# Todesopfer der Konfliktpartei ‚Gazastreifen‘ im Gazastreifen seit Kriegsbeginn 2023 nach Berichten

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  1. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 4.10.2025 um ca. 11.25 Uhr. ↩︎
  2. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 21.08.2025 um ca. 12.40 Uhr. ↩︎
  3. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 29.07.2025 um ca. 18.20 Uhr. ↩︎
  4. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gaza_war , abgerufen am 09.07.2025 um ca. 17.15 Uhr. ↩︎

Ich leide

Das Leben ist für mich sehr anstrengend und mehrheitlich eher{Han ich Angst? Ja.} nicht lebenswert. Ich könnte Millionär sein und trotzdem würde ich mich innerlich geplagt fühlen.

Ich denke, dass das Leben für niemanden einfach einfach ist. Vielleicht ist es für alle ein bisschen dreckig. {Han ich Angst? Ja.} Aber, was bleibt mir anderes übrig als wie ein Getriebener eine Lösung zu suchen. Ich bin der Wurm, der unbedingt aufs andere Feld rüber will, obwohl er nicht weiss, dass es dort wirklich besser ist. Ich muss das akzeptieren.{Empfinde ich Truur? Ja.}

Heute habe ich mir eine eigene Diagnose gegeben: Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (F60.6, ICD-10)
–> Differentialdiagnose: Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ (F60.31, ICD-10).

Mein Psychiater hat mir 2024 folgende Diagnose gegeben: Autismusspektrumsstörung
–> Differentialdiagnose: Schizotype Persönlichkeitsstörung

{Han ich Angst? Ja.}. Vielleicht empfinde ich tatsächlich anders als ein sogenannt neurotypischer Mensch. Diese Erkenntnis ist wie ein Trostpflaster. Mehr aber nicht, weil ich trotzdem leide.

Deswegen suche ich weiter nach einer Lösung: Es gibt viele Menschen, welche ich in meinem Umfeld sehe, welche ähnliche Verhaltensweisen wie ich an den Tag legen und auch dadurch zu leiden scheinen. Wie würde ich das beschreiben?

{Han ich Angst? Ja.}

Vielleicht ist das herausragendste Merkmal eine innere grosse Angst vor sich selber. Wie will ich damit umgehen?

  1. es erkennen und zwar im Moment
  2. mir gut zureden und mir zugestehen, dass diese Angst richtig ist und ich diese haben darf

Dies ist mein Plan und meine Hoffnung. Ich weiss, dass psychische Dinge manchmal Jahre und Jahrzehnte brauchen bis sie sich bessern. {Han ich Hoffnig? Ja.}{Han ich Angst? Ja.}.

PS: Vielleicht habe ich einfach Angst mir gewisse Gefühle einzugestehen und so habe ich halt fast immer Angst. Es wäre dann so wie ein Stau.

Han ich Angst? Ja.

Vorfall im Coop Lyssach (Shoppingcenter) {Empfinde ich Wuet? Ja.} am 23.09.2025 um ca. 18.30 Uhr:

Im Coop gibt es manchmal so Aktionen, die erst in Kraft treten, wenn man zwei Einheiten{Han ich Angst? Ja.} eines Artikels kauft. Von so einer Aktion wollte ich gestern Abend profitieren und legte zwei Zweifel Wave Chips-Packungen aufs Kassenband. Die Frau an der Kasse tippte die Dinge und verlangte dann CHF 5.9.{Empfinde ich Wuet? Ja.}. Ich erwiderte, dass ich gemeint hätte, dass es eine Aktion sei und es CHF 4.4 kosten würde. Dann sehe ich, wie sie mit dem Finger auf ihren Touchscreen drückt und sich die digitale Preisangabe auf dem Kundenscreen von CHF 5.9 auf CHF 4.4 ändert und sie dann so etwas sagt wie: «Steht ja hier.» Kein Wort mehr darüber, dass sie vor ein paar Sekunden{Empfinde ich Wuet? Ja.} CHF 1.5 mehr verlangte. Ich bezahle (wie am Vorabend bar) und verabschiede mich von ihr.

