«Der Kalbfleischmarkt ist momentan sehr gesund – Kalbfleisch ist gesucht.»1
Direkt zitiert aus Minute 3:37-3:41 von https://www.srf.ch/audio/4×4-podcast/zu-viel-milch-25-000-schweizer-kuehe-fruehzeitig-geschlachtet?id=AUDI20251006_NR_0052#autoplay , abgerufen am 6.10.2025. ↩︎
Seit einer langen Zeit kritisiere ich meine Eltern. Seit einer langen Zeit.
Empfinde ich Truur? Ja.
Han ich Angst? Ja.
Ich habe all diese negativen Dinge gesagt, weil ich mir davon erhoffe, dass dadurch Emotionen frei werden.
Ich habe es nicht gemacht, um meine Eltern in einem schlechten Licht darzustellen.
Dies wäre mein 1356. Post.
Im Moment sind es also noch 1355.
Diese Zahl hat eine wichtige Bedeutung für mich. Denn um 13.55 Uhr bin ich geboren.
Nur dank meinen Eltern bin ich zu dem geworden, was ich heute bin.
Sie haben immer ihr absolut Bestes gegeben und ich bin überzeugt, dass sie dies auch heute tun.
Ich liebe sie sehr. Meinen Vater. Und meine Mutter.
Irgendwann sterben wir alle.
Empfinde ich Truur? Ja.
Schon morgen kann meine Familie in dieser Form nicht mehr existieren.
Das macht mich sehr traurig.
Aber wem habe ich diese Trauer zu verdanken?
Meinen Eltern.
Diese Trauer ist wegen ihnen.
Diese Trauer gehört mir.
Niemand kann mir diese Trauer wegnehmen.
Es ist ein Geschenk meiner Eltern.
Geschenk von meinem Vater. Geschenk von meiner Mutter. Eines von je Tausenden. Ich liebe euch. Danke für alles. Ihr seid die besten und für mich die Wichtigsten.
Ich wurde so konditioniert, dass ich umgebracht werde, wenn ich Schwäche zeige. Diese falsche Konditionierung bin ich erst jetzt am Erkennen und wenn ich darüber nachdenke, was meine Fehlkonditionierung bis heute für mich für Konsequenzen hat, dann macht mich das sehr traurig und betroffen.
Angst ist Aufmerksamkeit. Von meinen Eltern habe ich gelernt, dass ich diese Aufmerksamkeit auf Leistung und Erfolg und schöne Zähne legen musste. Dadurch, dass mir andere Ängste nicht beigebracht wurden, hatte ich sozusagen zu viel Aufmerksamkeit oder Energie in diese Dinge investiert und Aufmerksamkeit in andere Dinge, wie zum Beispiel Selbstliebe oder Vorsicht, zu wenig investiert.
Han ich Angst? Ja.
Heute versuche ich, indem ich über meine Ängste spreche, meine traumatisierten Ängste zu enttraumatisieren und sozusagen meine Angst zu heilen.
Als Kind habe ich ‚Füddlitätsch‘ bekommen. Ich sage dies, obwohl meine Mutter dies bestreitet. Ich habe nur vage Erinnerungen an den Täter oder die Täterin. Theoretisch könnte es meine Mutter und mein Vater gewesen sein. Ich habe aber eine Vermutung von wem ich eher diese Gewalt erfahren habe, möchte diese Vermutung hier aber nicht teilen.
Auf jeden Fall würde ich meinen Vater nicht als Gewalttäter beschreiben. Das heisst aber meiner Meinung nicht, dass er kein miserabler Vater ist und war. Ich habe null Vetrauen zu meinen Eltern, weil ich mindestens jeweils jederzeit willkürlich psychischer Gewalt gegen mich ausgeliefert war. Zuletzt in der letzten Mediation im Frühjahr/Sommer 2025.
