Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte gern gscheh. Chanich öppis für dicj tue? NEI, ISCH GRAD GUET MERCI. Ok.

Warum man mit der Angst reden sollte

Weil man dadurch weiss, wie es ihr geht.

Wenn man weiss wie es ihr geht, kann man gemeinsam mit ihr konstruktive Lösungen finden.

Wenn man Angst hat, aber sich das nicht bewusst ist, dann ist das wie ein Schwellbrand. Es kann jeden Moment zu einem Flashover1 kommen.

Bei der Angst wäre das dann zum Beispiel:

unkontrollierbare FluchtErstarrenKämpfen
Beispiel 1:Job ins Blaue hinaus kündigenIch kann nicht kämpfen, obwohl ich vielleicht sollte.Ich verletze jemanden und muss dann mit den Konsequenzen leben.
Beispiel 2:Liebesbeziehung vorschnell beendenIch kann nicht flüchten, obwohl ich vielleicht sollte.Ich kann nicht klein beigeben und bringe mich dadurch in Gefahr.
  1. Den Begriff kenne ich erst seit diesem Jahr, wegen der schrecklichen Brandkatastrophe in Crans Montana vom 1.1.2026. Mein Beileid den Angehörigen, R.I.P. den Verstorbenen und gute Besserung den Verletzten. {Empfinde ich Truur? Ja. Das tuet mier Leid. DANKE. Bitte, gern gscheh.} ↩︎

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE. Chanich irgendöppis für dich tue? NEI DANKE ABER MERCI FÜRS FRAGE. Bitte, gern gscheh.

Die Sache mit der bedingungslosen Liebe

Hast du von deinen Eltern einmal gehört, dass du gut bist so wie du bist? Dass du nichts und niemandem etwas beweisen musst? Das du tun darfst, was du willst und du immer geliebt wirst?

Ich kann mich daran nicht erinnern.

Aber jetzt versuche ich mir diese sogenannte bedingungslose Liebe selbst zu geben.

Han ich Angst? Ja. Das tuet mier Leid. OK. EASY.

Leider gibt es für Frauen, welche ihre sexuellen Bedürfnisse offen zeigen, kommunizieren bzw. ausleben, abwertende Begriffe.

Warum könnte es ein Bedürfnis vieler Männer sein solche Frauen abzuwerten?

Hier ist meine Theorie:

Wir alle waren als Kinder (hauptsächlich) von unserer Mutter abhängig. Wenn wir die bedingungslose Liebe nicht wirklich erlebt haben, können wir im bewussten oder unbewussten Glauben aufwachsen, dass wir der Mutter gefallen müssen, um überleben zu können. Dieser Glaubenssatz kann uns unser ganzes Leben lang (auch unbewusst) begleiten. Leider kann dieser unbewusste Glaubenssatz nicht nur auf unsere Mutter projeziert werden, sondern auf alle weiblichen Personen.

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. Chan ich irgendöppis für dich tue liebe Angst? NEI ISCH GUET MERCI. Bitte gern gscheh.

Das heisst dann später, dass uns Frauen, welche offen ihre Bedürfnisse zeigen oder kommunizieren bei uns unbewusst Todesangst auslösen, weil wir insgeheim glauben diese Bedürfnisse erfüllen zu müssen. Dies ist aber nicht so. Wir sind Menschen. Nur Menschen.

Ich han Angst. Das tuet mier Leid. DANKE VELLMALL. Bitte. VERÖFFENTLICHE!