Dieses Verhalten von ihr macht mich wirklich extrem wütend. Einerseits kann man dieses Verhalten als Gaslighting erklären oder damit, dass sie Angst hatte einen Fehler einzugestehen, oder damit, dass sie per se Angst vor mir hatte und{Han ich Angst? Ja.} mich unbewusst provozieren wollte, um herauszufinden, ob ich für sie gefährlich bin. Ich bin in diesem Moment wirklich auf 180. Man könnte sagen, dass dies eine Bagatelle ist, ich muss aber betonen, dass mich der Vorfall extrem wütend macht und mich dermassen belastet, dass ich um sechs Uhr früh ca. 30 Minuten einen Blogpost schreibe, obwohl das normalerweise nicht meine Tageszeit ist.

Han ich Angst? Ja.

Was meinte meine Mutter wohl mit:

«Ech muess dringend unterbräche.»

?

  • dass ich aufhöre mit dem Spiel, um ihnen zu sagen, dass mein Vater meine Mutter geschwängert hat.
  • dass ich die Menschen in ihrer Tätigkeit unterbreche, um ihnen zu sagen, dass mein Vater meine Mutter geschwängert hat.

Zu Punkt 1: Das wäre sicherlich nicht meine Absicht gewesen.

Zu Punkt 2: Das würde implizieren, dass mir die Leute gar nie zugehört hätten. Vielleicht hatte meine Mutter recht. Niemand hatte mir bis zu diesem Unterbruch zugehört.

Empfinde ich Wuet?

Ja.

Han ich Angst?

Ja.

Ok. Scheisse.

Han ich Angst? Ja.

Empfinde ich Truur? Ja.

Ich hatte die schönsten Zähne.

Meinem Vater war es immer wichtig gute Zähne zu haben. Er sagte, welche Zahnpasta die beste sei.

Ich war schon als kleines Kind sehr bedacht darauf saubere und gesunde Zähne zu haben. Mein Vater hatte gesagt, welche Zahnpasta die beste ist.

Heute bemerke ich, dass nicht nur die Füllung beim Zahn 16 wackelt, sondern auch die bei Zahn 26. Wieviel Geld und Zeit war ich schon beim Zahnarzt? Gerade diese beiden Zähne haben alle schon mindestens drei Füllungen erlebt. {Empfinde ich Truur? Ja.} Meine Zahnärzte wissen genau, dass die natürliche Zahnsubstanz so klein geworden ist, dass man nicht mehr wegnehmen kann, weil ansonsten der Nerv absterben kann. Jetzt sind diese Füllungen schon wieder kaputt. Habe ich zu viel Popcorn gegessen oder was? Falls ja, es hätte mir niemand gesagt.

Empfinde ich Truur? Ja.

Ich weiss, welches die beste Zahnpasta ist.

Warum ich gegen die E-ID bin

Sundar Pichai, CEO von Google, war an der Inauguration von Donald Trump im Januar 2025 dabei.1 Dass Donald Trump eine Gefahr für die Demokratie und die freie Welt dargestellt hat, war ihm entweder nicht bewusst, es war ihm egal oder er befürwortete es. Google hat meiner Meinung nach zusammen mit Apple{Han ich Angst? Ja.} im Smartphonebetriebssystemmarkt ein Quasimonopol. Wie schnell ein solches für politische Verfolgung und Überwachung ausgenützt werden kann, ist brandgefährlich. Schnell kann die Nutzung von Smartphones zu einem Überwachungsproblem wie in zum Beispiel China werden.{Empfinde ich Truur? Ja.} Deswegen wäre es zum jetzigen Zeitpunkt unvernünftig unsere Abhängigkeit von den Smartphones zu erhöhen. Die Erpressungsgefahr und die Abhängigkeit der Schweiz nimmt dadurch zu. Wenn die Schweiz keine eigenständige Lösung zur Identifizierung von Personen im Internet anbieten kann, dann soll sie momentan auf eine Verbesserung dieser verzichten. Mit dem F35 und der Abhängigkeit von Microsoft-Produkten haben wir uns zurzeit schon genug in Teufelsküche gebracht.