Bei uns zuhause hat mein Vater meine Mutter, so viel ich weiss, bis heute nie gefragt, wenn er ein neues Auto gekauft hat. Er wollte das nicht mit ihr besprechen. Er wollte ein bestimmtes Auto und basta. Bei uns zu hause war immer die Mutter verantwortlich für den Haushalt. Als meine Schwägerin von häuslicher Gewalt berichtete, wollte meine Mutter, dass das zuerst nicht gegen aussen gelangte und zweitens wollte sie meiner Schwägerin psychologische Angebote machen. Obwohl bei häuslicher Gewalt ja eigentlich mein Bruder ein Problem hat und nicht meine Schwägerin. Später sagte sie mir, dass sie nicht mehr so Fan von ihrer Schwägerin sei wie am Anfang. Auch betonte sie immer nur, dass diese halt eine Schwierige sei. {Han ich Angst? Ja.} Meine Mutter gibt sich gerne den Anstrich einer modernen Frau, kann aber die Gewalt, die ihr Vater ihrer Familie angetan hat, bis heute nicht verurteilen und sagt dann sinngemäss Sachen wie ‚früher waren andere Zeiten, da war das normal.‘ Mein Vater hat meine Mutter auch schon betrogen. Details kenne ich keine. Ich weiss nur, dass ich als Kind dieser Frau angerufen habe und ihr ins Gewissen geredet habe. Die Nummer dieser Frau hatte mir meine Mutter gegeben. Immer wieder merke ich wie mein Vater herablassende Bemerkungen vor und über meine Mutter gegenüber ihr macht. Mir hat er auch schon so Sachen gesagt wie, dass ihm ihre Nase nicht gefalle.
Empfinde ich Truur? Ja.
Han ich Angst? Ja.
Es macht mich extrem traurig, dass meine Mutter sich schon als ganz junge Frau Brustimplantate hat einsetzen lassen. Erst als sie zwischen fünfzig und sechzig Jahre alt war und diese ersetzen musste, hat sie mir davon erzählt.
Ich habe in meinem Leben bisher viel zu wenig positive Anerkennung bekommen.
Zum Beispiel für diese Webseite, welche ich seit ca. zwei Jahren mit grossem Aufwand und grosser Leidenschaft betreibe: Bis heute noch kein einziges (positives) Feedback dazu. Das macht mich TRAURIG.
Die SVP hat eine Kampagne, die die Bevölkerungszahl auf irgendwie und irgendwann auf irgendwie zehn Millionen beschränken will.1
https://www.svp.ch/aktuell/kampagnen/keine-10-millionen-schweiz-nachhaltigkeits-initiative/ , abgerufen am 28.9.2025 um ca. 00.05 Uhr. ↩︎
Aus irgendeinem Grund kann ich hier mit nur 45% arbeiten ein gutes Leben führen und andererorts geht das nicht. Jeder Mensch verdient es ein gutes Leben führen zu können. Kann ein Mensch dies aus irgendwelchen Gründen nicht tun, dann muss man ihm helfen. Er soll ihn Sicherheit und Zufriedenheit leben dürfen.
Habe ich Angst? Ja.
Ich habe Angst, dass ich 55% arbeiten muss.
Empfinde ich Truur? Ja.
Ich sage nein zu einer Begrenzung der Bevölkerungszahl der Schweiz. Aus humanitären Gründen.
Habe jemandem gerade 60 Rappen gegeben. Alternative wäre sechs Franken gewesen.
Ich habe mich für 60 Rappen entschieden, weil ich für die Psychotherapie in Zürich sparen muss, welche mein Vater und ich selbst bezahlen müssen sowie für das Zugbillet dorthin.
Als Kind hat er mir {Han ich Angst? Ja}Angst gemacht, dass er mich umbringt. Diese Angst habe ich verdrängt.
Mein Vater hatte mich so programmiert und er konnte mich lenken, indem er mich provozierte und weil ich keine Schwäche zeigen konnte, weil ich Angst hatte, dass ich dann umgebracht werden würde, habe ich immer mit Gewalt reagiert.
Dann musste ich meine Familie und meine Mutter verlassen, weil ich gewalttätig war.
Ich war heute Morgen mit dem Zug Richtung Zürich unterwegs. In Olten ist dann mein Zug ausgefallen. Mit einem anderen Zug konnte ich mit Verspätung über Baden nach Zürich gelangen. In der Zwischenzeit wusste ich vom Fremdereignis und auch wo. Also habe ich dort die Augen aufgesperrt und sah einen stehenden Zug bei welchem Leute herumstanden und jemand mit einem Schlauch den Zug anspritzte. Ich fuhr dann noch ein paar Mal an dieser Stelle hin und her und habe beim zweiten Mal sogar noch ein kleineres Zelt neben dem Zug gesehen. Im Internet, Presse, habe ich herausgefunden, dass es sich hierbei um einen Personenunfall gehandelt hat. Das Ganze hat mich bis jetzt stark beschäftigt. Es macht mich traurig.