| Viele Menschen setzen sich keine Ziele, weil sie Angst vor der Reaktion von sich selber haben, wenn sie das Ziel nicht erreichen. | Stell dir einmal vor wir könnten unsere Körper steuern. Rein Hypothetisch. Würdest du es machen? Nein. Warum nicht. Schuster, bleib bei deinen Leisten. |
MiScheEL
Eine Theorie
Viele Menschen setzen sich keine Ziele, weil sie Angst vor der Reaktion von sich selber haben, wenn sie das Ziel nicht erreichen.
Zurken (19)
Hast du (manchmal) Angst vor dir selbst?
Eine Theorie
Mein Körper hat Angst vor meinem Geist.
Meine Theorie
Jeder Mensch hat Angst. Angst ist ein natürliches Gefühl, welches uns vor dem Tode schützt. ‚Angst‘-traumatisierte Menschen sind sich ihrer Angst nicht bewusst. Damit fehlt wie ein Ventil. Die Angstgedanken, sozusagen das Abfallprodukt der Angst, summieren sich und führen zu einer blockierenden Wirkung.
Han ich Angst?
Ja.
Angst vor was?
Ich han Angst vor mir selber.
Will ich mich mit dem Gfühl verbinde?
Ja.
Habe ich Angst? Ja
Angst vor was? Angst vor potentiell gesundheitlichen Konsequenzen eines Zeckenbisses!
War vor ca. sieben Stunden im Wald und hatte vorhin die ganze Zeit, währenddem ich einen Film schaute, an einer spezifischen Stelle an meinem Hoden herumgespielt. Ich dachte mir nichts dabei, ausser das es sich dabei um einen entzündeten Pickel handeln könnte. Zum Glück schaute ich es mir vorhin an. Es war eine ganz kleine Zecke. Sie war zu klein für meine Zeckenkarte, so dass ich sie kurzerhand mit einem Zahnarztcarfer herausriss. Ich hatte keine Geduld für lange Scherereien.
Will ich mich mit der Angst vor gesundheitlichen Konsequenzen durch den Zeckenbiss verbinden?
Ja.
Ein paar Wochen später.. (18)
..hast du mich in Leipzig abgeholt. Ich war extrem nervös. Ich wusste nicht, ob du kommst. Ich hatte diese Reise monatelange vorbereitet und nun stand ich da und wartete auf dich. Du kamst. Am selben Abend fuhren wir nach Dresden. In der Nähe der Altstadt hatten wir auf einem tollen Parkplatz unser erstes Lager. Es war ein schöner Parkplatz. Es war kein Parkplatz Parkplatz. Es war ein Platz in der Nähe des Flusses? Ein Freund von dir war auch dort. Er zeigte uns voller Stolz sein Hightech-Camping-Mobil. Unser Auto war einfach, aber auch einfach handzuhaben. Wir gingen sogar noch mit diesem Freund gemeinsam in die Stadt. Ich gönnte mir ein bisschen Zeit für mich selbst. Der erste Tag unserer Reise war vorbei.
1x hin und zurück bitte
Wenn man etwas nicht zeigen darf, dann will man es verstecken.
Wenn man etwas verstecken will, dann will man es nicht zeigen.
Wenn man es nicht zeigen will, dann darf man es nicht fühlen.
Wenn man etwas nicht fühlen will, dann darf man nicht daran denken.
Wenn man an etwas nicht denken darf, dann darf man es nicht sagen.
Wenn man etwas sagt, dann darf man es denken.
Wenn man etwas denken darf, dann wird man es fühlen.
Wenn man es fühlt, dann zeigt man es.
Wenn man etwas zeigt, dann ist es.
Theorie.. ;-)
Eine Theorie:
Mein Vater hat mir schon seit Kindesbeinen immer wieder das Gefühl gegeben, dass ich komplett von seiner Laune abhängig bin. Dies so, dass ich seine Laune von meiner Überlebensfähigkeit abhängig machte. Bis jetzt konnte ich sehr gut kurze Phasen der Angst überbrücken. Überbrücken könnte man auch ignorieren nennen. Doch über die Jahre hat mein Leistungsvermögen immer abgenommen. Vielleicht weil das Fass der Angst irgendwann voll war. Seit ein paar Jahren gestehe ich mir kognitiv ein, dass ich Angst haben könnte.