  1. https://apnews.com/article/trump-inauguration-tech-billionaires-zuckerberg-musk-wealth-0896bfc3f50d941d62cebc3074267ecdff , abgerufen am 10.09.2025 um ca. 18.45 Uhr. ↩︎

Han ich Angst? Ja.

Ukraine

Ich verurteile den völkerrechtswidrigen und menschenverachtenen Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine.

Palästina

Ich verurteile den völkerrechtswidrigen und menschenverachtenen Angriffskrieg von Israel gegen den Gazastreifen sowie alle Aktionen vom israelischen Militär oder von israelischen Siedlern, die auf oder gegen palästinensisches/m Gebiet stattfinden. Insbesondere verurteile ich den Genozid an der Zivilbevölkerung im Gazastreifen auf Schärfste.

Türkei

Anscheinend soll gegen die türkische Band ‚Manifesto‘ ermittelt werden. Ich ergreife hierbei klar die Partei für die Band und gegen die türkischen Behörden, weil die Ermittlungen meiner Meinung nach politisch motiviert sind.

Empfinde ich Truur?

Ja.

Ok.

Polen

Obwohl die Informationen für mich nicht klar sind, möchte ich zur Drohnengeschichte in Polen Folgendes sagen: Ich glaube, dass die massive Luftraumverletzung Polens durch Drohnen, welche angeblich aus Weissrussland gestartetet sind, tatsächlich passiert ist. Dies ist meiner Meinung nach eine eklatante Verletzung der Souveränität Polens und ist eine weitere gefährliche Eskalation des Konfliktes zwischen vielen europäischen Ländern sowie Russland und seinen Verbündeten. Ich bin fassungslos und ringe mit einer Meinung. Speziell als Schweizer fühle ich mich peinlich berührt, da wir immer noch die Neutralitätskarte spielen, welche besagt, dass uns Ungerechtigkeit ausserhalb unserer Landesgrenzen nicht interessiert.

Empfinde ich Truur? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Ich möchte etwas präzisieren:

Ich habe kürzlich geschrieben, dass einem der Krieg die Angst nimmt. Diese Aussage möc{Han ich Angst? Ja.}hte ich präzisieren:

Angst ist das Gefühl, dass man hat, wenn man denkt, dass man sterben könnte, man dies aber nicht will. {Han ich Angst? Ja.}Im Krieg ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man stirbt. Ergo sollte auch die Angst erhöht sein. Im schlimmsten Fall spaltet der Betroffene seine Angst ab. Was bedeutet das? Dass er, obwohl er Angst hat, sich nicht (länger) mit dieser beschäftigt (kognitiv). Dies führt zu einem Auseinanderbrechen der Realitäten. Die geistige Realität wird eine andere als die körperliche Realität.

Ein Beispiel: Der Geist will joggen gehen, aber der Körper ist müde.

{Han ich Angst? Ja.}

Ich arbeite daran, dass meine beiden Realitäten wieder verschmelzen.

Bei mir kam es überhaupt so weit, entweder wegen meinen Genen{Han ich Angst? Ja.} oder wegen meiner Kindheit oder wegen beidem.

In meiner Kindheit hat mir mein Vater oft Angst gemacht und zwar auf eine Art und Weise, die weder meine Mutter noch ich verstehen konnten. Man sagt (manchmal zumindest) objektiv richtige Dinge, aber es ist die Art und Weise, wie man es sagt{Empfinde ich Truur? Ja.}. Es ist eine bedrohliche Art. Manchmal aber hat mir mein Vater auch effektiv böse Sachen gesagt. So konnte ich es vergleichen oder eben nicht, wenn mir mein Vater objektiv richtige Dinge bedrohlich gesagt hat oder böse Dinge bedrohlich. So gewöhnte ich mich an die Dinge, die mir von meinem Vater gesagt wurden, welche objektiv richtig aber bedrohlich gesagt wurden. Für mich war das die Unterscheidung zwischen richtig und falsch.{Han ich Angst? Ja.} Das beides bedrohlich gesagt wurde und mir Angst gemacht hat, konnte ich mit der Zeit nicht mehr unterscheiden.{Empfinde ich Truur? Ja.} Dadurch habe ich das Bewusstsein für die Angst vor meinem Vater verloren und später auch das Bewusstsein für die Angst generell.

