– Ich han Angst

Früher war ich ich. Dann hat mich mein Vater angegriffen und ich habe meinen Körper abgespalten. Heute habe ich Angst vor meinem Körper. Warum? Weil ich all die verdrängten Gefühle wiedererleben müsste, würde ich mich mit ihm wiedervereinen.

– Ich han Angst

Der Vater meines Vaters war für meinen Vater keinen Vater, sondern ein potentieller Mörder seiner Mutter.

Dieses Trauma nahm er in seine Familiengründung mit. Wobei er dieses Trauma sehr schnell in seine beiden Söhne zu projezieren begann. Er hat uns klar gemacht, dass er uns umbringt, wenn wir der Prinzessin zu nahe kommen und wir der Prinzessin ja nichts davon erzählen dürfen.

) Ich wünsche mir das Buch ,Das gestrandete Schiff‘

Autorin: Verena Blum-Bruni

Vollständiger Titel: Das gestrandete Schiff, Die Geschichte des fünfjährigen Verdingbuben Peter

#Seiten: 300

Herausgeber: Schlaefli & Maurer, Interlaken, 2013

https://www.amazon.de/Das-gestrandete-Schiff-f%C3%BCnfj%C3%A4hrigen-Verdingbuben/dp/3858841013

BITTE JEMAND SOLL MIR DAS KAUFEN UND LIEFERADRESSE MEINE ANGEBEN. DAS WÄRE SUPER! DANKE

– Ich han Angst

X:

«Du bisch ned debi gsi und weisch folglich gar ned genau was passiert isch. Ich gseh mich eigentlich me als Opfer vo übertriebenem Aktivismus vo allne Siite bi dem Thema.»

11.11.25 #1/7

«Ich bin zB überzügt, dass ich nüt strafrechtlich relevants gmacht han.. und das seit ja wohl alles»

11.11.25 #2/7

«D» GELÖSCHTERNAME «isch sehr sensibel. Ich hingege bin mit dir ufgwachse. Das heisst euses Verständnis vo was Gwalt isch, isch fundamental andersch.»

11.11.25 #3/7

«Ich ha sie eis einzigs Mal weggschüpft, wo sie extrem aggressiv uf mich los isch. Das isch s einzige was ich je gmacht han.»

11.11.25 #4/7

«Mir hend es Bett mit nur 1.60m Breiti und sind beid gwöhnt es grosses Bett allei zha. Es führt dezue, dass mer mal ufwacht, wenn mer inere unbequeme Lag liit oder fast usem Bett gheit. I somene Fall han ich dene jewils gfragt «can I have space» woruf sie zu dere Ziit jewils usgrastet isch, will sie meint ich würdi sie ablehne.»

11.11.25 #5/7

«Ja. Es isch unglaublich. D» GELÖSCHTERNAME «het so viel Mist im Mami, dir und de Polizei verzellt. Und mir glaubt niemert. Es isch die reinsti Hexejagd gsi. 95% vo den was ufem Tisch gsi isch, isch eifach nur gloge oder extremst übertriebe gsi.»

11.11.25 #6/7

«Ja jetzt hemers guet. Wobi das leider bi ihre immer schnell cha kippe. Wenn ich zB Kollege will treffe, isch sie extrem ifersüchtig. Und mis Handy will sie au ständig kontrolliere, was ich leider meistens au zuela»

11.11.25 #7/7

«Sie het viel Blaumose vom Schlittle in Engelberg gha. Und dene no eini wo sie a Bode gheit isch, vo dem eine Mal wo ich sie gschüpft han»

12.11.25 #1/4

«Kei Ahnig was sie postet het.. spielt au kei Rolle me..»

12.11.25 #2/4

«Naja. Also entweder hassisch mich oder sie😆 du chöntisch dich au eifach gar ned imische i Sache wo dich nüt agönd»

12.11.25 #3/4

«Es isch ned alles immer schwarz und wiss. Ich glaube d» GELÖSCHTERNAME «het sich damals am Möbel agstosse nachdem ich ihre Angriff abgwehrt han»

12.11.25 #4/4

– Ich han Angst

Ich glaube, dass ich unter einer schweren psychischen Krankheit leide. Nämlich, dass ich das Wort Angst immer vermieden habe. Dadurch habe ich ein wesentliches Gefühl nicht in meine Entscheidungsfähigkeit miteinbezogen. Seit ungefähr zwei Jahren versuche ich das zu korrigieren. Doch es fällt mir unglaublich schwer. Warum? Weil mich dieses Wort so unheimlich überfordert. Noch immer habe ich diese ambivalenten Gefühle ihr gegenüber.

– Han ich Angst vor minere Wuet gegenüber C? Ja

Meine Wut-Optionen:

  1. Weigern Löhne zu machen
  2. Weigern Löhne zu bezahlen
  3. Bankzugang von mir sperren lassen
  4. Kündigen
  5. Proaktiver Kontakt mit Mitarbeitern verweigern
  6. Mitarbeiter proaktiv über Betrug informieren
  7. Betroffene Organisationen über Betrug informieren
  8. Anzeige wegen Urkundenfälschung aufgleisen
  9. Weigern Löhne zu verändern

-Der Anonymius- (1)

Ich empfinde Müedigkeit

Wie einem ein böser, liebloser, kalter oder/und fordernder Vater zerstören kann:

Als Kind versucht man alles um dem Vater zu gefallen. Ist alles nicht genug bzw. schenkt einem der Vater trotz grösster Anstrengung keine Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit, spaltet man Körper und Geist ab.

