4Ich-darf-Angst-haben.
– Habe ich Angst? Ja
Wieviel?
Sehr viel.
Angst1 oder Angst2?
Angst1
Han ich Angst? Ja.
Ich höre mir gerade..
https://www.srf.ch/audio/rehmann/wie-manuel-31-mit-angst-und-panikattacken-lebt?id=0ce4cb8f-d607-477d-bf06-17f987dfbcb9#autoplay
..an und möchte es zusammenfassen:
Manuel ging zu Rehmann, um ihm mitzuteilen, dass er Angst hat. Das fiel ihm merklich schwer, denn immer, wenn es ihm zu viel wurde, brachte er wieder das Thema Durchfall und körperliche Beschwerden aufs Parkett (43:37). Jetzt glaube ich auch, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann. Körperliche Probleme sind körperlich und nicht geistig und die Seele ist Fake-News. Sein geistiges Problem ist, dass es ihm schwer fällt über seine Angst nachzudenken.
– Habe ich Angst? Ja
Essay zum Thema angstvermeidendes Verhalten
Ist angstvermeidendes Verhalten ein Problem?
Nur wenn es ein Problem ist.
– Habe ich Angst? Ja
Wieviel?
Maximal.
Angst1
Stalkingschutz im Kanton Zürich
Habe gerade eben im Radio auf SRF4 News gehört, dass der Kanton Zürich in einem Pilotprojekt etwas ausprobiert hat. Dieses etwas würde ich so beschreiben: Opfer von Stalking, sowie der Täter kriegen beide so etwas wie eine elektronische Fussfessel. Es geht hierbei aber nicht darum, dass diese Menschen gefesselt werden sollen, sondern es geht darum, dass man diese Menschen per GPS orten kann und sie diese Geräte nicht einfach ablegen können. Kommt der Täter per Zufall oder gewollt der andere{Han ich Angst? Ja.}n Person näher als zwei Kilometer Luftlinie, löst das bei der Polizei einen Alarm aus. Die Polizei versucht dann den Täter zu kontaktieren. Kann sie den Täter nicht kontaktieren oder ist dieser nicht kooperativ, kann sie eine Streife losschicken sowie das Stalkingopfer{Han ich Angst? Ja.} über die Situation informieren und gegebenenfalls das weitere Vorgehen besprechen.
Ich finde dies eine gute Sache und erhoffe mir, dass sich das Projekt auch in anderen Kantonen durchsetzt, damit dieses Konzept auch überregional angewandt werden kann.
Han ich Angst? Ja.
Quellenangabe:
https://www.srf.ch/audio/info-3/europarat-lobt-schweiz-fuer-fahrplan-zur-klimaneutralitaet?id=AUDI20250918_RS_0060 , abgerufen am 18.09.2025 um ca. 12.25 Uhr.
– Habe ich Angst? Ja
Gök hat die liebste Mutter. Aber einen kalten Vater. Wie kann er die Liebe der Mutter annehmen, wenn sie mit seinem Vater ins Bett geht?
– Habe ich Angst? Ja
Mein Vater hat mir das Gefühl gegeben, dass mein Leben nicht besonders wertvoll ist.
Aber ich wollte leben.
Also musste ich etwas dafür tun um zu überleben.
Han ich Angst? Ja.
Was sind die Regeln eines Krieges?
- Man versucht einander zu töten.
Han ich Angst? Ja.
Was ist Krieg?
Krieg ist ein Zustand bei dem sich mindestens zwei Parteien darauf geeinigt haben, einander mit dem Einsatz verschiedener Mittel wie zum Beispiel Material und Menschen zu bekämpfen.
Han ich Angst? Ja.
Empfinde ich Truur? Ja.
– Habe ich Angst? Ja
Will ich mich mit dem Gefühl verbinden?
Ja.
Das machst du gut.
Habe ich Angst? Ja. Habe ich Angst? Ja.
– Habe ich Angst? Ja
Eine Theorie
Wie ich angstvermeidendes Verhalten als unbewusste Strategie erlernt habe
Jedes Kleinstlebewesen hat instinktiv zuerst einmal ein Ziel:

Überleben.
Man ist seinem Umfeld komplett ausgeliefert. Entweder man passt sich an oder die Überlebenschancen sinken.
Als kleiner Fratz merkte ich instinktiv wie meine Eltern drauf waren und was ich durfte und musste, um meine Überlebenschancen zu erhöhen.