Schweinefarm 14.5.2025
Ich war gerade auf der Schweinefarm und habe ein Schwein gesehen mit einer riesigen Fleischschwulst unterhalb des Bauches. Das muss genau an der Stelle sein, wo sich der Penis des Schweins befindet. Also hat sich beim eingezogenen Penis vermutlich eine Infektion ergeben, welche das ganze Gewebe derart vergrösserte. Ich gehe nicht davon aus, dass es sich dabei um einen Tumor handelt. Erstens, weil sich die Schwulst genau beim Penis befindet und zweitens, weil ich solch ähnliche Schwulste auch bei anderen Schweinen an der genau gleichen Stelle gesehen habe.

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Wenn du dir deiner Angst bewusst bist, musst du dir keine Sorgen machen, denn..
..du weisst, dass der Körper sich mit Kämpfen, Flucht oder Erstarren adäquat gegen potentielle Gefahren wehren wird.
Hallo Zurken (17)
Was ich ganz oben schreibe, muss nicht zwangsläufig etwas mit dir zu tun haben…
Ich freute mich sehr nach Wuppertal zu kommen. Dies weil ich bis dahin Westdeutschland noch sehr schlecht kannte. Wuppertal bleibt mir in sehr spannender Erinnerung. Die Häuser, die Ortsbilder, die malerische Landschaft und die unglaublich futuristisch aussehende Luftschwebebahn. Aber auch die vielen Obdachlosen und Betrunkenen, die am frühen Morgen unterwegs waren, machten einen Eindruck auf mich. Irgendwann kam ich dann zu dir und das erste was ich sah, war dein unglaublich cooles Mobil in einer sehr speziellen naturnnahen Farbe. Gleich nachdem wir die ersten Worte gewechselt haben, hast du mir gesagt, dass ich mitfahren dürfe.
Hallo Jürgen (16)
Ich finde es sehr toll, dass du nicht nachtragend bist. Im Gegenteil, du bist unkompliziert und tolerant.
Anfangs Mai hatte ich ein Treffen mit meinem Vater bei dem ich erkannt habe, dass eine Freundschaft zu ihm zurzeit keinen Sinn macht. Dies ist und macht mich sehr traurig.
Ich habe eine Idee. Im zweiten Teil unserer Konversation könnten wir uns gegenseitig unsere gemeinsame Reise erzählen.
Ich beginne.
Ich suchte erfahrene Reisende auf einem Forum (bisher war ich noch nie östlicher als Budapest). Unkomplizert wie du bist, ergab sich ein Emailaustausch. Ich hatte meinen eigenen Van und wir wollten zusammen fahren. Dann hatte ich einen Autounfall (Totalschaden) und ich fragte dich, ob ich bei dir im Auto mitkommen dürfte. Du hast mich daraufhin nach Wuppertal eingeladen, um mich kennenzulernen.
Meine sehr verehrten Damen und Herren
Ich bestehe zu 90% aus Angst.
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– Habe ich Angst: Ja
| Phase | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| Name | Gesunde Psyche | Gewisse Gefühle werden traumatisiert | Depression | Vertrauen wird aufgebaut | Psyche repariert sich |
| Beispiel Angst | Ich habe Angst vor dem Vater. | Ich habe immer Angst vor dem Vater. | Ich fühle nichts mehr auch keine Angst. | Ich beginne über Dinge zu sprechen, die mir Angst machen. | Ich lerne einen Umgang mit dem Wissen, dass ich Angst habe, so dass mir die Angst keine Angst mehr macht. |
| Effekt | Ich bin mir der Angst bewusst und kann sie ausdrücken. | Ich vergesse, dass ich Angst habe und verliere den bewussten Zugang zum Wissen, dass ich Angst habe. | Psychotherapie. | Ich bemerke, dass ich Angst habe. | Die Angststörung (‚Angst‘ vor gewissen Gefühlen) ist geheilt. |
Ich bin..
- nicht meine Gedanken
- nicht meinen Körper
Wer bist du?
Ich bin das, was zwischen dem Sandwich ist.
