..indem ich folgende Info veröffentliche:

Am Montag habe die Löhne vorbereitet. Dabei habe ich bei einem neuen Mitarbeiter seinen ersten Monatslohn so angepasst, dass ein Neulingsabzug mit drin war. Dieser Neulingsabzug habe ich im vorauseilenden Gehorsam gemacht, weil mein Chef dies bei vorherigen Neulingen so verlangt hat.

Die Logik hinter diesem Abzug versuche ich an einem Beispiel zu erklären: Man sagt, dass jemand zum Beispiel im Januar nur 24 Tage gearbeitet hat, wenn er am 1. Januar begonnen hat und das Lohnabrechnungsdatum der 24. Januar ist.

Um dies lohntechnisch umzusetzen, überschreibt man die Berechnungen der Software, welche mit 30 Tagen rechnet und den vollen Monatslohn ausbezahlt hätte.

Bei mir persönlich wurde das nicht gemacht, aber bei mehreren anderen, die seither gekommen sind.

Ich finde diese Praxis unfair und wahrscheinlich auch nicht rechtens. Vor allem deshalb, weil ich weiss, dass bei einer Person, welche die Unternehmung nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, dieser Abzug nicht wieder zurückgegeben wurde. Insgesamt wurden dieser Person also einfach 6/30 eines Monatslohnes nie ausbezahlt.

..ich meine Gedanken teile:

EL: Ist das unbewusste Handeln.

Mi: Ist das Überich.

Sche: Sind die geistigen Gefühle (bzw. die unbeeinflussbaren Gedanken).


Mi glaubt, dass EL viele Ängste hat. Mi glaubt, dass diese Ängste zu einem grossen Teil dadurch zu erklären sind, dass er EL terrorisiert. Nun versucht er netter zu EL zu sein (bewusste Sprache). Er versucht EL besser zu verstehen (sein Zustand und Befinden), indem er Sche fragt, wie es ihm (Sche) geht. Sche kann Mi auf eine geistige Art und Weise erklären, wie es EL geht. EL kann es, wenn überhaupt, nur auf eine körperliche Art und Weise zeigen, kommunizieren, ausdrücken.

..ich folgendes erzähle:

Heute habe ich mit einem Kunden gesprochen. Es ging um einen Auftrag. Er wollte, dass wir den Auftrag bald ausführen. Noch wollte er mir keine definitive Zusage machen. Es war also so etwas wie ein Verkaufsgespräch. Wichtig war ihm auch, dass, obwohl er den Auftrag noch im Frühling ausgeführt haben wollte, ein Teil der Rechnung aufs Jahre 2026 datiert sein würde. Aus Steuergründen, wie er meinte. Ich sagte, dass das kein Problem sein sollte, da das ja nur eine Zahl sei, die sich leicht ändern liesse.

..ich von meinem Alltag erzähle:

Gestern Mittag, als ich meine Arbeit für diesen Tag beendete, hatte ich das Gefühl, dass ich voller Adrenalin stand. Dies nach einem ganz normalen Arbeitstag, bei einem Arbeitgeber, bei dem ich schon über ein Jahr arbeite. Um 14.30 Uhr sollte ich mich dann mit der Klöppelgruppe beim Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh treffen. Um ca. 16.30 Uhr war der Anlass fertig. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich schon extrem müde und wusste, dass mein Fortbewegungsapparat auf der rechten Seite genug hatte. Ich verabschiedete mich und ging schnurstracks ins Bett. Ich freute mich auf eine täglich erscheinende News-Hintergrund-Radio-Sendung und begann mich zu entspannen. Um ca. 22.00 Uhr hatte ich schon ein paar Mal gedöst und wollte jetzt definitiv richtig schlafen gehen. Da viel mir ein, dass ich die Wäsche noch in der Waschküche hatte.

To be continued.

..ich über meine Psyche spreche.

Guten Tag

Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist Mi. Ich bin Vater von zwei Kinder. Ein Kind ist in der Pubertät. Sein Name ist Sche. Wenn ich ihn ablehne, wehrt er sich. Er wirft mir verbal vieles um die Ohren. Ich will Sche nicht ablehnen. Ich will ein guter Vater sein und ihn lieben. Mein zweites Kind ist ein Baby. Sein Name ist EL. Auch EL möchte ich lieben. Für beide Kinder möchte ich da sein und ihnen meine Aufmerksamkeit und meine Zustimmung schenken. Sie sollen sich gesehen und geliebt fühlen. Ich will ihnen vertrauen und ich weiss, dass dies der richtige Weg ist. Ich hoffe, dass ich ein guter Vater sein werde. Ich glaube daran und freue mich auf weitere Möglichkeiten Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Ich möchte meinen Kindern danken, dass sie da sind: Danke! Ich liebe euch. Danke, dass ihr immer noch hier seid.

..ich noch folgendes sage:

Ich kann mich an einen spezifischen Moment in meiner Kindheit erinnern. Mein Vater sass am Tisch und ich stand vor dem Tisch. Ich stand genau in seiner Augenreichweite. Ich fühle mich schutzlos und ausgeliefert. Was würde wohl jetzt kommen? Ich hatte grosse Angst. Mein Vater öffnete den Mund und begann seine Worte gegen mich zu richten. Es war eine grosse Enttäuschung, denn auch dieses Mal schien mich nichts Positives zu erwarten. Im nächsten Augenblick durchfuhr mich ein innerer Feuerschwal. Vom oben herab bis nach ganz unten spürte ich ihn. In diesem Moment war es mir egal, was er sagte.

..ich die Geschichte der vergessen Angst erzähle

Angst ist kein schönes Gefühl. Doch ich vermisse es.

Habe ich es irgendwann verloren?

Ja.

Wie ist es soweit gekommen?

Ich weiss es nicht, aber vielleicht war es so:

Als Kind hatte ich immer Angst vor meinem Vater. Immer. Meine Mutter hat diese nicht gesehen oder wollte sie nicht sehen. Meine Angst nützte mir nichts. Ich konnte weder gegen meinen Vater kämpfen, noch konnte ich fliehen. Ich konnte nur erstarren. Wie gesagt: Angst ist kein schönes Gefühl. Irgendwann wurde mir das ständige Erstarrtsein überdrüssig. Ich begann zu denken. Positiv zu denken. Und siehe da, irgendwie konnte ich die Erstarrung ausblenden und mir die ganze Sache irgendwie schönreden. In meinen Gedanken war ich frei. Irgendwann habe ich mich ans Denken gewöhnt und das Gefühl der Angst vergessen.

..ich dies hier veröffentliche.

Denkschema: 20.1.2025

..ich..

folgenden Text hier veröffentliche:


Was ich von meiner Mutter gelernt habe: Dass ich nicht auf meine eigenen Bedürfnisse hören soll, sondern auf die Bedürfnisse der anderen.

Ich hätte lieber gelernt, dass ich auf meine eigenen Bedürfnisse hören soll und nicht auf die Bedürfnisse anderer.