Han ich Angst? Ja.

Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (F60.6, ICD-10)
–> Differentialdiagnose: Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ (F60.31, ICD-10)

Ich habe die ganze Zeit Angst vor meinen traumatisierten Gefühlen. Ich habe die ganze Zeit Angst vor ihnen. Ich habe die ganze Zeit Angst.

Han ich Angst? Ja.

Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.
Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.
Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.
Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.
Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.
Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.
Wenn du Schwäche zeigst, dann bringe ich dich um.

Früher habe ich oft gehört: «Wenn du davon sprichst, wird es noch wahr. Es ist eine selbsterfüllende Phrophezeiung.»

Heute versuche ich meine Angst zu erkennen und diese anzuerkennen.

Gemäss der oben genannten Logik{Han ich Angst? Ja.}, würde mir das nur noch mehr Angst machen.

Aber ist denn die Aussage «Wenn du davon sprichst, wird es noch wahr. Es ist eine selbsterfüllende Phrophezeiung» nicht per se angstbehaftet?

Oder anders gesagt: Ist diese Logik nicht per se angsteinflössend im Sinne von: «Du musst vor deiner Angst Angst haben.»?