Sehr geehrter Zurken (15)
Ich habe dir deine Benutzerrechte zurückgegeben…
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Sehr geehrter Zurken (14)
Ich danke dir für den regen aber kurzen Austausch zwischen uns auf dieser Webseite. Ich habe deine Benutzerrechte auf dieser Webseite gerade eingeschränkt, so dass du keinen Zugriff auf das Beitragswesen hast.
Dies, weil ich Angst habe, dass deine Meinung ein zu grosses Gewicht bekommt.
Falls du deine bisherigen Beiträge gelöscht haben willst, dann teile mir dies bitte per Email mit.
Herzlichen Dank für dein Engagement und den fruchtbaren und interessanten Austausch.
Nette Grüsse
Michel
Zurken (13)
Ich bin einverstanden mit dir.
Angst & Alkohol – der traumatisierte Mensch: eine Theorie
Durch traumatische Situationen verlieren wir den Zugang zu gewissen Gefühlen. Dies ist ein Selbstschutz, damit wir in extremen Situationen weiterhin rational denken können. Theoretisch möglich ist, dass wir mehrere Jahre in einer traumatischen Situation leben.
Im besten Fall sind wir irgendwann aus dieser traumatischen Situation raus, aber das Hirn hat noch immer den Zugang zum Gefühlsareal nicht wiederhergestellt.
Also verbleiben wir viel zu lange in uns ängstigenden Situationen und der Körper kompensiert das mit Alkoholkonsum.
200-Franziska 2024.mp4 (03:37)
Lieber Zurken (12)
Was, wenn man als Kind vorgelebt bekommt, dass es Angst, Wut und Trauer nicht gibt?
Man würde keinen Umgang damit lernen.
Man wäre dann also ein Leben lang damit beschäftigt einen Umgang mit etwas zu finden, was es gar nicht gibt.
Vielleicht kann man es sich vorstellen wie ein blinder Fleck auf dem Auge. Etwas ist da, aber wir können es nicht sehen…
Lieber Zurken (11)
Vielen Dank für deine Hilfestellung.
Aus zwei Gründen meide ich solch spirituellen Angebote:
- Aus Angst in irgendeiner Art davon abhängig zu werden.
- Weil ich bei der Krankenkasse keine Zusatzversicherung abgeschlossen habe.
Zurken (10): Empfinde ich Wut? Ja
Ja. Das nenne ich Missbrauch. Statt mir ein Gefühl von Selbstvertrauen mitzugeben, hat er mein Urvertrauen zerstört. Vom Alter her bin ich schon erwachsen. Aber bin ich es auch sonst? Ich weiss es nicht. Es geht mir nicht darum mich von meinem Vater abzunabeln, sondern ein zufriedenes, selbsterfülltes Leben zu führen. Irgendwie scheint das nicht zu klappen. Ich fühle mich wie ein Versager. Mein Vater scheint also recht gehabt zu haben. Er war also nur ehrlich mit mir. Ich liege durchschnittlich täglich etwa 11 Stunden im Bett und fühle mich trotzdem meist abgeschlagen und müde. Einen Tag arbeiten, macht mich komplett fertig. Ich will hierfür eine Erklärung, bei der es eine Lösung gibt. Da scheint es mir am naheliegendsten, dass die Müdigkeit von einer Erschöpfung her kommt. Diese könnte daraus kommen, dass ich in ständiger Angst und Anspannung lebe. So wie ich seit Kindesbeinen lebe.

Lange konnte ich die Angst verdrängen und habe funktioniert. Doch irgendwann war die Flasche leer, ich bin abgewichst und fühle mich 20 Jahre älter als ich eigentlich bin.
Also, sag mir jetzt, was ich tun soll, denn ich bin abwechslungsweise wütend und konsterniert.

– Habe ich Angst? Ja
Das A für B ein Synomym für ‚Vater‘ verwendet, ist mir schon länger aufgefallen. Am Freitag ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass B für A ein Synonym für ‚Mutter‘ verwendet.
Wenn man das zu Ende denkt, dann bin ich ein Waisenkind.