Wie kann man heilen und wieder eins werden?

Man sollte schauen, was ist und dann darauf stolz sein. Stolz sein, dass man am Leben ist, stolz sein, dass man schon so viele Tage überlebt hat. Jeder Tag, den wir überleben, ist ein kleines Wunder.

Das ist der wahre Erfolg. Ansonsten spielt es keine Rolle mehr, was der Vater sagt oder denkt. Wenn er mit mir oder dir nicht zufrieden ist, dann wird er höchstwahrscheinlich auch mit sich selbst nicht zufrieden sein. Dann kann man ihn bemitleiden. Aber immer schauen, was der Körper im Moment macht, denn unser Körper ist unser Schatz und er verdient unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe. Ein böser Vater spielt für mich als Erwachsener keine Rolle mehr. Ausser der böse Vater hat sich in unser Denken eingenistet.

Ich han Angst

Ich habe in einem Lied gehört:

«Angst ist das einzige Gefühl, das man nicht verdrängen kann.»

Ich würde das nie so sagen. Warum? Weil dies ein Blog ist und auf einem Blog spricht der Geist und so lang der Geist das Wort Angst nicht benutzt, empfindet er auch keine geistige Angst und kann die Angst so verdrängen.

Vielleicht meint das Lied jedoch körperliche Angst, so wie Narzissten über ihren Körper sprechen.

– Ich empfinde Truur

Chronologie einer Sache, die mich traurig macht

  1. «Guten Tag, Sie sind jetzt schon ca. anfangs zwanzig. Es ist jetzt wirklich Zeit, dass wir ihre Weisheitszähne ziehen.»
  2. Ok. Wenn es sein muss.
  3. «Gut dann melde ich Sie jetzt an.»
  4. Warum anmelden, machen das nicht Sie?
  5. «Nein, nein. Das macht ein Kollege von mir. Ein Spezialist.»
  6. «Guten Tag, Sie haben Glück, denn ihre Weisheitszähne liegen so, dass die Krankenversicherung den Eingriff bezahlt. Ich ziehe grad jetzt zwei und bei einem anderen Termin die letzten zwei».
  7. Nach den zwei Sitzungen:
    • Neuer «Biss» (obere und und untere Zähne berühren sich neu in einer neuen Konstellation)
    • Kiefer knackst auf der rechten Seite praktisch bei jedem Biss/Kauen
    • Mühe am Morgen den Mund zu öffnen
    • Immer im Winter, wenn es kalt ist, auf der rechten Seite kalte Zähne
    • Linkslastige Abnutzung der Zähne, da es unmöglich geworden ist rechts die oberen und unteren Zähne sich berühren zu lassen bevor es die linken tun.
    • Auf dem rechten Ohr ein verändertes Hörgefühl:
      • Grundsätzliches Gefühl eines passiven Hörens
      • Schwierigkeiten Druckausgleich zu machen, so dass ein unglücklicher Ohrendruck über mind. Wochen beständig bleiben kann (schlechteres Hören)
  8. Kurze Zeit nach der Operation hatte ich zum ersten Mal entzündetes Zahnfleisch wegen Lebensmittelresten zwischen den Zahnzwischenräumen

Vielleicht hätte ich heute die wunderbarsten und schönsten Zähne, hätte ich diese Eingriffe nicht gehabt. Ich hätte viel Geld gespart, weil mir viele Füllungen von ‚Löchern‘ erspart geblieben wären. Hätte weniger Schmerzen aufgrund empfindlicher, freigelegter Zahnhälse. Hätte keine oder nur unbedeutende Zahnfleischtaschen. Hätte eine bessere Mundhygiene und einen frischeren Atem. Hätte weniger Hemmungen eine Frau zu küssen.

– Han ich Angst? Ja

Vor was?

Vor Lohnentzug und Lohnabzug.

Beides hat mir C schon mehrmals angedroht.

Ich arbeite schon über 90% meiner Gesamtarbeitsdauer 45%, aber einen schriftlichen Vertrag habe ich nur über 40%.

Dies schürt bei mir die Angst, dass mir schliesslich die Beweise fehlen, falls es einmal tatsächlich zu einem Lohnabzug kommt.

Ich habe Angst, dass C dann argumentieren würde, dass ich mir die Löhne jeweils selber ausgezahlt habe, er mich aber zu 40% angestellt habe und ich mir deswegen ungerechtfertigterweise 45% ausgezahlt habe.

– Ich han Angst

Traumatisierte Menschen wollen das Traumatische vergessen. Die Angst ist die Verbindung zum Traumatischen. Also wollen sie von der Angst nichts wissen. Aber dieser Umstand macht sie anfällig für alle Arten von Missbrauch. Denn sie wollen ihre Angst nicht wahrhaben – lieber halten sie an einer Fassade fest und bleiben deshalb trotz Missbrauch still.