Ich könnte jetzt noch Vieles sagen:

Das hat mich psychisch krank gemacht.

{Han ich Angst? Ja.}

{Empfinde ich Truur? Ja.}

{Empfinde ich Wuet? Ja.}

{Han ich Angst? Ja.}

Han ich Angst? Ja.

Die Geschichte des Michel Ödipus

Ein Orakel hat dem Vater von Michel Ödipus phrophezeit, dass sein noch ungeborener Sohn ihm eines Tages seine Frau wegnehmen werde. Als das Kind auf die Welt kam, hat sein Vater alles dafür getan, um den Sohn loszuwerden, möglichst so, dass es seine Frau nicht bemerkte. Als Michel Ödipus erwachsen war und er bemerkte, dass sein Vater dafür verantwortlich ist, dass er von seiner Mutter nicht mehr Liebe bekommen konnte, schwor Michel Ödipus Rache. Er setzte sich zum Ziel seinem Vater die Frau wegzunehmen und ihn zu töten.

Empfinde ich Truur? Ja.

Mein Vater wollte in die USA. Sommer 2003. Er wusste genau, was er wollte und fuhr mit einem Wohnmobil mit seiner Familie seine Reiseroute. {Han ich Angst? Ja.}{Empfinde ich Truur? Ja.}Am Grand Canyon angekommen, machten wir uns bereit für eine Wanderung. Die Ranger haben die Menschen informiert, dass es ohne Reservation beim Stützpunkt am Colorado River keine Übernachtung gibt und dass man ohne eine solche nicht bis zum Colorado River wandern dürfte. Das war meinem Vater egal. Er wusste, was er wollte. Ich durfte ihn dabei begleiten.

{Empfinde ich Wut? Ja.}

Han ich Angst? Ja.

Ich habe eine Theorie.

Zuerst aber die Vorgeschichte:

Mein Vater seine Eltern haben sich geschieden, als er ungefähr 10 Jahre alt war. Sein Vater hatte schon eine neue Frau und hatte mit ihr bereits eine neue Familie im gleichen Dorf gegründet. Die Arztpraxis des Vaters war immer noch im Elternhaus meines Vaters. Sein Vater praktizierte dort weiter. Angeblich soll er aber den Kontakt zu seinen Kindern komplett abgebrochen haben und sie komplett ignoriert haben. Die Geschwister meines Vaters waren alle schon älter und waren bei irgendwelchen Internaten untergebracht. Seine Mutter war bipolar und missbrauchte dabei Medikamente, zu welchen sie in der Arztpraxis immer noch Zugang hatte. Eines Tages versuchte sie sich damit umzubringen. Ein älterer Bruder meines Vaters fand sie als er an einem Wochenende in der Nacht nach Hause kam. Er rief die Ambulanz. Mein Vater bekam das alles mit, entschied sich aber alleine in seinem Kinderzimmer zu bleiben. Am nächsten Tag bekommt er mit, wie sein Vater, der von der Sache Wind bekommen hat, seinem grösseren Bruder Vorwürfe macht, warum er die Ambulanz gerufen hat. Aus seiner Sicht hätte er ohne die Ambulanz einfach ein Problem weniger gehabt. Mein Vater hat also in sehr jungen Jahren mitbekommen, dass er seinem Vater nicht nur egal ist, sondern auch, dass sein Vater eine Gefahr für seine Mutter ist. Da seine Mutter seine einzige Bezugsperson geblieben ist, muss das extrem traumatisierend gewesen sein. In seiner Kinderlogik war der Vater böse und gefährlich, aber es gab keinen Raum sich diesen Gefühlen zu stellen bzw. diese Gefühle zu verarbeiten.