Lieber Zurken (9)
Vielen Dank für dein Interesse, Anteilnahme und Initiative in unserem Gespräch. Deine Inputs fordern mich und bringen mich weiter. Ich hoffe, dass dieses Gespräch auch für dich einen Nutzen hat und dich eventuell, hoffentlich weiterbringen kann. Zu deiner Frage:
Bis zum Freitag 2.5.25 habe ich von meinem Vater mir gegenüber regelmässig, aber in Zeitabständen, die mir unberechenbar erscheinen, 39 Jahre lang psychische Gewalt erduldet und erdulden müssen. Diese psychische Gewalt hat sich meiner Meinung nach exemplarisch in Kommentaren gezeigt, die zuerst in relativ allgemeiner Form mir gegenüber angebracht wurden und dann im Verlauf der Begegnung immer abwertender, zynischer und destruktiver wurden.
199-Virginia 2023.mp4 (10:26)
Wenn man immer Angst hat..
..dann vergisst man, was Angst ist.
Wenn man weiss, dass man Angst hat, kommt die Hoffnung, dass es sich verändert.
Ich bin ein Gott
Ich habe zwei Götter in mir. Gott #1 ist mein Körper. Gott #2 sind meine Gedanken. Beide sind gleichwertig.
90% der Zeit habe ich Angst.
Warum?
Weil viele meiner Gefühle traumatisiert sind. Jedes Mal, wenn eines dieser Gefühle hochkommt, reagiere ich mit Angst.
Lieber Zurken (8)
Ich wurde von meinem Vater missbraucht.
Lieber Zurken (7)
Ich habe Angst, dass ich mich isoliere, weil ich Angst habe, dass ich anderen Menschen schaden kann, wenn ich meinen Gefühlen nicht freien Lauf lasse, sondern sie aufstaue bis sie wie ein Vulkan explodieren.
Y und Z sind meine beiden Freundinnen.
Meine beiden, einzigen Freundinnen!
Empfinde ich Trauer? Ja.
Mir kommt es so vor, dass B A abschirmt und dass ich, wenn ich einen Kontakt zu A haben will, von B bedroht werde.
– Habe ich Angst? Ja
Well ich mich mit dem Gfühl verbinde?
Ja.
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Lieber Zurken 6
Vielleicht kann man es so sagen:
Deine zweite Frau hat dir den Zugang zu einem Gefühl freigeschaufelt. Oder damals warst du bereit dieses Gefühl freizuschaufeln und deine zweite Frau war der Trigger.
Dadurch hast du Eifersucht kennengelernt. Aber natürlich ist es ein unangenehmes Gefühl. Du hast es wieder eingegraben, obwohl es Gold war (Verdrängung).
Alles okay, ich fühlte nichts, keine Eifersucht.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Eine rhetorische Frage: Ist es schön nichts zu fühlen?
Ich konnte über mich selbst lachen, wie töricht ich war.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Wie meinst du das?
Danach war ich nie wieder eifersüchtig.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Für mich klingt das schon eher wie Verdrängen.
Ähnlich ging es mir mit Flugangst. Nachdem ich lange darüber nachgedacht hatte, und mir eingeredet hatte, wie unsinnig das ist, hatte ich nie wieder Flugangst.
Zurken, 30.4.25, 23:16
- Ich finde das gut (, dass du keine Flugangst mehr hast). Ich interpretiere das so, dass du dich mit deinen Ängsten beschäftigt hast und sich deine Ängste dadurch normalisiert haben. Flugangst ist eine Phobie. Phobien sind meiner Meinung nach meist nur die Spitze der wahren Ängste. Die Spitze des Eisbergs konntest du sehen und nicht ignorieren. Dadurch, dass du dich in diesem Fall mit dieser Angst beschäftigt hast, hast du dich deiner Angst gestellt und dieses Symptom davon ist weggefallen. Das würde ich also als ‚Bearbeitung‘ berurteilen.
Han ich Angst? Ja.
Wenn Trump ein Kind wäre, würde man ihn wahrscheinlich als verhaltensauffällig bezeichnen. Warum ist er so hyperaktiv drauf und kann nicht einmal chillen?
Dies ist meine Theorie. Trump kommt aus einer Familie mit einem kalten und harten Vater. Liebe gab es keine, dafür Gewalt. Das hat Trump traumatisiert. Jetzt möchte er sich nie wieder so ausgeliefert wie damals als Kind fühlen. Also muss er ständig irgendwelche Leute angreifen. Warum? Einfach darum, weil ihm dies ein Gefühl der Kontrolle gibt. Warum gibt er den Chinesen nachdem sie Gegenmassnahmen ergriffen hatten, sofort wieder höhere Zölle? Weil er dadurch gefühlt Kontrolle hat. Aber weil der einzige Zweck von Trumps Handeln ist, ihn selbst bezüglich seinen Ängsten zu beruhigen, zieht er wie Hitler ein ganzes Land mit sich.
