Traumatisierte Menschen haben den Zugang zu einem oder mehreren Gefühlen verloren. Dadurch ist die Wahrnehmungsfähigkeit des gesamten Gefühlsspektrums gestört.
Bei mir ist unter anderem sicher die Angst traumatisiert. Mein Körper reagiert so wie wenn es Angst nicht geben würde, weil er denkt, dass er dann in Lebensgefahr kommen würde.
Heute weiss ich aber, dass Angst nur ein Gefühl ist und sehe unmittelbar keine Gefahr, die davon ausgeht.
Also kann ich mich jetzt mit der Möglichkeit befassen, dass ich Angst haben könnte.
Dabei bemerke ich, dass ich nicht sterbe, auch wenn ich laut sage:
«Ich han Angst!»
Nun wiederhole ich solche Experimente, in denen ich mich kognitiv an die Möglichkeit, dass ich Angst haben könnte, heranwage bis ich enttraumatisiert bin.
--------------------------------- - Ich darf Angst haben. - Ich darf Trauer empfinden.
Vor ein paar Jahren (ca. 10 oder so) hätte ich ganz sicher und mit Begeisterung für die Initiative gestimmt.
Überall witterte ich Kontrolle und Machtmissbrauch. Es war wegen meinen, bis dahin unverarbeiteten, Traumata, welche ich aus einem jahrzehntelangen Missbrauch, welcher innerhalb meiner Familie stattfand, erhalten habe.
Für mich war die SRG so wie meine Eltern: Autokratisch und manipulierend
Also gehört sie abgeschafft oder zumindest geschwächt.
Heute sehe ich das anders. Heute sehe ich das so:
Wir sind eine Demokratie. Eine Demokratie ist kein Ponyhof. Eine Demokratie ist eine Diktatur der Mehrheit. Eine Demokratie repräsentiert nicht mich. Eine Demokratie repräsentiert alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.
Unser Staat ist eine Demokratie. Unser Staat braucht, genauso wie jede Firma und grundsätzlich jeder Mensch, eine Stimme. Diese Stimme ist das SRG. Das SRG ist ein Spiegel unseres Staates und der Staat ist ein Spiegel unseres Landes. Es ist wichtig, dass wir uns diesen Spiegel leisten.
Für mich ist die SRG ein Aushängeschild unseres Stolzes auf unser Land, auf unsere Demokratie, auf unsere Institutionen, auf uns.
--------------------------------- - Ich darf Angst haben. - Ich darf Trauer empfinden.
https://www.sp-ps.ch/parolen/ , abgerufen am 21.1.2026 um ca. 19.40 Uhr. ↩︎
https://www.svp.ch/aktuell/kampagnen/srg-initiative-200-franken-sind-genug/ , abgerufen am 21.1.2026 um ca. 19.50 Uhr. ↩︎
https://gruene.ch/medienmitteilungen/anti-srg-initiative-nein-zum-angriff-auf-die-demokratie-und-den-gesellschaftlichen-zusammenhalt , abgerufen am 21.1.2026 um ca. 19.55 Uhr. ↩︎
https://www.srf.ch/news/schweiz/fdp-delegiertenversammlung-fdp-sagt-nein-zur-srg-initiative , abgerufen am 31.1.2026 um ca. 18.05 Uhr. ↩︎
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Heute vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Ungeheures Leid wurde dort produziert. Wenige haben dieses überlebt und die Überlebenden waren ein Leben lang gezeichnet.
--------------------------------- - Ich darf Angst haben. - Ich darf Trauer empfinden.
Leider kann ich nicht anhand von Röntgenaufnahmen beweisen, was für eine Veränderung am Kiefer durch die Weisheitszahnentfernung vonstatten ging. Aber ich bin..
der festen Überzeugung, dass eine Verschiebung vorgekommen ist und..
dass die Verschiebung grundsätzlich folgendermassen beschreibbar ist:
Unterkiefer nach vorne
Unterkiefer rutscht nach links, weil er auf der rechten Seite nicht mehr richtig gehalten wird, wegen zerstörter Muskulatur, Sehnen etc.
Dieses Bild vergleicht meine Zähne oben 2007 und unten heute, nach der WeisheitszahnOP, welche vermutlich 2008 stattgefunden hat.Hier ist nochmals ein Bild, welches auf eine potentielle Linksverschiebung des Unterkiefers hindeutet.
Ich habe keine Kraft mehr all die damit verbundenen Beschwerden zu beschreiben, die ich mit den Konsequenzen der Weisheitszahnoperation 2008 in Verbindung setze. Ich habe das Gefühl, dass es für mich im Moment zu schmerzhaft wäre.
