Ich versuche mich von meiner Trauer mit Politik abzulenken

Wie ich mich unabhängig von smartvote.ch einschätzte bevor ich unmittelbar danach smartvote.ch nutzte:

Wie mich smartvote.ch am 21.09.2025 einschätzt:

Welche Kandidaten ich bei den Stadtratswahlen der Stadt Lenzburg vom 28.09.2025 gemäss smartvote.ch am 21.09.2025 wählen müsste:

  1. Beatrice Taubert-Baldinger (69.7%): SP (3 Punkte)
  2. Thomas Schär (66.9%): SP (2 Punkte)
  3. Barbara Portmann-Müller (64.2%): GLP (1 Punkt)

Einfachheitshalber berücksichtige ich bei meiner Schlagwörter- und/oder Kategorienauswahl nur die Toppartei (SP: 5 Punkte vs GLP 1 Punkt).

Han ich Angst? Ja.

Durch Spülanwendung von Produkten mit Chlorhexidin 2% sind meine freigelegten Zahnhälse braun geworden. Empfinde ich Truur? Ja.

Bald gehe ich in eine Dentalhygiene. Ich weiss nicht zu wem. Wahrscheinlich wird es jemand sein, den ich nicht kenne.

Das macht mir Angst.

Will ich, dass diese Person kosmetische Prozeduren durchführt?

Nein.

Ich will nicht, dass meine Zähne weisser gemacht werden, solange das keinen medizinischen Nutzen hat.

Wie kann ich dieser Person das sagen?

Einfach sagen.

Aber ich habe Angst, dass ich dann wieder von der Praxis ausgeschlossen werde.

Scheisse.

Empfinde ich Truur? Ja.

Heute war ich bei einem Amateurfussballverein und habe mir ein Spiel angeguckt. In der Pause ging ich ins Clubhäuschen und setzte mich an einen Tisch. Dann kam ein sechsjähriger Junge auf mich zu und sagte mir, dass er Versteckis spiele und sich hier verstecke {Han ich Angst? Ja}. Ich hatte sehr grosse Angst, denn ich fühlte mich unsicher, denn ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte.

Aber ich antwortete dem Kind und dieser war sehr redselig und erzählte mir, dass er Zuhause GTA5 spielen{Empfinde ich Truur? Ja.} würde, obwohl er erst sechs Jahre alt sei und man dafür 18 Jahre alt sein müsste. Dann begann er zu flüstern und sagte, dass dies ja nichts mache. Dann sah ihn sein Vater und zitierte ihn zu sich. Ich beobachtete den Vater und sah wie er später den Jungen und seinen grösseren Bruder unzimperlich anschrie. So was macht mich traurig. Empfinde ich Truur? Ja.

War ich ein verhaltensauffälliges Kind? Ja.

Im Kindergarten wurde ich öfters vor die Türe gestellt. Ich weiss bis heute nicht wieso.

In der ersten und zweiten Klasse hatte meine Lehrerin meiner Mutter im Elterngespräch irgendetwas Negatives gesagt. Das weiss ich, weil meine Mutter danach sehr traurig war. Ich wollte von ihr wissen, warum sie so traurig sei, aber sie wollte es mir nicht sagen.

Von der dritten bis sechsten hatte ich sehr strenge, autoritäre Lehrer. Da hatte man einfach alleine an einem Einzelpult zu sitzen und das konnte ich ziemlich gut und war deswegen nur durchschnittlich auffällig. Vielleicht war noch auffällig, dass ich bei einem Pausenplatzkampf ‚Kind gegen Kind‘ meinem Mitschüler die Nase gebrochen habe. In meiner Primarschule war ich immer wieder gewalttätig gewesen, aber das tönt heute so hart, aber irgendwie war es schon so, dass ich immer mal wieder zugelangt hatte. Aber nie hatte irgendetwas davon Konsequenzen. In der Pause liebte ich es auch im Mittelpunkt der Schule zu stehen und kannte hierfür keine Schmerzen.

In der Sekundarschule war ich ein guter, braver und engagierter Schüler.

Ab dem ca. zweiten Gymijahr hatte ich starke Konzentrationsschwierigkeiten und spielte immer wieder den Clown. Ein paar Beispiele: Ich kiffte und trank Alkohol auch zwischen den Schulstunden (zum Beispiel bei Freistunden oder über den Mittag), ich legte mich einfach mitten in der Stunde auf den Boden und schlief, ich schnitt mir meine Haare während des Unterrichts mit einer Schere ab, ich prügelte einen Mitschüler mit der Faust in sein Gesicht. Ja, das sind so ein paar Anektoden.