Lieber Zurken (5)
Schon gestern Nacht (bevor ich deinen neusten Beitrag gelesen habe) habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich meine Theorie erklären kann. Und jetzt ist es schon so weit… (ernst schauendes Smiley).
Als ich jünger war, wollte ich nicht eifersüchtig sein. Ich wollte lieber cool sein. Als ich in die Beziehung mit meiner ersten grossen Liebe ging, hätte ich wahrscheinlich behauptet, dass ich nicht eifersüchtig bin. Einmal hat sie gefragt, ob wir mit ihrem Ex etwas zu dritt unternehmen wollen. Das wollte ich dann nicht.
Ja, ich bin eifersüchtig. Das merke ich regelmässig, wenn eine gute Freundin von mir wieder mit ihrem Mann unterwegs ist.
Jetzt zur Theorie:
Es gibt ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein besteht sozusagen aus Instinkten. Das Bewusstein funktioniert mit Wörtern. Im Bewusstsein kann es zum Beispiel heissen: ‚Die Klimaerwärmung ist nicht menschgemacht‘, – obwohl die Forschung allerhand Daten gesammelt hat, die einen anderen Schluss zulassen.
Ich möchte meine Theorie am Beispiel der Angst erläutern. Angst ist ein Gefühl, das uns jeden Tag hilft zu überleben. Es erhöht die Konzentration und hilft uns zum Beispiel vorher über die Strasse zu schauen bevor wir sie überqueren. Hier spreche ich aber noch von einer psychisch gesunden/normalen Situation.
Eine psychisch ungesunde/nicht normale Situation entsteht, wenn ein Mensch traumatisiert ist. Also, was ist ein Trauma? Oder wie entsteht es? Was ist, wenn man zum Beispiel einen Vater hat, der einen schlägt und man eine Mutter hat, die nur zuschaut? Man wird also jeden Tag Angst haben. Doch diese Angst wird einem nichts nützen. Vielleicht kann sie einem sogar schaden, denn der Vater ist ein Sadist und liebt es deine Angst zu sehen, oder was auch immer. Dann haben wir die Fähigkeit die Angst aus dem Bewusstsein zu streichen. Und zwar ganz einfach, indem wir das Wort Angst nicht mehr benutzen. Man kann sich das Hirn wie ein Netz aus Autobahnen, Strassen und Feldwegen vorstellen. Wenn also die Verbindungen vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein durch die entsprechenden Wörter nicht mehr benutzt werden, kann man sozusagen die Angst abtrainieren. Aber ich würde dem nicht abtrainieren sagen, sondern verdrängen. Verdrängen ist kein aktiver Prozess. Es ist ein passiver Prozess. Das heisst Verdrängen heisst schon sich in diesem Beispiel über Angst keine Gedanken zu machen.
Auf unserer Reise hatte ich eine wahnsinnige Angst. Aber ich hatte das nicht gewusst und begonnen irrationale Dinge zu tun. Erst nach dieser Nacht an der Wolga, hat sich die Sache für mich verbessert, als ich mir eingestehen konnte, dass ich halt Sterben könne, dass ich das Risiko nicht zu 100% verhindern kann. Also habe ich mich zu einem Teil meiner Angst gestellt.
All das klingt vielleicht intelligent, aber ich glaube, dass das zu verstehen auch nicht viel hilft, weil ich glaube, dass wir unsere Gedanken nicht beeinflussen können. Ein Trauma braucht Zeit bis es sich auflöst. Aber ich versuche wenigstens all meine Gedanken anzunehmen und sie nicht zu bekämpfen. 2020 hatte ich teilweise geglaubt, dass ich pädophil sein könnte und Kinder sexuell missbrauchen könnte. Heute denke ich, dass diese Gedanken ein Versuch war, mich wieder mit meiner eigenen Angst zu beschäftigen. Also würde ich jemandem raten eher zu denken, ja ich bin pädophil und ich möchte Kinder sexuell missbrauchen. Und dann einfach zu schauen, wie es in der Realität aussieht. Dieser Gedanke macht mir natürlich Angst und diese Angst auszuhalten, hilft mir meine Verbindung zur körperlichen Angst aufzubauen bzw. diese zu enttraumatisieren.
