Stellen Sie sich vor, dass Ihnen ein Haus gehört. Jedes Mal, wenn Sie ein Wort benutzen, öffnet sich eine Türe. Sie benutzen alle relevanten Wörter. Somit haben Sie Zugang zu allen Zimmer. Sie betreten diese ohne Angst. Denn Sie wissen, dass Sie gestern auch schon drin waren. Sie wissen wie die Zimmer (alle) aussehen, sie wissen, wann sie welches das letzte Mal geputzt und gestaubsaugt haben. Sie wissen, welches Mobiliar und welche Gegenstände sich darin befinden.
zMichel-ich-bin-stolz-uf-dich.
Innere-Kind-Theorie
Diese verstehe ich so:
Es gibt ein inneres Kind zu dem das erwachsene Ich nett sein muss, um als ganzheitliches Individuum wieder glücklich und erfüllt leben zu können.1
- Ich habe gerade das Buch ‚Aussöhnung mit dem inneren Kind‘ von Erika J. Chopich und Margaret Paul vor mir liegen, welches in ursprünglicher Form 1990 auf Englisch ersterschienen ist. Da ich jedoch in diesem Fall sehr indirekt zitiere, verzichte ich auf eine konkrete Seitenangabe. ↩︎
So weit so gut.
Aber wer ist dann die Person, welche dem sogenannten erwachsenen Ich sagt, dass er zum inneren Kind netter sein soll? Es ist eine rhetorische Frage. Aber die Art und Weise wie man diese Aussage dem inneren Erwachsenen gegenüber macht, könnte ja rein theoretisch von Relevanz sein.
Heute kann ich mit mir selbst sprechen und mich dabei tatsächlich stolz machen. Fragt mich nicht wie ich das geschafft habe.