Empfinde ich Truur? Ja.

Ein Trauma erklärt

Wird man auf einer Wanderung von einem Hund gebissen, hat man schreckliche Angst und schreckliche Schmerzen. Irgendwann ist die Wunde verheilt und man denkt darüber nach. Ein böser Hund hatte mich in diesem Moment gebissen. Das ist schrecklich. Es gibt böse Hunde. Aber nicht jeder Hund ist böse. Manchmal hat man einfach Pech.

Empfinde ich Truur? Ja.

Wenn man bei sich zuhause einen bösen Hund hat und dieser immer wieder zubeisst, die Familie aber nichts dagegen macht, dann spaltet man sich ab. Man generiert eine dritte Identität, welche unantastbar ist. Der Körper war nicht unantastbar, weil er gebissen wurde. Das Wissen des Geistes, dass der Hund derjenige ist, welcher böse ist, hat auch nichts genützt.

Diese dritte Identität ist eine Wunschrealität. Sie ist nicht kompatibel mit der Realität. In dieser Wunschrealität gibt es keine Hunde. Man hat auch keine Angst.

So durchs Leben zu gehen ist scheisse. Warum? Weil man immer die falschen Antworten auf Fragen und Probleme hat.

Wie kann man wieder zu Körper und Geist werden und die dritte Identität verlassen?

Man muss verstehen, dass man in der Familie einen bösen Hund hatte.

Han ich Angst? Ja.

Ein Beispiel für Gaslighting

«Du musst nur positiv denken, dann kannst du alles erreichen.»

Erfundenes Zitat.

Etwas erreichen kann man nur, wenn man sich etwas zum Ziel setzt. Was könnte ich mir zum Ziel setzen?{Han ich Angst? Ja.} Zum Beispiel, dass ich glücklich sein will.

Nehmen wir einmal an, dass ich ein palästinensischer Bewohner des Gazastreifens bin. Zurzeit leide ich unter Hunger, Todesangst und Trauer wegen meiner verstorbenen Familie und meiner verstorbenen Freunde. Kann ich jetzt einfach positiv denken, damit ich g{Han ich Angst? Ja.}lücklich bin? Nein. Aber, wenn ich an das oben beschriebene Gaslighting glaube, werde ich mich auch noch selbst für mein Unglück verantwortlich machen. Weil ich ja nicht fähig bin genügend oder richtig positiv zu denken.

Han ich Angst?

Ja.

NEIN zur Mietinitiative im Kanton Bern

Im Kanton Bern können wir am 28. September 2025 über eine sogenannte ‚Mietinitiative‘ abstimmen. Den Inhalt würde ich folgendermassen beschreiben: Zukünftig bräuchte es bei Weitervermietungen ein Formular, welches die Vormiete aufzeigt. Ich stimme nein, weil diese Vorschrift meiner Meinung nach ein unnötiger Eingriff in die Privatwirtschaft darstellt. Die Idee dahinter ist, dass bei Mieterwechsel dadurch die Vermieter mehr Angst haben die Mieten zu erhöhen, da die Neumieter dann diese Erhöhungen erkennen können. Naja, ich glaube hierbei an den freien Markt: Entweder passt einem die Miete, oder man schaut weiter. Was gestern war ist kalter Kaffee.

Gemäss einem Werbeflyer, der in meinem Briefkasten gelandet ist, gehört unter anderem die SVP sowie die FDP zur Nein-Fraktion. Gemäss spbern.ch , abgerufen am 20.09.2025 um ca. 10.05 Uhr, empfiehlt die SP ein Ja.

Han ich Angst? Ja.

Ich höre mir gerade..

https://www.srf.ch/audio/rehmann/wie-manuel-31-mit-angst-und-panikattacken-lebt?id=0ce4cb8f-d607-477d-bf06-17f987dfbcb9#autoplay

..an und möchte es zusammenfassen:

Manuel ging zu Rehmann, um ihm mitzuteilen, dass er Angst hat. Das fiel ihm merklich schwer, denn immer, wenn es ihm zu viel wurde, brachte er wieder das Thema Durchfall und körperliche Beschwerden aufs Parkett (43:37). Jetzt glaube ich auch, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann. Körperliche Probleme sind körperlich und nicht geistig und die Seele ist Fake-News. Sein geistiges Problem ist, dass es ihm schwer fällt über seine Angst nachzudenken.

