenn man Angst hat. Einem sagen würde, dass es ihnen Leid tut, dass ich Angst habe. Aber dass diese Angst eine wichtige Funktion hat und nach einer Weile wieder weggeht.
Lieber Zurken. Lebst du wohl noch? Ich mache mir Sorgen um dich.
Frau Gut kann die Angst ihrer Kinder nicht sehen.
Eins kann ich dir garantieren. Herr Gut hat dafür gesorgt, dass seine Kinder Angst vor ihm hatten.
Ich wünsche mir, dass mein Bruder und seine Frau niemals zusammen mit meinen Eltern an deren Adresse wohnen.
Stell dir einmal vor es gibt Menschen, die sich mit ihrem Geist oder Körper identifizieren.
Immer wenn Angst hochkommt diese verdrängen und sich immer wieder in gefährliche Situationen bringen damit man vielleicht eines Tages eine andere Entscheidung treffen kann.
Die erste missbräuchliche Situation habe ich überlebt. Jetzt bin ich wieder in einer missbräuchlichen Situation (Job). Meine ganze Aufmerksamkeit wird davon beansprucht. Ich habe keine Kapazitäten zurückzugehen.
Ich habe eine bestehende Autobahn. Diese heisst:
Jetzt habe ich mir eine neue Autobahn gebaut. Sie heisst:
Ich weiss nie, welche Autobahn ich nehmen soll. Im Endeffekt bedeutet das, dass ich extrem labil bin.
Weil er mir Vorwürfe gemacht hat, dass ich in meinem ehemaligen Kinderzimmer eine Sauordnung veranstaltet hätte.
Vielleicht, weil ich das Gefühl habe, dass er mich gestern angelogen hat.
Ob ich arbeite oder nicht spielt gar keine Rolle. Ich bin ein Mensch.
Meine liebe Mutter hat ihr ganzes Leben immer alles für alle gemacht. Und nur jetzt am Muttertag wünscht sie sich Dank dafür.
Ich fühle mich unsicher.
Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich gestern mindestens zwei Personen einen Rückruf versprochen und nicht eingehalten habe.
Heute habe ich meinem Chef eine Mail ausgedruckt, welches eine Aufforderung war einem Link zu folgen und sich dann einzuloggen. Ich habe versucht mich einzuloggen, aber irgendwie ging es nicht. Also entschied ich mich einfach ihm die ausgedruckte Mail hinzulegen. Als er die ausgedruckte Mail sah, sagte er: «Ich will nie wieder so ein Zettel sehen. Hast du mich verstanden?» Diese Aussage macht mir Angst. Die Art und Weise wie er es sagte. Als ob es um Leben und Tod gehen würde. Ich möchte kündigen.
Han ich ‚Angst vor Martin‘? Ja.
Warum denke ich eigentlich, dass ich unter einer Angststörung leide? Weil mir die Vorstellung Angst macht mich mit meinen Gefühlen zu beschäftigen.
Gefühle managen, damit mich nicht die Emotionen managen. Han ich Angst vor mine Gfühl? Ja.

Chan ich irgendöppis für dich tue ‚Angst vor Manie‘? Ja, gang nachher wieder go schlafe. Ok.
Zuerst habe ich die Angst überwunden. Dann habe ich Situationen gemieden, welche mir Angst gemacht haben. Dann habe ich die Angst entdeckt. Dann hatte ich Angst vor der Angst. Heute lebe ich.
Weil er Angst hatte. Und weil er Angst vor der Angst hatte. Denn dadurch, dass er mir mit dem Abwerten Angst machen konnte, konnte er überprüfen, ob ich Angst zeigen würde. Wenn ich keine Angst zeigen würde, beruhigte ihn das. Dies war nämlich eine Art Beweis, dass er seine Angst auch nicht zu zeigen brauchte. Dies beruhigte ihn.
Weil er Angst hatte. Und weil er Angst vor der Angst hatte. Denn dadurch, dass er mir mit dem Abwerten Angst machen konnte, konnte er überprüfen, ob ich Angst zeigen würde. Wenn ich keine Angst zeigen würde, beruhigte das ihn. Nämlich indem er sich vergewissern konnte, dass ich auch keine Angst zeigen würde, und er das deshalb auch können würde.
Mein Job ist es den Trottel vom Dienst zu sein. Diesen Job kenne ich gut, denn ich habe ihn schon als Kind gespielt. Wie kompensiere ich das? Ab und zu raste ich aus. Das letzte Mal jemanden angegriffen habe ich vor sechs Jahren.
Vor was habe ich Angst? Ich habe Angst wieder auszurasten.
Ok. Vor was? Ich weiss es au ned. Vellecht vor de Angst.
Was ist eine Angststörung?
Eine Angststörung ist, wenn man in Situationen Angst empfindet, welche nicht lebensgefährlich sind. Warum sollte man Angst in Situationen empfinden, welche nicht lebensgefährlich sind? Situationen können Gefühle auslösen und weil wir in der Vergangenheit für diese Gefühle zum Beispiel als abhängige Kleinkinder bestraft wurden, verbinden wir diese Gefühle mit Gefahr. Also haben wir Angst vor diesen Gefühlen und auch Angst vor Situationen, welche diese Gefühle auslösen könn(t)en.
Wieso?
Wegen den Menschen.
Liebe Angst vor den Menschen. Kann ich irgendetwas für dich tun?
Ja. Gehe hier weg.
Ok.
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist, wenn einem (gewisse) Dinge, Menschen, Situationen Angst machen, obwohl die Situation eigentlich gar nicht gefährlich ist, weil diese Dinge, Menschen, Situationen einem an etwas erinnern, das früher einmal gefährlich war.
Enttraumatisieren kann man die Gegenwart, indem man die traumatischen Erlebnisse bespricht. So dass die Gefühle von damals wieder hervorkommen. Man diese Gefühle in einer anderen Umgebung ein
Wie ich als Kind von meinen Eltern missbraucht wurde:
Meine Mutter und mein Vater können meiner Meinung nach schlecht über gewisse Probleme/Gefühle reden.
Dann passiert folgendes:
Meine Mutter schaut zu und hört sich das Ganze an. Irgendwann interveniert sie und kritisiert meinen Vater für die ausgeübte psychische Gewalt. Danach sprechen meine Eltern über Gefühle.
Und dann bin da ja auch noch ich.