Angst? JA? Bisch du da? JA

Was ist der Unterschied zwischen angstvermeidendem Verhalten und Selbstbewusstsein?

Angstvermeidendes Verhalten:

«Habe ich die Haustüre abgeschlossen?»

Selbstbewusstsein:

«Angst, dass ich die Haustüre nicht abgeschlossen habe? JA? Kann ich irgendetwas für dich tun? NEIN. Gut, dann will ich jetzt mal schauen, was Li macht. Er sitzt hier. Er darf das. Ich han ihn gärn. Ich bin lieb. Danke, dass ich in dier wohne darf.»

Ich han Angst

Mein Vater hat mich jahrzehntelang immer wieder abgewertet, gedemütigt und lächerlich gemacht. Sein Verhalten hat mir natürlich extrem Angst gemacht. Doch der eigentliche Missbrauch war der Folgende: Ich durfte der Mutter das nicht zeigen. Mit der Zeit hat das auch für mich so gestimmt, denn es war für mich einfach die Angst gegenüber meinem Vater zu verdrängen. Ich war es gewohnt. Solange also alle ihre Rolle gespielt haben, war also alles gut. Es schien so, denn die Angst holt mich ein.

Ich han Angst

Ich, C und ArbeiterV

..erinnern mich an..

Ich, Vater und Mutter.

Wer wäre dann wen?

  • ArbeiterV wäre meinen Vater
  • C wäre dann meine Mutter

Warum: ArbeiterV ist potentiell gefährlich, kommt von aussen und verlangt von mir Dinge. Ich kann C nicht sagen, dass ArbeiterV von mir diese Dinge verlangt, obwohl ArbeiterV eigentlich kein Recht hat Dinge von mir zu verlangen.

Warum kann ich C nicht einfach sagen, was ArbeiterV von mir verlangt? Weil ich das Gefühl habe, dass C dies nicht interessiert bzw. das er es nicht hören will.

Schlussfolgerung daraus?

Kündigen.

Warum?

Weil ArbeiterV wahrscheinlich wirklich gefährlich ist und weil es C wahrscheinlich wirklich nicht interessiert.

Meine Optionen:

(Nutzen Spalte/Nutzen Zeile)=TotalMachen was ArbeiterV verlangtHandlung ArbeiterVNicht machen was ArbeiterV verlangtHandlung ArbeiterV
C darüber informieren, dass ArbeiterV etwas von mir verlangt(-1/-1)=-2+1-1=0(0/-1)=-1-2
Handlung C-1-3-1-4
C nicht darüber informieren, das ArbeiterV etwas von mir verlangt(-1/0)=-10(0/0)=0-2
Handlung C0-10-2
Fazit: Die beste Strategie wäre zu tun, was ArbeiterV verlangt und C nicht darüber zu informieren. Aber wer sagt mir, dass ArbeiterV nicht bald wieder mit etwas Neuem kommt? Die zweitbeste Variante wäre nicht zu tun, was ArbeiterV verlangt und C nicht darüber zu informieren.
(Nutzen Spalte/Nutzen Zeile)=TotalMachen was Vater verlangtHandlung VaterNicht machen was Vater verlangtHandlung Vater
Mutter darüber informieren, dass Vater etwas von mir verlangt(-1/-1)=-2+1-1=0(0/-1)=-1-2
Handlung Mutter-1-3-1-4
Mutter nicht darüber informieren, das Vater etwas von mir verlangt(-1/0)=-10(0/0)=0-2
Handlung Mutter0-10-2
Fazit: Die beste Strategie wäre zu tun, was Vater verlangt und die Mutter nicht darüber zu informieren. Aber wer sagt mir, dass Vater nicht bald wieder mit etwas Neuem kommt? Die zweitbeste Variante wäre nicht zu tun, was Vater verlangt und Mutter nicht darüber zu informieren.
NEUE SCHLUSSFOLGERUNG:
ICH UNTERBEWERTE DIE GEFÄHRLICHKEIT VON ARBEITERV UND ÜBERWERTE DIE GEFAHR C ZU SAGEN WAS LOS IST. C WIRD EVENTUELL MICH BELEIDIGEN ABER ER WIRD MICH NICHT UMBRINGEN. ALSO MUSS ICH C DARÜBER INFORMIEREN, WAS ARBEITERV WILL UND DANN ARBEITERV DARÜBER INFORMIEREN, DASS C WEISS, WAS ER WILL.