Zur Erinnerung

Han ich Angst? Ja. Will ich mich mit dem Gfühl verbinde? Ja. Michel, ich bin stolz uf dich, dass du dich getrausch dich mit dinere Angst zverbinde. Und jetzt luege mer, was de EL macht. Er döff das mache. Ich han ehn gärn. Ich bin lieb.

Das dreckige Geschäft mit der Milch

  1. Ich trinke Milch.
  2. Ich esse fürs Leben gern Käse.
  3. Ich esse Fleisch.
  4. Für Rindvieher ist es nicht lustig als Grundlage für Milch- und Fleischwirtschaft zu dienen.
  5. Han ich Angst? Ja.
  6. Ich danke den Menschen, die mir meinen Fleisch-, Käse-, Joghurt- und Milchkonsum ermöglichen: Danke.
  7. Ich empfinde Mitleid mit den Tieren, die hierfür missbraucht und ausgenutzt werden. Also für alle.

Stalkingschutz im Kanton Zürich

Habe gerade eben im Radio auf SRF4 News gehört, dass der Kanton Zürich in einem Pilotprojekt etwas ausprobiert hat. Dieses etwas würde ich so beschreiben: Opfer von Stalking, sowie der Täter kriegen beide so etwas wie eine elektronische Fussfessel. Es geht hierbei aber nicht darum, dass diese Menschen gefesselt werden sollen, sondern es geht darum, dass man diese Menschen per GPS orten kann und sie diese Geräte nicht einfach ablegen können. Kommt der Täter per Zufall oder gewollt der andere{Han ich Angst? Ja.}n Person näher als zwei Kilometer Luftlinie, löst das bei der Polizei einen Alarm aus. Die Polizei versucht dann den Täter zu kontaktieren. Kann sie den Täter nicht kontaktieren oder ist dieser nicht kooperativ, kann sie eine Streife losschicken sowie das Stalkingopfer{Han ich Angst? Ja.} über die Situation informieren und gegebenenfalls das weitere Vorgehen besprechen.

Ich finde dies eine gute Sache und erhoffe mir, dass sich das Projekt auch in anderen Kantonen durchsetzt, damit dieses Konzept auch überregional angewandt werden kann.

Han ich Angst? Ja.

Quellenangabe:

https://www.srf.ch/audio/info-3/europarat-lobt-schweiz-fuer-fahrplan-zur-klimaneutralitaet?id=AUDI20250918_RS_0060 , abgerufen am 18.09.2025 um ca. 12.25 Uhr.

Empfinde ich Truur? Ja.

Was ich v{Han ich Angst? Ja.}on meinen männlichen Zahnärzten hätte hören wollen:

Sie haben gute Zähne und es ist bemerkenswert wie gut sie zu diesen schauen.

Was ich von meinen weiblichen Zahnärzten nicht annehmen konnte:

Dass ich gute Zähne habe und dass es bemerkenswert ist, wie gut ich zu ihnen schaue.

Warum, weil mein männlicher Zahnarzt eine Beziehung zu meiner weiblichen Zahnärztin geführt hat.

Empfinde ich Truur? Ja.

Ein Kind braucht Sicherheit.

Wie kann man einem Kind Sicherheit vermitteln? {Han ich Angst? Ja.}

Indem man ihm sagt, dass man es liebt.

Wenn man dem Kind nicht sagt, dass man es liebt, was könnte man dem Kind sonst noch sagen, um ihm Sicherheit zu vermitteln?

Zum Beispiel, dass es gute und schöne Zähne hat.

Wenn man dem Kind nicht sagt, dass es gute und schöne Zähne hat, was könnte man dem Kind sonst noch sagen, um ihm Sicherheit zu vermitteln?

Zum Beispiel, dass es nicht notwendig ist, nach jeder Mahlzeit Zahnseide zu verwenden.

Han ich Angst? Ja.

Was ist Krieg?

Krieg ist ein Zustand bei dem sich mindestens zwei Parteien darauf geeinigt haben, einander mit dem Einsatz verschiedener Mittel wie zum Beispiel Material und Menschen zu bekämpfen.

Han ich Angst? Ja.

Empfinde ich Truur? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Eine Theorie

Wie ich angstvermeidendes Verhalten als unbewusste Strategie erlernt habe

Jedes Kleinstlebewesen hat instinktiv zuerst einmal ein Ziel:

Überleben.

Man ist seinem Umfeld komplett ausgeliefert. Entweder man passt sich an oder die Überlebenschancen sinken.

Als kleiner Fratz merkte ich instinktiv wie meine Eltern drauf waren und was ich durfte und musste, um meine Überlebenschancen zu erhöhen.