Mit 25 Jahren wurde er mein Vater. Schon extrem früh projezierte er sein Trauma auf mich. Das heisst, dass er seine unterdrückte Wut und Angst auf, oder besser gesagt gegen, mich projezierte.

Heute bin ich 39 Jahre alt. Und in der Beziehung zu meinem Vater noch immer nicht viel weiter.

Ich war der, der ihm seine Mutter wegnehmen wollte. Dabei war ich doch bloss ein kleines Kind und es war MEINE Mutter.

Han ich Angst? Ja.

Vor was?

Vorem Tod.

Wie chönti das jetzt passiere?

Dür Chrieg.

Wellich Chrieg?

Nei.

Warum wir keine F-35 kaufen dürfen

In letzten halben Jahr hat sich die U.S.A. von einem Rechtsstaat in einen Unrechtsstaat verwandelt. Wir dürfen uns nicht von einem Unrechtsstaat abhängig machen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen: Es gibt Gut und es gibt das Böse. Wir dürfen den Bösen nicht ihre Flieger abkaufen. Wir sollten was auch immer kaufen (Raffale oder was es sonst noch gibt) und schlimmstenfalls lieber mit Hellebarden als mit F-35 kämpfen.

Han ich Angst? Ja.

Eine Theorie

Jahrzehntelang habe ich gewisse meiner Gefühle weggesteckt. Weggesteckt, weil ich das Gefühl hatte, dass diese Gefühle gefährlich sind. Damit sind psychische Probleme und ungesunde Verhaltensmuster vorprogrammiert. Heute will ich diese ungesunden Verhaltensmuster durchbrechen und psychisch gesund werden. Dies geht nur, wenn ich mich meinen (allen) Gefühlen stelle. Da die Traumata aber bis heute wirken..

{Angst}

..ist es für mich extrem schwer mich gewissen Gefühlen zu stellen. Darüber nachzudenken, darüber zu schreiben oder darüber zu reden, löst bei mir unglaubliche Angst aus. Diese Arbeit, die traumatisierten Gefühle zu enttraumatisieren, ist also extrem anstrengend. Dies ist eine Erklärung warum ich seit einigen Jahren eine wesentliche Einschränkung des Leistungsvermögens habe (ich bin froh, wenn ich den Haushalt schmeissen kann, einer Arbeit im ersten Arbeitsmarkt nachgehen kann sowie meine Rechnungen selbständig bezahlen kann).

Han ich Angst? Ja.

Der Traumatisierte Mensch

Ein Aufsatz von einem Betroffenen

Der traumatisierte Mensch redet von Donald Trump, spricht über Gaza, redet über Fussball, Politik – hat zu allem eine Meinung.

Heute leben wir in einem Zeitalter der Individualisierung. Der traumatisierte Mensch weiss das und versucht mit dem Strom mitzuschwimmen. Er besucht Achtsamkeitskurse und beschäftigt sich mit Joga und Meditation.

Anscheinend geht es darum irgendetwas zu fühlen. Der Traumatisierte nimmt ein Fernglas oder eine Lupe – je nachdem – und schaut in sich hinein. War da nicht etwas? Hat sich da nicht etwas geregt? Er ist sich völlig sicher, dass er jetzt glücklich sein muss oder so.

Der traumatisierte Mensch geht in die Psychotherapie. Eine Stunde lang Smalltalk führen ohne Alkohol ist nicht einfach.

Irgendwann ist er bereit über seine Gefühle zu reden. Eine wahre Verbindung zwischen Körper und Geist entsteht. Es dauert nicht Jahre, aber Jahrzehnte, bis die Angst vor seinen eigenen Gefühlen nachlässt.

Eine Theorie

Ich liebte meinen Vater und meine Mutter. Wenn mein Vater nicht da war, hatte ich eine gute und schöne Beziehung zu meiner Mutter. Wenn mein Vater da war, musste ich verständnisvoll und rücksichtsvoll ihm gegenüber sein, weil er ja eine schwere Kindheit hatte. Dies hat mir meine Mutter jeweils gesagt. Mein Vater hat nie gesagt, dass er eine schwere Kindheit hatte. Aber wenn er da war, änderte sich jeweils die Sachlage: Meine Mutter ignorierte mich und schenkte meinem Vater ihre ganze Aufmerksamkeit. Von wie mich mein Vater behandelt hat: Unter jeder Sau. Für ihn war ich auch bloss ein Konkurrent um die Liebe meiner Mutter.