Ich denke, dass es sich bei der Eifersucht genau gleich verhält. Macht dir das Wort Eifersucht Angst? Dann ist deine Eifersucht höchstwahrscheinlich traumatisiert.
Wenn du also deine Eifersucht wirklich erfolgreich verdrängen möchtest, solltest du auf keinen Fall darüber sprechen. Aber das würde ich dir nicht raten. Sondern deine eventuelle Eifersucht annehmen.
Irgendetwas ist hier faul
So ziemlich egal, was ich mache; mein rechter Arm und mein rechtes Bein sind irgendwie lahm und scheinen nicht richtig zu funktionieren. Dies kann ich zu einem gewissen Grad mit Brüchen und Verletzungen aus der Vergangenheit erklären. Es ist aber auch der Allgemeinzustand der leidet. So fühlen sich zum Beispiel meine Beine öfters ‚gummig‘ an. Grundsätzlich kann ich sagen, dass es bei gutem Schlaf grundsätzlich besser ist. Aber ich will auch sagen, dass es grundsätzlich schlecht ist und mich massiv einschränkt. Ich kann nicht weit gehen, nicht weit Velofahren, und ich kann mir auch nicht vorstellen eine körperlich anstrengende Arbeit zu verrichten. Empfinde ich Trauer? Ja.
Lieber Zurken (4)
Ich liebe deine lustige und lockere Art deiner Schriftstellerei.
So macht es mir richtig Spass mit dir zu schreiben.
Ein Philosoph hat angeblich einmal gesagt, dass er weiss, dass er nichts weiss. Bei Geburt ist der Verstand noch ein weisses Blatt. Dann füllen wir diesen mit Wörtern und jetzt mit bald 40 Jahren duelliere ich mich mit dir mit Wörtern.
Gemäss meiner Theorie ist es für mich durchaus vorstellbar, dass du dir deine Eifersucht abtrainieren konntest.
Meine Theorie
Bei einer Traumatisierung werden gewisse Gedanken, welche Gefühle auslösen, konsequent umgangen, was zu einem Gefühl der Gefühlslosigkeit führt.
Nach der Traumatisierung werden unbewusst Aktivitäten ausgeführt, welche die traumatisierten Gefühle auslösen.
Dadurch kann man erleben, dass man diese Gefühle relativ gefahrlos erleben kann und man sie guten Gewissens ‚enttraumatisieren‘ kann.
Vielleicht ist das auch das, was ich mit meinem Blog bezwecke. Gewisse Gefühle in einem relativ sicheren Rahmen enttraumatisieren.
Was Traumatisierung ist
Traumatisierung ist, wenn man den Zugang zu einem Gefühlsgedanken verloren hat.
- Z. B.: Trauer
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Trauer hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man traurig sein könnte, macht einem Angst.
- Z. B.: Angst
Das heisst, dass man Angst vor dem Wort Angst hat. Oder anders gesagt, der Gedanke, dass man Angst haben könnte, macht einem Angst.
Lieber Zurken (3)
Vielen Dank für deine Email. Du fragst, was für eine Angst ich habe. Ich habe Angst zu sterben. Wegen dem Helm und unserer Reise: den Helm mitzunehmen war komplett irrational. Meine Angst, derer ich mir nicht bewusst war, hat dazu geführt, dass ich den Helm mitgenommen habe. Angst führt immer zu folgenden drei Handlungsweisen: Kämpfen, Erstarrren oder Fliehen. Da ich so gut wie möglich selbstbestimmt leben möchte, habe ich angefangen mich bewusst mit meinen Ängsten zu befassen.
Ich bin ein Vertreter des Föderalismus
Der Körper ist der Körper.
Der Geist ist der Geist.
Und jeder schaut für sich.
In Gedanken an die verstorbenen Minenarbeiter von Südafrika
Das ist wirklich traurig.
27.4.2025
Realität ist
- das, was ich denke
bzw.