Ich merkte, dass meine Mutter keinen bewussten Umgang mit ihrer Angst pflegte. Warum würde sie{Han ich Angst? Ja. Bravo.}keinen bewussten Umgang mit ihrer Angst pflegen? Weil sie traumatisiert war. Was würde das bedeuten, dass sie traumatisiert war? Dass sie für sie schlimme Dinge erlebt hat, welche ihr damals Angst gemacht haben, für welche sie aber bis jetzt keine psychischen Kapazitäten gehabt haben würde, sich diesen kognitiv zu widmen. Was wäre ein Nebeneffekt von dieser Traumatisierung? Dass sie grundsätzlich die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Angst mied, weil eine Auseinandersetzung mit ihrer Angst sie auch automatisch mit ihrem Trauma konfrontieren würde. Also wusste ich unbewusst, als kleiner Fratz, dass es für mein Überleben förderlich war, meiner Mutter möglichst keine Angst zu machen. Das war meine allergrösste Priorität. Da diese Jahre für die Entwicklung entscheidend sind, hatte dieses Verhalten von mir meiner{Han ich Angst? Ja. Ok. Scheisse} Mutter gegenüber für mich entscheidende Auswirkungen. Menschen gegenüber ein Verhalten zu zeigen, dass bei diesen möglichst keine Angst auslösen würde, wurde bei mir zu einem Automatismus. Doch die schlimmste Konsequenz machte sich erst nach und nach bemerkbar: Indem ich versuchte ein Verhalten zu zeigen, dass keine Angst auslöste, verlor ich selbst den Zugang zu meiner Angst und vergass, dass es diese überhaupt gab.

Han ich Angst? Ja.

Vor was könnte ich Angst haben?

Dass ich verrückt bin.

Warum könnte das sein?

Weil ich heute dem Zahnarzt gesagt habe, dass eine Füllung lose ist und ich bereits mit aller Gewalt versucht hätte diese zu entfernen, es aber nicht vollständig geschafft hätte und der Zahnarzt mir dann sagt, dass mit der Füllung bei Zahn16 alles in Ordnung sei.

Han ich Angst? Ja. Maximau.

https://www.srf.ch/play/tv/chfilmszene/video/im-sog-der-angst?urn=urn:srf:video:7e5ef538-0ffb-4714-81e3-40215083a1a7

In diesem Film werden drei Personen porträtiert.{Han ich Angst? Ja.}

Ich denke, dass ich von diesen Folgendes lernen kann:

  • Bernerin: Die eigenen Grenzen, die man fühlt, akzeptieren lernen. (Grenzen erfahren und respektieren)
  • Mann: Der Umstand, dass man mit seiner eigenen Angst arbeiten kann. Bzw. sich mit dieser Angst beschäftigen und sich mit ihr anfreunden tut. (Angst kennenlernen)
  • Gastro-Frau: Dass man nicht immer so gemein zu sich selber ist, auch wenn der Körper vielleicht einmal etwas vermeintlich Sinnloses macht. (Selbstliebe)

Empfinde ich Truur? Ja.

Es gibt noch eine dritte Variante:

Meine Mutter hatte Angst mit ihrem Brief die Leute zu unterbrechen. Und hat dann angstvermeidendes Verhalten angewandt und die Angst mir untergeschoben, so wie sie mir auch heute noch unterstellt, dass ich psychisch krank sei und dabei selber absolut therapieresistent ist.

Han ich Angst? Ja.

Was meinte meine Mutter wohl mit:

«Ech muess dringend unterbräche.»

?

  • dass ich aufhöre mit dem Spiel, um ihnen zu sagen, dass mein Vater meine Mutter geschwängert hat.
  • dass ich die Menschen in ihrer Tätigkeit unterbreche, um ihnen zu sagen, dass mein Vater meine Mutter geschwängert hat.

Zu Punkt 1: Das wäre sicherlich nicht meine Absicht gewesen.

Zu Punkt 2: Das würde implizieren, dass mir die Leute gar nie zugehört hätten. Vielleicht hatte meine Mutter recht. Niemand hatte mir bis zu diesem Unterbruch zugehört.

Empfinde ich Wuet?

Ja.

Han ich Angst?

Ja.

Ok. Scheisse.

Han ich Angst? Ja.

Zu sagen, dass ich Angst habe, ist für mich sehr befreiend.

Denn jedes Mal, wenn ich dabei nicht gestorben bin, fällt ein Kilo von meinen Schultern.

Empfinde ich Truur? Ja.

Michel, das machsch du guet.