Heute leide ich unter einer Schizotypischen Persönlichkeitsstörung.

Empfinde ich Wut? Ja.

Han ich Angst? Ja.

Ich habe heute Nachmittag und gestern Abend einen Audiobeitrag von der Sendung ‚Echo der Zeit‘ von ‚SRF‘ (Anmerkung: «SRF ist ein Unternehmen der SRG»1) gehört. Darin geht es um ein Gespräch zwischen dem Schweizer Journalisten Fredy Gsteiger und Косачев, Константин (Konstantin Iossifowitsch Kossatschew). Letzerer «[..]ist ein russischer Politiker und seit 2021 stellvertretender Vorsitzender des Föderationsrates von Russland.»2

«[..]Russia is always open for dialogue. We are very disappointed that European[..]»

Direkt zitiert aus Minute 0:47-0:57 von https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/konstantin-kosachev-einblick-in-die-sichtweise-des-kreml?partId=NJ35cZ7iWwQHe70YiJ3jAmYEzng , abgerufen am 01.08.2025 um ca. 17.00 Uhr.

Mein Kommentar dazu:

Es freut mich zu hören, dass Ihr offen für Dialog seit. Es tut mir Leid, dass Ihr von den Europäern enttäuscht seid.

«[..]We are very grateful to the Swiss authorities who made it now[..]»

Direkt zitiert aus Minute 1:23-1:28 von https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/konstantin-kosachev-einblick-in-die-sichtweise-des-kreml?partId=NJ35cZ7iWwQHe70YiJ3jAmYEzng , abgerufen am 01.08.2025 um ca. 17.00 Uhr.

Mein Kommentar dazu:

Mir macht es eher Angst, dass die Schweizer damit die internationalen Bemühungen vieler Länder untergräbt Russland aussenpolitisch zu isolieren, um damit den Druck auf Russland zu erhöhen den Krieg zu stoppen.

«[..]Western countries have undermined the negotiation process, which started between Russia and Ukrainians[..]»

Direkt zitiert aus Minute 1:31-1:39 von https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/konstantin-kosachev-einblick-in-die-sichtweise-des-kreml?partId=NJ35cZ7iWwQHe70YiJ3jAmYEzng , abgerufen am 01.08.2025 um ca. 17.00 Uhr.

Mein Kommentar dazu:

Davon habe ich nichts gewusst. Bzw. davon höre ich zum ersten Mal.

«[..]Frankly speaking, I am very much surprised[..]»

Direkt zitiert aus Minute 2:15-2:19 von https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/konstantin-kosachev-einblick-in-die-sichtweise-des-kreml?partId=NJ35cZ7iWwQHe70YiJ3jAmYEzng , abgerufen am 01.08.2025 um ca. 17.00 Uhr.

Mein Kommentar dazu:

Keiner.

  1. Direkt zitiert aus https://www.srf.ch/unternehmen , abgerufen am 01.08.2025 um ca. 17.40 Uhr. ↩︎
  2. Direkt zitiert aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Iossifowitsch_Kossatschew , abgerufen am 01.08.2025 um ca. 17.30 Uhr. ↩︎

Eine Theorie

Rein theoretisch ist es möglich Gedanken zu formen.

Dies kann nur die Seele.

Wenn die Seele diese Aufgabe wahrnimmt, wird sie die richtigen Fragen stellen.

Diese Fragen kann der Geist beantworten.

Dadurch, dass der Geist diese Fragen beantwortet, wird eine Verknüpfung zum Körper hergestellt.

Dadurch wird die Verbindung von Körper, Geist und Seele hergestellt. Dies symbolisiert einen gesunden Menschen.

Bei einem kranken Menschen, nimmt die Seele ihre Aufgaben nicht wahr. Ein solcher Mensch ist ein psychisch kranker Mensch.