- das, was ich mache
InShot_20250425_191301930.mp4 (1:05)
25.04.2025
Warum Menschen mit Angststörung öfters Opfer von Betrug werden.
Menschen mit Angststörung sind sich ihrer Angst nicht bewusst. Der Gedanke, dass sie Angst haben könnten, haben sie vielleicht schon dutzende Jahre erfolgreich verdrängt.
Kommen sie in eine gefährliche Situation, beschäftigen sie sich in erster Linie damit die Sache schönzureden.
Ich glaube, dass ich lernen muss meine Angst zu respektieren.
Obwohl ich als Kind wahrscheinlich das Gegenteil lernen musste.
Glaubenssatz
Bei einer Angststörung befindet man sich alleine zu Fuss in einer weiten Steppe.
Wenn man es auf den Rücken eines wilden Pferdes mit dem Namen ‚Angst‘ schafft, bringt dieses einem an ganz neue Orte.
Und vielleicht schaffe ich es sogar einmal es zu dressieren.
Meine Hoffnung
Je länger man Angst und Sucht ignoriert, desto stärker werden sie.
Eine Theorie
Zu denken, dass das, was man denkt, den Körper beeinflusst bzw. dass man das Denken überhaupt beeinflussen kann, zäumt meiner Meinung nach das Pferd von hinten auf.
Meine Gedanken zum Slogan:
Gegen nukleare und militärische Aufrüstung.
Ich bin auch gegen nukleare Aufrüstung. Gegen militärische Aufrüstung bin ich nicht. Irgendwie wird man sich im Krisenfall ja verteidigen können müssen. Und falls man sich dann schliesslich nicht verteidigen muss, hat die militärische Aufrüstung durch Abschreckung sicherlich nicht geschadet.
Eine Theorie: Rauchen als Traumabewältigung
Warum rauchen Menschen?
Hierfür gibt es selbstverständlich viele Erklärungen.
Eine könnte sein:
Das Gefühl sich selbst zu schaden, versetzt ihn wieder zurück in eine Situation, welche ihm auch geschadet hat, er aber verdrängt hat. Durch das Rauchen nähert er sich also einer für ihn traumatischen Situation an.
Eine Theorie
Früher war ich eine Rakete. Irgendwann ist mir der Treibstoff ausgegangen. Jetzt versuche ich einen Vogel zu werden.
Person A, B und X
Person A hatte unbewusst Angst vor Person B. Person B hatte unbewusst Angst Person A zu verlieren. Person B hat diese Angst unbewusst in Form von Kampf an mir und Person X ausgelassen. Person A hatte Person B nicht ihre wahren Gefühle gezeigt. Dafür hat Person A diese mir und Person X gezeigt. Mich hat das überfordert.
Es ist nicht nur ein Gedanke
Es ist die Kunst meines Geistes.
Ich glaube an die Seele.
Warum?
Weil es mir hilft dem Körper und dem Geist die nötige Freiheit zu geben.
Social Media Regulierung
Ich habe gerade einen Beitrag vom 4×4 Podcast von srf.ch vom 17.4.24 zum Thema Regulierung von Social Media-Plattformen gehört.
Das Thema treibt mich irgendwie um und ich habe mir gesagt, dass ich mir jetzt darüber mal eine Meinung bilden möchte. Dieser Beitrag ist so ein Versuch:
Ich hatte (und habe immer noch) eine grosse Angst vor zum Beispiel den Videovorschlägen von Youtube. Ich hatte immer Angst, dass dann Videos vorgeschlagen werden, welche ich nicht vertraue. Eine Zeitung kann ich mit der Zeit einschätzen und somit Vertrauen aufbauen. Offenbar ist mir dies sehr wichtig. Dadurch, dass ich mich seit ein paar Jahren (vielleicht zwei) unter anderem mit meine Ängsten beschäftige, ist meine Angst vor den Youtube-Videovorschlägen gesunken. Heute kann ich auf Youtube scrollen und das solange bis ich ein passendes Video gefunden habe. Damit bin ich zufrieden und ich sehe da auch kein Problem, wenn es Inhalte gibt, die mich nicht ansprechen.
Zahnfleisch Zahn 33
Mein Zahnfleisch beim Zahn33 vorne ist seit einiger Zeit immer wieder entzündet. Manchmal scheint es fast gut, aber jetzt schmerzt es wieder. Das belastet mich.