Ich merkte, dass meine Mutter keinen bewussten Umgang mit ihrer Angst pflegte. Warum würde sie{Han ich Angst? Ja. Bravo.}keinen bewussten Umgang mit ihrer Angst pflegen? Weil sie traumatisiert war. Was würde das bedeuten, dass sie traumatisiert war? Dass sie für sie schlimme Dinge erlebt hat, welche ihr damals Angst gemacht haben, für welche sie aber bis jetzt keine psychischen Kapazitäten gehabt haben würde, sich diesen kognitiv zu widmen. Was wäre ein Nebeneffekt von dieser Traumatisierung? Dass sie grundsätzlich die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Angst mied, weil eine Auseinandersetzung mit ihrer Angst sie auch automatisch mit ihrem Trauma konfrontieren würde. Also wusste ich unbewusst, als kleiner Fratz, dass es für mein Überleben förderlich war, meiner Mutter möglichst keine Angst zu machen. Das war meine allergrösste Priorität. Da diese Jahre für die Entwicklung entscheidend sind, hatte dieses Verhalten von mir meiner{Han ich Angst? Ja. Ok. Scheisse} Mutter gegenüber für mich entscheidende Auswirkungen. Menschen gegenüber ein Verhalten zu zeigen, dass bei diesen möglichst keine Angst auslösen würde, wurde bei mir zu einem Automatismus. Doch die schlimmste Konsequenz machte sich erst nach und nach bemerkbar: Indem ich versuchte ein Verhalten zu zeigen, dass keine Angst auslöste, verlor ich selbst den Zugang zu meiner Angst und vergass, dass es diese überhaupt gab.
– Habe ich Angst? Ja
Weisst du wer die andere Person ist?
Sie ist das Gefühl, dass du hast, wenn du an sie denkst.
– Habe ich Angst? Ja
Vor was könnte ich Angst haben?
Dass ich verrückt bin.
Warum könnte das sein?
Weil ich heute dem Zahnarzt gesagt habe, dass eine Füllung lose ist und ich bereits mit aller Gewalt versucht hätte diese zu entfernen, es aber nicht vollständig geschafft hätte und der Zahnarzt mir dann sagt, dass mit der Füllung bei Zahn16 alles in Ordnung sei.
– Habe ich Angst? Ja
Ich bin blind gegenüber meinen eigenen Gefühlen.{Han ich Angst? Ja.} Aber ich bin kein Autist. Warum? Weil ich die Gefühle von anderen Menschen erkenne.
Habe ich Angst? Ja. Maximal
https://www.srf.ch/play/tv/chfilmszene/video/im-sog-der-angst?urn=urn:srf:video:7e5ef538-0ffb-4714-81e3-40215083a1a7
In diesem Film werden drei Personen porträtiert.{Han ich Angst? Ja.}
Ich denke, dass ich von diesen folgendes lernen kann:
- Bernerin: Die eigenen Grenzen, die man fühlt, akzeptieren lernen. (Grenzen erfahren und respektieren)
- Mann: Der Umstand, dass man mit seiner eigenen Angst arbeiten kann. Bzw. sich mit dieser Angst beschäftigen und sich mit ihr anfreunden tut. (Angst kennenlernen)
- Gastro-Frau: Dass man nicht immer so gemein zu sich selber ist, auch wenn der Körper vielleicht einmal etwas vermeintlich Sinnloses macht. (Selbstliebe)
Empfinde ich Truur? Ja
Lieber psychisch gesund in einem kranken Körper anstatt psychisch krank in einem gesunden Körper.
Wieso?
Man hat Vorsprung.
Han ich Angst? Ja

Was meinte meine Mutter wohl mit:
«Ech muess dringend unterbräche.»
?
- dass ich aufhöre mit dem Spiel, um ihnen zu sagen, dass mein Vater meine Mutter geschwängert hat.
- dass ich die Menschen in ihrer Tätigkeit unterbreche, um ihnen zu sagen, dass mein Vater meine Mutter geschwängert hat.
Zu Punkt 1: Das wäre sicherlich nicht meine Absicht gewesen.
Zu Punkt 2: Das würde implizieren, dass mir die Leute gar nie zugehört hätten. Vielleicht hatte meine Mutter recht. Niemand hatte mir bis zu diesem Unterbruch zugehört.
Empfinde ich Wuet?
Ja.
Han ich Angst?
Ja.
Ok. Scheisse.
Habe ich Angst? Ja
Zu sagen, dass ich Angst habe, ist für mich sehr befreiend.
Denn jedes Mal, wenn ich dabei nicht gestorben bin, fällt ein Kilo von meinen Schultern.
Empfinde ich Trauer? Ja.
Michel, das machst du gut.
Ein Dokumentarfilm zum Thema Angst
https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/panikattacken-und-angst-betroffene-erzaehlen?urn=urn:srf:video:508f497f-da07-4b67-8305-4c68617ab674
Ich möchte Euch den Film ans Herz legen.
Die Angst ist das Wichtigste
Deswegen darf man nicht in den Krieg gehen. Weil einem der Krieg die Angst nimmt.
Habe ich Angst? Ja.
Empfinde ich Glück? Ja.
Lieber Gott
Bitte mache, dass die Psychotherapie morgen mit meinem Vater zusammen hilft. Es ist meine letzte Chance.
Lieber Herr neuer Psychiater
Ich leide unter grosser Angst.
Alleine in der Wohnung geht es solange ich keine Geräusche höre und ich niemanden wahrnehme. Sobald ich mit Menschen zusammentreffe, kriege ich Angst. Ich bin ein sozialer Mensch und Beziehungen sind mir wichtig und ich leide darunter, dass ich nicht mehr und intensivere Beziehungen habe. Ich will keine Medikamente. Helfen Sie mir.