Eine Theorie

Ich, C und ArbeiterV

..erinnern mich an..

Ich, Vater und Mutter.

Wer wäre dann wen?

  • ArbeiterV wäre meinen Vater
  • C wäre dann meine Mutter

Warum: ArbeiterV ist potentiell gefährlich, kommt von aussen und verlangt von mir Dinge. Ich kann C nicht sagen, dass ArbeiterV von mir diese Dinge verlangt, obwohl ArbeiterV eigentlich kein Recht hat Dinge von mir zu verlangen.

Warum kann ich C nicht einfach sagen, was ArbeiterV von mir verlangt? Weil ich das Gefühl habe, dass C dies nicht interessiert bzw. das er es nicht hören will.

Schlussfolgerung daraus?

Kündigen.

Warum?

Weil ArbeiterV wahrscheinlich wirklich gefährlich ist und weil es C wahrscheinlich wirklich nicht interessiert.

Meine Optionen:

(Nutzen Spalte/Nutzen Zeile)=TotalMachen was ArbeiterV verlangtHandlung ArbeiterVNicht machen was ArbeiterV verlangtHandlung ArbeiterV
C darüber informieren, dass ArbeiterV etwas von mir verlangt(-1/-1)=-2+1-1=0(0/-1)=-1-2
Handlung C-1-3-1-4
C nicht darüber informieren, das ArbeiterV etwas von mir verlangt(-1/0)=-10(0/0)=0-2
Handlung C0-10-2
Fazit: Die beste Strategie wäre zu tun, was ArbeiterV verlangt und C nicht darüber zu informieren. Aber wer sagt mir, dass ArbeiterV nicht bald wieder mit etwas Neuem kommt? Die zweitbeste Variante wäre nicht zu tun, was ArbeiterV verlangt und C nicht darüber zu informieren.
(Nutzen Spalte/Nutzen Zeile)=TotalMachen was Vater verlangtHandlung VaterNicht machen was Vater verlangtHandlung Vater
Mutter darüber informieren, dass Vater etwas von mir verlangt(-1/-1)=-2+1-1=0(0/-1)=-1-2
Handlung Mutter-1-3-1-4
Mutter nicht darüber informieren, das Vater etwas von mir verlangt(-1/0)=-10(0/0)=0-2
Handlung Mutter0-10-2
Fazit: Die beste Strategie wäre zu tun, was Vater verlangt und die Mutter nicht darüber zu informieren. Aber wer sagt mir, dass Vater nicht bald wieder mit etwas Neuem kommt? Die zweitbeste Variante wäre nicht zu tun, was Vater verlangt und Mutter nicht darüber zu informieren.

Ich han Angst

Mein Vater will wieder etwas von mir. Mir wird fast übel. Es ist wieder dieses unglaublich ecklige Gefühl, das mir fast die Gurgel zuschnürt und das ich zu gut kenne. Nie wieder will und wollte ich es erleben und doch vergewaltigt er mich immer wieder. Ich muss etwas für ihn tun. Er verlangt etwas von mir. Er verlangt, dass ich ein Spiel mitspiele. Dieses Spiel heisst sei brav zu Mutti oder ich bring dich um. Ich empfinde Angst. Warum hört das nie auf. Ich kann mir das nur so erklären: Das Schicksal plagt mich ein weiteres Mal mit diesem Gefühl, weil es will damit ich dieses Trauma überwinden kann.