1. Habe ich Angst?
| Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? | Han ich Angst? |
| Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Ja. Vor was? | Nein. |
| Angst vor dem Sterben. | Ich weiss nicht. | Angst um jemanden. | Angst jemanden zu verlieren. | Angst jemanden zu töten. |
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Lieber Regenschauer
Ich liebe meine Eltern und sie haben aus ihren Möglichkeiten meiner Meinung nach das Beste gemacht. Trotzdem muss ich heute für mich schauen und wenn nötig meinen bisherigen Werdegang kritisch analysieren und daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen..
Vater und Mutter waren traumatisiert. Mein Vater hat viele Gefühle nicht zeigen können. Zum Beispiel Wut, Trauer und Angst. Alles wurde immer überspielt. Ich als Kind habe dadurch unbewusst gelernt, dass es diese Gefühle gar nicht gibt. Vielleicht hatte ich auch Angst davor, was passieren würde, wenn mein Vater einmal diese Gefühle ausdrücken würde.
Heute bin ich erwachsen. Ich will keine Angst mehr vor meinen eigenen Gefühlen haben. Als Mensch mit einer Gewaltvergangenheit fällt mir dies aber schwer. Ich glaube, dass es wichtig ist Gefühle wie Angst, Trauer und Wut bewusst und häufig wahrzunehmen. Davon erhoffe ich mir, dass diese Gefühle dann zwar im Moment da sind, aber dann auch wieder weggehen. So ganz nach dem Motto: Lieber fünf Mal im Monat Regenschauer statt einmal ein zerstörerisches Gewitter.
Was bedeutet eine gesunde Psyche zu haben?
Zu akzeptieren, dass wir weder Geist noch Körper beeinflussen können.
Eine Theorie
Ich glaube, dass ich damals als Kind Angst hatte von meinem Vater umgebracht zu werden.
Wie aus einem traumatisierten Menschen ein Täter wird
Der traumatisierte Mensch versucht anderen Lebewesen Angst zu machen, um zu sehen, was Angst ist und um dieses Gefühl bei sich selbst wiederzuentdecken.
Wie man einen Menschen traumatisiert
Indem man ihm Angst macht und ihm aufzeigt, dass ihm diese nichts nützt.
Wenn Angst nichts nützt..
..dann verdrängt man sie. Ein Beispiel für die Verdrängung ist zum Beispiel, wenn man das Wort Angst meidet. Dadurch wird jede bewusste Verbindung zur Angst verunmöglicht. Die Angst staut sich somit auf. Da man nicht über sie redet, bleibt sie dem Bewusstsein nicht zugänglich. Wenn man dann beginnt über Angst zu reden, wird ein Ventil angezapft. Die Staumauer lässt langsam wieder Wasser aus der Öffnung hinausfliessen. Bis alles aufgestaute Wasser hinausgeflossen ist, kann es Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern.
Fühle ich mich wie ein schlechter Mensch? Ja
Darf ich mich wie ein schlechter Mensch fühlen?
Ja.
Darf ich diesen Gedanken haben?
Ja.
Mein ganzes bisheriges Leben hat sich immer so angefühlt, dass ich überleben muss
Jetzt habe ich gemerkt, dass ich Angst vor dem Sterben habe.
Ich empfinde Trauer, Wut und Angst.
Bei mir auf der Arbeit wird erwartet, dass ich allerhand Apps und Dienste über mein privates Handy laufen lasse. Neuerdings verlangte eine App sogar, dass das Handy mit biometrischer Tastensperre laufe. Ich habe keine gesicherte Tastensperre und will auch keine. Ich verspüre andauernd diesen Druck und ich empfinde es als sehr anstrengend mich dagegen zu wehren. Warum kann ich nicht einfach einmal so akzeptiert und geliebt werden, wie ich bin. Warum muss immer so viel Druck gemacht werden? Warum ist es nie gut genug so wie ich bin. Das Ganze belastet mich und mir scheint es so, dass der ganze Druck und die Erwartungen noch zunehmen. Die Arbeit an sich gefällt mir. Ich verdiene gutes Geld, kann mich in meiner Organisationswut austoben und Prozesse neu gestalten.