Aber, ich habe die Kraft meinen Unmut darüber auszudrücken, wie folgendes einfach so möglich wurde:
Zwei Elternteile missbrauchen ihren Sohn, so dass dieser..
..denkt, dass Missbrauch etwas Normales ist.
..nicht weiss, dass man zu etwas auch Nein sagen kann.
..kein Vertrauen in sich und die Welt hat.
Schicken ihn alleine zu einem Zahnarzt, der offensichtlich unnötige Eingriffe macht (weisse Teilstücke der Zähne wegmacht und mit Füllungen ersetzt).
Sie sich nicht darum kümmern.
Der Missbraucherzahnarzt mir ab 18 immer wieder ins Gewissen redet, dass ich meine Weisheitszähne ziehen soll.
Der Missbraucherzahnarzt, nachdem ich einwillige, sagt, dass er den Eingriff gar nicht selbst macht, sondern, dass er mich hierfür weiterschickt (der Missbrauchte wurde schon in diesem Fall von den Missbrauchereltern weitergeschickt und wird jetzt noch einmal weitergereicht).
Der Weisheitszahnmissbraucher mir sagt, dass ich Glück hätte, weil die Krankenkasse den Fall übernehmen werde, aber eigentlich damit meint, dass es schwierig ist die Weisheitszähne überhaupt zu entfernen, weil sie (noch) so nah beim Kiefer sind.
Niemand hat mir gesagt, dass man einen solchen Eingriff gut überlegen sollte, geschweige denn was die Risiken davon sind.
Das macht mich auch wütend.
Was kann ich daraus Positives gewinnen?
Diese Beschwerden sind so offensichtlicher Natur, dass ich mir kritische Fragen stellen muss, welche ein noch viel grösseres und drastischeres Unglück offenbaren.
Insofern könnte man sagen, dass mich die von der Operation betroffenen Zähne tatsächlich weise gemacht haben.
Ich empfinde Truur.
--------------------------------- - Ich darf Angst haben. - Ich darf Trauer empfinden.
Ich habe Angst, dass Leute denken, dass ich Angst habe keine Angst zu haben.
Ich habe sehr oft Angst. Ich glaube, dass es keine Entscheidung von mir ist Angst zu haben. Die einzige Entscheidung, die ich getroffen habe, ist meiner Angst offen gegenüber zu sein. Meine Angst ist wie sie ist. Entweder liebe ich sie oder ich habe Angst sie zu verlieren. Die Angst ist mir sehr wertvoll. Plötzlich kann ich mit Selbstbewusstsein mein Ziel 80 Jahre alt zu werden verfolgen. Die Angst gibt mir irgendwie das Gefühl mich diesbezüglich unterstützen zu können. Sie erscheint mir diesbezüglich nützlich, hilfreich, gütig. Sie lässt mich diesbezüglich selbstwirksam und selbstsicher fühlen. Ich fühle mich diesbezüglich von ihr getragen. Ich empfinde Dankbarkeit und Hoffnung auf eine gemeinsame, lange Zukunft. In meinem Leben geht es darum zu leben und die Angst gibt mir hierfür eine glaubhafte Perspektive.
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Wie schwer würde das Ereignis wiegen? – 1: ein bisschen – 2: schmerzhaft – 3: potentiell fatal
Wie realistisch ist das Eintreten des Ereignis? – 1: eher unwahrscheinlich – 2: ca. 50/50 – 3: wahrscheinlich
Ergebnis: 3+2=-5-
Was kann ich dagegen machen bzw. wie kann ich diese Angst vermeiden? –> Sich zwei Mal überlegen grosse Menschenansammlungen beizutreten plus wachsam sein.
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Ich habe gerade einen Anruf von einem mir fremden Parteimitglied erhalten. Diese Person ist in der gleichen Partei wie ich, nämlich in der sozialdemokratischen Partei.
Dieser Anruf hat mir Angst gemacht.
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Wenn der Geist Kontakt zur Angst verloren hat, dann wird er vielleicht von oberflächlichen Zielen geblendet und verkennt dabei die Ängste, die der Körper dabei empfindet die Ziele zu erreichen.
Dies könnte man dann auch als einen Missbrauch des Körpers durch den Geist bezeichnen.
Der Körper aber wird dann aber ein grosses Bedürfnis haben abzuschalten und holt sich dann ‚in seiner Freizeit‘ Alkohol und Drogen, um entspannen zu können.